Neue Gedanken vom alten MANN


Im Gefängnis

 

Rolf Müller

 

Ein Kollege von mir sagte: Da können sie die Mauern des Gefängnisses noch so hoch und dick bauen und alles mit Stacheldraht sichern, wenn ich rein will, komme ich rein! So ganz habe ich diesen Spruch nie begriffen, aber eins ist sicher: So leicht man ins Gefängnis kommt, so schwer ist es, wieder heraus zu kommen.  

 

Von einer wunderbaren Befreiung aus dem Gefängnis berichtet die Bibel in Apostelgeschichte 12. Der erste Apostel (Jakobus) wurde von Herodes hingerichtet. Den Juden gefiel das. Herodes witterte Chancen, seinen wackligen Thron zu retten. Er hat Lust, weiter zu morden und schnappt sich Petrus und wirft ihn ins Gefängnis.

 

16 bewaffnete Soldaten bewachen ihn. An zwei von ihnen wird er mit Ketten angeschmiedet. Mehrere Türen versperren den Weg in die Freiheit. Der Apostel Petrus befindet sich im Hochsicherheitstrakt. Alarmstufe 1 am Königshof.

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Warum müssen wir beten?

 

Rolf Müller

 

Wir sind durch den Glauben an Jesus Christus Kinder Gottes geworden. Wir haben den Geist der Sohnschaft empfangen. Warum müssen wir beten? Gebet ist eine Lebensäußerung der Kinder Gottes.

 

Mit Sorgen und mit Grämen

und mit selbsteigner Pein

lässt Gott sich gar nichts nehmen,

es muss erbeten sein. 

(Paul Gerhardt).

 

Leidet jemand unter euch Unrecht? Er soll beten. Ist jemand guten Muts? Er soll Psalmen singen.   (Jakobus 5,13).

 

Das geistliche Leben eines Christen ist nicht tiefer als sein Gebetsleben. Am Anfang des Glaubenslebens steht das Gebet. Gottes Wort und Gebet gehören zusammen. An Gottes Segen ist alles gelegen. Wenn Gott nicht segnet, ist alles umsonst. Wir müssen um den Segen Gottes beten. Wer nicht betet, meint, er habe alles selber im Griff. Die Wahrheit ist, dass wir ohne den Herrn nichts tun können.

 

Alle großen Gottesmänner waren Beter. Sie können uns Vorbild sein. Abraham, Mose, Jakob und Josua waren Beter, um nur einige aufzuzählen. 

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