Neue Gedanken vom alten Mann zu den Themen "der Blindgeborene" und "Selbstlosigkeit"


Der alte Mann und der Blindgeborene (Joh.9)

 

Rolf Müller

 

Der blindgeborene Bettler vor dem Tempel war bekannt. Er war arm. Als Jesus ihn sah, ging er nicht vorüber. Er blieb vor ihm stehen. Seine Jünger fragten: „Meister, wer hat gesündigt? Dieser oder seine Eltern?“ Sie vermuteten, die Blindheit sei eine Strafe für begangene Sünden. Der Herr antwortete: „Es hat weder dieser gesündigt noch seine Eltern, sondern die Werke Gottes sollen an ihm offenbart werden.“

Der alte Mann und die Selbstlosigkeit (Joh. 8)

 

Rolf Müller

 

Jesus hat seinen Feinden den Grund ihres Unglaubens erklärt. Jetzt flippen sie aus. Sie lästern ihn. „Du bist ein Samariter und du hast den Teufel.“ Sie beleidigen Jesus. Samariter waren verachtet in Israel. Mit ihnen wollten fromme Juden keine Gemeinschaft haben. Samariter war ein Schimpfwort. Sie waren unreine Ketzer. Sie standen außerhalb des Bundesvolkes. Indem sie Jesus vorwarfen, ein Samariter zu sein, schlossen sie ihn aus ihrer Gemeinschaft aus. Sie warfen Jesus vor, er sei vom Teufel besessen.

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