Neue Gedanken vom alten MANN


Unkraut im Weizen (Matthäus 13, 24- 30)

 

Rolf Müller

 

Zu diesem Text sagte ein Prediger:

Wir müssen uns nicht darum kümmern, ob die biblische Lehre verkündigt wird. Es geht uns nichts an, wenn Irrlehren in die Gemeinde eindringen und Schaden anrichten. Wir können nicht verhindern, dass der Feind Unkraut unter den Weizen sät. Es ist nicht unsere Aufgabe, wachsam zu sein. Der Herr wird für uns streiten, wir werden still sein. 

Lasst das Unkraut wachsen bis zur Ernte, damit ihr den Weizen nicht mit ausreißt! Wer auf Unkraut in der Gemeinde hinweist, richtet nur Schaden an. Lasst uns stattdessen lieber Gemeindearbeit treiben! 

Hat der Prediger Recht? Gehört das Prüfen der Geister, ob sie von Gott sind, nicht zur Gemeindearbeit? Ist es falsch, Unkraut und Weizen zu unterscheiden? 

weiterlesen

Zehn Jungfrauen  (Matthäus 25, 1-13)

 

Rolf Müller

 

Zehn Jungfrauen warten auf den Bräutigam. Sie wissen nicht genau, wann er kommt. Sie hatten ihre Lampen bereitgestellt, falls es spät werden sollte. Als es dunkel wurde, schliefen alle ein. Dann aber war es so weit. Um Mitternacht erscholl ein Rufen: "Siehe, der Bräutigam! Geht  ihm entgegen! " Der große Augenblick ist da. 

Jetzt stellt sich heraus: Nur fünf können den Bräutigam mit brennenden Lampen empfangen. Die anderen fünf haben kein Öl. Was nun? Sie betteln die fünf klugen Jungfrauen an, aber ohne Erfolg. So blieb nur der Gang zum Kaufmann. Es wird nicht berichtet, ob es den fünf törichten Jungfrauen gelungen ist, um Mitternacht bei einem Kaufmann noch Öl zu bekommen. Als sie schließlich am Haus ankommen, stehen sie vor verschlossenen Türen. Das Fest hat ohne sie begonnen.

 

Was will der Herr Jesus mit diesem Gleichnis sagen? Was will er uns sagen?

 

Es gibt kluge und törichte Jungfrauen. Wer ist klug? Wer ist töricht? Diese Frage ist wichtig für unser Heil. Wer kommt in den Himmel? Wie komme ich in den Himmel?

Weiterlesen

Kommentar schreiben

Kommentare: 0