Neue Gedanken vom alten Mann zu den Themen "die Grablegung Jesu" und "Maria Magdalena"


Der alte Mann

und die Grablegung Jesu

 

Rolf Müller

 

Jesus neigte das Haupt und verschied. Er hatte ausgelitten, Die gaffende Menge hatte sich zerstreut. Die Kriegswache wartete auf ihre Ablösung. Auch Johannes war als Augenzeuge noch zurückgeblieben.

Um drei Uhr war Jesus verschieden. Um sechs Uhr fing der Sabbat an. Bis dahin mussten die Gehenkten beseitigt sein. Die Obersten der Juden baten Pilatus, dass die Gebeine der Gekreuzigten zerbrochen werden durften, damit sie noch vor Beginn des Sabbats  verscharrt werden konnten. Die Verurteilten durften erst nach dem wirklich eingetretenen Tod vom Kreuz genommen werden.

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Der alte Mann und Maria Magdalena (Joh. 20,1-8)

 

Rolf Müller 

Am dritten Tag frühmorgens ging Maria Magdalena mit anderen Frauen zum Grab. Sie wollten den Leichnam Jesu salben. Sie machten sich Gedanken:  „Wer wälzt uns den Stein von des Grabes Tür?“ Als sie näher kamen, sahen sie, dass der große schwere Stein abgewälzt war. Sie erschraken. Das Grab war offen, aber der Leichnam war weg. Die Frauen machten sich erneut Sorgen. „Wer hat den Stein abgewälzt?“ Haben Feinde den Leichnam gestohlen? Haben ihn Freunde heimlich in ein neues Grab gebettet?

Während die anderen Frauen beim Grab blieben und eine Engelerscheinung hatten, war Maria Magdalena allein in die Stadt zurückgeeilt. Sie überbrachte Petrus und Johannes die erschreckende Nachricht: „Sie haben den Herrn weggenommen aus dem Grab und wir wissen nicht, wo sie ihn hingelegt haben.“ Die trauernden Jünger dachten: Auch das noch! Der Leichnam Jesu ist verschwunden!

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