Neue Gedanken vom alten MANN


Müdigkeit

 

Rolf Müller

 

Christen müssen wachsam sein. Der Feind greift an, wenn wir müde sind. Wenn der Leib müde ist, ermüdet auch leicht der Geist. Der Herr Jesus kennt solche Versuchungsstunden. Er sagte im Garten Gethsemane zu seinen Jüngern:

 

Wachet und betet, dass ihr nicht in Anfechtung fallet! Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach.

 

Der Herr Jesus rät uns, Doppelposten aufzustellen. Wachet und betet. Der Feind kommt nicht von vorn. Er hat ein hinterlistiges Wesen. Er zeigt sich nicht offen, er verstellt sich. Wenn alles schläft, sät er das Unkraut zwischen den Weizen. Der Feind macht sich an die Schwachen heran, an die, die hinterher hinken, an die Frauen, die Alten, die Kinder. Sie stehen auch heute im Visier des Feindes.

 

Wobei eine pauschale Beurteilung der Alten als unfähig und nicht zu gebrauchen abgelehnt werden muss. Das sage ich nicht nur, weil ich selbst zu den Alten gehöre. Nicht jeder, der graue Haare hat, ist ein Esel.

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Unsere Erlösung

 

Rolf Müller

 

Unsere Erlösung ist allein Gottes Werk. Der alte Mann befürchtet, dass wir an dieser Stelle so manches  durcheinander bringen.

 

Wir wollen an der Erlösung mitwirken. Wir entscheiden, ob wir uns bekehren  oder nicht. Und wenn wir nicht wollen, dann steht der Herr Jesus bettelnd und hilflos vor unserer Herzenstür. Wir haben ihn voll in der Hand. Er ist total auf unsere Lust und Laune angewiesen. Wir können ihn zappeln lassen und auf die Folter spannen. Schließlich muss er froh und dankbar sein, wenn wir sein Gnadengeschenk annehmen.

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Was bringt das Christsein?

 

Rolf Müller

 

Heute herrscht eine ichbezogene Glaubenshaltung. Wir lassen unser Leben nicht ohne weiteres von Jesus gestalten. Wir fragen zuerst danach, was uns persönlich das Christsein bringt. Welche Vorteile hat es für mich? Wir wollen Ergebnisse sehen. Wir degradieren den Herrn zum Dienstleister menschlicher Bedürfnisse.

 

Eine Folge davon ist die fehlende Bereitschaft, feste Aufgaben in der Gemeinde Jesu zu übernehmen. Für zeitlich begrenzte Dienste finden sich eher noch Leute, vorausgesetzt, es macht Spaß. Auf längere Sicht ist kaum jemand bereit. Es fehlen überall Mitarbeiter. Durch eine egoistisch geprägte "Gabentheologie" wird dieser Zustand noch verstärkt. Da gibt es Arbeitsbereiche in der Gemeinde Jesu, für die einfach niemand "begabt" ist.

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