Gesammelte Gedanken aus dem Gute-Saat-Kalender

Viele gute und wertvolle Gedanken in diesem Kalender sind einfach zu schade für den täglichen Papierkorb, so dass wir einige zum Segen  unserer Leser hier abdrucken 
(mit freundl. Genehmigung CSV.Verlag.de).

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Er war verachtet, und wir haben ihn für nichts geachtet Jesaja 53,3  

 

Welchen Stellenwert hat Jesus Christus in meinem Leben? 

 

Man sah es ihm an, dass er zufrieden war mit der Begründung, die er mir nennen konnte, als ich ihm einen Kalender anbot: Nein, er wollte dieses Mal keinen haben - er hatte den Platz schon anderweitig vergeben! 

 

Im Folgenden denke ich nicht an den Ort, wo ein christlicher Kalender seinen Platz findet, ob er an der Wand hängt oder auf dem Nachttisch liegt, ob er im Regal verstaubt oder beim Altpapier landet. Mir geht es vielmehr um den Platz, den Jesus Christus in unserem Leben haben möchte: Haben wir, habe ich den vielleicht auch schon „anderweitig vergeben“? 

 

Wir kennen die Redewendung: Sage mir, mit wem du umgehst, und ich sage dir, wer du bist! 

 Wir meinen damit, dass die Wahl der Freunde Rückschlüsse auf den eigenen Charakter zulässt. 

 

Ich möchte diese Redewendung einmal konkreter formulieren: Sage mir, wie du mit Jesus Christus umgehst, und ich sage dir, wer du bist!  

Der Platz oder Stellenwert, den wir Ihm einräumen, sagt etwas darüber aus, wer Er für uns ist und wie viel Er uns bedeutet. 

 

Viele Menschen, die Jesus Christus damals, als Er auf der Erde war, persönlich begegneten, waren von Ihm ergriffen und überwältigt. In der Bibel finden wir einige erstaunte und frohe Ausrufe seiner Jünger. Thomas sagt: „Mein Herr und mein Gott!“ Petrus erklärt: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.“ Johannes der Täufer weist auf Ihn hin mit den Worten: „Siehe, das Lamm Gottes!“  

Paulus nennt Ihn: 

 „Christus Jesus, mein Herr“, und: „der Sohn Gottes, der mich geliebt hat“.  

Und die Jünger insgesamt rufen aus:  

„Wahrhaftig, du bist Gottes Sohn!“  

Anreden, Ausrufe und Beschreibungen voller Wertschätzung, Hochachtung und Liebe! (Matthäus 14,33; 16,16; Johannes 1,36; 20,28; Galater 2,20; Philipper 3,8) 

 

Welchen Stellenwert hat Jesus Christus in meinem Leben?  

Oder habe ich den Platz, der Ihm zusteht, schon anderweitig vergeben?

 

 

 

 

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Vieele nun von den Juden, die zu Maria gekommen waren und sahen, was er getan hatte, glaubten an ihn. Einige aber von ihnen gingen hin zu den Pharisäern und sagten ihnen, was Jesus getan hatte. Joh.11,45.46  

 

Jesus hörte, Jesus liebte, Jesus kam, Jesus weinte, Jesus sprach! 

 

In der beeindruckenden Geschichte von dem Tod und der Auferstehung des Lazarus gibt es fünf Wortpaare, die wir nehmen können, um die ganze Geschichte zusammenzufassen.  

Wir finden sie in den Versen 4.5.17.35.39:  

Jesus hörte, Jesus liebte, Jesus kam, Jesus weinte, Jesus sprach. 

 

Den Inhalt der ersten vier Wortpaare haben unzählige Gläubige schon irgendwie erleben dürfen. Sie machen Mut, dem Herrn Jesus in allen Lebensumständen zu vertrauen. Auf den „gebietenden Zuruf“, das fünfte Wortpaar, warten noch alle, die „in Jesus entschlafen“ sind. Dann werden die Toten in Christus auferstehen - der Tod muss sie alle hergeben -, um zusammen mit den dann lebenden Gläubigen für immer bei Christus zu sein. (1.Thes.4,16.17) 

 

Die Auferweckung des Lazarus hat damals viele Menschen beeindruckt. Zwar hatte der Herr bereits andere Personen auferweckt - die Tochter des Jairus unmittelbar nach ihrem Tod und den Sohn der Witwe von Nain, der bereits auf der Totenbahre lag -, doch am deutlichsten zeigt sich die göttliche Macht bei der Auferweckung des Lazarus aus dem Grab heraus, denn sein Körper hatte bereits zu verwesen begonnen. 

 

Wer das Leben und Handeln Jesu betrachtet, wird zur Entscheidung gedrängt - auch „entfernte Zuschauer“ von heute:  

Entweder wir öffnen unser Herz und glauben an Ihn, oder wir schlagen uns auf die Seite seiner Feinde, so wie damals.  

 

Wer glaubt, wird ewiges Leben ernten; wer Ihn aber ablehnt, wird ewiges Verderben ernten. (Gal.6,8) 

 

Deshalb: „Ergreife das ewige Leben.“  1.Tim.6,12

 

 

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Wenn du mit deinem Mund Jesus als Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, wirst du errettet werden. … Denn die Schrift sagt: „Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.“  Römer 10,9.11 

 

Die Brücke über den Tay 

 

28. Dezember 1879. Ein Orkan wütet an der schottischen Ostküste, Windstärke 10 bis 11. Die über 3 Kilometer lange Brücke über den Meeresarm Firth of Tay gilt als technisches Meisterwerk. Sicher wird sie den Belastungen standhalten … Um 19 Uhr nähert sich von Süden ein Zug. Am Brückenwärterhaus bremst er auf Schrittgeschwindigkeit ab. Der Lokführer nimmt einen Stab entgegen. Ohne Stab keine Überfahrt! So ist sichergestellt, dass auf der eingleisigen Strecke kein Zug entgegenkommt. - Schnell nimmt der Zug danach wieder Fahrt auf. 

 

Da - ein Augenzeuge sieht plötzlich kometenartigen Funkenflug, einen langen Feuerstrahl, der in den Fluten verschwindet; dann wieder tiefe Dunkelheit. Der gesamte Mittelteil der Brücke ist zusammen mit dem Zug und den 75 Insassen ins Wasser gestürzt. Die Ursachen für das Unglück werden später festgestellt: zahlreiche Konstruktionsfehler, eine schlampige Bauausführung, schlechte Materialqualität, ungenügende Wartung und überhöhte Geschwindigkeit. 

 

Hält unsere Brücke stand?  

Haben wir eine sichere Grundlage für unsere Lebensfahrt?  

Kann sie allen Stürmen trotzen und uns sicher ans himmlische Ziel bringen? 

 

Eins ist gewiss: Was von „Menschenhand“ kommt, ist nur „Tand“. Das sagt schon Fontane in seiner Ballade über diese Brücke. Und das gilt erst recht, wenn es um das ewige Heil geht.  

Auf Menschenwerk können wir da nicht bauen; es ist wertlos.  

Wenn wir nicht zuschanden werden wollen, müssen wir unser Vertrauen ganz auf Jesus setzen.  

 

Er ist der Weg zu Gott - die sichere Brücke!

 

 

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Der Apostel Paulus schrieb: Die Zeit meines Abscheidens ist gekommen. Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe den Glauben bewahrt 2. Timotheus 4,6.7  

 

Das letzte Kapitel 

In den Räumen der „Britischen und Ausländischen Bibelgesellschaft“ in London ist ein eindrucksvolles Bild des Malers J. D. Penrose zu sehen. Es stellt eine Szene aus dem Jahr 735 dar. Man sieht einen Greis in einem Sessel sitzen mit einem Manuskript in den Händen. Vor ihm sitzt ein junger Mann und schreibt, was ihm diktiert wird. 

 

Der Greis ist Adam Beda, genannt „der Ehrwürdige“, der seine Übersetzung des Johannes-Evangeliums in die altenglische Sprache fertigstellt. as Bild trägt die Unterschrift „Das letzte Kapitel“. 

 

Der Alte ist sich offenbar seiner Schwachheit bewusst und fühlt, dass auch in seinem Leben das letzte Kapitel begonnen hat. Aber er hat die Gewissheit, dass der Tod nur auf seinen Körper Zugriff hat. Und auch das nur für eine Zeit, denn er sieht der Auferstehung entgegen. Sein Geist, der schon den Frieden Gottes empfindet, wird bei seinem Tod zu Jesus gehen ins Paradies. (Lukas 23,43)  

Ein friedvoller Schein erhellt das Gesicht des Alten. 

 

„Das letzte Kapitel“ - diese drei Worte sind doch beeindruckend.  

 

Sie erinnern uns daran, dass auch für jeden von uns der Augenblick kommen wird, wo das Wort „Ende“ unter die letzte Seite unseres Lebensbuches geschrieben wird.  

 

Sind auch Sie dann bereit, vor Gott zu treten?  

Kennen Sie Jesus Christus als Ihren Erlöser? Dann hat Er Sie durch seine sühnenden Leiden schon jetzt zu Gott geführt, und dann können Sie dem Tod nicht nur ohne Furcht, sondern mit froher Erwartung entgegensehen.  

 

So war es beim Apostel Paulus: Er freute sich darauf, zu Christus in die Herrlichkeit zu gehen. (Philipper 1,23) 


 

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Als aber der König Herodes es hörte, wurde er bestürzt und ganz Jerusalem mit ihm. Matthäus 2,3  

 

Nicht Jubel, sondern Bestürzung 

 

Dieser Bibelvers wirft ein deutliches Licht auf die Verhältnisse, die zur Zeit der Geburt Jesu unter den Bewohnern Jerusalems herrschten. Endlich war Jesus Christus, der lang verheißene König der Juden, in Bethlehem geboren worden, aber die Elite des Volkes hatte es nicht zur Kenntnis genommen. Die Unwissenheit von König Herodes überrascht uns eigentlich nicht, denn er war kein Israelit, sondern ein Idumäer, ein Nachkomme Esaus, des Bruders Jakobs. Aber hätten die jüdischen Schriftgelehrten über dieses große Ereignis nicht informiert sein müssen? Hatten sie die Geburt des Messias denn etwa nicht erwartet? 

 

In Lukas 2 lesen wir, dass die Geburt des Erlösers einigen einfachen, aber gottesfürchtigen Menschen längst vom Himmel her mitgeteilt worden war. Ja, „das Geheimnis des HERRN ist für die, die ihn fürchten“ (Psalm 25,14), also für die, die an Gott glauben und Ihn ehren. Beispiele dafür sind die Hirten von Bethlehem und andere Gottesfürchtige. Die religiösen Führer in Jerusalem aber gehörten nicht dazu. Schlimmer noch: Genauso wie der König Herodes wurden auch sie „bestürzt“, als sie schließlich hörten, dass „der König der Juden geboren war“ (V. 2). 

 

Das war also die Lage bei der Ankunft des Erretters: nicht Jubel, sondern Bestürzung.  

Die Oberhoheit der Römer war den Juden verhasst, und die Willkürherrschaft von Herodes versetzte sie oft in Schrecken; und doch zogen sie beides der Herrschaft des Sohnes Gottes vor. 

 

Warum das? - Jesus Christus war doch zu ihnen gekommen, um sie von jedem drückenden Joch zu befreien. Sie aber wollten lieber unter fremder Herrschaft und unter der Gewalt der Sünde bleiben, anstatt Jesus als ihren Herrn anzuerkennen. 

 

Und doch: Damals wie heute gibt es Einzelne, die für sich persönlich die Befreiung annehmen und dem Erretter mit glücklichem Herzen dienen.

 

 

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Das Ersehnte aller Nationen wird kommen.  Haggai 2,7

 

„Siehe, die Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden seinen Namen Emmanuel nennen“, was übersetzt ist: Gott mit uns.  Matthäus 1,23

 

Eine Sehnsucht, die tief in uns vorhanden ist!

 

Ein kleiner Junge wurde einmal zur Weihnachtszeit von seinem Lehrer gefragt: „Was möchtest du am allerliebsten zu Weihnachten haben?“ Der Junge dachte an das eingerahmte Bild zuhause mit dem Foto seines Vaters, an dem er so sehr hing und der nun nicht mehr da war. Dann sagte er leise: „Ich wollte am liebsten, dass mein Papa aus dem Rahmen herauskommt und wieder bei uns ist.“

 

Damit hat dieser Junge zugleich die tiefe Sehnsucht der Menschen in Worte gekleidet.

Eine Sehnsucht, die tief in uns vorhanden ist, selbst wenn sie oft von anderen Neigungen, Wünschen und Zielen überdeckt oder verdrängt wird. Uns verlangt nach Geborgenheit und Frieden, nach einer starken Hand, die uns herausreißen kann aus unserer Schwachheit und Not.

 

Lange hatten sich die Menschen danach gesehnt, dass Gott aus dem Rahmen des Ungewissen heraustritt - dass Er uns persönlich begegnet. Und genau das ist vor 2000 Jahren geschehen! In Jesus Christus ist Gott „aus dem Rahmen des Unsichtbaren herausgetreten“.

Wir sind nicht allein in einem toten, kalten Weltall, wir sind nicht einem unbeugsamen Schicksal ausgeliefert, nicht einem blinden Zufall oder einem stummen Nichts.

Nein, wir sehen uns Gott gegenüber, Gott ganz persönlich, der in Jesus Christus Mensch geworden ist wie wir.

Doch auch als Mensch war Er völlig ohne Sünde, und deshalb konnte Er unser Retter werden.

 

Daran erinnern sich viele in der Weihnachtszeit: Der Sohn Gottes ist auf die Erde gekommen, um uns zu zeigen, wer und wie Gott ist, und um uns zu Gott zu führen.

 

Jesus spricht: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.“  Johannes 14,6

 

 

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Du kennst von Kind auf die heiligen Schriften, die imstande sind, dich weise zu machen zur Errettung durch den Glauben, der in Christus Jesus ist.    2. Timotheus 3,15

 

Genügt es, aufrichtig zu sein?

 

Ich sehe immer noch unseren alten Geschichts­professor vor mir, wie er den Hörsaal betritt, die Aktenmappe vollgestopft mit Papieren. Wenn er uns in die Riten der antiken Religionen einführte, schloss er öfter mit den Worten: „Sehen Sie, solange man aufrichtig ist, macht es nicht viel aus, was man glaubt.“ Vielleicht sagte er das mehr, um sich selbst zu beruhigen, als um seine Hörer zu überzeugen.

 

Diese Worte taten mir schon damals weh, als ich jung war, und heute noch mehr. Sie enthalten nämlich einen krassen Irrtum.

Es ist zwar durchaus wahr, dass man aufrichtig sein muss, aber Aufrichtigkeit allein genügt nicht. Man kann sich in voller Aufrichtigkeit täuschen. Im täglichen Leben kommt es nicht selten vor, dass wir von etwas aufrichtig überzeugt sind; und dann stellt sich heraus, dass der Sachverhalt ganz anders ist. Meine aufrichtige Überzeugung kann völlig verkehrt sein, wenn sie sich nicht an der Wirklichkeit orientiert.

Wir bezweifeln nicht, dass unsere Leser aufrichtig sind.

Viele halten sich in ihrem Glauben an das, was sie von ihren Eltern und ihren Lehrern oder von einflussreichen Persönlichkeiten und Trends übernommen haben.

Aber hat jeder diese Überzeugungen einmal mit der Bibel verglichen?

Sie ist ja das Wort Gottes und stellt uns die Wirklichkeit aus der Sicht Gottes vor.

 

Zum Schluss möchten wir noch auf ein Wort aus diesem heiligen Buch hinweisen, das sehr bedeutsam ist:

 

„Dies ist Gottes Gebot, dass wir an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben.“
1.Johannes 3,23

 

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Seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung eures Sinnes, dass ihr prüfen mögt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist.  Römer 12,2

 

Die Welt vergeht und ihre Lust; wer aber den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit. 1. Johannes 2,17

 

Welchen Platz nimmt Gott in deinem Leben ein?

 

Julian und Mark fahren im Auto ihrer Eltern auf der Autobahn. Sie wollen die Geschwindigkeitsbeschränkungen beachten, doch allzu leicht steigt die Tachonadel wie von selbst zu hoch. Dann aber werden sie auch immer wieder von Lkws aufgehalten, die zu kriechen scheinen.

 

Da zwingt sie eine kleine Panne, auf dem Standstreifen anzuhalten. Als sie aussteigen, bekommen sie ganz andere Eindrücke: Der Lärm ist ohrenbetäubend, in ununterbrochenem Strom rasen die Pkws an ihnen vorbei, und die Lkws donnern wie eine Sturmflut heran!

 

Mark ruft: „Die sind ja verrückt, so schnell zu fahren!“ Julian ruft zurück: „Genauso wie wir, wir sind auch so verrückt!“ Einige Minuten später nehmen sie ihre Fahrt vorsichtig wieder auf. Julian denkt laut nach: „Und wenn unsere Welt wie diese Autobahn wäre? … Wir leben so rasend schnell dahin und sind uns der Gefahren nicht bewusst.“

 

Genau so ist es. Unser Leben ist wie eine ungebremste Fahrt, wo jeder die Gefahr übersieht, weil die anderen dasselbe tun. Nein, vernünftig ist das nicht: in unserem Leben auf die Ewigkeit zuzurasen, ohne über das Ziel nachzudenken!

 

Ein junger Mann voller Energie musste sich einst sagen lassen: „Du aber steh jetzt still, dass ich dich das Wort Gottes hören lasse.“ (1.Samuel 9,27)

Stehen auch wir einmal still, und hören wir, was die Bibel uns lehrt! Geben wir uns Antwort auf die drängenden Fragen: Wozu leben wir? - Wohin gehen wir? –

 

Welchen Platz nimmt Gott in unserem Leben ein?

 

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So erkenne und sieh, dass es schlimm und bitter ist, dass du den HERRN, deinen Gott, verlässt …, spricht der Herr, der HERR der Heer­scharen.  Jeremia 2,19

 

Rückkehr nach Hause

 

Er geht davon, der widerspenstige Sohn. Er hat das Herz seines Vaters gebrochen, aber das stört ihn wenig. Er will sein eigenes Leben leben. Das ist das Abbild des Menschen, der aus der Nähe Gottes wegläuft, obwohl er von Gott so reichlich versorgt wird.

 

Wohin geht er nun? „In ein fernes Land“ (Lukas 15,13). Er lebt ausschweifend. Er vergeudet alles, was er hat, und richtet seine Seele zugrunde. Um zu überleben, tut er die erniedrigendsten Arbeiten. Er hat Hunger, aber niemand gibt ihm etwas. Die Arbeiter seines Vaters haben mehr als genug zu essen, aber er geht in Lumpen und steht davor, zu verhungern.

 

Ist es da nicht an der Zeit, nach Hause zurückzukehren? Er überlegt: Was soll er sagen? Gibt es vielleicht irgendeine Entschuldigung, die er vorbringen könnte? Nein. Er sucht auch gar keine Ausflüchte. Er hat nichts zu beanspruchen.

 

Trotzdem - selbst wenn sein Vater ihn nur als Tagelöhner annehmen würde -, er steht auf und kehrt nach Hause zurück.

 

„Als er aber noch fern war, sah ihn sein Vater und wurde innerlich bewegt und lief hin und fiel ihm um den Hals und küsste ihn sehr“ (Lukas 15,20). Der Sohn bekennt seine Sünde. Als Antwort umarmt der Vater seinen abgemagerten Körper mitsamt den Lumpen und sagt zu den Knechten: „Bringt schnell das beste Gewand her und zieht es ihm an.“

 

Genauso nimmt Gott auch heute jeden „verlorenen Sohn“ an, der zu Ihm umkehrt.

 

„Kehre um … bis zu dem HERRN … Kehrt um zu dem HERRN; sprecht zu ihm: Vergib alle Ungerechtigkeit …“

 

„Ich will ihre Abtrünnigkeit heilen, will sie willig lieben; denn mein Zorn hat sich von ihm abgewandt.“ Hosea 14,2.3.5

 

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Wunderbar sind deine Werke, und meine Seele weiß es sehr wohl.  Psalm 139,14

 

Preis sei dem Allmächtigen Schöpfergott für SEINE großen Werke!

 

Seit vielen Jahren unternimmt ein Bionik-Professor Reisen in die Wüste. Er sucht Mechanismen in der Natur, die sich als Vorbild für technische Anwendungen eignen.

Seine ausdauernde Suche zahlt sich aus, als der Forscher mitten in der Nacht mit einem Scheinwerfer den kargen Wüstenboden am Rand der Sahara absucht: Er spürt eine Spinne auf, die mit ihren acht Beinen ein Rad formen kann. Damit kullert sie nicht nur passiv die Düne hinunter, sondern sie ist auch in der Lage, durch ihre Beinarbeit das Rollen noch zu beschleunigen.

 

Der Professor erkennt darin Anregungen für ein Gefährt, das sich sowohl laufend als auch fahrend fortbewegen kann: ein idealer Untersatz für besondere Missionen, z. B. auf dem Mars.

 

Erstaunliche Entdeckungen in der Natur haben Wissenschaftler der Neuzeit immer wieder veranlasst, den Schöpfer für seine Werke zu preisen:

 

„Ich frage, wozu Gott den Menschen auf unsren Erdball, auf dem er nichts als seine wundervoll eingerichtete Natur-Umgebung wahrnimmt, gesetzt habe. Wozu anders als dazu, dass er den unsichtbaren Werkmeister aufgrund seines so herrlichen Werks lobpreise und bewundere?“

Carl von Linné, Biologe

 

„Um irgendein organisiertes Wesen hervorzubringen, ist die bewusste Tätigkeit des ewigen Baumeisters erforderlich, dessen Arbeit und dessen Kunstwerk wir … als Natur bezeichnen.“

Angelo Secchi, Astronom

 

„Die Kenntnis der Natur ist der Weg zur Bewunderung der Größe des Schöpfers. … Alles, was die reichste Fantasie und höchste Geistesbildung zu ersinnen vermag, erscheint, gegen die Wirklichkeit gehalten, wie eine bunte, schillernde Seifenblase.“ Justus von Liebig, Chemiker

 

 

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Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens.  Johannes 6,68

 

Worte ewigen Lebens

 

Zar Nikolaus I. von Russland (1796-1855) plante den Bau einer Eisenbahnlinie zwischen St. Petersburg und Moskau. Viele Eisenbahnbauingenieure waren damit beschäftigt, die optimale Streckenführung zu finden. Der Zar sah sich ihre Vorschläge an, und dann forderte er - so erzählt man - ein Lineal, legte es auf die Karte und zog einen Strich. „Das“, sagte er, „ist die Streckenführung. Wir nehmen diese gerade Linie.“ Da ihm aber die Hand abgerutscht war, hatte seine Linie einen Knick. Das wurde beim Bau respektiert; und so hatte die Bahnstrecke, als sie fertig war, tatsächlich nur eine leichte Krümmung.

 

Es gibt auch viele „Himmelsingenieure“, die den Weg zum Himmel planen wollen.

Doch auch hier gibt es nur eine Streckenführung.

Gott selbst hat sie angeordnet: Es ist der direkte, gerade Weg über Jesus Christus.

 

Vielleicht spürt jemand, dass er die Frage nach dem Jenseits für sich klären muss. Die Welt­reli­gionen und viele esoterische „Heilslehren“ machen Aussagen darüber. Doch nicht dort sollten wir Auskunft suchen, sondern nur bei dem Einen, der mit Autorität über diese Fragen sprechen kann: bei Jesus Christus, dem Sohn Gottes. Nur Er ist aus dem Himmel auf die Erde gekommen; nur Er ist die Quelle, die uns zuverlässig Auskunft gibt über Gott und über das Jenseits; und nur Er ist der Weg zu Gott. - Deshalb sollten wir bei der Suche nach dem Heil zu Jesus Christus gehen und nicht den betrügerischen Heilsversprechen anderer folgen!

 

Echte, ernsthafte Christen können uns erzählen, was die Bibel über Jesus Christus sagt, und uns auf diese Weise zu Ihm führen.

Doch selbst dann ist zu beachten: Wir sollen nicht ihnen, sondern Jesus Christus nachfolgen! Niemand darf zwischen der Seele eines Menschen und Christus stehen!

 

Petrus wusste, dass nur Einer die Antwort hat­te.

Deshalb sagte er: „Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens.“

 

 

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