Christliche Episoden und Geschichten

zum Nachdenken, zur Auferbauung,
zur Glaubensstärkung und vieles mehr...


Ich sehe dich - und das reicht schon  (Autor unbekannt)

Eines Nachts bricht in einem Haus ein Brand aus.
Während die Flammen hoch auflodern, stürzen Eltern und Kinder aus dem Haus. Entsetzt sehen sie, wie das Feuer ihr Heim vernichtet.
Plötzlich bemerken sie, dass der Jüngste fehlt, ein fünfjähriger Junge, der sich im Augenblick der Flucht vor Rauch und Flammen fürchtete und sich versteckte. Man
schaut einander an. Es gibt keine Möglichkeit, zurück in das brennende Haus zu gelangen.
Da öffnet sich ein Fenster. Der Junge ruft um Hilfe.
Sein Vater sieht es und ruft ihm zu »Spring!«
Der Junge sieht nur Rauch und Flammen.
Er hört aber die Stimme des Vaters und schreit: »Papa, ich sehe dich nicht!«
Der Vater ruft ihm zu: »Aber ich sehe dich, und das reicht schon. Spring!«
Der Junge springt und findet sich heil in den Armen seines Vaters wieder, der ihn aufgefangen hat.


Moody predigt “Was soll ich denn mit Jesus tun?”  (Autor unbekannt)

 

 
Der Evangelist D. L. Moody (1837-1899) predigte am Vorabend der Nacht, in der die Stadt Chicago durch einen verheerenden Brand verwüstet wurde, vor ungefähr 2500 Menschen über das Thema “Was soll ich denn mit Jesus tun?”. Zum Schluss sagte er: “Nimm dieses Wort mit nach Hause und denk darüber nach. Am nächsten Sonntag komm wieder und sage mir dann, was du mit Ihm tun willst!”
Kurz nach Ende der Zusammenkunft wurde Brandalarm gegeben. Es dauerte nicht lange, bis die ganze Stadt in Flammen stand. Gegen Mitternacht brannte auch der Saal aus, in dem Moody gepredigt hatte. Tausende von Menschen kamen in den Flammen um, darunter auch viele, die am Tag zuvor im Saal gewesen waren. Sie bekamen nicht die Gelegenheit, eine Woche lang über die Frage nachzudenken: “Was soll ich denn mit Jesus tun?” Seit diesem Tag hat der große Prediger nie mehr davon gesprochen, dass man sich für die Entscheidung für Jesus irgendeine Frist setzen soll. Mit Ernst drang er immer wieder darauf, dass man die Wahl sofort treffen und sich heute zu Gott bekehren muss. Gottes Wort sagt: “Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht!” (Hebräer 4,7)


Warum so viel Leid? (Autor unbekannt)

Zwei Männer sitzen auf einer Bank im Park.
Fragt der Eine:
"Wenn du Gott eine Frage stellen könntest, was würdest du ihn fragen?"
Er: "Warum Gott all das Leid auf dieser Welt zulässt!"
Darauf der Andere: "Warum machst du es nicht?"
Er: "Weil ich Angst hab, dass er mich das gleiche fragt!" 


Himmel den Spatzen überlassen?  (Pfarrer Wilhelm Busch)

Vor vielen Jahren war ich Pfarrer in einem großen Bergarbeiterbezirk. Eines Tages geriet ich bei meinen Hausbesuchen in eine Geburtstagsfeier. Da kreisten die Schnapsflaschen. Da wurde geschrieen und gegrölt. Als ich in der Tür erschien, wurde es für einen Augenblick ruhig. Aber dann brüllte ein Mann: "Ah! Der Paffe! Was will der hier? Wir haben keine Verwendung für Ihre Reden! Den Himmel überlassen wir Ihnen und den Spatzen!" "Wie nett", entgegnete ich, "nur – ich begreife nicht recht: Man kann einem andern doch nur das überlassen, was einem gehört! Und ich fürchte, Sie haben gar keinen Himmel, den Sie mir überlassen können. Ja, ich fürchte, Ihr Weg geht eher zur Hölle als in den Himmel! Was also wollen Sie den Spatzen und mir überlassen?"
Einen kurzen Augenblick war der Mann verlegen. Dann sagte er: "Na, die Pfarrer vertrösten die Menschen doch immer auf den Himmel! Und das wollen Sie doch sicher auch tun!" "Unsinn!", sagte ich. "Ich denke nicht daran, Menschen auf den Himmel zu vertrösten, die gar kein Anrecht darauf haben. Ich möchte Sie vielmehr warnen, den Weg in die Hölle weiterzugehen. Und ich möchte Sie einladen zu dem Erlöser, dem Herrn Jesus Christus. Der schenkt denen, die ihn annehmen, den Himmel.“


Mein Bruder  (Autor unbekannt)

Auf steiler Straße traf ich jüngst ein Mädchen, den kleinen Bruder auf dem Rücken tragend.
"Ei", sagte ich, "Kind, da trägst du eine schwere Last!" Darauf sieht verwundert mich das Mädchen an und spricht: "Mein Herr, ich trage keine Last, ich trage meinen Bruder."
Ich stand betroffen. Tief hat sich das Wort des tapfern Kindes mir ins Herz gegraben.
Und immer, wenn die Not der Menschen mich bedrückt und mir wie eine schwere Last den Mut will rauben, so mahnt des Mädchens Antwort mich und tröstet: "Du trägst ja keine Last, du trägst doch deinen Bruder."


Das Buch  (Autor unbekannt)

Kommt ein Mann in eine Buchhandlung und fragt nach einem Buch, in dem die ganze Wahrheit steht. Der Händler weist auf die Ausstellung: »Das ist ein sehr wahres Buch, Preis DM 20,-«
Der Kunde fragt, ob es denn auch ein Werk gebe, das noch mehr Wahrheit enthielte, worauf ein Exemplar unter der Theke hervorkommt: »Dieses Buch enthält sehr viel Wahrheit, Preis DM 100,-!«
Der Mann ist interessiert, fragt aber weiter: »Gibt es denn nicht ein Buch, in dem die GANZE Wahrheit steht?«
»Aha, Sie wollen es also ganz genau wissen! Folgen Sie mir!« Im Keller angekommen, öffnet der Händler eine verstaubte Truhe und weist auf den geheimnisvoll anmutenden Inhalt: »Dieses Buch enthält die GANZE Wahrheit!«
Ehrfürchtig fragt der Interessierte: »Was kostet es?«
Der Buchhändler antwortet mit bedeutungsvoller Stimme: »Dieses Buch hat den höchsten Preis von allen!« - »Wie viel?« - »Es kostet Sie kein Geld, aber dafür alle Ihre Gewohnheiten, es kostet Sie Ihr bequemes Leben, es kostet Sie den Weg, den Sie bisher gehen, nichts wird so sein, wie es vorher war, sie werden alles aufgeben und hinter sich lassen müssen!«


Die abgetragenen Kinderschuhe  (Autor unbekannt)

Clarence Powell befand sich eine Zeitlang in größten finanziellen Schwierigkeiten. Als jung verheirateter Ehemann arbeitete er bei einer Baufirma. Solange er Arbeit hatte, bezog er ein ausreichendes Einkommen. Aber es gab Zeiten, wo seine Firma keine Bauaufträge bekam. Die Familie Powell hatte sechs Kinder zu versorgen. An einem Herbsttag, kurz vor Schulbeginn, bemerkten die Eltern, dass drei ihrer Kinder völlig abgetragene Schuhe anhatten. Auch die Waschmaschine war kaputt und nicht mehr zu reparieren. Clarence Powell suchte in der Zeitung nach einer preiswerten gebrauchten Maschine. Er fand tatsächlich ein Inserat und wandte sich an die angegebene Adresse.
Das Haus, das Powell aufsuchte, war groß und schön, so dass er zögerte einzutreten. Beim Läuten der Glocke erschien ein freundlicher Herr. Powell sagte ihm, er wolle sich die Waschmaschine ansehen, und wurde ins Hausinnere geführt. Auf dem Weg zur Küche, wo die Maschine aufgestellt war, sah er sich staunend um. Alles war vornehm und bequem eingerichtet. Der Mann und seine Frau boten Clarence die Maschine zu solch einem niedrigen Kaufpreis an, dass er ihnen, um seine besondere Dankbarkeit für ihr Entgegenkommen auszudrücken, von seiner finanziellen Not, seinen beruflichen Schwierigkeiten und den Kleidungssorgen der Familie erzählte.
Daraufhin verließ die Frau unter Schluchzen das Zimmer.
"Habe ich etwas Falsches gesagt?" fragte Clarence.
"Nein", antwortete der Mann. "Sie haben nichts Falsches gesagt. Sie haben bloß von abgetragenen Kinderschuhen gesprochen. Wir haben nur ein Kind, ein kleines Mädchen, und es hat in seinem Leben noch keinen einzigen Schritt getan. Ein paar abgetragene Schuhe würden uns sehr glücklich machen."
Nach diesem Erlebnis berichtete Clarence Powell: "Ich kehrte wieder heim, ging in mein Zimmer und schloss die Tür hinter mir zu. Ich kniete nieder und bat den Herrn um Verzeihung für mein Nörgeln und Klagen über Kleinigkeiten. Dann nahm ich die drei paar Schuhe und betrachtete sie voll Dankbarkeit. Ich war so froh, drei Paar abgetragene Kinderschuhe zu haben ..."


Wir würden einige unserer Lasten gar nicht mehr beachten, wenn wir, statt über unsere Lasten zu grübeln, unsere Aufmerksamkeit auf die vielen guten Dinge richten würden, die wir aus Gottes Hand empfangen.


Ein Mensch kann fallen und aufstehen (Autor unbekannt)

Ein junger Pfarrer sollte den Insassen eines Gefängnisses predigen. Als er in den Saal kam, und unter den abweisenden Blicken der Gefangenen den Mittelgang nach vorne ging, wurde ihm bewusst, dass salbungsvolle Reden oder sonst wie fromme Redensarten hier nicht am Platze waren. Mit klopfendem Herzen überlegte er, was er den Männern sagen könnte. Als er die Stufen zum Rednerpult hinaufstieg und dabei ein Gebet um göttliche Leitung zum Himmel schickte, stolperte er und fiel hin. Gelächter erfüllte den Gefängnissaal. Mein Freund aber erhob sich mit strahlendem Gesicht, trat ans Rednerpult und rief: "Männer, genau das ist es, weswegen ich hierher gekommen bin - nämlich um euch zu sagen, dass ein Mensch fallen und wieder aufstehen kann!"


Der beste Beweis  (Surgeon)

Ungläubiger fragte einmal eine Frau: “Was lesen Sie da?”
“Ich lese das Wort Gottes.”
“Das Wort Gottes? Wer hat Ihnen gesagt, dass es das Wort Gottes ist?”, fragte der Ungläubige.
“Gott selbst.”
“Wirklich? Und wie können Sie das beweisen?”, fragte der Ungläubige weiter.
Die arme Frau antwortete: “Können Sie mir beweisen, dass es eine Sonne gibt?”
“Aber sicher!”, erwiderte der Ungläubige. “Der beste Beweis dafür ist, dass sie mich erwärmt und mir ihr Licht spendet.”
“Ganz recht”, erwiderte die Frau. “Der beste Beweis für die Echtheit der Bibel als Wort Gottes ist der, dass sie mich erwärmt und erleuchtet.”


Zweieinhalb Gerettete (Gute Saat 1988 )

D. L. Moody, der bekannte Evangelist des 19. Jahrhunderts, wurde nach der Rückkehr von einem Vortrag einmal gefragt, wie viele Menschen denn ihr Leben dem Herrn Jesus übergeben hätten. Er erwiderte kurz: "Zweieinhalb." Im Zweifel, was er meine, fragte sein Freund: "Also zwei Erwachsene und ein Kind?" - "Nein", entgegnete Moody, "zwei Kinder und ein Erwachsener. Die Kinder haben ihr ganzes Leben dem Herrn Jesus übergeben; der Erwachsene hatte nur noch ein halbes Leben zu geben." Er wollte damit sagen, daß die Zeit, die ein Mensch vor seiner Bekehrung verbracht hat, für Gott verlorene Zeit ist. Jeder Mensch, der es versäumt, die ihm von Gott gewährte Gnadenfrist zu nutzen, um Buße zu tun über sein verlorenes Leben und sich zu Christus zu bekehren, wird einst vor dem Richterstuhl Gottes bekennen müssen: Ich habe vergebens gelebt. - Seine Anstrengungen und Mühen waren "für nichts". Schon der Prediger Salomo stellt fest:

"Welchen Gewinn hat der Mensch bei all seiner Mühe, womit er sich abmüht unter der Sonne?" Prediger 1,3

Oft bricht schon zu Lebzeiten sein Lebenswerk zusammen; spätestens aber wenn er die Erde verlässt, verliert er alles, was ihm hier wertvoll war. Wie nötig ist es deshalb, daß jeder, der noch nicht sagen kann, dass er von neuem geboren ist, Bilanz macht über die noch verbleibende Zeit seines Lebens und Jesus Christus im Glauben als seinen Erretter ergreift! Doch auch ein Christ sollte sein Leben nie nach irdischen Zielen orientieren, sonst wird sein Werk einmal "verbrennen", wenn auch er selbst, sofern er wirklich von neuem geboren war, "wie durchs Feuer" gerettet werden wird.

"Die vergangene Zeit ist uns genug, den Willen der Nationen vollbracht zu haben." 1.Petrus 4,3


Von außen gibt es keine Türklinke! (Autor unbekannt)

Ein Kunstmaler hatte ein Gemälde beendet, auf dem er die Szene aus der Offenbarung des Johannes schildert, wo Christus das Wort sagt: "Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an!" (Kap. 3,20). Der kleine Sohn des Malers sagt zu seinem Vater: "Aber eins hast du falsch gemacht. Es fehlt draußen an der Tür die Klinke. Der Herr Jesus kann ja gar nicht hinein." "Er kann es nur", erklärt der Vater, "wenn man ihm von innen öffnet und wenn man ihn haben will. Darum habe ich die Außenklinke weggelassen. Heißt es doch: Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an!"


Manchmal brauchen wir Hilfe  (Autor unbekannt)

Die Geschichte von dem kleinen Jungen, der trotz größter Anstrengung einen gewaltigen Stein nicht anheben kann, macht das deutlich.
Der Vater fragt den Sohn “Hast du denn wirklich alle Kräfte, die dir zur Verfügung stehen eingesetzt?”
-”Ja, das siehst du doch – es geht wirklich nicht!”
-”Das glaub ich dir nicht!”
-”Wieso!” fragt der Junge erstaunt.
Der Vater antwortet: “Du hast mich noch nicht um Hilfe gefragt


Haben Sie schon gebetet?  (Autor unbekannt)

 

Pastor Friedrich von Bodelschwingh (1831-1910) war lange Jahre Leiter der nach ihm benannten v. Bodelschwinghschen Anstalten in Bethel bei Bielefeld. Einer seiner Mitarbeiter erzählt folgendes Erlebnis: Der chirurgische Chefarzt von Bethel musste Vater Bodelschwingh in einem Fall bedauernd mitteilen, dass ein Patient nicht mehr zu retten sei. Da platzte Bodelschwingh mit der Frage an den Professor heraus: “Haben Sie schon gebetet um seine Rettung?”
Der Professor lächelte etwas mitleidig, und seine Assistenten taten das gleiche. Bodelschwingh sah darüber hinweg und meinte: “Also nein! Gut, dann will ich jetzt einmal die Sache mit Gott bereden!”
Wohl eine Stunde lang lag er in seinem Zimmer auf den Knien und betete. Dann ging er wieder in die Krankenstube des Patienten. Hier empfing ihn gleich die pflegende Schwester: “Herr Pastor, seit einer halben Stunde geht es dem Kranken ganz plötzlich auffallend besser!”
Nach einigen Wochen war der Kranke genesen. Da pochte in einer stillen Stunde der Professor an Bodelschwinghs Tür: “Herr Pastor, ich will ganz gewiss nicht wieder lächeln, wenn Sie zum Beten auffordern!”


Dann können Sie ihn fragen (Autor unbekannt)

 

Eine Christin, die beruflich viel reisen musste, war deshalb viel mit dem Flugzeug unterwegs. Aber das Fliegen machte sie nervös, deshalb nahm sie immer ihre Bibel mit, um darin zu lesen, was ihr half, sich zu entspannen. Einmal saß sie neben einem Mann. Als er sah, dass sie eine Bibel aus der Tasche zog, lächelte er etwas spöttisch und wandte sich wieder ab. Nach einer Weile drehte er sich zu ihr und fragte: "Sie glauben doch nicht im Ernst all das Zeug, das in der Bibel steht?"
Die Frau antwortete: "Doch, natürlich. Es ist schließlich die Bibel."
Er sagte: "Nun, was ist mit dem Typen, der von einem Wal verschluckt wurde?"
Sie antwortete: "Oh, Jona. Ja, ich glaube das, es steht in der Bibel."
Er fragte: "Gut, was meinen Sie, wie er die ganze Zeit im Wal überleben konnte?"
Die Frau sagte: "Nun, das weiß ich nicht. Aber ich denke, ich werde ihn fragen, wenn ich im Himmel bin."
"Was, wenn er nicht im Himmel ist?" fragte der Mann sarkastisch.
"Dann können Sie ihn fragen", antwortete die Frau.


Komisch? NEIN!!!!!!!!!!! Traurig!!!!!!!  (Autor unbekannt)

Komisch, wie lange es dauert, Gott für eine Stunde zu dienen, aber wie schnell 60 Minuten Fußball vergehen. Komisch, wenn uns nichts einfällt, was wir beten können, aber wir unseren Freunden immer etwas zu erzählen wissen. Komisch, wie schwer es fällt, ein Kapitel in der Bibel zu lesen, aber wie leicht es ist, 100 Seiten eines Bestsellerromans zu verschlingen. Komisch, wie Leute sich auf einem Konzert um die vordersten Plätze drängeln, und sich um eine der hintersten Plätze in der Gemeinde bemühen. Komisch, wie schwer es Menschen fällt, die Gute Nachricht weiterzugeben, aber wie leicht es ist, den neusten Klatsch und Tratsch weiter zu verbreiten. Komisch, wie wir der Zeitung glauben, aber in Frage stellen, was in der Bibel steht.
Komisch? NEIN!!!!!!!!!!! Traurig!!!!!!!


Der glanzlose Stein  (Autor unbekannt)

In einem Juwelierladen konnten zwei Freunde sich nicht satt genug an den Edelsteinen sehen. Sie staunten über die Vielfalt der Steine, über ihr Leuchten und Glitzern. Plötzlich aber stutzten sie. Vor ihnen lag ein gewöhnlicher Stein, matt und ohne Glanz. Wie kommt denn der hier her? Diese Frage hörte der Juwelier und sprach lächelnd: „Nehmen sie diesen Stein ein paar Augenblicke in die ihre Hand.“ Einer von den Freunden tat wie ihm geheißen. Als er später die Handfläche öffnete, strahlte der vorher glanzlose Stein in herrlichen Farben. Wie ist das möglich?Der Fachmann wusste die Antwort:„Das ist ein Opal, er braucht nur die Berührung mit einer warmen Hand, und schon zeigt er seine Farben und seinen Glanz. In der Wärme entzündet sich leise und lautlos sein Licht.Dieser Stein ist ein tiefes Symbol für alles Gutsein und alles Zarte in unserem Leben. Es gibt so viele Menschen auf der Erde, arm und reich, klein und groß, gebildet und einfach, die alle nur die Berührung einer warmen Hand, eines lieben Wortes, einer kleinen Zärtlichkeit, einer wohlwollenden Geste, eines teilnehmenden Blickes, einer helfenden Tat bedürfen, um aufzustrahlen; im Licht der Freundlichkeit, um das Wunder der Zuneigung zu erfahren, um hell zu werden im Glanz einer leisen Begegnung.“

 

Wen willst du heute zum Strahlen bringen?


Zwei Fische  (Autor unbekannt)

 

Zwei Fische schwammen durchs Gewässer und sahen einen Wurm vor sich. Da sagte ein Fisch zum anderen: "Pass auf! Der Wurm ist an einem Haken aufgespiesst." "Na und?" "Der Haken ist an einer Schnur festgemacht." "Mag ja sein." "Die Schnur hängt an einer Rute." "Und was noch?" "Die Rute hält ein Mann in der Hand.""Kann er ja ruhig tun." "Bist Du verrückt?! Wenn einer von uns den Wurm frisst, dann bohrt sich der eiserne Haken in unseren Kopf, wir werden herausgezogen und landen in der Bratpfanne." "Haha! Dieses Märchen erzählte schon meine Oma, als ich klein war. Alles Unsinn! Es ist noch keiner von der Pfanne zurückgekommen, um das zu bestätigen. Wenn Du den leckeren Wurm links liegen lässt, dann fresse ich ihn!" Der ungläubige Fisch frass den Wurm und endete wirklich in der Bratpfanne. Tatsächlich: er kam nicht zurück, um das den anderen Fischen zu erzählen...
Gewisse Parallellen zur Bibel sind meines Erachtens unverkennbar