Neue Gedanken vom alten MANN


Gleichnisse Jesu

 

Rolf Müller

 

Der alte Mann zählt die Gleichnisse Jesu zu den schwierigen Texten der Bibel. Das ist verwunderlich. Es herrscht vielfach die Meinung, dass der Herr Jesus mit den Gleichnissen biblische Wahrheiten einfach und verständlich erklären will. Das ist aber nicht so.

 

Der Herr Jesus redet in Gleichnissen, damit die Menschen in seiner Umgebung nur "Bahnhof" verstehen. Er verschlüsselt die Botschaft durch die Gleichnisse. Die Menschen sollen hören, aber nicht verstehen, was er meint. Selbst die Jünger, seine engsten Nachfolger, kommen mit den Gleichnissen nicht klar und fragen ihn deshalb.

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Sauerteig und Senfkorn (Matthäus 13)

 

Rolf Müller

 

Sauerteig ist in der Bibel durchweg ein Bild für einen bösen Einfluss.  Die Jünger werden gewarnt vor dem Sauerteig der Pharisäer. Paulus warnt im 1. Korintherbrief (5, 6-8), dass ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert. Der Sauerteig steht für Bosheit und Argheit, der Süßteig für Lauterkeit und Wahrheit. Auch im Alten Testament finden sich ähnliche Vergleiche.

 

Unser Gleichnis vom Sauerteig greift das Brotbacken auf. Das Weib nimmt Sauerteig und mengt ihn unter das Mehl. Manche deuten es so, dass biblische Lehre (Sauerteig) unter den Teig (die Gemeinde) gemengt wird. Die gesunde Lehre breitet sich in der Gemeinde aus, durchsäuert alles. Ist hier der Sauerteig plötzlich etwas Gutes? Was bedeutet das "Weib"? Dort, wo der Herr wirkt, ist in den Gleichnissen  immer vom "Mann" die Rede.  Bedeutet das Gleichnis also nicht eher, dass der Teig (die Gemeinde) vom Sauerteig 

 

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