Neue Gedanken vom alten MANN


Siehe, dein König kommt

 

Rolf Müller

 

Du Tochter Zion, freue dich sehr und du Tochter Jerusalem jauchze! Siehe, dein König kommt zu dir, ein gerechter und ein Helfer, arm und reitet auf einem Esel, auf einem Füllen der Eselin.  (Sacharja 9,9).

 

Der König, von dem die Bibel hier spricht, wohnt in keinem Palast und sitzt auf keinem Thron. Er ist arm. Er reitet auf einem Esel, nicht auf einem edlen Pferd. Dieses Wort des Propheten Sacharja hat sich buchstäblich erfüllt, als der Herr Jesus kurz vor seiner Kreuzigung am Palmsonntag in Jerusalem einzog.  (Matthäus 21). Man jubelte ihm zu. Man warf Kleider und Palmzweige auf den Weg. Hosianna dem Sohn Davids! Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn!

 

Kurze Zeit später schrie die Menge: Kreuzigt ihn! Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. Sie wollten nicht, dass dieser über sie herrscht.en sind aussichtslos. Es gibt kaum Hoffnung. Oder doch?

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Wie sich die Zeiten ändern

Ein alter Mann erinnert sich

 

Rolf Müller

 

Im Herbst 1950 hat mir der Herr Jesus durch sein Wort während einer Evangelisationswoche das Herz aufgetan und Glauben geschenkt. Im Mai 1951 wurde ich als Mitglied in die Landes-kirchliche Gemeinschaft aufgenommen.

 

Die Gemeinschaft ist bis heute meine geistliche Heimat geblieben. Dort habe ich viele Glaubensgeschwister gefunden. In der Gemeinschaft habe ich mich auf verschiedene Weise eingebracht und mitgearbeitet. Es gab Höhen und Tiefen in meinem Glaubensleben, aber der feste und bleibende Grund waren der Herr Jesus Christus und das Wort Gottes, die Bibel.

 

Unsere Jugendstunden in den 1950er Jahren waren wirkliche Bibelstunden. Ich erinnere mich, dass wir einmal einen Bruder aus dem „Westen“ als Gast in unserer Jugend-Bibelstunde hatten. Der sagte: „Das wäre bei uns undenkbar, eine ganze Stunde lang Bibelarbeit zu machen. Spätestens nach 20 Minuten steht bei uns Sport und gesellige Unterhaltung auf dem Programm, andernfalls würde keiner mehr in die Jugendstunde kommen.“  Wir jungen Leute damals fanden die Beschäftigung mit der Bibel alles andere als langweilig. Das Wort Gottes stand bei uns im Mittelpunkt.

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Die Kirchenkatze

 

Der Pfarrer hielt die schönste Predigt,

und trotzdem schliefen manche ein.

Da schlich auf einmal eine Katze,

des Pfarrers Katze sich herein.

Ganz leise ging sie durch die Kirche

und setzte sich ganz vorne hin

und sah hinauf zu ihrem Pfarrer

und hörte andachtsvoll auf ihn.

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