Zurückzuziehen, um allein zu sein mit Gott

 

Apg.20,13 Wir aber gingen voraus zum Schiff und fuhren nach Assus, um dort Paulus an Bord zu nehmen; denn so hatte er es angeordnet, weil er zu Fuß reisen wollte.

 

Wenn wir den Apostel Paulus auf seinen Missionsreisen begleiten, fallen uns Einzelheiten auf, aus denen hervorgeht, wie natürlich, verständig und weise alle Entschlüsse und Pläne in seinem großen Glaubensunternehmen waren.

Hier ist dieser treue Diener Gottes unterwegs auf einer sehr wichtigen Reise. Hinter ihm lag eine abgeschlossene Arbeit, und vor ihm standen noch wichtigere Aufgaben. Der Geist Gottes nennt in diesem Kapitel eine ganze Reihe von Gehilfen und Mitarbeitern, die der Apostel damals hatte. Und dann heißt es weiter: «Wir aber gingen voraus zum Schiff und fuhren nach Assus, um dort Paulus an Bord zu nehmen; denn so hatte er es angeordnet, weil er zu Fuß reisen wollte.»

 

®     Daraus geht klar hervor, dass der Apostel zu Fuß reisen wollte, weil er das Bedürfnis hatte, allein zu sein.

 

Er folgte den Spuren seines Meisters, der sich oft von der Volksmenge und sogar von Seinen Jüngern zurückzog, Seinen Dienst in der Öffentlichkeit unterbrach und auf den Berg ging, um in der Nacht an einem einsamen Ort mit Seinem himmlischen Vater allein zu bleiben im Gebet. Auch Paulus spürte, dass er allein sein musste mit dem, der ihn in der Vergangenheit geleitet hatte und der nun die Zukunft vorbereitete.

 

®     Welch ein Vorbild für uns!

Mt.14,23 Und nachdem er die Menge entlassen hatte, stieg er auf den Berg, um abseits zu beten; und als es Abend geworden war, war er dort allein.

 

Lk.5,16 Er aber hielt sich zurückgezogen an einsamen Orten auf und betete.

 

®     Unser Leben ist so ausgefüllt; unsere Berufung drängt uns zu andauernder Tätigkeit und bringt viel Verantwortung mit sich.

Lk.6,31 Und wie ihr wollt, dass euch die Leute behandeln sollen, so behandelt auch ihr sie gleicherweise!

 

Auch wir sollten bereit sein, immer wieder «zu Fuß zu reisen», d. h. uns zurückzuziehen, um allein zu sein mit Gott. Wie für den Apostel ist auch für uns die Versuchung groß, ohne Unterbrechung

bei einer dringend notwendigen Arbeit zu bleiben. Aber unser Dienst selbst verlangt eine solche herausgenommene Zeit, und unser Meister erwartet von uns, dass wir die Routine zu verlassen verstehen, um uns eine Zeitlang von unserer Arbeit zurückzuziehen und mit Ihm in die Einsamkeit zu gehen.

 

®     Das kann auf verschiedene Weise geschehen: allein in unserem Zimmer, allein in der Natur, allein auf einem Spaziergang, aber immer allein mit Ihm.

Jes.37,15 Und Hiskia betete vor dem HERRN und sprach:

 

Jes.37,16 O HERR der Heerscharen, du Gott Israels, der du über den Cherubim thronst, du allein bist Gott über alle Königreiche der Erde! {Du} hast den Himmel und die Erde gemacht.

 

Wir, die wir mit unseren Händen arbeiten und mitten im geschäftigen Leben unserer Zeit stehen, brauchen diese Augenblicke allein mit Ihm umso mehr. Darum lasst uns diesen kurzen Satz nie vergessen: «Er wollte zu Fuß reisen.»

 

Jesaja 37,14-17;

 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 25.11. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

Nimm die befreiende Wahrheit an

 

Joh.8,32 und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen!

 

Es gibt Tiefen, negative Kräfte in unserer alten, gefallenen Natur, die das Leben des Geistes Christi in uns einengen. Sie wirken in uns, und je mehr das neue Leben zunimmt, zeigen sie sich als ein Schleier über unseren geistlichen Augen und als Feindseligkeit gegen alles Göttliche.

 

Sie ziehen uns hin zu dem, was hinter uns liegt, und sind darum ein günstiger Boden, auf dem der Feind, der Lügner und Menschenmörder, wirken, quälen und zuschlagen kann.

 

Viele Christen machen diese Erfahrung, ohne sie sich erklären zu können und frei zu werden.

 

Die Juden rühmten sich ihrer Religion; sie waren stolz darauf, Abrahams Kinder zu sein, und behaupteten, nie jemandes Knechte gewesen zu sein! Aber die Gegenwart Jesu, der die Wahrheit ist, entlarvte die Nichtigkeit ihres rein äußerlichen Glaubensbekenntnisses und erregte ihre

Feindseligkeit gegen Ihn selbst. Weil sie die Wahrheit ablehnten, nahm ihre Verblendung zu, und ihr Zustand verschlimmerte sich.

 

Wir können wahrhaft frei werden von allen Bindungen, Prägungen und Haltungen, die wir durch die nichtigen Überlieferungen oder Grundsätze der Welt geerbt haben.

Mtt.18,27 Da erbarmte sich der Herr über diesen Knecht, gab ihn frei und erließ ihm die Schuld.

 

Hier handelt es sich nicht um Sündenvergebung und Rechtfertigung durch den Glauben, die wir schon erhalten haben. Es geht darum, dass der Heilige Geist im Herzen der Kinder Gottes, in

ihren Gewohnheiten und Handlungsweisen bestimmte Gebundenheiten ans Licht bringt, die bis dahin in latentem Zustand geblieben waren und nun plötzlich enthüllt werden.

Spr.11,9 Mit seinem Munda richtet ein gewissenloser Mensch seinen Nächsten zugrunde, aber durch Erkenntnis werden die Gerechten befreit.

 

Wenn wir dann die befreiende Wahrheit nicht annehmen, so werden unsere Ketten fester, die Schäden größer, und der Feind gewinnt an Boden.

Gal.5,1 So steht nun fest in der Freiheit, zu der uns Christus befreit hat, und lasst euch nicht wieder in ein Joch der Knechtschaft spannen!

 

Am Kreuz hat Gott aber alle Bande zerrissen; dort hat Er die Werke des Teufels bloßgestellt. Er hat uns nicht nur vergeben, sondern uns auch frei gemacht. Die Auferstehung erklärt uns für befreit und losgebunden! Darum wollen wir den Widerstand aufgeben, unseren Zustand so anschauen, wie er in Wirklichkeit ist, es bekennen und die Befreiung durch Gottes Wahrheit annehmen. «Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen!» Wir sind frei!

 

Dann sind wir imstande, anderen Gebundenen Freiheit zu verkündigen, was wir nicht können, solange wir selber nicht frei sind.

 

Sprüche 11,9;

 ( Beitrag aus Manna am Morgen vom 29.8. entnommen )

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

 

Der geistliche Schlaf ist das größte Übel

 

Lk.8,16 Niemand aber, der ein Licht anzündet, bedeckt es mit einem Gefäß oder stellt es unter ein Bett, sondern er setzt es auf einen Leuchter, damit die, welche hereinkommen, das Licht sehen.

 

Das Licht kommt von Gott.

Joh.1,4 In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.

Wir haben das Licht empfangen, und es leuchtet hell; aber unser Text sagt uns, was wir als Christen mit diesem Licht machen können.

 

Wir können es mit einem Gefäß bedecken, dem «irdenen Gefäß» unserer Persönlichkeit, so dass schließlich das Licht in uns nicht mehr zu sehen ist.

 

Die Menschen sehen nur noch das Gefäß, das undurchsichtig ist und das Licht abschirmt ...

 

Wieviele Christen verhüllen mit ihren Taten und ihrer Haltung den Lichtglanz Gottes!

Mtt.5,14 Ihr seid das Licht der Welt. Es kann eine Stadt, die auf einem Berg liegt, nicht verborgen bleiben.

Mtt.5,15 Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter den Scheffel1, sondern auf den Leuchter; so leuchtet es allen, die im Haus sind.

Mtt.5,16 So soll euer Licht leuchten vor den Leuten, dass sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

 

Andere stellen das Licht unter ein Bett.

 

Der geistliche Schlaf ist eines der schlimmsten Übel, die einen Christen befallen können.

Jes.60,3 Und Heidenvölker werden zu deinem Licht kommen, und Könige zu dem Glanz, der über dir aufgeht.

 

Schlaf gehört zur Nacht; er schaltet die Bewusstheit aus, und im Schlaf haben wir oft Träume, die völlig im Gegensatz zur Wirklichkeit stehen. Man lebt in der Unwirklichkeit wie in einer anderen Welt. Dann sieht man die Finsternis nicht, in der die verlorenen Seelen umkommen, und entzieht der Welt das Licht, das Gott ihr durch unsere Vermittlung zugedacht hatte.

 

«Er setzt es auf einen Leuchter.» Das Licht, das Gott in unsere Herzen gegeben hat, gehört auf den Leuchter eines treuen, beständigen Zeugnisses.

1.Petr.2,9 Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertumb, ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums, damit ihr die Tugenden1 dessen verkündet, der euch aus der Finsternis berufen hat zu seinem wunderbaren Licht.

 

«… damit die, welche hereinkommen, das Licht sehen.» Spüren wir das Ergreifende dieses Ausspruchs? Viele Menschen möchten glauben; sie würden gerne Christus annehmen und zu Ihm kommen. Sie warten und halten Ausschau – und von uns hängt es ab, ob sie hereinkommen oder

nicht.

 

Wir müssen ihnen den Weg zeigen, ihnen leuchten und sie zu Christus führen.

2.Mo.10,22 Da streckte Mose seine Hand zum Himmel aus. Und es kam eine dichte Finsternis im ganzen Land Ägypten, drei Tage lang,

2.Mo.10,23 so dass während drei Tagen niemand den anderen sehen konnte, noch jemand von seinem Platz aufstehen konnte. Aber alle Kinder Israels hatten Licht in ihren Wohnungen.

 

Es kann ein Kollege sein, ein Freund, ein Bekannter, dem wir im Geschäftsleben oder auf Reisen begegnen. Er möchte hereinkommen, braucht aber dazu die Hilfe des Lichts, das wir besitzen.

Ach, dass Gott es doch nicht nötig hätte, uns unsere Treulosigkeit oder Selbstsucht vorzuhalten!

Lk.8,18 So habt nun acht, wie ihr hört! Denn wer hat, dem wird gegeben; und wer nicht hat, von dem wird auch das genommen werden, was er zu haben meint. 

 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 19.9. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

Du aber bleibe in Gottes Gegenwart!

 

1.Kö.17,4 Und du sollst aus dem Bach trinken, und ich habe den Raben geboten, daß sie dich dort versorgen!

 

Elia, «ein Mensch von gleicher Art wie wir» (Jakobus 5,17), litt unter der Hungersnot im Land und unter dem geistlichen Kampf zwischen den Mächten des Himmels und der Hölle.

 

Jak.5,17 Elia war ein Mensch von gleicher Art wie wir, und er betete inständig, daß es nicht regnen solle, und es regnete drei Jahre und sechs Monate nicht im Land.

 

®     Dennoch war er durch seine Gebete Herr der Lage.

 

Er versuchte nicht, die Schwierigkeiten, unter denen alle litten, zu umgehen; er war ein Mann seiner Zeit. 

®     Aber der Herr behütete ihn, weil er Seinen Willen tat und seiner schwierigen Berufung treu blieb.

 

Da kam der Befehl von oben, er solle an den Bach Krit gehen und sich dort verbergen, denn «Ich habe den Raben geboten, daß sie dich dort versorgen.»

Ein Bach in Hungerzeiten, ein Rabe als Bote und Werkzeug Gottes zur Ernährung Seines Kindes! Wäre Elia mit seiner eigenen Weisheit zu Rate gegangen, so hätte er gezögert, dem Befehl zu gehorchen. Er hätte andere Mittel gewählt. Aber Gott wählt das, was nichts ist, um Seine Pläne durchzuführen, und um Seinen heiligen Namen zu verherrlichen.

Er kann in der Wüste Quellen entspringen lassen; Er kann alles benutzen, um Seine Getreuen zu segnen und ihnen zu helfen.

Der Rabe, ein gefräßiger Vogel, dessen Nahrung gerade aus Brot und Fleisch besteht und der in 3. Mose 11 unter den unreinen Tieren genannt wird, stand dem Schöpfer zur Verfügung. Gott ist eben Herr Seiner Handlungsweise.

 

®     Er ist über Schablonen, Gewohnheiten und Formen erhaben.

 

Ps.33,18 Siehe, das Auge des HERRN achtet auf die, welche ihn fürchten, die auf seine Gnade harren,

 

Ps.33,19 damit er ihre Seele vom Tod errette und sie am Leben erhalte in der Hungersnot.

 

Ps.33,20 Unsere Seele harrt auf den HERRN; er ist unsere Hilfe und unser Schild.

 

In Zeiten der Hungersnot und des Abfalls vom Glauben wählt Er zur Durchführung Seiner Pläne was und wen Er will, und diese Wahl ist oft eine Kampfansage an die menschliche Vernunft und an die leblose, traditionelle Religion.

Unsere heutige Betrachtung betrifft dich ganz persönlich, der du an dem Platz, wo du gerade bist, einem «Ahab» zu widerstehen oder, geistlich gesprochen, unter einer «Hungersnot» zu leiden hast, wie es Offenbarung 6 und 13 vorhersagen.

 

Offb.6,13 Und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde, wie ein Feigenbaum seine unreifen Früchte abwirft, wenn er von einem starken Wind geschüttelt wird.

 

Es gibt einen «Bach», aus dem man am Weg trinken kann (Psalm 110,7).

 

Ps.110,7 Er wird trinken aus dem Bach am Weg; darum wird er das Haupt erheben.

 

In Zeiten der Dürre erfreut «ein Strom mit seinen Bächen» die Stadt Gottes (Psalm 46,5).

 

Ps.46,5 Ein Strom mit seinen Bächen erfreut die Stadt Gottes, das Heiligtum der Wohnungen des Höchsten.

 

Und wenn die gewohnten Quellen versiegen, sollten wir auf Sein Wort hören: «Ich habe den Raben geboten, daß sie dich dort versorgen.»

 

®     Gott steht hinter den Lebensumständen, über den Schwierigkeiten.

 

®     Lasst uns wie Elia in Seiner Gegenwart bleiben!

 

Psalm 33,18-22; Psalm 46,1-12; Psalm 121,1-8

 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 3.3. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

Gelebter Glaube, lebendige Gemeinschaft
wird sich immer in Taten zeigen!

 

Mk.14,8 Sie hat getan, was sie konnte; sie hat meinen Leib im voraus zum Begräbnis gesalbt.

 

Sie hat getan, was sie konnte – so urteilt der, der alles weiß und alles sieht. Wir Christen lassen uns so leicht zurückhalten von dem «Ich kann nicht!» Wenn ein Ruf zum Dienst, zur Hingabe oder zum Übernehmen einer ungewohnten Verantwortung an uns ergeht, weichen wir aus und sagen: «Ich kann nicht!»

 

Röm.8,37 Aber in dem allem überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat.

 

Solche Äußerungen sind jedoch zum einen unvereinbar mit der Gegenwart des Herrn und unserer Gemeinschaft mit Ihm; sie beweisen, daß wir uns von Ihm entfernt haben. Zum anderen sind sie oft ein gewohnheitsmäßiger Ausspruch solcher Seelen, die nicht dem biblischen Niveau entsprechend leben, weil sie in den Gleisen des Gesetzes bleiben und das für den Weg des Glaubens halten.

 

Mk.9,23 Jesus aber sprach zu ihm: Wenn du glauben kannst - alles ist möglich dem, der glaubt!

 

Drittens werden sie ohne wirkliche Überlegung ausgesprochen, und viertens sind sie nicht wahr.

Man sagt: «Ich kann nicht», sollte aber eigentlich sagen: «Ich will nicht … ich bin es nicht gewohnt, Gott auf die Probe zu stellen, und ich will nicht, daß Er mich auf die Probe stellt».

«Sie hat getan, was sie konnte.» Hier ist nicht die Rede von eigenen Kräften oder Willensanstrengungen, mit denen manche Menschen einen wahren Götzendienst treiben, sondern von einem ausgelieferten Leben, einer Liebe, die Gott etwas zurückgeben will von Seiner Liebe, die alle Erkenntnis übersteigt.

 

®     Das bedeutet aktiver Glaube, lebendige Gemeinschaft mit dem Herrn Jesus, die sich in Taten zeigt.

 

Phil.4,13 Ich vermag alles durch den, der mich stark macht, Christus.

 

«Sie» (das kannst du sein!) schaut nicht auf ihre tatsächliche Schwäche, sie entschuldigt sich nicht mit ihrer Unfähigkeit. Sie gibt sich ganz hin, wenn der Ruf zur Pflicht, zur Tat, zum Übernehmen einer Verantwortung an sie ergeht.

Dann lässt Gott gerade in ihrer Schwachheit Seine Kraft durchbrechen und aus ihrer Armut Seine Reichtümer hervorströmen.

 

?         Tun wir wirklich und wahrhaftig alles, was wir können?

 

Kann der Meister angesichts der großen geistlichen Nöte und der wartenden Massen von uns sagen: «Sie hat getan, was sie konnte»? Lasst uns doch die Sprache und den Geist der Überwinder im Alten Testament haben, von denen geschrieben steht:

 

4.Mo.13,30 Kaleb aber beschwichtigte das Volk gegenüber Mose und sprach: Lasst uns doch hinaufziehen und [das Land] einnehmen, denn wir werden es gewiss bezwingen! 

 

 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 16.2. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

Der geistliche Niedergang in den letzten Tagen!

 

Joh.18,18 Es standen aber die Knechte und Diener um ein Kohlenfeuer, das sie gemacht hatten - denn es war kalt -,und wärmten sich; Petrus aber stand bei ihnen und wärmte sich.

 

Petrus, der vom Herrn geliebte Jünger, der Ihm Treue geschworen hatte bis zum Tod, wärmt sich bei den Feinden seines Meisters!

Zuerst ging es bergab mit ihm, als er nicht eine Stunde mit dem Herrn wachen und beten konnte. Der zweite Schritt war dieses Stehenbleiben im Hof, wo er sich von seinem Meister trennte, der, von Seinen Feinden angeklagt und misshandelt, zum Sühnopfer geworden war.

Wie viele Christen «wärmen» sich, anstatt sich zu ihrem Herrn zu halten und mit Ihm angeklagt, verworfen und der Feindseligkeit der Welt ausgeliefert zu sein, an derselben Welt, die Ihn gekreuzigt hat!

!          «Es war kalt.» Auch heute erkaltet in vielen die Liebe zu Ihm.

 

Mt.24,12 Und weil die Gesetzlosigkeit überhandnimmt, wird die Liebe in vielen erkalten.

 

Sie wird ersetzt durch eine bloße äußere Form, das Bekenntnis, geheiligt zu sein, zahlreiche Werke und verschiedenste Aktivitäten. Aber das Fundament des Heils und die wahre biblische Hingabe fehlen.

 

Offb.2,2 Ich kenne deine Werke und deine Bemühung und dein standhaftes Ausharren, und daß du die Bösen nicht ertragen kannst; und du hast die geprüft, die behaupten, sie seien Apostel und sind es nicht, und hast sie als Lügner erkannt;

 

Offb.2,3 und du hast Schweres ertragen und hast standhaftes Ausharren, und um meines Namens willen hast du gearbeitet und bist nicht müde geworden.

 

Offb.2,4 Aber ich habe gegen dich, daß du deine erste Liebe verlassen hast.

 

Es ist keine Gemeinschaft Seiner Leiden, keine Gleichgestaltung mit Seinem Tod vorhanden. Anstatt sich so hinzugeben, «wärmt» man sich und denkt an seine eigenen Interessen, an sein Wohlergehen. Die Religion, zu der man sich bekennt, gibt weder zu Kritik noch zu Verwerfung Anlass. Anstatt es mit dem Angeklagten zu halten, steht man mit Seinen Verklägern in Verbindung, und anstatt die Wundmale des Christus zu tragen, fügt man sie anderen zu...

 

Der Herr hat uns gewarnt und gesagt, in den letzten Tagen würde die echte, aufopfernde Liebe erkalten, die Gottesfurcht würde zu erstarrten Formen entarten; menschlicher Eifer und alle möglichen Werke würden an die Stelle der Liebe treten und die Auserwählten verführen.

 

2.Tim.3,1 Das aber sollst du wissen, daß in den letzten Tagen schlimme Zeiten eintreten werden.

 

2.Tim.3,2 Denn die Menschen werden sich selbst lieben, geldgierig sein, prahlerisch, überheblich, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig.

 

Darum lasst uns eine Stunde mit Ihm wachen und beten und Ihm dann folgen, ohne uns aufhalten zu lassen, ohne der Gleichgestaltung mit Seinen Leiden auszuweichen.

 

Phil.3,10 Um Ihn zu erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden, indem ich seinem Tod gleichförmig werde.

 

Während die Jünger «sich wärmen» und die Christen bei einem leichteren Leben stehenbleiben oder einen Dienst wählen, der besser ankommt, steht Er, der Meister, allein vor Gericht, trinkt den Kelch

allein, und wird überdies verwundet von der Eiseskälte in der Herzenshaltung Seiner Jünger. Und die Stätte, an der die Jünger sich «wärmen», wird schließlich zur Stätte der Verleugnung...

  Wie steht es mit uns?

 2. Timotheus 3,1-5; Offenbarung 2,1-5

 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 13.2. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

Wenn ihr etwas bitten werdet in meinem Namen!

 

Apg.12,9 Und er ging hinaus und folgte ihm und wusste nicht, daß es Wirklichkeit war, was durch den Engel geschah, sondern er meinte ein Gesicht zu sehen.

 

Apostelgeschichte 12 lehrt uns, wie man beten soll und wie Gott wirkt. Gott ermuntert uns nie zur Trägheit. Was wir tun können, das sollen wir tun. Aber göttliche Dinge und Gottes Werk gehören zum Gebiet des Geistlichen, in dem die menschlichen Fähigkeiten machtlos sind.

 

®     Deshalb beten wir für Dinge, die über unsere Kräfte gehen, ja für Unmögliches.

 

Mk.11,24 Darum sage ich euch: Alles, was ihr auch immer im Gebet erbittet, glaubt, daß ihr es empfangt, so wird es euch zuteilwerden!

 

®     Hier ist das geistliche Wirken geistlicher Kräfte nötig, die Hilfe Gottes.

 

Wir bitten z. B. um Bekehrung von Menschenseelen, um Befreiung und Segen für sie, um einen zu erringenden Sieg oder ein zu

vollbringendes Werk – Dinge, die tatsächlich nur Gott tun kann.

 

®     Es ist gut, wenn wir uns das klarmachen. Alle Ehre gebührt Gott.

 

Dan.10,12 Da sprach er zu mir: Fürchte dich nicht, Daniel! Denn von dem ersten Tag an, da du dein Herz darauf gerichtet hast, zu verstehen und dich vor deinem Gott zu demütigen, sind deine Worte erhört worden, und ich bin gekommen um deiner Worte willen.

 

Dan.10,13 Aber der Fürst des Königreichs Persien hat mir 21 Tage lang widerstanden; und siehe, Michael, einer der vornehmsten Fürsten, ist mir zu Hilfe gekommen, so daß ich dort bei den Königen von Persien entbehrlich war.

 

Die Gemeinde in Apostelgeschichte 12 betete unter dem Druck widerwärtiger Umstände und wandte sich an die richtige Stelle; aber sie hatte kein rechtes Zutrauen zu ihren Gebeten.

 

®     Als die Erhörung da war, merkte sie es nicht!

 

1.Jo.5,14 Und das ist die Freimütigkeit, die wir ihm gegenüber haben, daß er uns hört, wenn wir seinem Willen gemäß um etwas bitten.

 

1.Jo.5,15 Und wenn wir wissen, daß er uns hört, um was wir auch bitten, so wissen wir, daß wir das Erbetene haben, das wir von ihm erbeten haben.

 

Die Erhörung war eine Person, Petrus. Unser Text zeigt uns, wie er aus dem Gefängnis hinausgeht und seinem Befreier folgt. Viel zu oft haben wir, wie die Jünger in Jerusalem, keine Ausdauer im Gebet, oder wir beten, ohne die Erhörung zu erwarten.

 

®     Gottes Antwort ist vielleicht schon unterwegs, und wir denken nicht daran.

 

Während wir beteten, oder nachdem wir gebetet hatten, ließ Gott Seine Kraft wirken und brachte die Erhörung in Gang. Sagt Er nicht:

 

Mt.21,22 Und alles, was ihr glaubend erbittet im Gebet, das werdet ihr empfangen!

 

und:

 

Joh.14,14 Wenn ihr etwas bitten werdet in meinem Namen, so werde ich es tun.

 

Wir wollen uns den geistlichen Blick für die Pläne des Herrn, für Sein Handeln und die von Ihm kommenden Gebetserhörungen schenken lassen.

Unser Gebet dringt durch den Vorhang hindurch ins Heiligtum, und von dort kommt auch die Erhörung. Dort berühren wir den goldenen Herrscherstab, dort machen wir uns die geschriebenen Verheißungen unseres himmlischen Vaters zu eigen.

Gott wolle uns einfältig machen im Glauben und uns die Ausdauer des Glaubens schenken, damit wir das auch empfangen, was wir nach Seinem Willen von Ihm erbeten haben. Wer weiß, ob Petrus (unsere Erhörung) nicht schon aus dem Gefängnis hinausgegangen und unterwegs ist?

 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 29.3. entnommen )

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

 

 

Der versteckte Stolz, etwas zu gelten,
 um sich selbst zu empfehlen!

 

2.Kor.10,12 Denn wir wagen es nicht, uns denen zuzurechnen oder gleichzustellen, die sich selbst empfehlen; sie aber sind unverständig, indem sie sich an sich selbst messen und sich mit sich selbst vergleichen.

 

Der Apostel redet hier von Gläubigen, die sich selbst empfehlen und hinter deren Eifer sich der Wunsch verbirgt, etwas zu gelten. Sie nützen bei ihrer äußerlichen Tätigkeit die Arbeit anderer aus, sie kennen keine Eingebung von oben, nur Nachahmung. Der Apostel geht diesem Übel an die Wurzel und sagt, sie messen sich mit menschlichem, nicht mit göttlichem Maß.

Sind wir dieser Gefahr etwa nicht ausgesetzt? Schauen wir vielleicht manchmal auf Menschen, die wir im Geheimen um ihren Dienst beneiden, und versuchen, es ihnen nachzumachen? 

  • Wir vergessen so leicht, daß Gott Sein Maß für jedes Leben hat. 
  • Nicht eines gleicht dem anderen. 

1.Kor.7,7 Denn ich wollte, alle Menschen wären wie ich; aber jeder hat seine eigene Gnadengabe von Gott, der eine so, der andere so.

 

Wenn unser Bruder oder unsere Schwester auf eine bestimmte Weise geführt werden, sollen wir es dann ebenso machen wie sie? Sogar ein Stern «unterscheidet sich vom anderen im Glanz»

 

1.Kor.15,41 Einen anderen Glanz hat die Sonne und einen anderen Glanz der Mond, und einen anderen Glanz haben die Sterne; denn ein Stern unterscheidet sich vom anderen im Glanz.

 

Es bestehen Unterschiede in den Gnadengaben und Dienstleistungen, «doch ist es derselbe Geist»

 

1.Kor.12,4 Es bestehen aber Unterschiede in den Gnadengaben, doch es ist derselbe Geist. 

  • Die Glieder des Leibes des Christus haben in ihrer Mannigfaltigkeit und Eigenart alle ihr Maß, ihre Aufgabe und ihren bestimmten Dienst. 

Röm.12,7 Wenn wir einen Dienst haben, so geschehe er im Dienen; wer lehrt, diene in der Lehre;

Röm.12,8 wer ermahnt, diene in der Ermahnung; wer gibt, gebe in Einfalt; wer vorsteht, tue es mit Eifer; wer Barmherzigkeit übt, mit Freudigkeit! 

  • Sich mit anderen zu vergleichen ist gefährlich, auf geistlichem Gebiet sogar verboten. 
  • Warum also dieses Bedürfnis, uns mit anderen zu vergleichen? 

Dazu treibt uns nur unser Eigenleben, das in seinem Ehrgeiz unersättlich ist und sich der Leitung Gottes, dem Wirken Seines Geistes entziehen will.

Wenn wir uns mit unserem Bruder vergleichen, beneiden wir ihn um das, was er ist und hat, und Neid gehört zu den Werken des Fleisches.

Wenn wir uns mit anderen vergleichen, machen wir uns also nicht nur dieser Sünde schuldig, sondern betrüben auch den Geist Gottes, der auf den Moment wartet, in dem Er in uns wirken und uns die Gnadengaben schenken kann, die für uns bestimmt sind. 

  • Wir wenden dann unsere Blicke vom Herrn weg und einem Geschöpf zu. 

1.Kor.12,24 Denn unsere anständigen brauchen es nicht. Gott aber hat den Leib so zusammengefügt, daß er dem geringeren Glied umso größere Ehre gab,

 

1.Kor.12,25 damit es keinen Zwiespalt im Leib gebe, sondern die Glieder gleichermaßen füreinander sorgen. 

 

Solche Vergleiche werden zu einer Quelle unaufhörlicher Unruhe und Enttäuschung. Beim Trachten nach Ehre für uns selber mindern wir die Ehre des Herrn und hindern die Welt, Ihn zu erkennen.

Erst wenn unsere Gedanken unter den Gehorsam gegen Christus gefangengenommen sind, werden wir zur Ruhe kommen. Dann kann der Heilige Geist uns Sein Maß für unser Leben und Dienen zuteilen.

 

Römer 12,3-8; 1. Korinther 12,4-27;

 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 24.3. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

Die Kraft des Kreuzes

 

Jes.27,5 Es sei denn, dass man Schutz bei mir suchte, dass man Frieden mit mir machte, ja, Frieden machte mit mir.

 

®     So redet der HERR die Schwachen an und rät ihnen, Seine Kraft zu ergreifen, um in verworrenen Zeiten Frieden zu haben.

 

Das ist nichts anderes als die Kraft des Kreuzes, an dem alle teuflischen Geistesmächte und Gewalten an den Pranger gestellt wurden! Geister der Bosheit und Finsternismächte greifen die Christen an. Wir müssen heute mehr denn je die Kraft Gottes ergreifen, die für den Feind und

seine Mächte die Niederlage bedeutet.

 

®     Wer mit Christus gekreuzigt und auferstanden ist, hat Frieden und ist in sicherer Deckung vor allen Angriffen des Feindes.

Eph.3,16 Da er euch nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit gebe, durch seinen Geist mit Kraft gestärkt zu werden an dem inneren Menschen.

 

Lasst uns mit Freimütigkeit zum Thron der Gnade hinzutreten, um in Glaubenseinfalt die Siegesmacht des Herrn zu ergreifen. Dann werden wir die Kraft Seiner Auferstehung und Seiner jetzigen Herrlichkeit kennenlernen. Dabei bleiben wir durchaus mit unserer Generation verbunden, sind denselben Lebensbedingungen unterworfen wie alle Menschen; aber zugleich sind wir verbunden mit unserem Herrn in Seinem Sieg, erfüllt mit Seinem Frieden.

 

®     Wenn die dem Kommen des Antichristen vorangehenden Geistesmächte ihr Haupt erheben, lässt der Herr Seine gehorsamen Kinder etwas schmecken von den Kräften der Gerechtigkeit und Wahrheit des kommenden Zeitalters.

Kol. 1,11 Mit aller Kraft gestärkt gemäß der Macht seiner Herrlichkeit zu allem standhaften Ausharren und aller Langmut, mit Freuden.

 

®     Sie erleben im Geist schon etwas von dem, was in Seinem zukünftigen Reich geschehen wird.

Ps.138,3 An dem Tag, da ich rief, hast du mir geantwortet; du hast mir Mut verliehen, in meine Seele kam Kraft.

 

Sie haben Frieden in der Gemeinschaft mit Ihm und in der Fürbitte für die Welt.

Da sie eines Geistes sind mit Ihm, der jetzt herrscht, sind auch sie versetzt:

Eph.1,21 Hoch über jedes Fürstentum und jede Gewalt, Macht und Herrschaft und jeden Namen, der genannt wird, nicht allein in dieser Weltzeit, sondern auch in der zukünftigen.

 

Das ist der Vorgeschmack dessen, was sein wird, die geistliche Fähigkeit, im voraus den endgültigen Sieg Jesu Christi und die Niederlage des Feindes zu begrüßen. Heute ist es an der Zeit, den zukünftigen Sieg Jesu Christi zu bekräftigen, freudig alle Vorzeichen zu begrüßen und sich im Gebet auf die Macht dieses Sieges zu berufen.

 

®     Lasst uns also Seine Kraft ergreifen, Seinen Frieden in Besitz nehmen!

Ps.29,11 Der HERR wird seinem Volk Kraft verleihen, der HERR wird sein Volk segnen mit Frieden!

 

Wie es dann auch aussehen mag in der Welt, unser Herz wird nicht erschrecken, unser Geist nicht wankend werden und unsere Seele keinen Schaden leiden.

 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 31.10. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

Das Wort vom Kreuz und die Weisheit der Menschen

 

1.Kor.1,18 Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verlorengehen; uns aber, die wir gerettet werden, ist es eine Gotteskraft

 

Lasst uns über das Kreuz nachdenken: Es besteht aus zwei Balken, die sich kreuzen.

Das eine Ende des senkrechten Balkens deutet zum Himmel hinauf, als ob es die Stätte durchforschen wollte, aus der der Retter in die Welt kam und wohin Er wieder zurückgekehrt ist.

Das andere Ende ist in die Erde gerammt, als ob es diese Erde ergründen und die Hölle erreichen wollte, um ihr das Urteil zu verkünden.

Der zweite Balken, der waagrechte, streckt seine Arme nach Osten und Westen aus, als ob er den Menschen auf dem Weg des Verderbens aufhalten und die ganze Welt umfassen wollte. Gleichzeitig versperren diese in unendlicher Barmherzigkeit und unbeschreiblicher Liebe ausgestreckten Arme denen den Zugang zum Himmel, die «auf einem anderen Weg» hineinkommen wollen und die Bedingungen ablehnen, die Gott für Sein so großes Heil festgesetzt hat.

 

1.Kor.1,25 Denn das Törichte Gottes ist weiser als die Menschen, und das Schwache Gottes ist stärker als die Menschen.

Wenn wir die Stellung dieser beiden Balken zueinander untersuchen, sehen wir, dass der Leib unseres Erlösers dort hing, wo sie sich kreuzen.

 

®     Wer das Kreuz verstehen will, darf diese Tatsache nicht übersehen.

 

Röm.1,16 Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt, zuerst für den Juden, dann auch für den Griechen.

 

Es ragt zum Himmel empor als Zeugnis der alles übertreffenden Liebe, die von den himmlischen Chören besungen wird. Gott hat sich durch den sühnenden Tod Seines Sohnes verherrlicht. Der Himmel rühmt Ihn.

 

®     Der Mensch kann aus unverdienter Gnade gerettet werden.

 

1.Kor.15,1 Ich erinnere euch aber, ihr Brüder, an das Evangelium, das ich euch verkündigt habe, das ihr auch angenommen habt, in dem ihr auch fest steht.

 

1.Kor.15,2 Durch das ihr auch gerettet werdet, wenn ihr an dem Wort festhaltet, das ich euch verkündigt habe - es sei denn, dass ihr vergeblich geglaubt hättet.

 

®     Die Sünde wurde gesühnt.

 

®     Darum streckt Gott allen, die glauben, in vollkommener Gnade Seine Arme entgegen.

 

Die Ewigkeit wird nicht genügen, um die Tiefen des Kreuzes zu ergründen und den Urheber dieses Heils zu loben. Diese Botschaft entspricht den tiefsten Bedürfnissen des Menschenherzens und bringt ihm Frieden.

 

®     Nur Gott kann eine solche Tat der Barmherzigkeit vollbringen.

 

Nur Er kann den Sünder aus Gnade gerechtsprechen und den gerechten Forderungen Seines Gesetzes für immer Genugtuung verschaffen. Das ist die Botschaft des Kreuzes, die denen, die verlorengehen, eine Torheit ist; uns aber die wir gerettet sind, ist sie die herrliche Wirklichkeit der Kraft Gottes.

 

Johannes 6,63-69;

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 11.12. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

Auf dem Weg des Willens Gottes bleiben!

 

1.Mo.24,27 Und er sprach: Gelobt sei der HERR, der Gott meines Herrn Abraham, der seine Gnade und Treue

meinem Herrn nicht entzogen hat, denn der HERR hat mich den Weg zum Haus der Brüder meines Herrn

geführt!

 

Elieser, der Knecht Abrahams, befand sich «auf dem Weg» des Willens Gottes und war in Gemeinschaft mit Ihm. Darum wurde er sicher weitergeführt und richtete seinen Auftrag erfolgreich aus.

 

®     Auf unseren Ausgangspunkt kommt es an.

2.Mo.13,21 Und der HERR zog vor ihnen her, am Tag in einer Wolkensäule, um sie den rechten Weg zu führen, und bei Nacht in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten, damit sie bei Tag und bei Nacht ziehen konnten.

 

Wenn wir einen guten Anfang gemacht haben und nachher darüber wachen, dass nichts uns vom Weg abbringt, dann leitet, behütet und segnet der Herr Sein Kind, das sich Ihm anvertraut.

Petrus war nicht «auf dem Weg», als er sich mit den Feinden seines Meisters am Feuer wärmte, während dieser vor Gericht stand und verurteilt wurde. Weil er vom Weg abgewichen war, machte er eine bittere Erfahrung: er verleugnete seinen Herrn.

Abraham war nicht «auf dem Weg», als er Hagar begegnete. Damals, als er in Ägypten war, säte er, was er später sein ganzes Leben lang erntete, und was seine Nachkommen heute noch ernten.

 

®     Wenn ein wiedergeborener Christ nicht an seinem Platz ist, droht ihm Gefahr, und er wird selber zu einer Gefahr für andere.

Ps.27,11 Zeige mir, HERR, deinen Weg und leite mich auf ebener Bahn um meiner Feinde willen!

 

®     Man spricht leicht von Gottes Führungen und redet sich ein, man sei auf Gottes Wegen, aber in Wirklichkeit geht man seine eigenen Wege und tut, was dem Herzen richtig scheint.

 

®     Sogar Bibelsprüche führt man an, um sich zu rechtfertigen.

 

Später jedoch erntet man bittere Früchte. Weil man nicht gewacht und gebetet hat, erliegt man der Versuchung, den «Weg» zu verlassen.

 

®     In unseren Tagen ist es mehr denn je wichtig, dass wir auf dem Weg des Willens Gottes bleiben, auf dem Weg, den Er uns zeigt und auf dem Er uns leitet.

Ps.25,12 Wer ist der Mann, der den HERRN fürchtet? Er weist ihm den Weg, den er wählen soll.

 

Ps.143,8 Lass mich früh deine Gnade hören, denn auf dich vertraue ich! Lass mich den Weg erkennen, auf dem ich gehen soll, denn zu dir erhebe ich meine Seele.

 

®     Darum wollen wir in aller Demut zu erkennen suchen, welches der Wille Gottes für unser Leben ist, und diesen Willen dann auch bis in alle Einzelheiten hinein tun.

 

Dann werden unsere Schritte nicht wanken. Lasst uns nicht den Tag geringer Anfänge verachten und auch nicht vergessen, dass Gott auf dem Weg der Selbstverleugnung bei uns ist. Verborgen mit Christus in Gott sind wir in Sicherheit und leben gleichzeitig an der Quelle aller Segnungen der Gnade Gottes. Er kennt von Anfang an das Ende. Er will, dass es herrlich und ganz zu Seiner Ehre sei.

 

Esr.8,21-23.31;

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 24.11. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

Das Menschenherz ist trügerisch und bösartig!

 

Lk.24,38 Und er sprach zu ihnen: Was seid ihr so erschrocken, und warum steigen Zweifel auf in euren Herzen?

 

Das Reich unserer Gedanken ist eine Welt für sich.

 

Der Herr stellt uns eine sehr bestimmte Frage: «Warum steigen solche Gedanken in euren Herzen auf?»

1.Mo.6,5 Als aber der HERR sah, dass die Bosheit des Menschen sehr groß war auf der Erde und alles Trachten der Gedanken seines Herzens allezeit nur böse.

Woher kommen sie? Aus unserem Herzen, von dem Gott sagt:

Jer.17,9 Überaus trügerisch ist das Herz und bösartig; wer kann es ergründen?

 

Welche Möglichkeiten an Boshaftigkeit liegen in uns; wieviel Schaden und Spaltungen können wir anrichten! Die Gedanken des Herzens sind nicht nur eine Welt, sondern ein Hauptquartier seelischer Kräfte, die zu einer vom Teufel kontrollierten geistlichen Macht werden können.

1.Chr.28,9 Und du, mein Sohn Salomo, erkenne den Gott deines Vaters und diene ihm von ganzem Herzen und mit williger Seele! Denn der HERR erforscht alle Herzen und erkennt alles Trachten der Gedanken. Wenn du ihn suchst, so wird er sich von dir finden lassen; wenn du ihn aber verlässt, so wird er dich verwerfen auf ewig!

 

Wir kennen alle die Gedanken, die unser Herz über einen Bruder oder eine Schwester ersinnen kann, und die wir nähren. Lasst uns diese Sünde bekennen:

1.Joh.1,9 Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.

 

Wenn wir aber «solche Gedanken» in unserem Herzen dulden, erzeugen sie eine bestimmte Geisteshaltung in uns und werden zu schädlichen Kräften für die Menschen, gegen die sie sich richten.

 

Wir nehmen dann eine feindselige Haltung einem Bruder oder einer Schwester gegenüber ein, und viel Schaden wird angerichtet.

Spr.15,26 Böse Gedanken sind dem HERRN ein Greuel, aber freundliche Reden sind ihm rein.

 

Der Herr kennt unsere bösen Gedanken, die sich oft unter einem christlichen Mäntelchen verbergen, und Er fragt uns: «Warum steigen solche Gedanken in euren Herzen auf?» Nun bleibt es unglücklicherweise oft nicht bei den Gedanken im Herzen, sondern sie kommen auf die Zunge, und die Zunge, sagt Jakobus, ist ein kleines Feuer, das einen großen Wald anzündet. «Die Zunge kann kein Mensch bezwingen, das unbändige Übel voll tödlichen Giftes» (Jakobus 3,8).

 

Und schließlich werden die Gedanken zu verletzenden, grausamen Taten.

 

Wenn wir anders werden möchten, müssen wir erst einmal aufhören, uns zu rechtfertigen.

Mtt.7,21 Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut.

 

Lasst uns vor Gott auf unser Angesicht fallen und zugeben, dass alles Übel tatsächlich aus unserem eigenen Herzen kommt!

 

Wenn dieses Bekenntnis vor Gott aufrichtig und gründlich ist, dann werden wir versuchen, den Schaden wieder gutzumachen, sonst wäre unser Bekenntnis nur eine erneute Beleidigung Gottes. Haben wir aber alles getan, was in unserer Macht steht, um das Unrecht wieder gutzumachen,

dann lasst uns ans Kreuz gehen.

 

Es soll unser Schutz sein gegen weitere solche Erfahrungen!

 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 6.9. entnommen )

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen ) 

Der Tempel des Heiligen Geistes

 

Joh.16,13 Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, so wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.

 

Es  ist sehr erstaunlich, was uns hier über den Heiligen Geist gesagt wird: «Er wird nicht von sich selbst reden.» Daraus können wir schließen, dass alles, was Ihn betrifft, was wir von Ihm sagen können und alles, von dem wir beanspruchen, es in Seinem Namen zu tun, etwas Heiliges, Empfindliches sein muss.

Welch ein Gegensatz zu den vielen Christen, die von sich selbst reden und für sich selbst wirken, die aber den Herrn Jesus gewiss nicht verherrlichen!

Wenn es sich um den Dienst für Gott handelt, ist das Eigenleben von erstaunlicher Verschlagenheit und versteht es vortrefflich, sich eine geistliche Fassade zu schaffen, um sie für seine eigenen Ziele einzusetzen.

Es benützt den Namen des Herrn, um Ehre für sich zu erlangen und seine eigenen Interessen zu fördern. 

  •  Die Menschen, die kein Unterscheidungsvermögen besitzen, lassen sich davon einfangen, und die Täuschung breitet sich aus – aber der Heilige Geist zieht sich mehr und mehr zurück.

  • Gedanken über den Heiligen Geist auszusprechen, ist etwas sehr Heikles, weil es gilt, von dem zu reden, der nicht von sich selbst redet.

  • Der Heilige Geist Gottes, der Tröster, die ausführende Person der Dreieinigkeit, spricht bei dem großen, wichtigen Werk, das Er zu tun hat, nicht von sich selbst.

 

2.Kor.3,17 Der Herr aber ist der Geist; und wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.

 

2.Kor.3,18 Wir alle aber, indem wir mit unverhülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauen wie in einem Spiegel, werden verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, nämlich vom Geist des Herrn. 

  • Er tritt ganz in den Hintergrund neben dem, dessen Gaben Er austeilt. 

Er verfolgt ausschließlich das Interesse des Herrn Jesus Christus, indem Er Ihn den Christen offenbart, sie in die ganze Wahrheit einführt und ihnen verkündigt, was zukünftig ist. Er ist es, der

das Werk tut; Ihn hat der Vater gesandt, aber Er hat die Aufgabe, den Sohn zu verherrlichen.

Es gibt so etwas wie das Leiden, die Traurigkeit und die Eifersucht des Heiligen Geistes angesichts der Halbherzigkeit und Untreue der Christen. 

  • Der Heilige Geist hat das Wort Gottes inspiriert und handhabt es als Schwert.

Jak.4,5 Oder meint ihr, die Schrift rede umsonst? Ein eifersüchtiges Verlangen hat der Geist, der in uns wohnt;

 

Jak.4,6 um so reicher aber ist die Gnade, die er gibt. Darum spricht er: »Gott widersteht den Hochmütigen; den Demütigen aber gibt er Gnade«. 

  • Sein Ziel ist, Christus zu verherrlichen, den Widersacher zu überwinden und dessen Werke bloßzustellen. 

Wir wollen uns vor diesen Worten unseres göttlichen Meisters still sammeln. Was machen wir aus der «Gemeinschaft des Heiligen Geistes»?

2.Kor.13,13 Die Gnade des Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen! Amen. 

  • Lasst uns wirklich der Tempel des Heiligen Geistes sein, der in uns wohnt! 

Epheser 3,14-19;

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 2.11. entnommen )

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

 

 

Gott kennt jedoch die Herzen, die IHM dienen möchten

 

1.Mo.32,29 Da sprach er: Dein Name soll nicht mehr Jakob sein, sondern Israel; denn du hast mit Gott und Menschen gekämpft und hast gewonnen!

 

®     Gott hat für unser Leben einen Plan gemacht, der sich erfüllen soll.

 

1.Petr.5,10 Der Gott aller Gnade aber, der uns berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christus Jesus, er selbst möge euch, nachdem ihr eine kurze Zeit gelitten habt, völlig zubereitend, festigen, stärken, gründen!

 

Wir dürfen uns also nicht wundern, wenn wir innere Kämpfe haben, denn unser Fleisch kann die göttliche Berufung nicht annehmen. Es kann voller Eifer und sehr fromm sein, aber die heilige Salbung ruht nie auf ihm.

 

®     Gott kennt jedoch die Herzen, die Ihm dienen möchten.

 

®     Er sieht die Ratlosigkeit, in der sich viele Seiner Kinder befinden, weil sie falsche Vorstellungen vom christlichen Leben haben.

 

Ps.32,8 »Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, auf dem du wandeln sollst; ich will dir raten, mein Auge auf dich richten.

 

Ps.32,9 Seid nicht wie das Ross und das Maultier, die keinen Verstand haben; mit Zaum und Gebiss, ihrem Geschirr, muss man sie bändigen, weil sie sonst nicht zu dir nahen

 

Wie oft kämpfen wir gegen die Umstände an und merken nicht, daß Gott diese Umstände benutzen will. Wir kämpfen mit Menschen und erkennen nicht, daß Gott sie als Werkzeuge gebraucht.

 

Röm.8,28 Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind.

 

Junge Männer und junge Mädchen kämpfen mit ihren Eltern und wehren sich gegen Bevormundung. In Wirklichkeit kämpfen sie mit Gott. Die Eltern werden betrübt, und Gott wartet geduldig. Wir murren wie Israel über die Grausamkeit der Wüste, über die Nägel und Dornen des Kreuzes, die doch das Wesen unserer Berufung sind. Wir murren über Gottes Diener und wissen nicht, daß wir mit Gott selber kämpfen. Jakobs Kämpfen wäre endlos gewesen, wenn Gott nicht eingegriffen hätte. Aber der HERR rührte Seinen Diener dort an, wo er am stärksten war. Er verrenkte ihm die Hüfte, die für den Christen die Triebfeder der eigenen Kraft bedeutet, den Sitz seines Hochmuts. Dasselbe möchte Gott für uns tun.

 

®     Das «Starke» in uns ist unfähig, Ihm zu dienen.

 

Gal.2,20 Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nun lebe ich, aber nicht mehr ich selbst, sondern Christus lebt in mir. Was ich aber jetzt im Fleisch lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat.

 

In unserem Leben muss das Kreuz aufgerichtet werden und nicht nur in den Himmel aufragen, sondern auch seine Wurzeln tief in unser ganzes Wesen hineinsenken.

Wenn das so geschieht, dann werden wir die Menschen und Umstände nicht mehr für Hindernisse halten, sondern für Werkzeuge, die unser himmlischer Vater erwählt, um uns von uns selber zu befreien. Wie bei Jakob wird dann unsere Seele endlich frei, weil wir Gott von Angesicht gesehen haben.

 

®     Wir erkennen, daß wir uns täuschten und uns etwas einredeten, was nicht von Gott war.

 

2.Kor.12,9 Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen! Darum will ich mich am liebsten vielmehr meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft des Christus bei mir wohne.

 

Wenn wir in tiefer Demütigung vor Ihm sind, dann wird alles für uns anders, und wir werden endlich anfangen, die Kraft kennenzulernen, die von einem dem Willen Gottes gänzlich unterworfenen Leben ausgeht. 

2. Korinther 12,7-10; 1. Petrus 5,5-11;

 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 12.1. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

Und kauft die Zeit aus, denn die Tage sind böse

 

Eph.5,16 und kauft die Zeit aus, denn die Tage sind böse.

 

In diesem inspirierten Text erscheint uns die Zeit wie ein Wertgegenstand, der Beachtung verdient und den wir zurückkaufen sollen.

 

Viele Christen lassen sich durch die Schnelligkeit, mit der die Zeit vergeht, beunruhigen.

1.Kor.7,29 Das aber sage ich, ihr Brüder: Die Zeit ist nur noch kurz bemessen! So sollen nun in der noch

verbleibenden Frist die, welche Frauen haben, sein, als hätten sie keine,

1.Kor.7,30 und die weinen, als weinten sie nicht, und die sich freuen, als freuten sie sich nicht, und die kaufen, als besäßen sie es nicht,

1.Kor.7,31 und die diese Welt gebrauchen, als gebrauchten sie sie gar nicht; denn die Gestalt dieser Welt vergeht.

 

Diese Worte können ihre Ratlosigkeit beheben und ihnen Hilfe bringen. Gottes Wort stellt fest, dass die so kostbare Zeit aus den Händen dessen zurückgekauft werden muss, durch den sie uns verlorengegangen ist. Der Herr will uns lehren, dass unsere Zeit Ihm gehört. Er will uns Seine Kraft und Gnade geben, damit wir im täglichen Leben Seinen ganzen Willen ausführen können. Er möchte uns aufmerksam machen auf die viele Zeit, die wir vergeuden mit Nichtigkeiten und unnötigen Dingen, welche gegen die Seele streiten und uns hindern, jeden Tag das Höchstmaß dessen zu vollbringen, was Sein Wille für uns ist.

 

Durch Zeitverschwendung, und seien es auch nur fünf oder zehn Minuten, versäumen wir leicht eine Gelegenheit, Seine Gegenwart und Hilfe zu erfahren.

Ps.31,16 In deiner Hand steht meine Zeit; rette mich aus der Hand meiner Feinde und von meinen Verfolgern!

Ps.90,12 Lehre uns unsere Tage richtig zählen, damit wir ein weises Herz erlangen!

 

Der Teufel raubt uns die Zeit; darum ermahnt uns der Herr, sie zurückzukaufen.

 

Dieser Rückkauf der Zeit aus den Händen des Feindes ist eine entschlossene Tat des Kindes Gottes, dessen Verhalten von nun an auf diesem Gebiet konsequent bleibt. Der Apostel Paulus hatte die Epheser eben daran erinnert, dass sie dazu berufen waren, als Kinder des Lichts zu wandeln, im Gegensatz zu der Finsternis, in der sie früher lebten. Auch auf diese Weise konnten sie die Zeit wieder erwerben, die ihnen verlorengegangen war, als sie der Finsternis dienten.

 

Aber auch als Erlöste verlieren wir noch viel Zeit.

 

Wir wollen dem Herrn dienen; aber in Wirklichkeit ist unser Herz nicht ganz bei der Sache. Wir

sind nicht ganz aufrichtig, nicht ganz wahr Ihm gegenüber. Wir kaufen die Zeit, die Ihm gehört, nicht aus, sondern benützen sie für uns. Gott wolle uns zum Bewusstsein bringen, welch kostbares Gut Er uns mit jeder Stunde, die uns zur Verfügung steht, anvertraut hat.

 

Lasst uns Ihm bekennen, wie viel Zeit wir vergeudet, wie viele Gelegenheiten wir versäumt haben!

1.Petr.4,1 Da nun Christus für uns im Fleisch gelitten hat, so wappnet auch ihr euch mit derselben Gesinnung; denn wer im Fleisch gelitten hat, der hat mit der Sünde abgeschlossen,

1.Petr.4,2 um die noch verbleibende Zeit im Fleisch nicht mehr den Lüsten der Menschen zu leben, sondern dem Willen Gottes.

 

Und von nun an wollen wir als Kinder des Lichts wandeln.

 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 9.10. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

Gottes Erziehungsplan

 

2.Sam.3,39 Ich aber bin heute schwach, obwohl ich zum König gesalbt bin; und diese Männer, die Söhne der Zeruja, sind mir zu hart. Der HERR vergelte dem, der Böses tut, entsprechend seiner Bosheit!

 

Wie lehrreich sind diese Worte! Wie viele Christen machen in ihrem geistlichen Leben diese tägliche Erfahrung dessen, der mit Gott wandelt: «Ich bin schwach». Ja, die Menschen oder die Umstände sind zu mächtig für mich!

Der Apostel Paulus bezeugt, daß es eine Schwachheit gibt, die von Gott kommt: «Christus wurde aus Schwachheit gekreuzigt»

 

2.Kor.13,4 Denn wenn er auch aus Schwachheit gekreuzigt wurde, so lebt er doch aus der Kraft Gottes; so sind auch wir zwar schwach in ihm, doch werden wir mit ihm leben aus der Kraft Gottes für euch.

 

Diese Schwachheit – nicht die Schwachheit der Sünde oder des Ungehorsams oder unserer gefallenen Natur – gehört zu Gottes Erziehungsplan für uns.

Paulus erlebte sie in bezug auf seine Gesundheit und erklärte: «Wenn ich schwach bin, dann bin ich stark». Ja, er konnte auch sagen: «Ich bin schwach, obwohl ich zum König gesalbt bin».

Wenn wir unsere Unfähigkeit, unsere Schwachheit wirklich spüren und sagen müssen: «Ich bin schwach», dann wollen wir doch nicht den Schluss des Satzes vergessen: «Ich bin zum König gesalbt!» Um dieser Salbung willen, deren wir uns bewusst sind, offenbart Gott gerade in unserer Schwachheit Seine Kraft.

Diese Haltung des Glaubens ist etwas ganz anders als die, die sich gegen Schwachheit wehrt und sich einbildet, im Besitz der Kraft zu sein, wobei es sich aber um eine seelische Kraft handelt, die außerhalb von Christus ist. Wir haben die königliche Salbung empfangen, und diese Salbung versetzt uns in das Reich dessen, der uns zu «Königen und Priestern» macht, zu einem «königlichen Priestertum». Die Salbung ändert alles.

 

®     Wo sie vorhanden ist, da ist auch die wahre Kraft zum Herrschen und der rechte Gebetsgeist gegenwärtig.

 

®     Wenn wir uns anhand dieses Bibelverses wiedererkennen, dann wollen wir diesem Wort auch glauben und es auf uns beziehen.

 

2.Kor.12,9 Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen! Darum will ich mich am liebsten vielmehr meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft des Christus bei mir wohne.

 

2.Kor.12,10 Darum habe ich Wohlgefallen an Schwachheiten, an Misshandlungen, an Nöten, an Verfolgungen, an Ängsten um des Christus willen; denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark.

 

®     Wir wollen die Erziehung durch die Schwachheit nicht abweisen, sondern sie im Licht dieser göttlichen Offenbarung ansehen.

 

Hebr.11,34 Sie haben die Gewalt des Feuers ausgelöscht, sind der Schärfe des Schwertes entkommen, sie sind aus Schwachheit zu Kraft gekommen, sind stark geworden im Kampf, haben die Heere der Fremden in die Flucht gejagte.

 

 

®     Gottes Kraft will sich dadurch in unserem Leben zeigen.

 

In den Umständen, die stärker sind als wir, wird der himmlische Vater sich unseren Herzen in ganz neuer Weise offenbaren und alles zu unserem Besten mitwirken lassen, um Seiner Salbung willen. 

Wir wollen uns in stiller Sammlung beugen vor der Wahrheit, die in Jesus Christus ist und bedenken, daß es Gott ist, «der uns zusammen mit euch in Christus fest gegründet und uns gesalbt hat»

 

2.Kor.1,21 Gott aber, der uns zusammen mit euch in Christus fest gegründet und uns gesalbt hat,

 

2.Kor.1,22 er hat uns auch versiegelt und das Unterpfand des Geistes in unsere Herzen gegeben.

 

1. Korinther 2,1-5; 2. Korinther 12,9-10;

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 26.1. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

Bist du aber mit Ihm gekreuzigt, steht das Kreuz in deinem Leben?

 

Joh.19,41 Es war aber ein Garten an dem Ort, wo Jesus gekreuzigt worden war, und in dem Garten ein neues Grab, in das noch niemand gelegt worden war.

 

Nur die Bibel kann solche Gegensätze harmonisch vereinen. Was widersinnig scheint, wird zu einer Offenbarung von großer Bedeutung, wie z. B. diese Worte: «Es war aber ein Garten an dem Ort, wo Jesus gekreuzigt worden war.»

Das Kreuz Christi, Sein Leiden, Seine Todesnot, Seine körperlichen Schmerzen, Sein Blut und Seine Wunden – und daneben ein Garten voll duftender Blumen und Früchte: die Natur in der unvergleichlichen Schönheit des erwachenden Frühlings!

 

®     Worin besteht hier die Botschaft für das geistliche Leben des Christen?

 

®     Wo das Kreuz aufgerichtet wird, ist auch ein Garten.

Joh.15,5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn getrennt von mir1 könnt ihr nichts tun.

 

 Wo das Kreuz Christi fehlt, gibt es keine Blumen, keinen Wohlgeruch, keine Frucht; vielleicht Blätter, aber keine Früchte, vielleicht ein gewisses Bekenntnis zum Glauben, aber keinen Wohlgeruch, fromme Angewohnheiten, aber keine anmutigen Blüten der Gnade und der Schönheit des Herrn.

Du, der du aus dieser Schilderung erkennst, was dir fehlt – hier ist die Antwort auf dein Verlangen! Christus wurde für dich gekreuzigt.

 

®     Bist du aber mit Ihm gekreuzigt?

 

®     Steht das Kreuz in deinem Leben?

 

®     Denn wo das Kreuz aufgerichtet steht, ist auch ein Garten.

Hl.4,16 Erwache, du Nordwind, und komm, du Südwind, durchwehe meinen Garten, dass sein Balsam träufle! Mein Geliebter komme in seinen Garten und esse seine herrliche Frucht!

 

®     Wundere dich nicht, wenn du gerade jetzt Schwierigkeiten hast.

Joh.12,24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, so bleibt es allein; wenn es aber stirbt, so bringt es viel Frucht.

 

®     Lass zu, dass das Kreuz in dein Leben gestellt wird, das Kreuz, das deine Pläne durchkreuzt, dein Vorhaben hindert und sich deinen Gedanken widersetzt.

 

®     Wehre dich nicht gegen deine Prüfung, sondern bestehe sie!

 

Du hattest nicht gedacht, dass dir so etwas zustoßen könnte, und als es kam, warst du voller Widerrede. Wehre dich doch nicht länger gegen das Kreuz! Der Herr ist dabei, Sein Kreuz in

deinem Garten aufzustellen, damit er Blumen, Düfte und Früchte hervorbringen kann.

Jes.58,11 Der HERR wird dich ohne Unterlass leiten und deine Seele in der Dürre sättigen und deine Gebeine stärken; du wirst sein wie ein wohlbewässerter Garten und wie eine Wasserquelle, deren Wasser niemals versiegen.

 

Du hast deinen Vater im Himmel gebeten, dich zu segnen. Sieh, die Erhörung ist da. Du hast Ihn gebeten, dein inneres Wesen umzuwandeln.

 

®     Nun beginnt Er, in dir zu wirken.

 

Er wählt einen ganz bestimmten Weg, gewisse Umstände, vielleicht das Lesen dieser Worte, um in deinem Leben einen Garten anzulegen, und dieser Garten ist der Ort, wo der Herr Jesus gekreuzigt worden ist. 

 

Johannes 15,1-8

 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 27.10. entnommen )

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen ) 

Das gerechte Gericht Gottes über alle Menschen

 

Ps 26,3 Denn deine Gnade ist mir vor Augen, und ich wandle in deiner Wahrheit.

 

Der Mangel an Dankbarkeit gegen Gott, das Vergessen Seiner Gnade, Seiner Wohltaten materieller und geistlicher Art, sind Kennzeichen unserer Zeit; und die Christen sind dabei keine Ausnahme.

Dieser gefährliche Zustand ist die Folge der Verhärtung unserer Herzen, die nach und nach immer unempfindlicher werden für den Anruf Gottes und Seines Geistes. 

  • Dann erobert sich das Eigenleben wieder seine frühere Stellung und geht sogar zum Angriff über. 

Ps.107,15 Sie sollen dem HERRN danken für seine Gnade und für seine Wunder an den Menschenkindern.

 

Ps.107,16 Denn er hat eherne Türen zerbrochen und eiserne Riegel zerschlagen! 

 

Ps.107,43 Wer weise ist, wird dies beachten, und er wird die Gnadenerweise des HERRN verstehen.

 

Wie Judas es in seinem Brief ausdrückt, droht dem Christen die Gefahr, die Gnade Gottes

in Zügellosigkeit zu verkehren, alle Gnadengeschenke hinzunehmen, als ob sie ihm zukämen, und Gottes Reichtümer und Gaben zu missbrauchen, um ein bequemes und oft selbstsüchtiges Leben führen zu können.

Die Aussage Davids ist ein Beispiel normaler Dankbarkeit. David war nicht blind geworden für Gottes Güte. Seine Leiden und Schwierigkeiten hatten ihn von sich selbst gelöst und ihn dazu gebracht, dass er seine Vorrechte schätzte. Tag für Tag hatte er die Gnade Gottes vor Augen,

darum wandelte er in der Wahrheit.

Es ist eine ernste Tatsache, dass Gläubige, die sich an Gottes Gnade gewöhnen, infolge ihrer Selbstsucht die Wahrheit nicht mehr erkennen und in die mannigfaltigen Fallstricke des Teufels geraten. 

  • Unser Eigenleben verschleiert uns Gottes Güte; es bringt einen Misston in unseren Verkehr mit Ihm und macht unseren Zeugendienst fruchtlos.

  • Anstatt völlig in der Wahrheit mit Gott zu wandeln, bekennen wir uns nur rein äußerlich und knechtisch zum Glauben, unser Dienst ist nur Lippendienst. 

Ps.145,7 Das Lob deiner großen Güte soll man reichlich fließen lassen, und deine Gerechtigkeit soll man jubelnd rühmen!

 

Gott gibt uns auf materiellem und geistlichem Gebiet so viel Beweise Seiner Gnade und Güte, dass wir sie gar nicht alle aufzählen können. Je größer sie sind, desto mehr müssen wir darüber wachen, dass wir uns nicht an sie gewöhnen. Im 5. Buch Mose ermahnt der HERR Sein Volk mehr als ein dutzendmal, an alles zu gedenken, was Er in der Vergangenheit an ihm getan hat. 

  • Auch wir sollten nie vergessen, was Er für uns getan hat, und Ihm Lob und Dank dafür sagen. 

Röm.2,4 Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut, und erkennst nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet? 

  • Er hat ein Recht darauf! Haben wir nicht einen Gott, der reich ist an Gnade und Treue? 

Psalm 107,1-43

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 13.12. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

Standhaftigkeit in Anfechtungen und Versuchungen

 

 

Joh.6,6 Das sagte er aber, um ihn auf die Probe zu stellen, denn er selbst wusste wohl, was er tun wollte. 

  • Darin liegt das Geheimnis des Glaubens und Friedens für die Christen. 

Welches auch die Umstände sein mögen, der HERR Jesus weiß im voraus, was Er tun will für die, die sich auf Ihn, ihren Retter, verlassen und Ihm gehorchen. Schwierigkeiten und Leid sind nötig zum geistlichen Wachstum. Das Leben des Jüngers kann nicht anders sein als das seines Meisters.

Auf jede unserer Nächte folgt ein Morgen. Wenn es durch Dunkelheit geht, stärkt uns die Gewissheit, daß Jesus weiß, wie Er das Licht zum Durchbrechen bringen wird. Wenn wir weder aus noch ein wissen, tun wir gut daran, die Ruhe des Glaubens zu bewahren und zu bedenken, daß Jesus weiß, wie Er eingreifen wird.

Er hat Seinen Plan für uns und die Unseren bereits fertig, und wenn Er gewisse Umstände zulässt, um uns zu prüfen, so misst Er die Schwierigkeiten doch genau ab und wird uns zu Seiner Stunde siegreich hindurchführen.

Uns mag die bittere, schwere Anfechtung unverständlich scheinen und sehr schmerzlich sein, so daß wir fast unterliegen und erdrückt werden. 

  • Dann sollten wir aber versuchen, sie so anzusehen, wie wir es einige Zeit später tun würden. 

Jak.1,2 Meine Brüder, achtet es für lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen geratet,

 

Jak.1,3 da ihr ja wisst, daß die Bewährung eures Glaubens standhaftes Ausharren bewirkt.

 

Jak.1,4 Das standhafte Ausharren aber soll ein vollkommenes Werk haben, damit ihr vollkommen und vollständig seid und es euch an nichts mangelt.

 

Und wenn Gott einen Glaubens- oder Gehorsamsschritt von uns verlangt, ohne uns eine sichtbare Stütze zu geben, dann wollen wir getrost vorwärtsgehen und gehorchen, wie Abraham, der auszog, ohne zu wissen, wohin er kommen würde. Später werden wir dann sehen, daß der Herr am Ausgang des Tunnels schon für alles Vorsorge getroffen hat und Sein Kind in ein zuvor bereitetes Werk einführt, in dem es in aller Einfalt wandeln kann. 

  • Ja, Er weiß wohl, was Er tun will!

Jak.5,10 Meine Brüder, nehmt auch die Propheten, die im Namen des Herrn geredet haben, zum Vorbild des Leidens und der Geduld.

 

Jak 5,11 Siehe, wir preisen die glückselig, welche standhaft ausharren! Von Hiobs standhaftem Ausharren habt ihr gehört, und ihr habt das Ende gesehen, das der Herr für ihn bereitet hat;1denn der Herr ist voll Mitleid und Erbarmen.

 

Von uns erwartet Er nur, wie von Seinen ersten Jüngern, daß wir Ihm alles ausliefern, was wir besitzen, seien es auch nur fünf Brote und zwei Fische, und daß wir das tun, was Er uns sagt.

Er ist der Erste und wird immer der Erste sein, der weiß, wie Er uns einen Ausgang aus der Bedrängnis schaffen wird.

 

1Kor 10,13 Es hat euch bisher nur menschliche Versuchung betroffen. Gott aber ist treu; er wird nicht zulassen, daß ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern er wird zugleich mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen, so daß ihr sie ertragen könnt.

 

Als Er uns berief in all unserer Schwachheit und Unwissenheit, da wusste Er schon im voraus, was Er tun wollte.

 

Joh.8,12 Nun redete Jesus wieder zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben.

 

1. Korinther 10,1-13; 5. Mose 32,1-14

 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 4.1. entnommen )

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

Stille werden mitten im Sturm des Alltags

 

Joh.20,16 Jesus spricht zu ihr: Maria! Da wendet sie sich um und spricht zu ihm: Rabbuni! (das heißt: »Meister»)

 

Diese Frau war fassungslos in ihrem großen Schmerz; aber es genügte, dass sie ihren Namen aussprechen hörte, damit sie ihr Gleichgewicht und den Frieden Gottes, der allen Verstand übersteigt, wiederfand.

Als der Herr sie bei ihrem Namen nannte, bewies Er damit, dass Er Sein Kind erkannt hatte. Sie hatte zwar gedacht, Jesus wäre der Gärtner; aber Er konnte sich im Hinblick auf Sein Kind nicht irren; mit Seinem Anruf bewies Er ihr, dass Er sie nicht aus den Augen verloren hatte, dass die große Erschütterung, die sie durchgemacht hatte, sie nicht aus Seiner Hand hatte reißen können.

«Jesus spricht zu ihr: Maria!» Dieser Anruf war auch ein Zeichen der Anerkennung; der Herr machte Maria wieder neu zu Seinem Eigentum.

 

«Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst!

 

Ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein. Wenn du durchs Wasser gehst, so will ich bei dir sein, und wenn durch Ströme, so sollen sie dich nicht ersäufen.

Jes.43,1 Und nun, so spricht der HERR, der dich geschaffen hat, Jakob, und der dich gebildet hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst! Ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein.

 

Jes.43,2 Wenn du durchs Wasser gehst, so will ich bei dir sein, und wenn durch Ströme, so sollen sie dich nicht ersäufen. Wenn du durchs Feuer gehst, sollst du nicht versengt werden, und die Flamme soll dich nicht

verbrennen.

 

Jes.43,3 Denn ich bin der HERR, dein Gott, der Heilige Israels, dein Erretter! Ich habe Ägypten hingegeben als Lösegeld für dich, Kusch und Saba an deiner Stelle.

 

Ja, Er ruft Seine Schafe beim Namen.

 

Er beweist ihnen, dass Er sie nicht nur nicht vergisst, sondern dass sie Ihm für immer angehören.

Jes.45,3 Und ich will dir verborgene Schätze geben und versteckte Reichtümer, damit du erkennst, dass ich, der HERR, es bin, der dich bei deinem Namen gerufen hat, der Gott Israels.

 

Aber in diesem Anruf liegt noch mehr. Jesus redet mit Maria als der auferstandene

Herr. Er offenbart ihr Seinen himmlischen Vater: «Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott.» Er offenbart Seinem Kind, dass sie nicht mehr allein steht, sondern das geliebte Kind des himmlischen Vaters ist, und dass Er ihr die ewige Herrlichkeit erschließt.

Wie die Namen der Stämme Israels auf den Schultern und dem Herzen des Hohenpriesters eingeschrieben standen, wenn dieser vor den HERRN trat, so sind unsere Namen eingeschrieben auf den Schultern und dem Herzen unseres Großen Hohenpriesters, der jetzt in der Herrlichkeit ist.

Jes.49,16 Siehe, in meine Hände habe ich dich eingezeichnet; deine Mauern sind allezeit vor mir.

 

2.Mo.33,17 Und der HERR sprach zu Mose: Auch dies, was du jetzt gesagt hast, will ich tun; denn du hast Gnade gefunden vor meinen Augen, und ich kenne dich mit Namen!

 

Darum wollen wir stille werden mitten im Sturm, bis wir den Herrn unseren Namen sagen hören und verstehen, was das bedeutet.

 

1. Samuel 3,1-10;

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 20.10. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

Ein wankender Christ in einer wankenden Welt

 

Ps.26,1 Schaffe mir Recht, o HERR! Denn ich bin in meiner Lauterkeit gewandelt und habe mein Vertrauen auf den HERRN gesetzt; ich werde nicht wanken.

 

In diesem Psalm bittet David den HERRN, ihn zu prüfen und zu erproben, seine Nieren und sein Herz zu läutern. Mitten in allen Kämpfen seines Lebens bemühte er sich, in Lauterkeit zu wandeln. Darum konnte er sagen: «Ich habe mein Vertrauen auf den HERRN gesetzt; ich werde nicht wanken.»

Wir leben in einer Zeit, in der Himmel und Erde erschüttert werden und ins Wanken geraten.

 

Hebr.12,26 Seine Stimme erschütterte damals die Erde; jetzt aber hat er eine Verheißung gegeben, indem er spricht: »Noch einmal erschüttere ich nicht allein die Erde, sondern auch den Himmel

 

Hebr.12,27 Dieses »Noch einmal« deutet aber hin auf die Beseitigung der Dinge, die erschüttert werden, als solche, die erschaffen worden sind, damit die Dinge bleiben, die nicht erschüttert werden können.

 

Hebr.12,28 Darum, weil wir ein unerschütterliches Reich empfangen, laßt uns die Gnade festhalten, durch die wir Gott auf wohlgefällige Weise dienen können mit Scheu und Ehrfurcht!

 

®     Da ist es gut zu wissen, dass es eine Haltung, einen geistlichen Zustand gibt, der nicht ins Wanken gebracht werden kann.

 

®     Wir wollen uns also nicht so leicht – und oft so unnötigerweise – von den Umständen beunruhigen lassen.

 

Jes.26,3 Einem festen Herzen bewahrst du den Frieden, den Frieden, weil es auf dich vertraut.

 

®     Wenn unser Glaube an Gott und unser Vertrauen auf Gott ins Wanken geraten, so genügt das, um unsere Gemeinschaft mit Ihm zu trüben, und wir zweifeln dann daran, daß Er völlig genügt.

 

Wenn wir den Herrn aber in uns wirken lassen, prüft und erprobt Er uns, Er erforscht uns, «läutert unsere Nieren und unser Herz» und offenbart uns, warum wir ins Wanken geraten.

 

Ps.26,2 Prüfe mich, HERR, und erprobe mich; läutere meine Nieren und mein Herz!

 

®     Es kommt leider vor, daß wir in unseren Gedanken ins Wanken gebracht werden.

 

Ps.62,6 Nur auf Gott wartet still meine Seele; denn von ihm kommt meine Hoffnung.

 

Ps.62,7 Nur er ist mein Fels und mein Heil, meine sichere Burg; ich werde nicht wanken.

 

®     Es fehlt uns an Festigkeit, Treue und Aufrichtigkeit gegen den Herrn und Seine Kinder.

 

 Wir müssen gestehen, daß es so ist, und wollen die Schuld nicht bei anderen suchen. Der Herr prüfe und läutere uns und erforsche unsere innersten Empfindungen!

Wenn wir in unserem Denken wankelmütig werden, dann zeigt sich das auch in unseren Worten und Taten. Aus ungefestigten Gedanken, die nicht von der Liebe Christi eingegeben sind, kommt nichts Gutes.

 

?         Was kann ein ‘‘wankender Christ in einer wankenden Welt‘‘ ausrichten?

 

 Ps.82,5 Aber sie erkennen nichts und verstehen nichts, sondern wandeln in der Finsternis; es wanken alle Grundfesten der Erde!

 

Nichts, als nur die vorhandene Verwirrung zu vergrößern! Darum lasst uns den Herrn bitten, daß Er uns prüfen und erproben, unsere Nieren und unser Herz läutern möge. Dann werden wir mit David sagen können: «Denn ich bin in meiner Lauterkeit gewandelt und habe mein Vertrauen auf den HERRN gesetzt; ich werde nicht wanken.» 

 

Psalm 62,6-9;

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 19.12. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

Ihr Herr führt sie, deshalb haben sie keinen Durst.

 

Jes.48,21 Sie litten keinen Durst, als er sie durch die Wüsten führte, Wasser ließ er ihnen aus dem Felsen rinnen; er spaltete den Fels, da floss Wasser heraus!

 

®     Wer durch die Wüste wandert, ist auf dem Weg zur Herrlichkeit.

 

Er bleibt nicht immer in der Wüste, sie ist nur der Weg ins verheißene Land. Das dürfen wir aber nicht falsch verstehen. Es gibt Christen, die von ihrem Leben «in der Wüste dieser Welt» so reden, dass man glauben könnte, sie fühlten sich wohl in der Wüste ihrer Schwachheiten, ihres

Ungehorsams und ihrer geistlichen Ohnmacht.

Der Prophet meint hier etwas ganz anderes. Er schildert die Erfahrungen der Erlösten, die begriffen haben, wozu ein Christenleben berufen ist, und die die Bedingungen dieser Berufung erfülIen; er spricht von denen, die dem Herrn nachfolgen wollen, indem sie ihr Kreuz auf sich nehmen und sich selbst verleugnen.

 

®     Diese werden manchen Schwierigkeiten begegnen und in Lagen kommen, die bezeichnend sind für die Wanderschaft durch die Wüste.

 

Jes.43,20 Die Tiere des Feldes werden mich preisen, die Schakale und Strauße, weil ich Wasser gegeben habe in der Wüste und Ströme in der Einöde, um mein Volk zu tränken, mein auserwähltes.

 

Ihr Herr führt sie, deshalb haben sie keinen Durst. Sie sind nicht unzufrieden; sie verlangen nach nichts Schlechtem und hegen keine widerspenstigen Gedanken.

 

®     Trotz der äußeren Umstände sind sie in Ihm zufrieden und in völliger Ruhe.

 

1.Mo.21,19 Und Gott öffnete ihr die Augen, dass sie einen Wasserbrunnen sah. Da ging sie hin und füllte den Schlauch mit Wasser und gab dem Knaben zu trinken.

 

Er lässt Wasser aus dem Felsen rinnen. Was ihnen beim ersten Anblick sehr hart erscheinen konnte, das enthielt, wie sie später herausfanden, einen Segen: reines, erfrischendes Wasser. Nichts könnte härter und trockener sein als ein Fels. Und doch, wenn er sich auf dem Weg befindet, auf dem unser Herr uns vorangeht, dann rinnt Wasser aus einem solchen «Felsen».

Aus dem Hindernis, das uns den Weg versperrt, aus der unbegreiflichen Schwierigkeit, der schmerzlichen Überraschung, die wir nur schwer annehmen können, will Er Wasser sprudeln lassen.

 

®     Und wenn das Schwere überstanden ist, werden wir dankbar sein, dass wir es überwunden haben.

 

2.Mo.17,1 Und die ganze Gemeinde der Kinder Israels zog aus der Wüste Sin ihre Tagereisen, nach dem Befehl des HERRN, und sie lagerte sich in Rephidim; aber da hatte das Volk kein Wasser zu trinken.

 

2.Mo.17,2 Darum stritten sie mit Mose und sprachen: Gebt uns Wasser, dass wir trinken! Mose sprach zu ihnen: Was streitet ihr mit mir? Warum versucht ihr den HERRN?

 

2.Mo.17,3 Als nun das Volk dort nach Wasser dürstete, da murrten sie gegen Mose und sprachen: Warum hast du uns aus Ägypten heraufgeführt, um uns und unsere Kinder und unser Vieh vor Durst sterben zu lassen?

 

Solche Erfahrungen machen uns nicht ärmer, sie bereichern uns. Sie werden zu einem Segen, der unser ganzes Wesen neu belebt. «Sie litten keinen Durst, als er sie durch die Wüsten führte. Wasser Iieß er ihnen aus dem Felsen rinnen; er spaltete den Fels, da floss Wasser heraus!»

 

1. Mose 21,14-19; 2. Mose 17,1-6;

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 24.10. entnommen) 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

Jede echte Erweckung führt zu sichtbaren Ergebnissen und Werken!

 

2.Mo.35,21 Und sie kamen - jeder, den sein Herz dazu trieb, und jeder, dessen Geist willig war; sie brachten dem HERRN eine freiwillige Gabe für das Werk der Stiftshütte und seinen ganzen Dienst und für die heiligen Kleider.

 

Die erste Erweckung des Volkes Israel war der Auszug aus Ägypten.

Die zweite zeigte sich in der Wüste, als Israel die Stiftshütte aufbaute, so wie Gott es gewollt hatte.

 

Jede echte Erweckung führt zu sichtbaren Ergebnissen, zu Werken, die lebendig sind.

 

Die Zeiten besonderer Ausgießungen des Heiligen Geistes mit wunderbar gesegneten

Versammlungen werden vergehen. Aber was Gott schaffen wollte, bleibt; und alles was Gott geschaffen hat, ist seinerseits zu schöpferischem Wirken fähig.

Nachdem Gott Sein Volk erlöst hatte, führte Er es weiter und erwartete Schritte der Hingabe. Von ganzem Herzen gingen die Kinder Israels darauf ein. Willigen Geistes, von ihrem Herzen getrieben kamen sie und brachten ihre Gaben.

 

Verschlossene Herzen und ein unwilliger, widerspenstiger Geist sind große Hindernisse für Gottes Segen und für Erweckung.

2.Kor.8,2 In einer großen Prüfung der Bedrängnis hat ihre überfließende Freude und ihre tiefe Armut die Schätze ihrer Freigebigkeit zutage gefördert.

2.Kor.8,3 Denn nach ihrem Vermögen, ja ich bezeuge es, über ihr Vermögen hinaus waren sie bereitwillig;

2.Kor.8,4 und sie baten uns mit vielem Zureden, dass wir die Liebesgabe und [ihre] Gemeinschaft am Dienst für die Heiligen annehmen sollten.

2.Kor.8,5 Und sie gaben nicht nur so, wie wir es erhofften, sondern sich selbst gaben sie hin, zuerst dem Herrn und dann uns, durch den Willen Gottes.

 

Ehe unser Herr zum Himmel auffuhr, machte Er Seinen Jüngern Vorwürfe über ihren Unglauben und ihre Herzenshärtigkeit, weil sie den Zeugen Seiner Auferstehung nicht geglaubt hatten. Ihre Herzenshärtigkeit war die Ursache ihrer Verständnislosigkeit, ihrer Halbherzigkeit und ihres Unglaubens. Damit taten sie ihrem Meister weh, der doch so viel Geduld mit ihnen hatte.

 

Dürfen wir aber die Jünger richten? Wir gleichen ihnen ja in so vielem!

 

Bei all unseren Vorrechten, bei all den Wohltaten, die wir vom Herrn empfingen, bleibt unser Herz ungläubig und verschlossen. Wollen wir es nicht eingestehen? Unsere Zurückhaltung, unser Widersprechen, unsere Hintergedanken, unser Murren – all das kommt daher, dass unser Herz

hart und unser Wille widerspenstig ist. Gott wolle uns die Gnade schenken, «von unserem Herzen getrieben, willigen Geistes zu sein». Er erwartet Gaben verschiedenster Art von uns, und vor allem möchte Er, dass wir selber uns Ihm weihen.

 

Dazu brauchen wir das Eingreifen des Heiligen Geistes.

1.Petr.2,5 so lasst auch ihr euch nun als lebendige Steine aufbauen, als ein geistliches Haus, als ein heiliges

Priestertumb, um geistliche Opfer darzubringen, die Gott wohlgefällig sind durch Jesus Christus.

 

Er erfülle unser Herz, damit aus dem steinernen ein fleischernes werde! Er nehme alle unsere Gedanken gefangen unter den Gehorsam Christi, und unser Wille werde ein verständiger, eifriger Diener für unseren Herrn!

 

1. Chronik 29,1-22

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 27.9. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

Leichtfertiges Leben macht einen wiedergeborenen Christen oberflächlich!

 

2.Kor.1,21 Gott aber, der uns zusammen mit euch in Christus fest gegründet und uns gesalbt hat,

 

2.Kor.1,22 er hat uns auch versiegelt und das Unterpfand des Geistes in unsere Herzen gegeben.

Dieser Text zeigt uns, dass wir als wahre Gläubige mit dem Heiligen Geist gesalbt worden sind. Was ist diese Salbung mit dem Heiligen Geist, und warum brauchen wir sie? Die Salbung gibt uns geistliches Unterscheidungsvermögen.

 

Einer der tragischsten Mängel in der Gemeinde Gottes ist der Mangel an Unterscheidungsvermögen den Geistesmächten gegenüber, die in der Welt wirken.

3.Mo.10,7 Ihr aber sollt nicht vor den Eingang der Stiftshütte hinausgehen, damit ihr nicht sterbt; denn das Öl der Salbung des HERRN ist auf euch! Und sie handelten nach dem Wort Moses.

 

Darum leben so viele wahre Christen in einer erstaunlichen Sorglosigkeit, ohne in dem, was sie sehen, hören und lesen, die Geister zu erkennen, die Vorläufer des Antichristen sind.

Jes.61,1 Der Geist des HERRN, des Herrschers, ist auf mir, weil der HERR mich gesalbt hat, den Armen frohe Botschaft zu verkünden; er hat mich gesandt, zu verbindend, die zerbrochenen Herzens sind, den Gefangenen Befreiung zu verkünden und Öffnung des Kerkers den Gebundenen.

 

Darum sind sie oft verständnislos, wenn das Wort des Herrn verkündigt wird, und widersetzen

sich Seiner Botschaft.

 

Dadurch geraten sie in geistliche Dunkelheit und sind sich dessen oft gar nicht bewusst.

1.Joh.2,22 Wer ist der Lügner, wenn nicht der, welcher leugnet, dass Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet.

1.Joh.2,23 Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht. Wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater.

 

Die Salbung lehrt uns, die Zeiten zu verstehen, die geistlichen Dinge und Werte zu beurteilen, ob sie göttlich oder teuflisch sind, damit wir im Glauben den Endsieg des Herrn Jesus Christus in den bevorstehenden Kämpfen voraussehen. Sie reißt uns aus unserer geistlichen Erstarrung heraus. Gott drängt sich uns jedoch nicht auf; Er lässt uns manchmal schmerzliche Erfahrungen machen, wenn wir durch Sünde und Eigenwilligkeit die Wirksamkeit dieser Salbung in unserem Leben hemmen.

Wenn wir aber demütig ans Kreuz kommen, unsere Unreinigkeiten und die Finsternis in uns bekennen und um Reinigung durch das kostbare Blut Jesu Christi bitten, dann wird Er unseren Wunsch erfüllen und uns die Wirkungen dieser Salbung erneut geben. Die Salbung schützt das Kind Gottes.

 

Der Heilige Geist bezeugt uns, dass das Blut Jesu Christi uns Tag für Tag beschirmt und reinigt.

 

Wenn wir mit Ihm in Verbindung bleiben, bewahrt uns Seine Salbung in der Gefahr.

 

Wir sind wachsam in allem, was wir tun, hören oder lesen.

 

Unserem himmlischen Vater gehorchend, nehmen wir uns selbst in straffe Disziplin.

 

Ein leichtfertiges christliches Leben macht die Christen oberflächlich, zuchtlos und gefühlsselig.

 

Aber das genügt nicht. Die Salbung ermöglicht es dem Christen, den Dienst für Gott in der rechten Weise zu tun. Solch ein Dienst geht vom Heiligtum aus, wo wir alles, was wir nötig haben, direkt aus Seiner Hand empfangen. Darum wollen wir unser Herz und Gewissen prüfen und beten, bis Er uns die Segnungen der Salbung neu schenkt.

1.Joh.2,27 Und die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr habt es nicht nötig, daß euch jemand lehrt; sondern so, wie euch die Salbung selbst über alles belehrt, ist es wahr und keine Lüge; und so wie sie euch belehrt hat, werdet ihr in ihm bleiben.

 

1. Johannes 2,20-21.27

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 1.10. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

Gott erwartet, dass wir uns von ganzem Herzen auf Ihn verlassen

 

Spr.3,3 Gnade und Wahrheit werden dich nicht verlassen! Binde sie um deinen Hals, schreibe sie auf die Tafel deines Herzens,

 

Spr.3,4 so wirst du Gunst und Wohlgefallen erlangen in den Augen Gottes und der Menschen.

 

Spr.3,5 Vertraue auf den HERRN von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand;

 

Spr.3,6 erkenne Ihn auf allen deinen Wegen, so wird Er deine Pfade ebnen.

 

Der Herr appelliert hier an unser Herz.

Spr.23,26 Gib mir, mein Sohn, dein Herz, und lass deinen Augen meine Wege wohlgefallen!

 

Er will, dass wir wie Seine Söhne und Töchter leben. Seine Unterweisungen sollen unser ganzes Leben lenken, unsere Quelle und unser Ausgangspunkt sein. Er möchte, dass Sein Wille unseren Hals umschließt und Seine Wahrheit auf die Tafel unseres Herzens geschrieben ist. Nur dann können wir Wohlgefallen erlangen in den Augen Gottes und der Menschen.

Es ist für uns wichtig, das zu verstehen und anzunehmen: Gottes Wort und Gottes Wille müssen uns unsere Gedanken und Handlungen eingeben.

 

Gott erwartet, dass wir uns von ganzem Herzen auf Ihn verlassen.

Spr.23,12 Ergib dein Herz der Unterweisung und neige deine Ohren zu den Worten der Erkenntnis.

 

Einem offenen Herzen kann Er Seine Gedanken mitteilen; Er kann Seinen Willen hineinschreiben.

 

Wir verlassen uns so leicht, manchmal gar ohne es zu merken, in erster Linie auf unseren eigenen Verstand.

 

Wir lassen uns von unseren Wünschen beeinflussen.

Spr.4,25 Lass deine Augen geradeaus schauen und deine Blicke auf das gerichtet sein, was vor dir liegt!

 

Wenn wir dann nach Gottes Willen fragen und Ihm vertrauen wollen, bekommen wir keine Antwort. Wir sind in verkehrter Reihenfolge vorgegangen, deshalb können die Ergebnisse nicht gut sein. In diesem Abschnitt aus den Sprüchen steht Gott an der Quelle, am Ausgangspunkt; Er lässt Gedanken in uns aufsteigen, überwacht sie und lenkt so unseren Lebensweg.

Um das Glück eines Herzens kennenzulernen, das sich ganz auf den Herrn verlässt und sich dem himmlischen Vater anvertraut, müssen wir Ihm nur alles übergeben, Ihm nur rückhaltlos unser ganzes Sein überlassen und auf alles verzichten, was nicht von Ihm stammt und keine Frucht der Gemeinschaft mit Ihm ist. Dann werden Sein Wille und Seine Pläne, auch wenn sie das Gegenteil der unsrigen sind, schließlich zu unserem Willen und zu unseren Plänen.

Alles ist anders geworden.

 

Wir halten nicht mehr wie früher unseren Willen für Seinen Willen und unsere Pläne für Seine Pläne!

 

Und Vers 2 sagt uns, dass die, welche Seine Gebote befolgen, Verlängerung der Tage und Jahre ihres Lebens erhalten.

Spr.3,2 Denn sie werden dir Verlängerung der Tage und Jahre des Lebens und viel Frieden bringen.

 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 17.10. entnommen )

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

 

 

Auf richtige Weise beten lernen und nicht alles schwarz sehen!

 

Offb.8,4 Und der Rauch des Räucherwerks stieg auf vor Gott, zusammen mit den Gebeten der Heiligen, aus der Hand des Engels.

 

Möge Gott uns doch schenken, dass wir geistlichen Blick dafür bekommen, wie sich im Himmel die noch unerhört gebliebenen Gebete der Heiligen ansammeln! In dem prophetischen Bild, dem unser Text entnommen ist, sind die bei der Öffnung des siebten Siegels über die Welt kommenden Gerichte die Erhörung der Gebete der Märtyrer von Kapitel 6,9-11. Im Himmel entsteht eine Stille von einer halben Stunde. Die Lobgesänge der himmlischen Heerscharen verstummen, weil die Gebete der Heiligen wie Weihrauch aufsteigen.

In unserer Zeit, in der Gott noch Gnade walten lässt, häufen auch unsere Gebete sich an. Aber plötzlich werden sie wie schwere Wolken an einem langen, heißen Sommertag, in strömenden Regen verwandelt, der die Erde erquickt.

Ps.141,2 Lass mein Gebet wie Räucherwerk gelten vor dir, das Aufheben meiner Hände wie das Abendopfer.

 

Wir müssen auf die richtige Weise für unsere Länder beten lernen und nicht alles schwarz sehen; sonst werden wir in der Fürbitte für die Obrigkeit gehemmt.

 

Lukas 18,1-8 ermahnt uns zu anhaltendem Gebet. Die dort erwähnte Witwe war schwach und hilflos; aber – Gott sei gedankt für völlige Einfalt des Glaubens! – sie ließ nicht locker, sie fuhr fort eindringlich zu bitten, bis sie erhört wurde.

 

Auch wir wollen nicht nachlässig werden, sondern anhalten im Gebet, bis wir der Erhörung gewiss sind.

1.Tim.2,1 So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen Bitten, Gebete, Fürbitten und Danksagungen darbringe für alle Menschen,

1.Tim.2,2 für Könige und alle, die in hoher Stellung sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Gottesfurcht und Ehrbarkeit;

1.Tim.2,3 denn dies ist gut und angenehm vor Gott, unserem Retter,

1.Tim.2,4 welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.

 

Durch das Gebet im Namen Jesu Christi berühren wir nicht nur den goldenen Herrscherstab, wie im Alten Bund, sondern wir halten ihn in den Händen; wir haben Anteil an der Siegesbeute unseres Herrn und verkünden, dass Er alles vollbracht hat, wahrhaftig auferstanden ist und

jeden rechtfertigt, der glaubt.

Gott will uns auch lehren, was Stille im Gebet bedeutet, wenn uns der Heilige Geist auswählt, um uns eine Gebetslast aufs Herz zu legen, die man nicht in Worte kleiden kann. Es gibt stille, unbeschreiblich schmerzende Gebete. Wir leiden, wir seufzen, und plötzlich wird uns die Last

vom Herzen genommen.

Gott hat im Himmel das «Seufzen des Geistes» erhört.

Röm.8,26 Ebenso kommt aber auch der Geist unseren Schwachheiten zu Hilfe. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt; aber der Geist selbst tritt für uns ein mit unaussprechlichen Seufzern.

Röm.8,27 Der aber die Herzen erforscht, weiß, was das Trachten des Geistes ist; denn er tritt so für die Heiligen ein, wie es Gott entspricht.

 

Wie notwendig ist es, dass wir im Gebet wachsen und immer besser darin unterwiesen werden.

Offb.5,8 Und als es das Buch nahm, fielen die vier lebendigen Wesen und die 24 Ältesten vor dem Lamm nieder, und sie hatten jeder eine Harfe und eine goldene Schale voll Räucherwerk; das sind die Gebete der Heiligen.

 

Dann wird auch Lob und Dank über unsere Lippen kommen, und der Weihrauch unserer Gebete wird unablässig vor Gottes Thron aufsteigen, und Gott wird es gefallen, uns zu Seiner Stunde zu erhören.

 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 6.10. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

Gott tut unendlich mehr an uns, als wir hoffen und denken können!

 

Röm.5,5 Die Hoffnung aber läßt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist.

 

Für diejenigen, die diese Hoffnung haben, gibt es immer eine offene Tür, allen Widerständen zum Trotz, einen gebahnten Weg, ungeachtet aller Hindernisse, und eine gesicherte Zukunft angesichts der Drohungen des Feindes.

 

In dieser Hoffnung kommt die Kraft der Auferstehung zum Ausdruck; sie ist von derselben Wesensart, sie kommt aus dem Himmel. Hoffnung ist eine Pflanze, die auf einem besonderem

Boden und in einem ganz bestimmten Klima gedeiht: dem Klima der Bedrängnis, dem Boden schwieriger Umstände.

 

Die Hoffnung, die nicht zuschanden werden lässt, bleibt bestehen, wenn alles zusammenbricht. Sie schlägt Wurzeln in den Boden des Kreuzes, ohne welches es weder Glauben noch Hoffnung gäbe. Wer diese Hoffnung besitzt, weiß, dass Gott treu ist und dass ihm alles zum Besten dient,

was auch immer ihm in der Welt oder in seinem Leben begegnet.

 

Er ist frei von beschränkten Ansichten, selbstsüchtigen Bestrebungen und Eigenliebe. Kennst du die Entfaltung der Auferstehungskraft in deinem Leben? Der Heilige Geist wurde ausgegossen, damit uns diese Kraft gegeben werde.

Röm.15,13 Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und mit Frieden im Glauben, dass ihr überströmt in der Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes!

 

Lass nur zu, dass sie alles aus deinem Herzen vertreibt, was nicht von lhm stammt; dann wird diese Hoffnung in dir zunehmen, und du wirst erleben, dass sie den, der sie erfasst und den sie erfasst, nicht zuschanden werden lässt.

Die Hoffnung, die nicht zuschanden werden lässt, will den mächtigen Strom der Liebe Christi in dein Leben leiten. Christus hat sich selbst ganz hingegeben, damit wir lernen, uns rückhaltlos für Ihn hinzugeben.

Phil.1,20 entsprechend meiner festen Erwartung und Hoffnung, dass ich in nichts zuschanden werde, sondern dass in aller Freimütigkeit, wie allezeit, so auch jetzt, Christus hoch gepriesen wird an meinem Leib, es sei durch Lebend oder durch Tod.

 

Daraus folgt die Hingabe unseres Lebens für andere; wir werden mit wahrer Leidenschaft auf das Heil der Seelen bedacht sein, solange es noch möglich ist, sie zu erreichen.

Diese Veränderung kann sich bei dir in diesem Augenblick vollziehen.

Spr.23,17 Dein Herz sei nicht eifersüchtig auf die Sünder, sondern trachte allezeit eifrig nach der Furcht des

HERRN!

Spr.23,18 Denn gewiss gibt es eine Zukunft für dich, und deine Hoffnung soll nicht zunichte werden.

 

Es geht um eine Entscheidung, die zu treffen ist. Gerade jetzt kannst du den Entschluss fassen, dich ganz dem Herrn hinzugeben. Dann wird mit dem Geist der Auferstehung die Liebe Gottes in dein Herz ausgegossen.

Ps.62,6 Nur auf Gott wartet still meine Seele; denn von ihm kommt meine Hoffnung.

Ps.62,7 Nur er ist mein Fels und mein Heil, meine sichere Burg; ich werde nicht wanken.

Ps.62,8 Auf Gott ruht mein Heil und meine Ehre; der Fels meiner Stärke, meine Zuflucht ist in Gott.

Ps.62,9 Vertraue auf ihn allezeit, o Volk, schüttet euer Herz vor ihm aus! Gott ist unsere Zuflucht. {(Sela.)}

 

Ein Herz, dem der Geist Gottes die Hoffnung verleiht, die nicht zuschanden werden Iässt, ist wie durchdrungen von Himmelstau.  

 

Mitten im Kampf, in Schwierigkeiten und unangenehmen Lagen wird es erleben, dass dieser Himmelstau es stärkt und dass Gott unendlich viel mehr tut, als wir hoffen und denken. 

 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 27.7. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

Streiche das «un» aus dem Wort «unmöglich»!

 

Ps.87,4 Ich nenne Rahaba und Babel denen, die mich kennen; siehe, Philisterland und Tyrus und Kusch: »Dieser ist dort geboren

 

Überall in der Bibel sind die Ägypter und Babylonier Feinde Gottes und Seines Volkes. Aber unter dem Walten der Gnade verkünden die Gläubigen, dass sogar unter ihnen Gott sich zu erkennen gibt. Selbst in «Ägypten» und «Babylon» erwachen Menschenseelen zum Leben!

 

Ihr Christen, die ihr treu zu unserem Herrn und Seiner Berufung steht, Er selbst stellt euch vor diese Herausforderung gegenüber dem Unmöglichen.

Er sagte ja auch über den schwierigen Fall des reichen Jünglings:

Lk.18,27 Er aber sprach: Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.

 

So ist es auch mit unserem Evangelium! Gott übergibt diese Botschaft an diejenigen, die Er aussendet. Er sendet sie dorthin, wo der Boden am härtesten zu sein scheint, mitten nach «Ägypten» hinein, sogar nach «Babylon». Kein Ort ist zu finster für Ihn, keine Seele zu weit von Ihm entfernt, dass Er sie nicht zu finden vermöchte.

 

Aber Er braucht Verkündiger, die selbst von der Kraft des Kreuzes erfasst und mit dem Heiligen

Geist ausgerüstet sind. Dann wird Seine Kraft durch die Verkündigung wirksam und Iehrt die Menschen, was das sühnende Blut und das Sterben ihres göttlichen Stellvertreters, den Gott von den Toten auferweckt hat, für sie bedeutet.

2.Tim.4,17 Der Herr aber stand mir bei und stärkte mich, damit durch mich die Verkündigung völlig ausgerichtet würde und alle Heiden sie hören könnten; und so wurde ich erlöst aus dem Rachen des Löwen.

 

Ihr kämpfenden Christen, fürchtet euch nicht vor dieser Herausforderung gegenüber dem Unmöglichen; nehmt sie an; findet euch nicht ab mit den vorhandenen Zuständen, mit einer Neutralität, die sich fernhält vom Kampf und die den göttlichen Ursprung, den unwandelbaren Charakter der Wahrheit nicht anerkennt.

 

Steht fest, haltet dem Sturm stand! Streicht das «un» aus dem Wort «unmöglich»!

 

Sagt im Namen des Herrn, dass alle Dinge möglich sind dem, der da glaubt. Gönnt euch keine Ruhe!

 

Der vor 2000 Jahren von Christus errungene Sieg muss offenbar werden.

Ruft aus einem von Gottes Liebe gedrängten Herzen allen Menschen zu: «So bitten wir nun

stellvertretend für Christus:

2.Kor.5,20 So sind wir nun Botschafter für Christus, und zwar so, dass Gott selbst durch uns ermahnt; so bitten wir nun stellvertretend für Christus: Lasst euch versöhnen mit Gott!

2Kor 5,21 Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm zur Gerechtigkeit Gottes würden.

 

Verliert auch bei den schwierigsten Fällen nicht den Mut! Lasst euch mit dem Geist erfüllen, der verkündet, dass das Unmögliche für Gott möglich ist!

 

Gebt dem Herrn freie Bahn, damit Er in euch und durch euch wirken kann!

 

Lukas 24,45-49; Römer 1,1-5.14-17

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 29.7. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

Es ist noch Gnadenzeit

 

Jos.5,13 Es geschah aber, als Josua bei Jericho war, da erhob er seine Augen und sah sich um; und siehe, ein Manna stand ihm gegenüber, der hatte ein blankes Schwert in seiner Hand. Und Josua ging zu ihm und sprach zu ihm: Bist du für uns oder für unsere Feinde?

Jos.5,14 Er sprach: Nein, sondern ich bin der Fürst über das Heer des HERRN; jetzt bin ich gekommen! Da fiel Josua auf sein Angesicht zur Erde und betete an und sprach zu ihm: Was redet mein Herr zu seinem Knecht?

 

Josua stand vor Jericho und wusste, dass diese Festung jeden Vorstoß seines Heeres in das Land der Verheißung hinderte. Als er seine Augen aufhebt, erblickt er einen Mann mit einem Schwert in der Hand.

Als gewissenhafter Feldherr fragt Josua ihn, ob er Freund oder Feind sei, und bekommt die Antwort: «Ich bin der Fürst über das Heer des HERRN.» 

 

Da fällt Josua auf sein Angesicht, betet an und stellt sich seinem Herrn ganz zur Verfügung.

 

Ehe Josua die Eroberung des Landes begann, bevor er den Fall Jerichos sah, brauchte er diese Offenbarung des Herrn selbst, des Herrschers über alle Fürstentümer und Gewalten, des Überwinders, der die Macht hat, die Werke des Teufels zu zerstören und seine Geistesmächte außer Gefecht zu setzen.

Wir leben in Zeiten, in denen es unbedingt nötig ist, diese Erkenntnis unseres verherrlichten Herrn als des furchtgebietenden Herrschers über alle feindlichen, satanischen Mächte zu besitzen.

 

Wie viele Christen stehen vor ihrem «Jericho», ohne dem Fürsten des Heeres des HERRN begegnet zu sein!

Wie viele reden vom Land der Verheißungen und meinen, sie würden es erobern, haben sich aber nie dem Herrn zu Füßen geworfen, Ihn nie angebetet und sich Ihm nie ganz zur Verfügung gestellt!

 

Wer diese Erfahrung gemacht hat, weiß, dass dem verherrlichten Herrn alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben wurde, dass Sein Name über allen anderen Namen ist, und verlässt sich zuversichtlich darauf, dass vor Seiner Autorität die Hölle zittert und ihre Heere die Flucht ergreifen.

 

Möge uns die Gnade zuteilwerden, den Herrn Jesus Christus auch von dieser Seite kennenzulernen!

Wenn wir uns Ihm ganz überlassen, um Ihm zu dienen, wenn wir Ihm unser ganzes Leben unterworfen haben, sehen wir Seine Hand am Werk.

 

Er wird mit Seiner Macht auf Erden eingreifen, denn es ist noch Gnadenzeit.

 

Seine allmächtige Hand will über den Menschen in Gnade und Barmherzigkeit, über den Finsternismächten aber im Gericht walten.

 

Er wird uns in Seinem Triumphzug mitführen, und wir werden die Freude erleben, dass unsere Mitmenschen sich zu Gott bekehren.

 

2. Könige 6,15-17; Kolosser 2,9-15; Epheser 1,20-23

 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 23.7. entnommen )

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen ) 

Der Herr Jesus kennt, die SEINEN auf die er sich verlassen kann!

 

Lk.14,25 Es zog aber eine große Volksmenge mit ihm; und er wandte sich um und sprach zu ihnen:

Lk.14,28 Denn wer von euch, der einen Turm bauen will, setzt sich nicht zuvor hin und berechnet die Kosten, ob er die Mittel hat zur gänzlichen Ausführung.

 

Man kann mit dem Herrn Jesus ziehen, ohne jedoch mit Ihm zu leben und sich mit Ihm eins zu machen. Wir können auf unsere Umgebung den Eindruck machen, als folgten wir Ihm nach, mit dem Herzen aber ganz woanders sein. Nur der Herr, der das Herz ansieht, weis, dass wir uns selbst täuschen … und die anderen auch.

 

Der Herr Jesus kennt die, welche wirklich ganz für Ihn leben, und auf die Er sich verlassen kann.

 

Wir haben den Entschluss gefasst, für Ihn zu arbeiten. Aber Er sagt, wir sollten uns zuerst hinsetzen, um die Folgen dieses Schrittes wohl zu bedenken; denn es kommt vor, dass unsere guten Vorsätze zu nichts führen.

Wir hatten vielleicht einen verheißungsvollen Anfang gemacht; doch dann ließen wir uns aufhalten von «Vater, Mutter, Frau und Kind, Brüdern und Schwestern», oder von den Ansprüchen unseres Eigenlebens.

Apg.20,24 Aber auf das alles nehme ich keine Rücksicht; mein Leben ist mir auch selbst nicht teuer, wenn es gilt, meinen Lauf mit Freuden zu vollenden und den Dienst, den ich von dem Herrn Jesus empfangen habe, nämlich das Evangelium der Gnade Gottes zu bezeugen.

 

Auf dem Gebiet des Dienstes für Gott sollten wir uns nie überstürzen!

 

Vielleicht sagen oder singen wir, dass wir für Ihn kämpfen wollen; aber es bleibt nur bei Worten. Wir «setzen uns nicht zuvor hin», um zu prüfen, ob wir auch ausführen können, was wir in unseren Liedern versprechen. (In keinem Bereich sagen wir Christen so leicht eine Unwahrheit wie im

Lied!)

Schon am Ausgang der Versammlung erwartet uns eine «Gesandtschaft » mit Friedensbedingungen, und wir gehen auf sie ein, um einen Krieg zu vermeiden.

Lk.14,32 Wenn aber nicht, so sendet er, solange jener noch fern ist, eine Gesandtschaft und bittet um die Friedensbedingungen.

 

Wir sollten uns hüten vor solchen «Gesandtschaften», die uns bewegen wollen, nach einem guten Anfang die Waffen niederzulegen! Der Teufel sendet sie, um uns Frieden anzubieten, den Frieden der Leblosen: eine Tätigkeit ohne Kampf, ohne Widerstände, ohne Feuer und ohne Leben.

 

Ein unvollendeter Turmbau gibt den Menschen Grund zum Spotten, und ein unentschiedener Christ wird von der Welt verachtet.

 

Wie kann die Welt glauben, wenn wir mitten auf dem Weg stehenbleiben und nicht bis ans Ende mit unserem Herrn wandeln?

 

Ehe wir etwas versprechen, wollen wir uns also hinsetzen und die Kosten überschlagen, und dann wollen wir unser Kreuz auf uns nehmen und Ihm nachfolgen, nicht nur eine Zeitlang, sondern bis ans Ende!

 

 

Nehemia 3,33-38; Matthäus 21,28-31

Folge mir nach!

 Mk.10,21 Da blickte ihn Jesus an und gewann ihn lieb und sprach zu ihm: Eines fehlt dir! Geh hin, verkaufe alles, was du hast, und gib es den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm, nimm das Kreuz auf dich und folge mir nach!

  

Vor diesem Vorgang, einem der wunderbarsten im Evangelium, kann man nur stillstehen und schweigen. Der Blick des Retters der Welt ruhte auf einem jungen Menschen, und Seine unergründliche, unendliche Liebe war bereit, ihm die Kraft zu schenken, um Ihm nachfolgen

und dienen zu können.

Gal.2,20 Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nun lebe ich, aber nicht mehr ich selbst, sondern Christus lebt in mir. Was ich aber jetzt im Fleisch lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat.

 

Bis dahin hatte der reiche Jüngling Gott mit eigenen Bemühungen aufrichtig gedient, aber jetzt umgab ihn der Blick des Herrn mit Seiner Liebe und wollte durch das Eis seines Eigenlebens hindurch in sein Herz dringen.

 

Der Herr sprach nur einen Satz: «Eines fehlt dir! Geh hin, verkaufe alles, was du hast, und gib es den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm, nimm das Kreuz auf dich und folge mir nach! » Daraufhin wurde die Seele dieses jungen Menschen von Traurigkeit Überwältigt ».

 

Wie schwierig ist es für die, welche Reichtümer besitzen, ins Reich Gottes zu kommen! Dabei handelt es sich nicht nur um äußere Reichtümer, sondern um die Reichtümer unserer Natur, um unseren Eifer oder unsere Klugheit, falls wir mehr an ihnen hängen als an unserem Erlöser.

 

Aber Jesus stellt uns absichtlich vor etwas, was uns unmöglich ist, weil Er uns zeigen möchte, dass das, was bei Menschen unmöglich ist, bei Gott möglich ist.

Joh.15,13 Größere Liebe hat niemand als die, dass einer sein Leben lässt für seine Freunde.

 

Wird es uns schwer, etwas aufzugeben, was uns wertvoll erscheint? «Da blickte ihn Jesus an und gewann ihn lieb.» Von diesem Blick wollen wir uns doch erfassen lassen und dann ... überwunden nachgeben!

Joh.15,9 Gleichwie mich der Vater liebt, so liebe ich euch; bleibt in meiner Liebe!

 

Seine Liebe erwartet von uns Kindern Gottes, dass wir Ihm unser Alles geben – unsere Lebensweise, unsere Pläne und unseren Willen. Der Blick des Herrn Jesus schenkt uns, was uns fehlt, was wir sein sollten und tun müssten.

1.Joh.4,19 Wir lieben ihn, weil er uns zuerst geliebt hat.

 

Er bringt ans Licht, was Ihm in unserem Leben nicht gefällt und Seinem Dienst nichts nützt. Und alles, was Er von uns erwartet, das vollbringt Er für uns.

 

Sein liebender Blick ruht jetzt auf uns. Was wollen wir tun?

1.Joh.3,16 Daran haben wir die Liebe erkannt, dass Er sein Leben für uns hingegeben hat; auch wir sind es schuldig, für die Brüder das Leben hinzugeben.

 

Ganz betrübt weggehen wie dieser Jüngling? Uns anklammern an das, was wir für Reichtum halten, oder uns Seiner Liebe ausliefern, um dann von allem zu genießen, was Er uns an Freuden und Früchten in Seinem Dienst zugedacht hat?

 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 30.7. entnommen )

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen ) 

In der Kampfbahn des Glaubens

 

 Jes.42,19 Wer ist blind, wenn nicht mein Knecht, oder so taub wie mein Bote, den ich sende? Wer ist so blind wie der Vertraute und so blind wie der Knecht des HERRN?

 

Das christliche Leben wird mit einem Wettlauf verglichen, in dem der Läufer vorwärts eilt, ohne sich um das zu kümmern, was rechts und links um ihn her geschieht.

 

Wer den Preis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus erlangen will, begegnet auf seiner Bahn der Versuchung, auf die Bemerkungen der Zuschauer beim Wettlauf zu hören, oder sich von dem beeindrucken zu lassen, was sie tun.

 

Aber wenn ein Läufer sich von der Meinung des anderen, der gar nicht in der Rennbahn läuft, beeinflussen Iässt, wird er in seinem Einsatz gehemmt; er wird langsamer und verliert das Ziel aus den Augen. Die Folge ist, dass er eine Niederlage erleidet.

 

Das ist schnell geschehen!

 

Der Bote jedoch, den Gott sendet, ist taub. Seine Ohren sind nur für Gottes Anweisungen offen, entgegengesetzten Einflüssen bleiben sie verschlossen. Wie viele Zeugen sind stehengeblieben, wie viele Christen gelähmt worden, weil sie ein Ohr hatten für das, «was man sagt», und sich von der Laufbahn ablenken ließen!

«Wer ist blind, wenn nicht mein Knecht?»

 

Eine der größten Versuchungen, die dem Diener Gottes drohen, wenn er schlicht und treu seine Aufgabe ausführen will, ist das Schauen auf die Tätigkeit anderer.

 

2.Kor.4,18 Da wir nicht auf das Sichtbare sehen, sondern auf das Unsichtbare; denn was sichtbar ist, das ist zeitlich ( od. vergänglich / währt nur für eine kurze Zeit. ) ; was aber unsichtbar ist, das ist ewig.

 

Man lässt sich beeindrucken von ihren scheinbaren Erfolgen.

 

Das ist schnell geschehen, und man merkt zuerst gar nicht, dass man gesunken ist. Der Diener Gottes, der dieser Versuchung erliegt, weiß nicht, dass er im Lauf innehält, denn er arbeitet ja und ist sehr tätig – nur nicht mehr auf der Bahn, die Gott für ihn bestimmt hatte.

 

Weil er der Versuchung nachgab, dient er nun nicht mehr im Geist, sondern mit eigenen Kräften. Er ist vom Göttlichen übergegangen zu etwas bloß Religiösem, Nachgeahmtem.

 

Nur wenn unsere Augen immer auf das Ziel gerichtet sind, können wir unseren Lauf vollenden, ohne nachzulassen. Das Kind Gottes sollte also wachsam sein und sich selbst in Zucht nehmen im Sinne dieses Wortes:

 

«Wer ist blind, wenn nicht mein Knecht, oder so taub wie mein Bote, den ich sende?»

 

1. Korinther 9,24-27; Hebräer 12,1-2; Philipper 3,12-14 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 24.7. entnommen )

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen ) 

Der Herr ist mein Hirte

 

Ps 23,1 Der HERR ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.

 

Dieser Psalm ist vielen Menschen lieb und vertraut; in ihm liegen Schätze verborgen, die man nie ganz ergründen kann. Im ersten Teil redet David von dem guten Hirten und gibt von Ihm Zeugnis, wie wir es auch tun sollten. Vom 4. Vers an gibt es eine Veränderung:

Ps .23,4 Und wenn ich auch wanderte durchs Tal des Todesschattens, so fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, die trösten mich.

 

Anstatt von Ihm zu reden, redet David jetzt zu Ihm; das «Er» ist in «Du» verwandelt. David war

durchs Tal der Todesschatten gegangen!

 

Befanden auch wir uns schon einmal plötzlich in diesem Tal? Schien uns der Schatten undurchdringlich, nicht durchschaubar? Mussten wir dann jammern wie die, die keine Hoffnung haben? Nein! «Denn du bist bei mir, dein Stecken und dein Stab, die trösten mich.»

Phil.4,19 Mein Gott aber wird allen euren Mangel ausfüllen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus.

 

Was ist in diesem Abschnitt geschehen? Es heißt nicht mehr «Er», sondern «Du». Das Schaf des guten Hirten hatte im Tal der Todesschatten eine Begegnung mit seinem Herrn, entdeckte Ihn ganz neu, und von da an war seine Verbindung mit Ihm viel persönlicher und inniger.

 

Dieses Tal und diese Schatten gibt es auf dem Weg eines jeden Schafes; aber wo ein Tal ist, sind auch Berge, und wo Schatten ist, muss Licht sein.

 

Wenn die Prüfung in unserem Leben Frucht gebracht hat, werden wir entschlossener hinter dem Hirten hergehen und sagen können:

Ps.23,5 Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde; du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über.

 

Wenn die richtige innere Verbindung mit dem Hirten wieder hergestellt ist, steht in unserem geistlichen Leben anstatt der Armut ein gedeckter Tisch und zieht unsere Mitmenschen an, anstatt sie abzustoßen.

Wenn wir die Disziplin des Hirtenstabes annehmen, der uns auf dem Weg leitet und schützt, und nicht vor der Züchtigung des Herrn davonlaufen, dann werden wir getrost.

Jes.33,6 Und du wirst sichere Zeiten haben, eine Fülle von Heil, Weisheit und Erkenntnis; die Furcht des HERRN, die wird Zions Schatz sein.

 

Unser Haupt wird mit Öl gesalbt und unser Becher fließt über auf unsere Umgebung.

 

Der Herr will uns nicht arm machen, sondern reich.

 

Er schlägt uns nicht nieder, sondern will uns aus allem Formalismus und Egoismus herausholen und wieder aufrichten. Unsere Prüfung wird nach allen Richtungen in Frucht bringen; denn es gibt einen herrlichen Ausgang aus dem finsteren Tal.

Kol.2,9 Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig;

Kol.2,10 und ihr seid zur Fülle gebracht in ihm, der das Haupt jeder Herrschaft und Gewalt ist. 

 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 21.8. entnommen )

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen ) 

Strategien Satans und seine List

 

2.Kor.11,3 Ich fürchte aber, es könnte womöglich, so wie die Schlange Eva verführte mit ihrer List, auch eure

Gesinnung verdorben und abgewandt werden von der Einfalt gegenüber Christus.

 

Die Einfalt, die in Christus ist, ist etwas Würdevolles, Begehrenswertes.

 

Darum benützt der Feind seine beliebteste Waffe, die List, um uns diese Einfalt zu rauben. List ist etwas Erkünsteltes, eine Täuschung, die der Wahrheit so ähnlich sieht wie möglich.

 

Wir sind kompliziert, verhärtet, mit langsamem Begriffsvermögen, aber im Widerstreben gegen Gott sind wir stark.

 

Unsere Gesinnung ist von Natur aus das Gegenteil von der Einfalt, die in Christus ist, der sagen

konnte:

Joh.5,19 Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich selbst aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn.

 

Die Einfalt, die in Christus ist, besteht in einem Leben völliger Abhängigkeit vom himmlischen Vater und in ungetrübter Gemeinschaft mit Ihm.

2.Kor.1,12 Denn dies ist unser Ruhm: das Zeugnis unseres Gewissens, dass wir in Einfalt und göttlicher Lauterkeit, nicht in fleischlicher Weisheit, sondern in göttlicher Gnade gewandelt sind in der Welt, besonders aber bei euch.

 

Um uns das zu rauben, sucht der Satan uns zu verführen. Unser Dienen und Eifern, unsere Tätigkeit lässt er uns, aber diese Einfalt nicht. Er weiß, dass das einzig wahre Dienen und der einzig lautere Eifer dieser Einfalt in der Beziehung mit dem himmlischen Vater entspringt.

 

Die Einfalt, die in Christus ist, weiß sich Seine Verheißungen anzueignen.

 

Wenn wir im Willen Gottes stehen, können auch die widrigsten Umstände die Erfüllung dieser Verheißungen nicht beeinflussen.

Ps.73,25 Wen habe ich im Himmel außer dir? Und neben dir begehre ich nichts auf Erden!

 

Warum sollten wir also, wenn wir so gewarnt werden, uns das Gnadengeschenk der Glaubenseinfalt rauben lassen? Gott schenke sie uns!

 

Er gebe uns die Gnade, nicht zu zweifeln und in Prüfungszeiten, die uns unverständlich sind, weder schwach zu werden noch zurückzuweichen.

 

Wir wissen ja, dass wir später die Erklärung bekommen werden für das, was wir jetzt nicht verstehen. Gottes Wille ist gut, wohlgefällig und vollkommen.

Röm.12,2 Und passt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern lasst euch [in eurem Wesen] verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist.

 

Gott wacht eifersüchtig darüber, dass unsere Gemeinschaft mit Seinem Sohn den Stempel dieser Einfalt trägt, denn Er hat uns «einem Mann verlobt» und eifert mit göttlichem Eifer gegen alle

Nebenbuhler.

Kol.3,22 Ihr Knechte, gehorcht euren leiblichen Herren in allen Dingen; nicht mit Augendienerei, um den Menschen zu gefallen, sondern in Einfalt des Herzens1, als solche, die Gott fürchten.

 

 

Wie lange wollen wir der Schlange noch den Sieg über unser Leben lassen?

Wie lange wollen wir den noch warten und leiden lassen, der uns liebt und uns ein unermesslich gesegnetes, kraftvolles Leben schenken will?

 

Die Einfalt, die in Christus ist, bedeutet glauben, was Er sagt, und das leben, was Er ist.

 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 4.9. entnommen )

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

 

 

Gott ungehorsam zu sein ist etwas sehr Ernstes

 

Apg.27,13 Da nun ein schwacher Südwind wehte, meinten sie, sie hätten ihre Absicht erreicht, lichteten die Anker und segelten nahe bei der Küste von Kreta hin.

 

Ein schwacher Südwind, etwas Sanftes, Angenehmes, das uns das Gefühl eingibt, wir seien Herren unseres Schicksals, ist oft das Vorzeichen eines zerstörerischen Sturmes, der die überrascht, welche den Steuerleuten mehr Glauben schenken als dem, was Gott in Seinem Wort sagt.

 

Nimm dich in acht vor diesem sanften Südwind! Gott hatte mit dir geredet, aber du hast auf Seinen Ruf nicht geantwortet. Seitdem geht alles glatt in deinem Leben. Der Teufel wiegt dich in Illusionen, aus denen du, erst erwachen wirst, wenn es zu spät ist.

Eph.4,14 damit wir nicht mehr Unmündige seien, hin- und hergeworfen und umhergetrieben von jedem Wind der Lehre durch das betrügerische Spiel der Menschen, durch die Schlauheit, mit der sie zum Irrtum verführen.

 

Gott ungehorsam sein ist etwas sehr Ernstes; man tut es nicht ungestraft.

 

Bald wird sich ein Wirbelsturm erheben, und dann musst du erleben, was es bedeutet, sich dem Willen Gottes zu entziehen.

 

Vielleicht bist du auch eine Zeitlang im Wandel mit deinem Herrn vorwärtsgekommen,

hast Ihm gehorcht und gesegnete Erfahrungen gemacht. Aber dann kam die Versuchung. Deine Berufung wurde auf die Probe gestellt, und jemand drängte sich dir als «Steuermann» auf.  

 

Du hörtest auf ihn und kamst vom Weg ab.

 

Mit «ihm» oder «ihr», die du zum Steuermann wähltest, erlebtest du eine Art überströmender Freude und dachtest, das sei der Segen Gottes.  

 

Du bist in Gefahr!

 

Gal.6,7 Irrt euch nicht: Gott lässt sich nicht spotten! Denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten.

 

Der sanfte Südwind schaukelt und verführt dich!

Gott lässt sich nicht spotten, man wirft Seine Bande nicht ungestraft von sich!

 

Hes.13,8 Darum, so spricht GOTT, der Herr: Weil ihr Trug redet und Lügen schaut, darum, siehea, komme ich über euch! ( od. will ich gegen euch vorgehen / wende ich mich gegen euch. ) Das spricht GOTT, der Herr.

 

 

Satans Methode ist es, dir «Steuerleute» in den Weg zu schicken, die es besser wissen wollen als Gott. Sie können die Ursache für den Schiffbruch so mancher Berufung, für den Verlust manch einer Krone werden.

Hes 13,5 Ihr seid nicht in die Risse getreten ( d.h. ihr seid nicht in die Breschen der Mauer getreten, um das Eindringen des Feindes abzuwehren. ) und habt keine Mauer um das Haus Israel gebaut, damit es im Kampf standhalten könnte am Tag des HERRN!

 

Wir wollen uns also hüten vor dem sanften Südwind; auf ihn folgt Sturm und Unheil! Zu Anfang ist er angenehm, schmeichelt uns und versetzt uns in Unwirklichkeit; aber das Erwachen wird schmerzlich sein.

 

Darum lichte nie deine Anker, ohne des Willens Gottes gewiss zu sein!

 

Lass dich auf kein anderes Programm für dein Leben ein als auf das Seine. Der sanfte Wind täuscht! Gott hat uns diesen Bericht nicht nur gegeben, damit wir erfahren, wie Paulus nach Rom kam, sondern auch,  um uns zu zeigen, auf welche Weise unsere Berufung Schiffbruch erleiden

kann und wie wir unsere Krone verlieren können.

 

Hesekiel 13,4-16

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 17.7. entnommen )

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

 

 

Die Welt braucht in ihrer Not überzeugte Christen!