Es sei aber eure Rede: Ja, ja! Nein, nein!

 

Mt.5,37 Es sei aber eure Rede: Ja, ja! Nein, nein! Was darüber ist, das ist vom Bösen.

 

Im Alten Bund wurde ein feierliches Versprechen mit einem Eid bekräftigt.

Im Neuen Bund ist nicht nur jede Art von Schwören verboten, sondern unsere Rede soll sein: «Ja, ja! Nein, nein! Was darüber ist, das ist vom Bösen.» Damit betont der Herr Jesus, wie heilig ein von Menschen gegebenes Wort ist. Wenn wir «Ja» gesagt haben, sollen wir dementsprechend handeln. Gott und Menschen müssen sich auf die Unverbrüchlichkeit und Aufrichtigkeit unseres gegebenen Wortes verlassen können.

«Was darüber ist, das ist vom Bösen.» Damit wird unsere Neigung zum Übertreiben streng getadelt und ins rechte Licht gerückt: Sie ist vom Bösen eingegeben!

 

Spr.20,25 Es ist dem Menschen ein Fallstrick, überstürzt zu rufen: »Geweiht!«, und erst nach dem Gelübde zu überlegen.

 

Wie dankbar können wir sein, daß unser Verhältnis zu Gott, unserem Vater, nicht von unserem Wort abhängt, sondern von Seinem Wort, und von der Gnade, die uns errettet und uns erwählt hat, Ihm zu dienen.

 

Pred.5,1 Übereile dich nicht mit deinem Mund, und lass dein Herz keine unbesonnenen Worte vor Gott aussprechen; denn Gott ist im Himmel, und du bist auf der Erde; darum sollst du nicht viele Worte machen!

 

Pred.5,4 Es ist besser, daß du nichts gelobst, als daß du etwas gelobst und es nicht erfüllst.

 

Pred.5,6 Denn wo man viel träumt, da werden auch viel nichtige Worte gemacht. Du aber fürchte Gott!

 

Darum sei unser Ja in Wahrheit Ja, wenn wir uns Ihm zum Dienst weihen und Ihm unser Leben ausliefern. Wenn wir mit Ihm wandeln, der das Licht ist, ist keine Finsternis da, keine Verwirrung oder Unklarheit von unserer Seite. Ein gegebenes Wort ist heilig, sei es nun Gott oder Menschen gegenüber.

Wenn diese Ermahnung des Herrn beherzigt würde, gäbe es in der Gemeinde und unter den Christen tiefgehende Umwälzungen: Bekenntnisse von Schuld, und Wiedergutmachung … von so vielen Handlungen der Unaufrichtigkeit, Falschheit und Heuchelei.

 

Jak.3,2 Denn wir alle verfehlen uns vielfach; wenn jemand sich im Wort nicht verfehlt, so ist er ein vollkommener Mann, fähig, auch den ganzen Leib im Zaum zu halten.

 

Jak.3,5 So ist auch die Zunge ein kleines Glied und rühmt sich doch großer Dinge. Siehe, ein kleines Feuer – welch großen Wald zündet es an!

 

 

Jak.3,6 Und die Zunge ist ein Feuer, eine Welt der Ungerechtigkeit. So nimmt die Zunge ihren Platz ein unter unseren Gliedern; sie befleckt den ganzen Leib und steckt den Umkreis des Lebens in Brand und wird selbst von der Hölle in Brand gesteckt.

 

Wenn dieser eine Satz: «Es sei aber eure Rede: Ja, ja! Nein, nein in die Tat umgesetzt würde, geriete die Hölle in Unruhe, und die christlichen Kreise würden aufgerüttelt. 

  • Wir wollen einmal still nachdenken über alles, was wir gesagt und versprochen haben. 
  • Ist unser Ja ein Ja gewesen?
  • Haben wir unser Versprechen gehalten?
  • Und ist dem Bösen gegenüber unser Nein ein Nein geblieben?
  • Können andere Menschen sich auf uns und auf unser gegebenes Wort verlassen?
  • Vermeiden wir alle Übertreibung, aber auch alle Abschwächung der Wahrheit? 

Erfüllen wir voll und ganz, was wir versprochen haben, ohne Abstriche? «Es sei aber eure Rede: Ja, ja! Nein, nein! Was darüber ist, das ist vom Bösen

 

Prediger 5,1-6; Jakobus 3,2-6

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 20.3. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

Bleibe beständig in der Gemeinschaft mit unserem Schöpfer-Gott!

 

Dan.3,27 Daraufhin versammelten sich die Satrapen, Vorsteher und Statthalter samt den Räten des Königs. Sie schauten diese Männer an, über deren Leiber das Feuer keine Gewalt gehabt hatte; ihre Haupthaare waren nicht versengt und ihre Kleider waren unverändert; man bemerkte nicht einmal einen Brandgeruch an ihnen.

 

Die Hebräer, von denen das gesagt wurde, waren dort, wo Gott sie hingestellt hatte. Als diese Prüfung über sie kam, befanden sie sich im Willen Gottes; sie ehrten Ihn und dienten Ihm. Deshalb errettete Er sie auch auf wunderbare Weise. Das Feuer hatte keine Gewalt über sie. Man bemerkte nicht einmal einen Brandgeruch an ihnen. Gott beschützt die, welche in Seinem Willen leben und Ihm in allen Lebenslagen unterworfen bleiben. Aber Er wird auch geehrt durch die Tatsache, daß der Brandgeruch der Feuersprobe nicht an dir ist; anders gesagt: daß in deinen Worten und in deinem Benehmen nichts die überstandenen Schwierigkeiten verrät – daß sich keine Klage oder Unruhe,

keine Erregung und auch keine Bitterkeit findet, weil die Bewährung deines Glaubens das Lob Jesu Christi zur Folge gehabt hat! 

  • Bist du von Gott dorthin gerufen worden, wo du jetzt stehst?

  • Bist du Ihm in allem bewusst und aus Einsicht unterworfen? 

Dann wird Er dich beschützen, nicht nur während der Prüfung, sondern auch nachher.

Seine Gnade und die Gemeinschaft mit Ihm verhindern, daß irgendein  «Brandgeruch» den Tau von oben austrocknet, der auf deinem Zeugendienst liegt. 

  • Mancher wiedergeborener Christ geht durch tiefe, persönliche Anfechtungen, und doch dient er seinem Gott und seinen Mitmenschen, ohne daß diese einen Brandgeruch bemerken. 

1.Thes.2,1 Denn ihr wisst selbst, Brüder, daß unser Eingang bei euch nicht vergeblich war;

1.Thes.2,2 sondern, obwohl wir zuvor gelitten hatten und misshandelt worden waren in Philippi, wie ihr wisst, gewannen wir dennoch Freudigkeit in unserem Gott, euch das Evangelium Gottes zu verkünden unter viel Kampf.

 

Trotz des Schmerzes in seinem Herzen verbreitet er Frieden und Trost, sogar Freude ... und zwar durch seinen Geist des Glaubens.

 

Hebr.11,39 Und diese alle, obgleich sie durch den Glauben ein gutes Zeugnis empfingen, haben das Verheißene nicht erlangt.

 

Dort, wo du nach dem Willen Gottes arbeitest, herrscht vielleicht eine drückende, vergiftete Atmosphäre – aber du lässt dich nicht davon überwältigen, es bleibt kein Brandgeruch an dir haften. Du lebst vielleicht unter Formalisten oder Selbstgerechten, von denen etwas Bedrückendes,

Todbringendes ausgeht. 

  • Bleibe in der Gemeinschaft mit deinem Gott und birg dich in Seinem Schutz! 

2.Kor.1,12 Denn dies ist unser Ruhm: das Zeugnis unseres Gewissens, daß wir in Einfalt und göttlicher Lauterkeit, nicht in fleischlicher Weisheit, sondern in göttlicher Gnade gewandelt sind in der Welt, besonders aber bei euch. 

  • Gewissenlosigkeit und Selbstgerechtigkeit können anstecken. 

Lass diesen Brandgeruch nicht an dir haften! Wie ist das möglich? Indem du beständig in inniger Gemeinschaft mit Gott bleibst.  Mit Ihm wandeln ist dein Schutz. Du bist berufen, in dieser Welt Seelen für Christus zu gewinnen, ohne von der Welt angesteckt zu werden. 

 

2. Korinther 1,3-7;

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 19.1. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

Klein sein, heißt anerkennen, dass Gott ein Recht auf unser ganzes Leben hat!

 

Ps.116,6 Der HERR behütet die Einfältigen; ich war ganz elend, aber er half mir.

Das ist ein Schlüsseltext, eine Erklärung vieler Befreiungstaten Gottes. David hätte sich nach seinen Siegen für einen Führer halten können, für einen Menschen, der durch seine Begabung und seinen Mut zu Rang und Würden gekommen war.

 

  • Aber er blieb klein und gering in seinen eigenen Augen, klein vor Gott.

  • Von Anfang seiner Laufbahn an bis zu seinem Lebensende, in Leidens- und in Ruhmeszeiten, vergaß er nicht, dass er aus einfachen Verhältnissen stammte und seine Schwächen hatte.

  • Es war ihm allezeit bewusst, dass er eine souveräne und unverdiente Gnade empfangen hatte.

 

1.Kor.1,26 Seht doch eure Berufung an, ihr Brüder! Da sind nicht viele Weise nach dem Fleisch, nicht viele Mächtige, nicht viele Vornehme;

 

1.Kor.1,27 sondern das Törichte der Welt hat Gott erwählt, um die Weisen zuschanden zu machen, und das Schwache der Welt hat Gott erwählt, um das Starke zuschanden zu machen;

 

1.Kor.1,28 und das Unedle der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt, und das, was nichts ist, damit er zunichte mache, was etwas ist,

 

1.Kor.1,29 damit sich vor ihm kein Fleisch rühme.

 

Er wusste, schon ehe Paulus es niederschrieb, dass Gott erwählt, was schwach und töricht ist, um zunichte zu machen, was stark ist vor dieser Welt; und wie der Apostel wusste er, dass er nur dann wirklich stark sein konnte, wenn er schwach und klein war.

Was für eine Art von Schwachheit ist das? Nicht die Schwachheit, die aus der Passivität oder der Gebundenheit an fromme Formen kommt, auch nicht die Frucht der Sünde oder des Ungehorsams gegen Gott, sondern die Überzeugung, dass alles, wirklich aIles  in unserem Leben ein Gnadengeschenk Gottes ist. Das ist wahre Selbsterkenntnis.

Das Fleisch in jedem Menschen ist immer in Feindschaft gegen Gott; die menschlichen Fähigkeiten sind ohne die Kraft und Herrschaft des Heiligen Geistes sogar Hindernisse für das Wirken Gottes. 

  • Klein sein, heißt anerkennen, dass Gott ein Recht hat auf unser ganzes Leben und Sein.

2.Kor.7,6 Aber Gott, der die Geringen tröstet, er tröstete uns durch die Ankunft des Titus.

 

Es heißt gewiss sein, dass Gott uns für jede Aufgabe, für alles, was Er von uns verlangt, geistliche Kraft und geistliche Fähigkeiten gibt. Mit einem Wort: Am Kreuz, in Christus, dem Gekreuzigten, beginnt dieses Leben, das Gott gebrauchen kann, wie Er will. In Schwierigkeiten wie in Zeiten gesegneten Dienstes bewahrt uns dieses demütige Wandeln mit Gott sowohl vor Niederlagen als auch vor Anmaßung und Hochmut.

Mt.18,3 und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das Reich der Himmel kommen!

 

Welches auch die Arbeit sein mag, die wir zu tun, der Dienst, den wir zu vollbringen, das Zeugnis das wir abzulegen, oder die Verantwortung, die wir zu übernehmen haben, wenn diese Gnadengabe des Heiligen Geistes in uns ist, erzeugt sie Frieden und Sicherheit, Loben und Danken, denn «der HERR behütet die Kleinen».

 

Matthäus 18,1-6;

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 25.10. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

Fege aber den alten Sauerteig aus deinem Haus!

 

Lk.22,10 Und er sprach zu ihnen: Siehe, wenn ihr in die Stadt hineinkommt, so wird euch ein Mensch begegnen, der einen Wasserkrug trägt; dem folgt in das Haus, wo er hineingeht,

 

Lk.22,11 und sprecht zu dem Hausherrn: Der Meister lässt dir sagen: Wo ist das Gastzimmer, in dem ich mit meinen Jüngern das Passah essen kann?

 

Der Name des Menschen, den die Jünger ansprechen sollten, wird uns nicht genannt, auch seine Adresse nicht angegeben; wir wissen nur, daß er ein Haus besaß. Der Meister kannte ihn in Seinem Vorherwissen und hatte ihn erwählt.

 

Du zielloser, kraftloser Jünger, der keine Frucht bringt, der Meister lässt dir durch diese Zeilen sagen: «Wo ist das Gastzimmer, in dem ich mit meinen Jüngern das Passah essen kann?» Wo ist das Menschenleben, das aus dem Dunkel der Untätigkeit und Gebundenheit ins Licht eines fruchtbaren Dienstes, eines in der Kraft Meines Geistes gelebten Lebens versetzt werden soll? 

 

Wo ist das Leben, das sich um sich selber dreht und unter einer fruchtlosen Tätigkeit, einem nutzlosen Dienst leidet? Der Meister möchte bei dir einkehren! Der Apostel lädt dich mit den Worten ein: «Denn unser Passahlamm ist ja für uns geschlachtet worden: Christus. So wollen wir denn nicht mit altem Sauerteig Fest feiern...» Fege aber den alten Sauerteig aus deinem Haus, damit nichts den Herrn hindert oder betrübt! Dann wird das Alte vergehen und alles neu werden durch die Gegenwart des auferstandenen Herrn. 

  • Er kennt dich, du unbekannter Jünger. 

2.Kö.4,8 Und es geschah eines Tages, daß Elisa nach Schunem ging. Dort wohnte eine vornehme Frau, und die nötigte ihn, bei ihr zu essen. So oft er nun vorbeikam, kehrte er dort ein, um zu essen.

 

2.Kö.4,9 Und sie sprach zu ihrem Mann: Siehe doch, ich erkenne, daß dies ein heiliger Mann Gottes ist, der immer bei uns vorbeikommt.

 

Er möchte deinem Leben den Weg weisen, ihm eine gesegnete neue Ausrichtung geben und dir das wahre Ziel zeigen. Der Meister, der Herr der Ernte, will bei dir, dem unbekannten Jünger, einkehren und dieses «Passah» mit dir feiern. 

  • Willst du die Einladung annehmen? 

Apg.16,14 Und eine gottesfürchtige Frau namens Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, hörte zu; und der Herr tat ihr das Herz auf, so daß sie aufmerksam achtgab auf das, was von Paulus geredet wurde.

 

Apg.16,15 Als sie aber getauft worden war und auch ihr Haus, bat sie und sprach: Wenn ihr davon überzeugt seid, daß ich an den Herrn gläubig bin, so kommt in mein Haus und bleibt dort! Und sie nötigte uns.

 

Aber es geht nicht nur darum, daß Seine Erwählung auf dir ruht; Er gibt auch eine genaue Anweisung: «Und jener wird euch einen großen, mit Polstern ausgelegten Obersaal zeigen.» Jener Unbekannte stellte diesen Saal ohne Zögern, ohne Widerrede zur Verfügung. Von dir aber möchte der Herr nicht nur einen Raum haben, sondern alles, was du hast und bist: das ganze Haus. 

  • Er will dich ganz, nicht nur einige Fetzen deines Lebens. 

Röm.12,1 Ich ermahne euch nun, ihr Brüder, angesichts der Barmherzigkeit Gottes, daß ihr eure Leiber darbringt als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer: das sei euer vernünftiger Gottesdienst!

  • Könnten wir einem Meister wie Ihm etwas abschlagen? 

1.Kor.6,19 Oder wisst ihr nicht, daß euer Leib ein Tempel des in euch wohnenden Heiligen Geistes ist, den ihr von Gott empfangen habt, und daß ihr nicht euch selbst gehört?

 

1.Kor.6,20 Denn ihr seid teuer erkauft; darum verherrlicht Gott in eurem Leib und in eurem Geist, die Gott

gehören!

  • Überlass dich nur rückhaltlos Seinen Händen. 

Er wird mit Seiner Siegesmacht bei dir einziehen, und die Freude an einem erneuerten Dienst wird dich erfüllen.

 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 20.4. entnommen ) 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

Schon vorher sah ER uns!

 

Joh.1,48 Nathanael spricht zu ihm: Woher kennst du mich? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Ehe dich Philippus rief, als du unter dem Feigenbaum warst, sah ich dich!

 

Welche Harmonie herrschte an dem Tag, an dem unser Herr Seine ersten Jünger berief! Philippus war Ihm persönlich begegnet und war Seinem Ruf gehorsam gewesen. Dann begegnete Philippus dem Nathanael und legte ihm klar und deutlich sein Zeugnis ab.

Seine Worte stießen zunächst auf Vorurteile und Einwendungen in Nathanaels Herz. 

  • Doch der Herr, der das Herz der Menschen kennt, wusste, dass Nathanael im Grunde ein echtes Verlangen danach hatte, Ihn kennenzulernen.

  • Darum wollte Er ihm helfen und ihn dann weiterführen. 

Philippus brachte Nathanael zu Jesus, und als Nathanael Jesus sah, wurde ihm sofort klar, dass er von Ihm etwas empfangen würde, was er noch nicht kannte.

Darum antwortete der Herr auf Nathanaels Frage: «Woher kennst du mich?» mit der Verkündigung einer köstlichen Wahrheit, der Grundlage jeder wirklichen Berufung, die in dem Wort «ehe» liegt. Ehe die menschlichen Werkzeuge unserer Bekehrung und Berufung das Ihre taten, war der Herr schon da. Er wusste alles von Nathanael; Er hatte ihn erwählt, Er hatte ihn bestimmt für den Dienst, der ihn in den Rang eines Apostels erhob.

Ehe die Umstände und Menschen in Erscheinung traten, die Gott gebrauchte, um zu unserer Berufung beizutragen, schon vorher sah Er uns. 

  •  Wollen wir uns nicht Zeit nehmen, darüber nachzudenken?

Joh.15,16 Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und euch dazu bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt, damit der Vater euch gibt, was auch immer ihr ihn bitten werdet in meinem Namen. 

  • Wollen wir nicht den Herrn loben und unser Leben auf dieses hohe Niveau stellen, das einzige, mit dem wir uns zufriedengeben können?

Gal.1,15 Als es aber Gott, der mich vom Mutterleib an ausgesondert und durch seine Gnade berufen hat,

wohlgefiel.

 

«Ich sah dich!» Nathanael war vorherbestimmt, Gott hatte ihn auserwählt, zu der Schar von Männern zu gehören, die zu Seiner Stunde die Welt umwälzen sollten. 

  •  Für uns bedeutet dieses «Ich sah dich», dass wir nicht uns selber angehören, sondern Gott und Seinem Dienst.

Jer.1,5 Ehe ich dich im Mutterleib bildete, habe ich dich ersehen, und bevor du aus dem Mutterschoß hervorkamst, habe ich dich geheiligt; zum Propheten für die Völker habe ich dich bestimmt!

 

Wenn wir gehorchen, wird uns die Freude, der Friede und die Gewissheit zuteil, dass vor allem anderen der Herr uns sah und für Seinen Dienst bestimmte.

O dass Er uns doch als Antwort auf unseren Gehorsam zurufen könnte:

Joh.1,50 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Du glaubst, weil ich dir sagte: Ich sah dich unter dem Feigenbaum? Du wirst Größeres sehen als das!

 

Joh.1,51 Und er spricht zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Künftig werdet ihr den Himmel offen sehen und die Engel Gottes auf- und niedersteigen auf den Sohn des Menschen!

 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 9.11. entnommen )

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen

Das große Vorrecht der Jünger Jesu!

 

Apg.28,5 Er jedoch schleuderte das Tier ins Feuer, und ihm widerfuhr nichts Schlimmes.

 

Der Apostel setzte auch mitten in der Bedrängnis seinen Siegeslauf fort. Gott führte ihn nach einem bestimmten Plan. Trotz aller Widerstände, obwohl die äußeren Umstände scheinbar das Gegenteil

bewiesen, führte Gott den Paulus so, daß Sein Plan zustande kam und die Berufung des Apostels verwirklicht wurde. Nachdem er Schiffbruch erlitten hatte, saß er auf der Insel Malta am Feuer, als ihm eine Viper an die Hand fuhr; doch ehe sie ihm schaden konnte, schleuderte er sie ins Feuer.

Wenn ein Kind Gottes seinem Herrn nachfolgt, kann es vorkommen, daß es dieselbe Erfahrung macht. Eine Viper fährt ihm an die Hand; ein feuriger Pfeil des Bösen trifft es mitten ins Herz.  Was tun? Sie im Namen des Herrn abschütteln, sie im Geist in das höllische Feuer schleudern, woher sie kam! 

  • Lasst uns dem Teufel widerstehen, dann flieht er von uns! 

Lk.10,19 Siehe, ich gebe euch die Vollmacht, auf Schlangen und Skorpione zu treten, und über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch in irgendeiner Weise schaden.

 

Wir wollen darum nicht warten, bis die Viper ihr Gift in uns gespritzt hat, sondern sie sofort abschütteln, ihr den Platz anweisen, wo sie hingehört, und uns durch das Blut Jesu Christi von der Berührung mit ihr reinigen lassen. Hat dich ein gallenbitteres Wort wie ein Pfeil getroffen? Schleudere diese Schlange, die an dir hängen bleiben will, ins Feuer, woher sie kam! Lass deinen Geist nicht gefangen nehmen! 

  • Bitte Gott, auch die Erinnerung daran in dir auszulöschen. 

Ps.91,4 Er wird dich mit seinen Fittichen decken, und unter seinen Flügeln wirst du dich bergen; seine Treue ist Schirm und Schild.

 

Ps.91,5 Du brauchst dich nicht zu fürchten vor dem Schrecken der Nacht, vor dem Pfeil, der bei Tag fliegt,

 

Ps.91,6 vor der Pest, die im Finstern schleicht, vor der Seuche, die am Mittag verderbt.

 

 

Ps.91,11 Denn er wird seinen Engeln deinetwegen Befehl geben, daß sie dich behüten auf allen deinen Wegen.

 

Ps.91,12 Auf den Händen werden sie dich tragen, damit du deinen Fuß nicht an einen Stein stößt.

 

Ps.91,13 Auf den Löwen und die Otter wirst du den Fuß setzen, wirst den Junglöwen und den Drachen zertreten.

 

Oder war es ein hinterhältiges Gerede, das du über einen Bruder, eine Schwester hörtest, so daß du nun an ihrer Unbescholtenheit zweifelst? Wehre dich gegen dieses Gift! Erkenne die Schlange, die sich dahinter verbirgt, und schleudere sie ins Feuer! Weise aber auch den Verleumder, den «Giftmischer» so zurecht, wie er es verdient! Ach, wie oft verbergen sich Schlangen hinter Worten von wiedergeborenen Christen und bleiben im Gemüt der Kinder Gottes haften! 

  • Dieses Gift ist schwer als solches zu erkennen.

 2.Kor.11,3 Ich fürchte aber, es könnte womöglich, so wie die Schlange Eva verführte mit ihrer List, auch eure Gesinnung verdorben und abgewandt werden von der Einfalt gegenüber Christus.

 

Es verunreinigt das Gewissen, richtet moralisch Schaden an und tut das Werk des Verklägers der Brüder. Lasst uns achtgeben auf unsere Worte und nicht auf Gerüchte hören, sondern an die Warnung des Apostels Jakobus denken, daß die Zunge ein Feuer ist, das den Umkreis des Lebens in Brand steckt und selbst von der Hölle in Brand gesteckt wird.

 

Jak.3,6 Und die Zunge ist ein Feuer, eine Welt der Ungerechtigkeit. So nimmt die Zunge ihren Platz ein unter unseren Gliedern; sie befleckt den ganzen Leib und steckt den Umkreis des Lebens in Brand und wird selbst von der Hölle in Brand gesteckt.

 

Psalm 91,3-13;

 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 29.6. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

Die Hingabe unseres Lebens in der Nachfolge Jesu

 

Lk.17,33 Wer sein Leben zu retten sucht, der wird es verlieren, und wer es verliert, der wird es erhalten.

 

Das bedeutet nicht, daß wir als Einsiedler in einem Versteck leben sollen, sondern es handelt sich darum, täglich unser Leben zu verlieren, so wie unser Herr es uns gelehrt hat, Stunde um Stunde uns selbst zu verleugnen und Ihm zu folgen, wohin Er uns führt.

Wir sind berufen, aus Liebe zu Ihm, der freiwillig Sein Leben für uns gab, unser Leben in Seiner Nachfolge hinzugeben.

 

Joh.10,17 Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben lasse, damit ich es wieder nehme.

 

Joh.10,18 Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir aus. Ich habe Vollmacht, es zu lassen, und habe Vollmacht, es wieder zu nehmen. Diesen Auftrag habe ich von meinem Vater empfangen.

 

Der Tod des Herrn war kein Zufall; obwohl die Bosheit der Menschen ihn veranlasst hatte, war

er nach dem Willen und der Vorsehung Gottes geschehen. 

  • Das Lamm Gottes gab sich freiwillig für uns. 

Joh.12,25 Wer sein Leben liebt, der wird es verlieren; wer aber sein Leben in dieser Welt hasst, wird es zum ewigen Leben bewahren.

 

  • In dem Maß, wie wir uns selbst verleugnen und unser Leben verlieren, entdecken wir, daß wir es wiederfinden. 

Apg.15,26 Männern, die ihr Leben hingegeben haben für den Namen unseres Herrn Jesus Christus. 

  • Ja, ein überströmendes Leben finden wir! 

Erstens in der Verbindung mit unserem Herrn. Wenn wir unser Leben wirklich hingegeben und, soweit wir es können und wissen, alles, was Er von uns fordert, zum Opfer gebracht haben, vor allem unser Eigenleben, dann entsteht zwischen uns und unserem Retter eine reiche Gemeinschaft, von der wir uns vorher keine Vorstellung machen konnten, die aber in unserem Leben zu sehen ist … der Frühling ist da! 

  • Wir werden unser Leben nicht nur später im Himmel wiederfinden, sondern schon hier auf Erden. 

2.Kor.12,15 Ich aber will sehr gerne Opfer bringen und geopfert werden für eure Seelen, sollte ich auch, je mehr ich euch liebe, desto weniger geliebt werden.

 

Petrus gab sein Leben hin und fand es am Pfingsttag wieder, als Tausende von Menschen sich auf seine Predigt hin bekehrten. Auch Paulus gab sein Leben hin und fand es wieder in den Massen geretteter Seelen, schon ehe er in der Herrlichkeit seinen Lohn bekam. Und wir werden es auf Erden wiederfinden in jeder für Christus gewonnenen Seele, bei jeder Tat, die dem Herrn Ehre macht.

Dem Herrn ganz geweihte Menschen sind also mitten in den Ängsten der heutigen Zeit ein Segenselement. Solche aus Liebe zu ihrem Retter hingegebenen Menschenleben werden wiedergefunden und vermehren sich durch die Rettung derer, die sie dem Verderben entreißen.

 

Joh.12,24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, so bleibt es allein; wenn es aber stirbt, so bringt es viel Frucht.

 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 10.7. entnommen )

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen ) 

Wohltuende Schatten auf unsere Mitmenschen werfen

 

Apg.5,15 So daß man die Kranken auf die Gassen hinaustrug und sie auf Betten und Bahren legte, damit, wenn Petrus käme, auch nur sein Schatten auf einen von ihnen fiele.

 

Was kann uns dieser inspirierte Ausdruck «sein Schatten» lehren? Damit es Schatten gibt, ist zweierlei nötig: erstens ein undurchsichtiger Gegenstand oder ein Mensch, zweitens das Licht der Sonne. 

  • Ein Schatten entsteht geräuschlos, unabhängig vom Willen des Menschen. 

Hl.2,3 Wie ein Apfelbaum unter den Bäumen des Waldes, so ist mein Geliebter unter den Söhnen! In seinem Schatten saß ich so gern, und seine Frucht war meinem Gaumen süß. 

  • Er ist wie ein stillschweigender Einfluss, der sich zum Besten oder zum Unheil für andere auswirkt. 

Phil.2,14 Tut alles ohne Murren und Bedenken,

 

Phil.2,15 damit ihr unsträflich und lauter seid, untadelige Kinder Gottes inmitten eines verdrehten und verkehrten Geschlechts, unter welchem ihr leuchtet als Lichter in der Welt,

 

Phil.2,16 indem ihr das Wort des Lebens darbietet, mir zum Ruhm am1 Tag des Christus, daß ich nicht vergeblich gelaufen bin, noch vergeblich gearbeitet habe.

 

  • Nicht nur auf das, was wir tun, kommt es an, sondern auf das, was wir sind und was von jedem einzelnen ausgeht. 

Dieser Einfluss kann durch Worte, ebenso gut aber auch durch Schweigen ausgeübt werden, nach

dem Beispiel des inspirierten Schweigens Jesu!

Nicht weitersagen, was man hört, eine eherne Mauer bilden gegen Geschwätz, Kritik und Klatsch, in aller Demut seine Arbeit tun in einem Geist der Gnade und der Selbstverleugnung, sich nicht beklagen, wenn es Kämpfe gibt, wenn Schwierigkeiten und Prüfungen kommen, sondern voll Liebe und Frieden sein – solch ein Leben wirft wohltuende Schatten.

 

Unsere «Schatten» gehen sowohl in unserer Familie als auch in der Öffentlichkeit von uns aus, und diese «Schatten» hinterlassen segensreiche, geistliche Eindrücke, Beispiele, die von anderen befolgt werden und sich bis ins Unendliche vervielfältigen.

Die Form des Schattens hängt von der Haltung des Menschen ab und von seiner Stellung der Sonne gegenüber. Wenn ich mich der göttlichen Sonne, meinem Herrn und Retter zuwende, sehe ich nichts von meinem Schatten, weil er hinter mir liegt; nur meine Umgebung sieht ihn. 

  • Jesus Christus ist das Licht der Welt

  • Wir werden «Kinder des Lichts» genannt. 

Eph.5,8 Denn ihr wart einst Finsternis; jetzt aber seid ihr Licht in dem Herrn. Wandelt als Kinder des Lichts!

 

Eph.5,9 Die Frucht des Geistes besteht nämlich in lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit. 

  • Vergessen wir also den Schatten nicht 

Wenn unsere Haltung dem Herrn gegenüber richtig ist, wenn wir Gemeinschaft mit Ihm haben und Seinem Willen gehorchen, werden wir einen wohltuenden «Schatten » auf unsere Mitmenschen werfen, ihnen dadurch Gnade, Hilfe und Frieden bringen und ein segensreiches Beispiel sein. Einst in der Herrlichkeit, vor Gottes Angesicht, werden wir dann alles erfahren, was unser stiller, starker Einfluss bei anderen ausrichten durfte.

 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 22.1. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

Mit Runzeln auf der Stirn und einem Sorgengeist im Gemüt!

 

Apg.4,14 Da sie aber den Menschen bei ihnen stehen sahen, der geheilt worden war, konnten sie nichts dagegen sagen.

 

Durch die Gnade Gottes hat uns der Herr Jesus Christus nicht nur gerettet, sondern Er will auch, daß wir in Ihm, in Seiner Kraft und Gegenwart aufrecht stehen.

 

So vieles in unserem Charakter muss noch geheilt und aufgerichtet werden!

 

Das Leben lehrt uns und Gottes Wort zeigt uns, welches die Gebrechen und Mängel sind, die unseren Zeugendienst schwächen.

Da ein so großes Heil an uns geschehen ist und wir es besitzen, sollten wir nicht lahm bleiben oder gebückt einhergehen, nicht zittern oder zögern, sondern aufrecht stehen. Die Gegner der Apostel waren erstaunt, weil sie den lahmen Menschen nicht nur geheilt, sondern stark und aufrecht vor

sich sahen, und darum konnten sie nichts dagegen sagen.

Es gibt genug Christen, die untätig und verkrümmt sind, die Runzeln auf der Stirn und einen Sorgengeist im Gemüt haben. Gründe zu zunehmender Besorgnis sind genügend vorhanden in der Welt. Die Glaubenden sollten aber durch ihr Zeugnis und Benehmen zeigen, daß sie fest und unerschütterlich sind und den Schwierigkeiten begegnen können, ohne von Sorgen überwältigt zu werden. Wir wollen also in Christus aufrecht stehen, fähig, anderen zu helfen und die aufzurichten, die von den gefährlichen Zuflüsterungen der Resignation gelähmt und überwältigt sind.

 

Stehen wir aufrecht?

 

2.Mo.14,13 Mose aber sprach zum Volk: Fürchtet euch nicht! Steht fest und seht die Rettung des HERRN, die er euch heute bereiten wird; denn diese Ägypter, die ihr heute seht, die werdet ihr nicht wieder sehen in Ewigkeit!

 

Wie können wir es?

 

1.Kor.6,17 Wer aber dem Herrn anhängt, ist ein Geist mit ihm.

 

Darin liegt das Geheimnis!

 

1.Kor.16,13 Wacht, steht fest im Glauben, seid mannhaft, seid stark!

 

Der durch Christus erlöste, in Gott freie Geist des Glaubenden wird zur Wohnstätte des Heiligen Geistes. Von da an überwacht das Geistesleben des Erlösten sein Seelenleben, das gekennzeichnet wird von natürlichen Gefühlen, die nicht geistlich sind, und das vielen Beunruhigungen und Schwankungen unterworfen ist. Der von seinem Seelenleben gelöste Glaubende bleibt in Christus, dem Überwinder, dem alle Gewalt gegeben ist, der über alle Macht des Feindes gesiegt hat.

 

In Christus steht der Glaubende aufrecht da als Erbe Seines Sieges.

 

Gal.5,1 So steht nun fest in der Freiheit, zu der uns Christus befreit hat, und lasst euch nicht wieder in ein Joch der Knechtschaft spannen!

Gott beruft uns zu einem von allen Kompromissen und aller Selbstsucht ein für allemal freigemachten Leben, indem wir herrschen im Leben durch Jesus Christus.

 

 

Röm.5,17 Denn wenn infolge der Übertretung des Einen der Tod zur Herrschaft kam durch den Einen, wieviel mehr werden die, welche den Überfluss der Gnade und das Geschenk der Gerechtigkeit empfangen, im Leben herrschen durch den Einen, Jesus Christus!

 

Auch wir sollten die Erfahrung des geheilten Lahmen machen und in allen Lebenslagen aufrecht stehen.

 

Lukas 13,10-17

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 14.7. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

Jesu Weg und die Nachfolge führt über Feindesland!

 

Ps.110,7 Er wird trinken aus dem Bach am Weg; darum wird er das Haupt erheben.

 

Für jeden wahren Jünger gibt es einen gebahnten Weg, einen schmalen Weg, aber von Gott bewahrt, einen Weg voll Gefahren, aber gesichert von dem, der über uns wacht. Diesen Weg wollen wir zu erkennen suchen, ihn dann einschlagen und uns nicht über ihn beklagen.

Als Gott sich uns in Jesus Christus offenbarte, nahmen wir Ihn als Retter und Herrn an. Dadurch entstand eine neue Beziehung zwischen unserem himmlischen Vater und uns.

 

Joh.8,12 Nun redete Jesus wieder zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben.

 

 Unser Weg ist also sicher; wir brauchen nur unserem Herrn zu folgen, der uns vorangeht, in einem einfältigen Glauben an Sein Wort und einem kindlichen Gehorsam Seinem Willen gegenüber.

 

®     Aber dieser Weg führt durch Feindesland.

 

Ri.15,18 Da er aber großen Durst hatte, rief er den HERRN an und sprach: Du hast durch die Hand deines Knechtes diese große Rettung gegeben; soll ich nun aber vor Durst sterben und in die Hand der Unbeschnittenen fallen?

 

Ri.15,19 Da spaltete Gott die Höhlung, die bei Lechi ist, so daß Wasser herausfloss; und als er trank, kehrte sein Geist wieder, und er lebte auf. Darum nannte er sie »Quelle des Rufenden«; sie ist bei Lechi bis zum heutigen Tag.

 

Ri.15,20 Und er richtete Israel zur Zeit der Philister 20 Jahre lang.

 

Darum ist es nötig, daß wir beständig wachen und beten, um in der Versuchung nicht zu unterliegen, daß wir stets demütig dem Herrn nachfolgen und in Seiner Gnade und Erkenntnis zunehmen.

 

®     Jede Schwierigkeit auf diesem Weg hat ein erzieherisches Ziel, jede Erfahrung enthält eine kostbare Lektion.

 

 Joh.7,37 Aber am letzten, dem großen Tag des Festes stand Jesus auf, rief und sprach: Wenn jemand dürstet, der komme zu mir und trinke!

 

Joh.7,38 Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus seinem Leib werden Ströme lebendigen Wassers

fließen.

 

Joh.7,39 Das sagte er aber von dem Geist, den die empfangen sollten, welche an ihn glauben; denn der Heilige Geist war noch nicht da, weil Jesus noch nicht verherrlicht war.

 

Im 110. Psalm ist von Kampf die Rede. Das gibt dem abschließenden Wort eine besondere Bedeutung: «Er wird aus dem Bach auf dem Weg trinken; dann wird er mit erhobenem Haupt weitergehen.» Gott weiß, daß der Kampf unsere Kräfte zu verzehren droht, daß Sorgen uns bedrücken wollen und die feindliche Atmosphäre uns lähmen will. Er kennt die Gefahren, die auf uns lauern, und Er begegnet ihnen mit diesem Rat. Wir dürfen nicht vergessen, auf dem Weg aus dem Bach zu trinken! Israel trank in der Wüste aus einem geistlichen Felsen, der ihnen folgte, und dieser Fels war Christus.

1.Kor.10,4 Denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der ihnen folgte. Der Fels aber war Christus.

 

Wenn wir aus dieser belebenden, immer frischen Quelle trinken, können wir mit erhobenem Haupt weitergehen. Diese gesegnete Erfahrung wird uns unter der einen Bedingung gewährt, daß unser Herz ungeteilt auf Gottes Seite steht, unser Wille Seinem Willen unterworfen ist und wir ohne Widerrede Seine Befehle ausführen. Wenn wir eine lenkbare, gehorsame Gesinnung haben, wird

Gott uns die verheißenen Segnungen schenken, und das Wasser aus dem Bach wird uns auf unserem Weg unablässig erquicken.

 

2. Könige 3,9-20; Johannes 4,13-14

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 7.5. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

Gott erwartet, dass wir uns von ganzem Herzen auf Ihn verlassen

 

Spr.3,3 Gnade und Wahrheit werden dich nicht verlassen! Binde sie um deinen Hals, schreibe sie auf die Tafel deines Herzens,

 

Spr.3,4 so wirst du Gunst und Wohlgefallen erlangen in den Augen Gottes und der Menschen.

 

Spr.3,5 Vertraue auf den HERRN von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand;

 

Spr.3,6 erkenne Ihn auf allen deinen Wegen, so wird Er deine Pfade ebnen.

 

Der Herr appelliert hier an unser Herz.

Spr.23,26 Gib mir, mein Sohn, dein Herz, und lass deinen Augen meine Wege wohlgefallen!

 

Er will, dass wir wie Seine Söhne und Töchter leben. Seine Unterweisungen sollen unser ganzes Leben lenken, unsere Quelle und unser Ausgangspunkt sein. Er möchte, dass Sein Wille unseren Hals umschließt und Seine Wahrheit auf die Tafel unseres Herzens geschrieben ist. Nur dann können wir Wohlgefallen erlangen in den Augen Gottes und der Menschen.

Es ist für uns wichtig, das zu verstehen und anzunehmen: Gottes Wort und Gottes Wille müssen uns unsere Gedanken und Handlungen eingeben.

 

Gott erwartet, dass wir uns von ganzem Herzen auf Ihn verlassen.

Spr.23,12 Ergib dein Herz der Unterweisung und neige deine Ohren zu den Worten der Erkenntnis.

 

Einem offenen Herzen kann Er Seine Gedanken mitteilen; Er kann Seinen Willen hineinschreiben.

 

Wir verlassen uns so leicht, manchmal gar ohne es zu merken, in erster Linie auf unseren eigenen Verstand.

 

Wir lassen uns von unseren Wünschen beeinflussen.

Spr.4,25 Lass deine Augen geradeaus schauen und deine Blicke auf das gerichtet sein, was vor dir liegt!

 

Wenn wir dann nach Gottes Willen fragen und Ihm vertrauen wollen, bekommen wir keine Antwort. Wir sind in verkehrter Reihenfolge vorgegangen, deshalb können die Ergebnisse nicht gut sein. In diesem Abschnitt aus den Sprüchen steht Gott an der Quelle, am Ausgangspunkt; Er lässt Gedanken in uns aufsteigen, überwacht sie und lenkt so unseren Lebensweg.

Um das Glück eines Herzens kennenzulernen, das sich ganz auf den Herrn verlässt und sich dem himmlischen Vater anvertraut, müssen wir Ihm nur alles übergeben, Ihm nur rückhaltlos unser ganzes Sein überlassen und auf alles verzichten, was nicht von Ihm stammt und keine Frucht der Gemeinschaft mit Ihm ist. Dann werden Sein Wille und Seine Pläne, auch wenn sie das Gegenteil der unsrigen sind, schließlich zu unserem Willen und zu unseren Plänen.

Alles ist anders geworden.

 

Wir halten nicht mehr wie früher unseren Willen für Seinen Willen und unsere Pläne für Seine Pläne!

 

Und Vers 2 sagt uns, dass die, welche Seine Gebote befolgen, Verlängerung der Tage und Jahre ihres Lebens erhalten.

Spr.3,2 Denn sie werden dir Verlängerung der Tage und Jahre des Lebens und viel Frieden bringen.

 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 17.10. entnommen )

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen ) 

Gebetsmüdigkeit - Zu müde zum Beten?

 

Lk.18,1 Er sagte ihnen aber auch ein Gleichnis, um ihnen zu zeigen, daß es nötig ist, allezeit zu beten und nicht nachlässig zu werden.

 

Unser Herr hat mehrmals besondere Unterweisungen über das Beten erteilt. Daraus sehen wir, wie wichtig Ihm das Gebet war und noch heute ist. 

  • Er will, daß Seine Kinder beständig ein Gebetsleben ohne Schwäche und Ermatten führen. 

2.Mo.17,11 Und es geschah, solange Mose seine Hand aufhob, hatte Israel die Oberhand; wenn er aber seine Hand sinken ließ, hatte Amalek die Oberhand.

 

2.Mo.17,12 Aber die Hände Moses wurden schwer, darum nahmen sie einen Stein und legten den unter ihn, und er setzte sich darauf. Aaron aber und Hur stützten seine Hände, auf jeder Seite einer. So blieben seine Hände fest, bis die Sonne unterging.

 

Dieses Wort richtet sich an Christen, die mitten unter den enttäuschten Menschen ihren Mann stellen und, solange es noch Zeit ist, für Gott und Sein Wort wirken wollen.

Es betrifft nicht die Rechtgläubigen, die sich nur mit äußeren Förmlichkeiten begnügen, «auf Fleisch vertrauen», wie der Apostel es nennt, und an ihren intellektuellen Kenntnissen Gefallen finden, seien sie auch noch so biblisch. 

  • Es betrifft diejenigen, die als gute Streiter Jesu Christi Stellung genommen haben.

  • Diese verstehen den Sinn des Gleichnisses. 

Sie kämpfen wie diese standhafte Witwe gegen ihren «Widersacher», sie leiden wie sie unter der Feindseligkeit des Fürsten dieser Welt, unter den Umständen, die gegen den christlichen Zeugendienst sind; nur sie kommen auch in Versuchung, im Gebet zu ermatten.

Jedem Christen, der am heiligen Krieg teilnimmt, droht die Gefahr, durch Erschöpfung und Leiden niedergeschlagen und mutlos zu werden oder in Selbstmitleid zu verfallen, sich um sich selber zu drehen und kampfunfähig zu werden. 

  • Allezeit beten und nicht ermatten – darin liegt das Geheimnis, um alles wohl ausrichten und das Feld behalten zu können. 

Eph.6,13 Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr am bösen Tag widerstehen und, nachdem ihr alles wohl ausgerichtet habt, euch behaupten könnt.

 

Eph.6,18 Indem ihr zu jeder Zeit betet mit allem Gebet und Flehen im Geist, und wacht zu diesem Zweck in aller Ausdauer und Fürbitte für alle Heiligen.

 

1.Thes.5,17 Betet ohne Unterlass!

 

«Betet, betet allezeit», sagt der Meister. Lasst euch von Seiner Gegenwart durchdringen, und ihr werdet nicht ermatten! Wenn ihr um Seines Namens willen leidet, dann lest 2. Korinther 4. Dort spricht der Apostel von seinen Leiden und sagt schließlich: «Darum lassen wir uns nicht

entmutigen (wörtlich: deshalb ermatten wir nicht) … da wir nicht auf das Sichtbare sehen, sondern auf das Unsichtbare».

 

2.Kor.4,16 Darum lassen wir uns nicht entmutigen; sondern wenn auch unser äußerer Mensch zugrunde geht, so wird doch der innere Tag für Tag erneuert.

 

2.Kor.4,18 Da wir nicht auf das Sichtbare sehen, sondern auf das Unsichtbare; denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig.

 

Gott gebe, daß wir bei unserer täglichen Arbeit und schlichten Pflichterfüllung nicht erschöpft werden, sondern in Seiner Kraft und durch die übernatürliche Macht des Gebets den Feind in seinem Widerstand erschöpfen!

 

2. Mose 17,8-16;

 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 20.2. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

Wer dem Herrn anhängt, ist ein Geist mit Ihm

  

1.Kor.6,17 Wer aber dem Herrn anhängt, ist ein Geist mit ihm.

 

Unser gestriger Text redete von den Leiden des Christus, und wir sahen, daß wir mit der Gemeinschaft Seiner Leiden nicht am Endziel angelangt sind; es ist vielmehr der Weg, der uns zur Kraft Seiner Auferstehung führt. Heute wollen wir uns mit der Herrlichkeit des Christus beschäftigen und das Erbe betrachten, das Er uns gewährt. Auf die Nacht der Leiden des Christus folgt ein Morgen des Sieges, des Überflusses und der Frucht. Ja, wenn unsere Füße in Seine Fußstapfen treten, dann folgt daraus, daß unser Geist ein Geist ist mit dem Herrn auf dem Thron Seiner Gnade. Wir sind nicht nur in Seinem Tod mit Ihm zusammengewachsen und Eins gemacht, sondern auch in Seiner Auferstehung. Wir erleben dann die Erhörung des in Epheser 1,19 aufgeschriebenen Gebets: die Augen unseres Herzens öffnen sich für die Hoffnung, die mit unserer Berufung zusammenhängt, für die Reichtümer Seines Erbes in uns und die überwältigende Größe Seiner Kraftwirkung an uns, die wir glauben, dieselbe Macht, die Gott in Christus wirksam machte, als Er Ihn aus den Toten auferweckte, um Ihn hoch über alles zu erheben und alles Seinen Füßen zu unterwerfen.

 

     Das ist unser Erbteil, unsere Berufung. 

 

Eph.2,5 Auch uns, die wir tot waren durch die Übertretungen, mit dem Christus lebendig gemacht - aus Gnade seid ihr errettet!

 

Eph.2,6 und hat uns mitauferweckt und mitversetzt in die himmlischen Regionen in Christus Jesus.

 

     Wir dürfen diese Kraft jetzt in unserem Leben und Dienst für Ihn kennen.

 

In einer Zeit, in der «die Sonne und die Luft verfinstert werden» (Offenbarung 9,2), ist unser Geist in Christus hoch über all dieser Finsternis.

 

Offb.9,2 Und er öffnete den Schlund des Abgrunds, und ein Rauch stieg empor aus dem Schlund, wie der Rauch eines großen Schmelzofens, und die Sonne und die Luft wurden verfinstert von dem Rauch des Schlundes. 

 

     Wir leben hoch über den Unwahrheiten und Irrtümern, die in der Luft liegen und die wir einatmen.

 

Kol.3,2 Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist;

 

Kol.3,3 denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit dem Christus in Gott.

 

Trotz der Unruhen, die durch die Zusammenstöße zwischen den Völkern entstehen, bleibt unser Geist vereint mit Christus, dem Verherrlichten, und schaut alles von oben her an. Während unsere Füße auf Erden weiter in die Fußstapfen des Herrn Jesus treten, ist unser Geist eins mit Ihm und bleibt auch unter dauernd wechselnden Umständen fest. Anstatt überwältigt zu werden, halten wir dann stand und bleiben aufrecht stehen in der Gnade, wie es uns Römer 5,2 und Epheser6,10-11 sagen.

 

Röm.5,2 Durch den wir im Glauben auch Zugang erlangt haben zu der Gnade, in der wir stehen, und wir rühmen uns der Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes.

 

Eph.6,10 Im übrigen, meine Brüder, seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke.

 

Eph.6,11 Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr standhalten könnt gegenüber den listigen Kunstgriffen des Teufels.

 

     Wer dem Herrn anhängt, ist ein Geist mit Ihm.

 

2.Kor.1,21 Gott aber, der uns zusammen mit euch in Christus fest gegründet und uns gesalbt hat,

 

2.Kor.1,22 er hat uns auch versiegelt und das Unterpfand des Geistes in unsere Herzen gegeben.

 

Auch bei einer Fülle von Tagespflichten und zunehmender Arbeit legt das Herz seine Lasten ab, die

Seele atmet auf und der Körper entspannt sich. «Dazu sind wir berufen.»

 

Kolosser 3,1-4

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 19.2. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

Herr gib mir Verständnis für dein Wort!

 

Joh.13,7 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Was ich tue, verstehst du jetzt nicht; du wirst es aber danach

Erkennen.

 

Ich verstehe das nicht!» Das kann einfach eine Ausrede sein, aber auch der Ausdruck eines wirklichen Leidens. Wir verstehen manchmal Gott und die Offenbarung Seines Willens nicht, wir verstehen Seine Führungen und unsere Schwierigkeiten nicht.

 

®     Wenn wir aber unser Nichtverstehen nur als Vorwand gebrauchen, um unseren Standpunkt nicht ändern zu müssen, dann lasst es uns jetzt Gott bekennen und die Waffen strecken.

Spr.2,6 Denn der HERR gibt Weisheit, aus seinem Mund kommen Erkenntnis und Einsicht.

 

Spr.2,7 Er hält für die Aufrichtigen Gelingen bereit und beschirmt, die in Lauterkeit wandeln.

 

 

«Was ich tue, verstehst du jetzt nicht.» Wenn ein Gläubiger wirklich etwas nicht versteht, aber von ganzem Herzen Gott gehorchen und Ihn verherrlichen möchte, dann gibt es für ihn ein Heilmittel:

Mi.7,8 Freue dich nicht über mich, meine Feindin! Denn wenn ich auch gefallen bin, so stehe ich doch wieder auf; wenn ich auch in der Finsternis sitze, so ist doch der HERR mein Licht.

 

Diese augenblickliche Dunkelheit ist nicht die Folge von Sünde, sondern eine Erfahrung, die Gott in Segen verwandeln wird. «Was ich tue, verstehst du jetzt nicht; du wirst es aber danach erkennen.»

Hier ist zu beachten, dass der Herr, nachdem Er diese Worte gesprochen hatte, den Jüngern die Füße wusch. Wir brauchen diese Waschung durch das Wasserbad des Wortes Gottes, die Reinigung unseres Dienstes, unseres Geistes und unserer Seele.

 

®     Nur dann können wir den Sinn des Herrn erkennen.

 

®     Petrus sagt, dass unsere Seele durch den Gehorsam gegen das Wort Gottes gereinigt wird.

1.Petr.1,22 Da ihr eure Seelen im Gehorsam gegen die Wahrheit gereinigt habt durch den Geist zu ungeheuchelter Bruderliebe, so liebt einander beharrlich und aus reinem Herzen.

 

®     Damit wollen wir also beginnen.

 

®     Nur Gottes Wort kann uns befähigen, Seine Gedanken zu begreifen, denn es übt einen reinigenden Einfluss auf uns aus.

Ps.119,34 Gib mir Verständnis, so will ich dein Gesetz bewahren und es befolgen von ganzem Herzen.

 

Sollte der Herr das, was Er für Seine ganze Gemeinde tut, nicht auch für uns tun: uns heiligen durch Sein Wort, uns reinigen durch die Waschung mit diesem Wasser?

Eph.5,26 Damit er sie heilige, nachdem er sie gereinigt hat durch das Wasserbad im Wort.

 

®     Lasst uns ferner ein für allemal zugeben, dass der natürliche Mensch die göttlichen Dinge nicht versteht.

1.Kor.2,14 Der natürliche Mensch aber nimmt nicht an, was vom Geist Gottes ist; denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt werden muss.

 

Durch das Kreuz hat der Herr der Herrlichkeit das seelische Leben mit seinen Gedanken, seiner

eigenen Weisheit und seinen Vernunftschlüssen geschieden vom geistlichen Leben, das von Christus selbst ausgeht. Der natürliche Mensch kann den Dienst, die Führungen und den Willen Gottes nicht verstehen. Wenn ein Gläubiger aber dem Urteil zustimmt, das am Kreuz über sein eigenes Leben gefällt wurde, dann wird alles anders.

 

®     Sein neues Leben in Christus wird frei, und indem es sich Christus unterwirft, wird es die Gedanken des Herrn verstehen.

2.Tim.2,7 Bedenke die Dinge, die ich sage; und der Herr gebe dir in allem Verständnis!  

 

Sprüche 2,1-7; 

 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 8.11. entnommen )

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen ) 

Der Auftrag an die Jünger Jesu!

 

Lk.24,15 Und es geschah, während sie miteinander redeten und sich besprachen, da nahte sich Jesus selbst und ging mit ihnen.

 

Dieser Bericht schildert sehr treffend das Leben vieler Jünger, die wahre Christen sind und dem, dessen Namen sie tragen, ähnlich werden möchten, denen aber etwas fehlt, was nur die Auferstehung geben kann: die Gegenwart des Auferstandenen in ihrem Leben, die es völlig umwandelt und ihm alles bringt, was die Auferstehung kennzeichnet.

 

      Es gibt auch heute noch viel «Reden und Besprechen» unter Seinen Jüngern!

 

Die Herzen sind noch nicht wirklich offen, und deshalb sind sie den negativen Einflüssen von außen und innen ausgesetzt. Ihr Geist ist noch nicht ganz Ihm ausgeliefert, darum lassen sie sich von anderen Geistern, von ungöttlichen Gedanken beeinflussen. Wieviel Zeit wird verschwendet, wenn Jünger sich auf eine Weise miteinander besprechen, die Christus nicht immer wohlgefällig ist!

Aber für diese Jünger und auch für uns kommt einmal ein Augenblick, in dem der Herr Jesus, der weiß, was wir brauchen, sich uns naht und mit uns geht.

 

     Dann wird alles anders; unser Leben wird erneuert.

 

 Wenn wir mit Ihm in Berührung kommen, werden endlich unsere Herzen für Ihn und unsere Mitmenschen geöffnet. Ein ganz neuer geistlicher Zustand beginnt, denn unser Geist übergibt sich Ihm und kommt in Verbindung mit Ihm und mit allem, was Seine Auferstehung uns bietet.

Unser Herz, das träge war zu glauben, beginnt in uns zu brennen. Unser Gemüt, das auf geistlichem Gebiet «unverständig» ist, empfängt, was ihm mangelt.

 

     Wir werden zu Kanälen und Zeugen für Ihn und Seine Auferstehung.

 

Apg.4,33 Und mit großer Kraft legten die Apostel Zeugnis ab von der Auferstehung des Herrn Jesus, und große Gnade war auf ihnen allen.

 

Mit nichtigen Reden und unnötigen Besprechungen wird dann keine Zeit mehr verschwendet, und vor allen Dingen ist keine Entfernung mehr da zwischen uns und unserem Herrn.

 

     Seine Gegenwart bringt uns neues, göttliches Leben, Erleichterung und göttliche Ruhe.

 

Mt.28,18 Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Macht1 im Himmel und auf Erden.

 

Mt.28,19 So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des

Sohnes und des Heiligen Geistes

 

Mt.28,20 und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit! Amen.

 

     Er wohnt in uns durch Seinen Geist, diesen Tröster, der unsere Sorgen auf sich nimmt.

 

Röm.6,4 Wir sind also mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, gleichwie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters aus den Toten auferweckt worden ist, so auch wir in einem neuen Leben wandeln.

 

Röm.6,5 Denn wenn wir mit ihm eins gemacht und ihm gleich geworden sind in seinem Tod, so werden wir ihm auch in der Auferstehung gleich sein.

 

     Niemand kann trösten wie Er.

 

     Wenn Er sich uns naht, verändern sich unsere Vorstellungen.

 

Er beruhigt die Gemüter, die Ruhe brauchen, und belebt, was passiv und schläfrig ist. Schließlich ging der Herr hinein, um bei ihnen zu bleiben. Die Auferstehung Jesu Christi findet Menschen, in deren Leben sie sich zeigen kann, und die Welt sieht es und glaubt.

 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 1.3. entnommen )

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )  

Gott hat Seine Pläne

 

Jes.45,3 Und ich will dir verborgene Schätze geben und versteckte Reichtümer, damit du erkennst, daß ich, der HERR, es bin, der dich bei deinem Namen gerufen hat, der Gott Israels.

 

Du Kind Gottes, das Seinen Willen tut und Seine Ehre sucht – scheint dir unverständlich und dunkel zu sein, was du erlebst? Erschrick nicht, warte nur, du wirst die Befreiung sehen! Dein Herr hat gesagt:

 

Joh.13,7 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Was ich tue, verstehst du jetzt nicht; du wirst es aber danach

erkennen.

 

Finsternis scheint dich zu umgeben, undurchdringliche Nacht, so tiefes Dunkel, daß es dir vorkommt, als würdest du nie wieder Licht sehen. Fasse nur Mut!

 

     Gerade aus dieser Dunkelheit will Gott dir Schätze geben.

 

Ps.119,14 Ich freue mich an dem Weg, den deine Zeugnisse weisen, wie über lauter Reichtümer.

 

Du sollst durch Ihn selbst bereichert und durch Seine unendliche Liebe gesegnet werden. 

 

Jes.50,10 Wer unter euch fürchtet den HERRN? Wer gehorcht der Stimme seines Knechtes? Wenn er im Finstern wandelt und ihm kein Licht scheint, so vertraue er auf den Namen des HERRN und halte sich an seinen Gott! 

 

         Der dich rechtfertigt, ist nahe!

 

Röm.9,23 Damit er auch den Reichtum seiner Herrlichkeit an den Gefäßen der Barmherzigkeit erzeige, die er zuvor zur Herrlichkeit bereitet hat?

 

Gott hat Seine Pläne. Er versteht es, die Seinen auf einem Weg zu führen, den sie nicht kennen. Er weiß das, was sie nicht wissen. Er behält das letzte Wort, auch wenn der Feind vorübergehend zu triumphieren scheint; ist Er nicht der Anfang und das Ende? Er hat in dieser Dunkelheit unendliche Reichtümer für dich verborgen, und wenn Seine Stunde gekommen ist, wird Er sie dir zeigen.

 

         Also halte stand, strecke nicht die Waffen!

 

Eph.1,18 Erleuchtete Augen eures Verständnisses, damit ihr wisst, was die Hoffnung seiner Berufung und was der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen ist.

 

Er hat den Schlüssel zu den Dingen, die du nicht verstehst. Die Schicksalsschläge, die dir drohen, hat Er in Seiner Hand. Zweifle nur nicht an Ihm; warte zuversichtlich, gehorche; lerne die Stimme des Vaters zu erkennen, die dich mahnt, geduldig und fest zu bleiben! Lass dich nicht ermüden, nicht entmutigen!

 

Hebr.12,12 Darum »richtet wieder auf die schlaff gewordenen Hände und die erlahmten Knie.

 

Gott will dich heiligen, dich unterweisen in den «Tiefen Gottes», wie Paulus es nennt. Er will, daß du diese Schule durchläufst, die von den meisten Christen umgangen und gefürchtet wird. Es ist Sein Weg. Du sollst die Reichtümer Seiner Gnade und Herrlichkeit, die Er dir zugedacht hat, kennenlernen. Übergib dich Ihm nur ganz, dann wirst du sehen, daß es so ist!

 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 12.7. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

 Wir denken in erster Linie nur an uns selbst!

 

Ps.50,23 Wer Dank opfert, der ehrt mich, und wer seinen Weg recht ausrichtet, dem zeige ich das Heil Gottes«

 

Alles, was Gott tut, sollte uns zu Lob und Dank stimmen.

Hi.38,7 als die Morgensterne miteinander jauchzten und alle Söhne Gottes jubelten?

 

Die Bibel, das Alte Testament ebenso wie das Neue, zeigt uns, dass Gott von Seinen Geschöpfen Lob und Dank haben möchte. Er erwartet von den Seinen, dass sie Ihn nicht nur in Segens- und Siegeszeiten loben, sondern auch in Leidens- und Verfolgungszeiten. Paulus und Silas sangen Ihm auch im Gefängnis Loblieder.

 

Loben und Danken ist das erste, was aus dem Herzen eines Neubekehrten aufsteigt, und bei seiner Versetzung in die Herrlichkeit wird sein irdisches Leben in Loben und Danken ausklingen. Die Schönheit der Himmelslieder, die ertönen werden, wenn das Lamm Gottes Sein Reich eingenommen hat, können wir uns gar nicht vorstellen.

 

Der Lobgesang wird bis in alle Ewigkeit andauern.

 

Ja, Loben und Danken erfüllt alle Himmel, aber im Leben der Christen fehlt es traurigerweise oft daran.

1.Thes 5,18 Seid in allem dankbar; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.

 

Wir können die schönsten Lieder singen, ohne ihnen entsprechend zu leben. Loben und Anbeten wird dann zu einer bloßen Form der Frömmigkeit.

 

Warum fehlt es uns so oft an echtem Lob Gottes? Weil in unserem Herzen ein Geist der Traurigkeit, der Kritik und der Klage herrscht und wir in erster Linie nur an uns selbst denken, nicht an unseren Retter und Seine Sache. Dann spüren wir nicht mehr das Bedürfnis, Gottes Wunderwerke zu rühmen.

 

Offb.7,9 Nach diesem sah ich, und siehe, eine große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen; die standen vor dem Thron und vor dem Lamm, bekleidet mit weißen Kleidern, und Palmzweige waren in ihren Händen.

Offb.7,10 Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: Das Heil ist bei unserem Gott,1 der auf dem Thron sitzt, und bei dem Lamm!

Offb.7,11 Und alle Engel standen rings um den Thron und um die Ältesten und die vier lebendigen Wesen und fielen vor dem Thron auf ihr Angesicht und beteten Gott an.

Offb.7,12 und sprachen: Amen! Lob und Herrlichkeit und Weisheit und Dank und Ehre und Macht und Stärke gebührt unserem Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

 

Sind Gebet und Danksagung aber für die Gemeinde nicht wie die beiden Lungenflügel für den menschlichen Körper?

 

Eph.5,19 Redet zueinander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern; singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen;

Eph.5,20 sagt allezeit Gott, dem Vater, Danka für alles, in dem Namen unseres Herrn Jesus Christus.

 

Wenn Gott uns nun auf diesen Mangel aufmerksam macht, gibt Er uns auch die Mittel, um ihm abhelfen zu können. Wir finden sie in unserem Text: «Wer Dank opfert, der ehrt mich, und wer seine Wege in Ordnung bringt, dem zeige ich Gottes Heil.»

 

Hebr.13,15 Durch ihn lasst uns nun Gott beständig ein Opfer des Lobes darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen!

 

Wenn es in unserem Leben an Dankopfern fehlt, wollen wir die Ursache zu erkennen suchen, unsere Sünde bekennen, die Reinigung unserer Herzen erbitten und dann unsere Wege in Ordnung bringen.

 

Wenn wir das getan haben, wird Lob und Dank aus unserem Herzen quellen wie lebendiges Wasser, und unser Gott wird geehrt.

 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 31.8. entnommen )

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

Unser Schöpfer-Gott verwundert sich!

 

Hes.22,30 Und ich suchte unter ihnen einen Mann, der die Mauer zumauern und vor mir in den Riss treten könnte für das Land, damit ich es nicht zugrunderichte; aber ich fand keinen.

 

Gott sucht unter Seinen Kindern jemand, der in den Riss tritt und Fürbitte für die Welt einlegt, damit ihr drohender Untergang aufgeschoben wird und Gott den Völkern Barmherzigkeit und einzelnen Menschen Gnade erzeigen kann.

 

Der Riss ist groß. Angesichts der drohenden Gefahr sind Beter nötig, die wissen, mit welcher Art von Geistesmächten wir es zu tun haben, Beter, die die Gotteskraft des Gnadenthrones kennen und sich auf die unfehlbare Autorität des Namens berufen, der über allen Namen ist; denn sie wissen, dass der Herr verheißen hat, um Seiner Barmherzigkeit willen Seinen Zorn zurückzuhalten und das Gericht aufzuschieben. Sie wissen, dass der Geist des HERRN auf die vereinten Gebete Seiner Kinder hin bereit ist, ein Banner gegen den Feind zu erheben, wenn er versucht, wie ein Wasserstrom hereinzubrechen. Gott möchte den Nationen gern Gnade erweisen, denn Er will nicht, dass die Menschen verlorengehen.

 

     Er will, dass sie Buße tun und gerettet werden.

Jer.29,7 Und sucht den Frieden der Stadt, in die ich euch weggeführt habe, und betet für sie zum HERRN; denn in ihrem Frieden werdet auch ihr Frieden haben!

 

     Darum ist Er langmütig gegen uns.

1.Mo.18,20 Und der HERR sprach: Das Geschrei über Sodom und Gomorra ist groß, und ihre Sünde ist sehr

schwer.

 

1.Mo.18,21 Darum will ich hinabsteigen und sehen, ob sie es wirklich ganz nach dem Geschrei über sie getrieben haben, das vor mich gekommen ist, oder ob nicht; ich will es wissen!

 

So wie Er deutlich sagt, dass Er die Zeit des Gerichts um der Auserwählten willen verkürzen wird, so sagt Er auch, dass Er den Tag der Gnade um der Verlorenen willen verlängern wird.

Mt.24,22 Und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen sollen jene Tage verkürzt werden.

 

2.Petr.3,9 Der Herr zögert nicht die Verheißung hinaus, wie etliche es für ein Hinauszögern halten, sondern er ist langmütig gegen uns, weil er nicht will, dass jemand verlorengehe, sondern dass jedermann Raum zur Buße habe.

 

Der Gott aller Gnade sucht Fürbitter, aber Er sieht auch, «dass kein Mann vorhanden ist, und verwundert sich».

Jes.59,16 Er sah auch, dass kein Mann vorhanden war, und war verwundert, dass kein Fürsprecher da war. Da half ihm sein eigener Arm, und seine Gerechtigkeit, die unterstützte ihn.

 

     Der Herr lässt sich dazu herab, sich mit Menschen zu vergleichen.

     Er «verwundert sich»!

     Er verwundert sich, dass solche Möglichkeiten zum Gebet nicht ergriffen werden, dass Seine Kinder sich von tausend anderen Dingen ablenken lassen.

 

1.Tim.2,1 So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen Bitten, Gebete, Fürbitten und Danksagungen darbringe für alle Menschen.

 

Und doch könnte die wahre Fürbitte dem Übel an die Wurzel gehen und das Heilmittel bereitstellen, die Ereignisse beeinflussen und das Eingreifen Gottes in der Welt veranlassen.

«Und ich suchte unter ihnen einen Mann, der die Mauer zumauern und vor mir in den Riss treten könnte für das Land, damit ich es nicht zugrunderichte; aber ich fand keinen.» Gott schenke uns heute den rechten Blick für diese Berufung und die ungeahnten Möglichkeiten, die sie in sich schließt.

 

     Denn wenn wir zu dieser Schar von fürbittenden Menschen gehören, werden wir selbst gesegnet und werden zu einem Segen für die Welt und die Menschheit. 

 

1. Mose 18,20-32; 1. Timotheus 2,1-8

 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 22.11. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

Der Dienst des Apostels zur Verkündigung des Wortes Gottes

 

2.Mo.33,21 Doch sprach der HERR: Siehe, es ist ein Ort bei mir, da sollst du auf dem Felsen stehen.

 

2.Mo.33,22 Wenn dann meine Herrlichkeit vorübergeht, so stelle ich dich in die Felsenkluft und will dich mit meiner Hand solange bedecken, bis ich vorübergegangen bin.

 

So handelte der HERR zugunsten Moses, der um seines Gottes willen betrübt war über den Zustand Seines wissentlich in Ungehorsam und Verwirrung lebenden Volkes.

Wem die Interessen des Volkes Gottes am Herzen liegen, der empfindet dieselbe Betrübnis.

 

     Er weigert sich, etwas mitzumachen, was den Anweisungen des Wortes Gottes widerspricht, und deshalb leidet er.

 

     Er wird vom Feind angegriffen, der diese Verwirrung in der Christenheit anrichtet und die daraus entstehenden Täuschungen für sich ausnützt.

 

Aber der Gläubige hat dadurch Teil an der Gemeinschaft der Leiden des Christus für die Seinen; er wird als «Trankopfer ausgegossen» über dem priesterlichen Dienst ihres Glaubens, während «alle das Ihre suchen, nicht das, was Christi Jesu ist», obgleich sie Seinen Namen tragen.

Er erduldet mit dem Herrn die Schmerzen des Hauptes der Gemeinde über Seine ihres Zustandes unbewussten Glieder, die Seine Mittel zur Heilung ablehnen und der Welt einen so traurigen Anblick bieten, so dass die Menschen lästern.

 

     Wenige wiedergeborene Christen weihen sich Christus in diesem Punkt.

 

     Viele stellen sogar die traurigen Zustände in Abrede und bleiben in der Verblendung, die Offenbarung 3,15-17 schildert.

 

Offb.3,15 Ich kenne deine Werke, daß du weder kalt noch heiß bist. Ach, daß du kalt oder heiß wärst!

 

Offb.3,16 So aber, weil du lau bist und weder kalt noch heiß, werde ich dich ausspeien aus meinem Mund.

 

Offb 3,17 Denn du sprichst: Ich bin reich und habe Überfluss, und mir mangelt es an nichts! - und du erkennst nicht, daß du elend und erbärmlich bist, arm, blind und entblößt.

 

     Wenige verstehen den tiefen Sinn der Leiden des Christus gemäß Kolosser 1,24-25. (vergleiche Philipper 2,17-21).

 

Kol.1,24 Jetzt freue ich mich in meinen Leiden, die ich um euretwillen erleide, und ich erfülle meinerseits in meinem Fleisch, was noch an Bedrängnissen des Christus aussteht, um seines Leibes willen, welcher die Gemeinde ist.

 

Kol.1,25 Deren Diener bin ich geworden gemäß der Haushalterschaft1, die mir von Gott für euch gegeben ist, daß ich das Wort Gottes voll ausrichten soll.

 

Eine solche Stellung und Berufung geht über die Fähigkeiten des guten Willens und der menschlichen Kräfte. Und gerade hier greift unser Herr ein, wie Er es für Seinen Diener Mose tat. In dem für uns geschlagenen Felsen gibt es eine Kluft. In der Kluft dieses Felsens birgt uns unser Herr und bedeckt uns mit Seiner Hand.

Um ein anderes inspiriertes Bild anzuführen: Wie die Rebe mit dem Weinstock eins ist, ein Bestandteil des Weinstocks ist und vom Leben des Weinstocks lebt und seine Fülle offenbar macht, so verhält es sich auch mit denen, die ihrem Herrn auf dem Weg nachfolgen, den obiger Abschnitt des Alten Testaments schildert: Sie kennen das Leben, das mit Christus in Gott verborgen ist, und das im Gegensatz zu dem steht, was um sie her geschieht. In diesem Heiligtum birgt Gott die Menschenleben, durch die Er Seine Pläne ausführt.

 

1. Könige 19,7-18; Kolosser 1,24-29; Kolosser 3,1-4; Philipper 2,17-21

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 3.1. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

Wir wiedergeborenen Christen sind ein Brief Christi

 

Apg.22,2 Als sie aber hörten, daß er in hebräischer Sprache zu ihnen redete, wurden sie noch ruhiger.

 

         Warum hören die meisten Menschen unserer Generation nicht auf den Ruf des Evangeliums?

 

Warum interessieren sich unsere Zeitgenossen nicht für die Gemeinde und auch nicht für das, was sie zu vertreten vorgibt?

 

         Ist es nicht deshalb, weil wir eine andere Sprache sprechen wie sie?

 

1.Thes.1,8 Denn von euch aus ist das Wort des Herrn erklungen; nicht nur in Mazedonien und Achaja, sondern überall ist euer Glaube an Gott bekanntgeworden, so daß wir es nicht nötig haben, davon zu reden.

 

Das Leben und Zeugnis vieler Christen ist für die Masse der Menschen unverständlich, ohne daß sie deswegen unbedingt Gott ablehnend gegenüberstünden. Sie warten, sie sehen sich unser Leben an; aber wir sprechen eine andere Sprache als sie.

 

     Die Verbindung zwischen ihnen und uns fehlt.

 

2.Kor.5,17 Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden!

 

2.Kor.5,20 So sind wir nun Botschafter für Christus, und zwar so, daß Gott selbst durch uns ermahnt; so bitten wir nun stellvertretend für Christus: Lasst euch versöhnen mit Gott!

 

Von dem Herrn Jesus wird uns gesagt, daß Er, obgleich Er Gott war, doch die Gestalt eines Knechtes annahm und wie ein einfacher Mensch auftrat, um das Leben der Menschen zu leben und sich mit ihnen eins zu machen. Diese Sprache verstanden die Menschen seiner Zeit. Der Apostel Paulus sagt von sich:

 

1.Kor.9,20 Den Juden bin ich wie ein Jude geworden, damit ich die Juden gewinne; denen, die unter dem Gesetz sind, bin ich geworden, als wäre ich unter dem Gesetz, damit ich die unter dem Gesetz gewinne.

 

1.Kor.9,22 Den Schwachen bin ich wie ein Schwacher geworden, damit ich die Schwachen gewinne; ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle Weise etliche rette.

 

Jesus Christus lehrt uns weinen mit den Weinenden und fröhlich sein mit den Fröhlichen – wohlgemerkt, ohne dabei die göttliche Wahrheit zu verdrehen, oder die Grenzlinien zwischen göttlichen Dingen und Weltlichkeit zu verwischen.

Diese freiwillige Gleichstellung mit den Menschen, die wir gewinnen wollen, möchte der Heilige Geist in uns wirken. Er will uns die Liebe schenken, die unsere Herzen öffnet für die Welt, die Gott so sehr geliebt hat.

Dieser Liebe wird es gelingen, die Schranken zu beseitigen, die es den Menschen der Welt so schwer machen, unser Leben zu verstehen und darin zu lesen wie in einem Brief des Christus, den der Heilige Geist in unsere Herzen geschrieben hat.

2.Kor.3,3 Es ist ja offenbar, daß ihr ein Brief des Christus seid, durch unseren Dienst ausgefertigt, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht auf steinerne Tafeln, sondern auf fleischerne Tafeln des Herzens.

 

        Sprechen wir die Sprache der Menschen um uns herum?

 

1.Kor.9,16 Denn wenn ich das Evangelium verkündige, so ist das kein Ruhm für mich; denn ich bin dazu verpflichtet, und wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht verkündigen würde!

 

Handeln wir so, daß es «ruhig» wird in den Herzen und Gewissen der Unbekehrten, weil unser Beispiel redet? Dann werden sie anfangen, Christus und Seine Botschaft zu verstehen.

 

1. Korinther 9,16-23; 2. Korinther 5,15-20; 1. Thessalonicher 1,6-10

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 11.2. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

Das Zeugnis Daniels und seiner Gefährten

 

Dan.1,8 Daniel aber nahm sich in seinem Herzen vor, sich mit der feinen Speise des Königs und mit dem Wein, den er trank, nicht zu verunreinigen; er erbat sich vom obersten Kämmerer, daß er sich nicht verunreinigen müsse.

 

Man macht sich nicht genug bewusst, was es für Daniel und seine Freunde bedeutete, unter den ihnen aufgezwungenen Verhältnissen leben zu müssen. Alles ging gegen ihre Erziehung, gegen ihren

Geschmack und gegen die geistlichen Lehren, die sie erhalten hatten. Die grausamste Diktatur, das krasseste Heidentum war die Atmosphäre, in der sie lebten. Aber Daniel hielt stand. 

  • Er versuchte nicht, vor den Widrigkeiten zu fliehen oder die Schwierigkeiten zu umgehen. 

Phil.2,12 Darum, meine Geliebten, wie ihr allezeit gehorsam gewesen seid, nicht allein in meiner Gegenwart, sondern jetzt noch viel mehr in meiner Abwesenheit, verwirklicht eure Rettung mit Furcht und Zittern;

 

Phil.2,13 denn Gott ist es, der in euch sowohl das Wollen als auch das Vollbringen wirkt nach seinem

Wohlgefallen.

 

Phil.2,14 Tut alles ohne Murren und Bedenken,

 

Phil.2,15 damit ihr unsträflich und lauter seid, untadelige Kinder Gottes inmitten eines verdrehten und verkehrten Geschlechts, unter welchem ihr leuchtet als Lichter in der Welt,

 

Phil.2,16 indem ihr das Wort des Lebens darbietet, mir zum Ruhm am Tag des Christus, daß ich nicht vergeblich gelaufen bin, noch vergeblich gearbeitet habe.

 

Er wusste, daß er ein Fürst aus königlichem Geschlecht war und daß ihm Verheißungen gehörten. Er widersprach nicht, als man seinen Namen, der eine göttliche Bedeutung hatte, in den Namen eines heidnischen Götzen verwandelte. 

  • Er wusste, daß Gott eine Absicht damit hatte. 

Daniel hat mehr als andere biblische Persönlichkeiten einen tiefgehenden Einfluss ausgeübt, nicht nur auf die Herrscher, die während seiner Lebenszeit aufkamen, sondern auch auf den Lauf der Ereignisse in seinem Volk und anderen Nationen. Sein Geheimnis bestand darin, daß er in seinem Herzen den Entschluss gefasst hatte, dem Gott seiner Väter, der die Verheißungen gegeben hatte, treu zu  bleiben. Für solch ein Leben, das Gott und dem König unterworfen ist, hat Gott unbegrenzte

Verwendungsmöglichkeiten.

Daniel machte kein «langes Gesicht», als er sich lossagte von dem, was Gott missfiel, im Gegenteil, er und seine Freunde sahen besser aus als die anderen. Sie machten Gott Ehre mit ihrem konsequenten, männlichen Leben, und ihre Mitmenschen wurden dadurch gewonnen. 

  • Was für ein Vorbild, was für eine Lehre für den Christen! 

2.Tim.1,3 Ich danke Gott, dem ich von den Vorfahren her mit reinem Gewissen diene, wenn ich unablässig an dich gedenke in meinen Gebeten Tag und Nacht. 

  • Ist der Platz, an dem du stehst, die Stellung, die du innehast, schwierig?
  • Weshalb beklagst du dich?
  • Wurdest du nicht dahin gerufen?
  • Warum vor der Schwierigkeit fliehen?
  • Dazu bist du nicht berufen!
  • Halte stand! 

1.Kor.4,1 So soll man uns betrachten: als Diener des Christus und Haushalter der Geheimnisse Gottes.

 

1.Kor.4,2 Im übrigen wird von einem Haushalter nur verlangt, daß er treu erfunden wird. 

  • Sei überzeugt davon, daß Gott einen verborgenen Plan und eine göttliche Absicht hat, die Er sich vorgenommen hat.

 Aber Er wartet darauf, daß du den Entschluss fasst, Ihm unbedingt gehorsam zu sein und den Menschen zu dienen. Wenn es ihnen dann auffällt, daß unser Glaube und unser Christentum uns ein «besseres Aussehen» geben, werden sie um  unsertwillen an Gott glauben!

 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 18.1. entnommen )

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

Den Gehorsam von Ihm zu lernen!

 

Jes.1,19 Seid ihr willig und gehorsam, so sollt ihr das Gute des Landes essen.

Wenn wir das Gute des Landes essen wollen, dann gibt es eine einzige Bedingung dafür: dass wir gehorsam sind. Wem und worin gehorsam? Die Antwort ist einfach, und doch widerstrebt ihr unser natürliches Herz: Wir sollen Gott in allen Dingen gehorsam sein; Ihm blind gehorchen, auch wenn wir oft nicht wissen, warum; Ihm gehorsam sein in der Herzenshaltung eines Sohnes in allem, was Er sagt.

Ps.81,14 O dass doch mein Volk mir gehorsam wäre, und Israel in meinen Wegen wandelte!

 

Ps.81,15 Wie bald wollte ich ihre Feinde demütigen und meine Hand wenden gegen ihre Widersacher!

 

Diesen Geist des Gehorsams haben wir nicht von Natur aus.

 

Sogar der Sohn Gottes hat Gehorsam «gelernt» und dadurch Gott auf Erden verherrlicht.

Er allein konnte als wahrer Mensch und wahrer Gott dreißig Jahre lang dem Willen Seines himmlischen Vaters völlig gehorsam sein.

1.Mo.26,4 Und ich will deinen Samen mehren wie die Sterne des Himmels, und ich will deinem Samen das ganze Land geben; und in deinem Samen sollen gesegnet werden alle Völker der Erde,

 

1.Mo.26,5 weil Abraham meiner Stimme gehorsam gewesen ist und meine Rechte, meine Gebote, meine Satzungen und meine Gesetze gehalten hat!

 

Er schenke uns die Gnade, den Gehorsam von Ihm zu lernen!

 

Gott verlangt nicht von uns, dass wir Ihm wie Sklaven gehorchen, die sich vor Strafe fürchten, oder wie bezahlte Knechte, die aus ihrer Unterwürfigkeit irgendwie Nutzen ziehen wollen. Wahrer Gehorsam entspringt der Dankbarkeit gegen Gott. Darum lasst uns Ihn bitten, dass

Dankbarkeit und Lob unser Leben kennzeichnen!

Joh.5,30 Ich kann nichts von mir selbst aus tun. Wie ich höre, so richte ich; und mein Gericht ist gerecht, denn ich suche nicht meinen Willen, sondern den Willen des Vaters, der mich gesandt hat.

 

Wenn wir mit unserem Herrn in Verbindung sind und wirklich die Haltung eines Sohnes haben, dann können wir gar nicht anders, als Ihm aus Liebe gehorsam zu sein. Das ist nicht schwer, denn Sein Joch ist sanft und Seine Last ist leicht.

 Als gehorsame Kinder lassen wir uns gern von Ihm in Zucht nehmen und erfahren, was Liebe zum Gehorsam und Gehorsam aus Liebe ist – der freiwillige Gehorsam eines Sohnes, dem der ganze Reichtum des Vaters zur Verfügung steht.

 

Gott schenke uns auch den Gehorsam eines Soldaten.

 

Ein Soldat bringt keine Einwände vor; er führt die Befehle seines Vorgesetzten aus – und

unser Anführer ist in der Herrlichkeit! Im Zusammenleben als Streiter Christi sollten wir eine Art Korpsgeist haben wie eine Armee. Wir sollten kein anderes Los erwarten als das Soldatenlos. Darum lasst uns nach nichts anderem verlangen als nach der hohen Ehre, zu den Heerscharen

des Herrn gehören zu dürfen, um gegen Seine Feinde zu kämpfen: gegen die Sünde, den Irrtum und die Geistesmächte der Unterwelt.

Röm.6,16 Wisst ihr nicht: Wem ihr euch als Sklaven1 hingebt, um ihm zu gehorchen, dessen Sklaven seid ihr und müsst ihm gehorchen, es sei der Sünde zum Tode, oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit?

 

Röm.6,17 Gott aber sei Dank, dass ihr Sklaven der Sünde gewesen, nun aber von Herzen gehorsam geworden seid dem Vorbild der Lehre, das euch überliefert worden ist.

 

Wenn wir wichtige Entscheidungen in unserem Leben zu treffen haben, so lasst uns dann willig und gehorsam sein; dann werden sie richtig ausfallen, so dass wir Früchte ernten und wirklich das Gute des Landes essen können.

 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 7.10. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

Ermutigung zur Standhaftigkeit

 

Mk.10,1 Und er brach auf von dort und kam durch das Land jenseits des Jordan in das Gebiet von Judäa. Und wieder kamen die Volksmengen zu ihm, und er lehrte sie wieder, wie er es gewohnt war.

 

Jesus kam wieder in das Land, wo man Ihn hatte steinigen wollen, in das Gebiet von Judäa, wo Seine Feinde waren. Die Jünger warnten Ihn und sagten: «Rabbi, eben noch wollten dich die Juden steinigen, und du begibst dich wieder dorthin?»

 

Joh.11,8 Die Jünger antworteten ihm: Rabbi, eben noch wollten dich die Juden steinigen, und du begibst dich wieder dorthin?

 

Aber Er wählte diese Gegend, um dort Seinen Dienst zu vollenden. Wie schlicht klingt dieser Satz: «Und wieder kamen die Volksmengen zu ihm» – noch einmal, immer wieder von neuem! Wie wird hier die oft unbewusste Sehnsucht der Massen und der Menschenseele offenbar! Sie sucht hier und da, kommt dann aber wieder zu Ihm.

 

Alles, was die Welt bieten kann, alle Heilswege von Leuten, die unter dem Namen des Christus auftreten, all das ist nichts als Betrug.

 

Alle «Lösungen», die sie gefunden zu haben meinen, verschlimmern nur die Lage der Welt.

Die Menschenseele aber kommt zu Jesus, wieder von neuem zu Ihm. Was für eine Offenbarung für die, die Gott und Seiner Heilsbotschaft unter ihren Mitmenschen dienen wollen!

 

Bist du heute vielleicht mutlos geworden, weil du schon so oft einen Versuch gemacht hast?

 

Neh.9,17 Und sie weigerten sich zu hören, und gedachten nicht an deine Wunder, die du an ihnen getan hattest, sondern wurden halsstarrig und gaben sich selbst ein Oberhaupt, um in ihrer Widerspenstigkeit in die Knechtschaft zurückzukehren. Aber du bist ein Gott der Vergebung, gnädig und barmherzig, langmütig und von großer Güte, und du hast sie nicht verlassend.

 

Komm nur zu Ihm, wieder zu Ihm! Versuche es noch einmal! Aber wir finden hier noch mehr: Jesus «lehrte sie wieder, wie Er es gewohnt war.» Welch ein Beispiel von der Geduld unseres geliebten Retters! Er lässt nicht nach, Er redet noch einmal, Er hilft von neuem.

 

Ps.103,8 Barmherzig und gnädig ist der HERR, geduldig und von großer Güte.

 

Ps.103,9 Er wird nicht immerzu rechten und nicht ewig zornig bleiben.

 

Ps.103,10 Er hat nicht mit uns gehandelt nach unseren Sünden und uns nicht vergolten nach unseren Missetaten.

 

Ps.103,11 Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, so groß ist seine Gnade über denen, die ihn fürchten.

  

Seine Langmut, Sein Verständnis und Seine Güte ändern sich nie.

 

Kla.3,22 Gnadenbeweise des HERRN sind's, daß wir nicht gänzlich aufgerieben wurden, denn seine Barmherzigkeit ist nicht zu Ende;

Kla.3,23 sie ist jeden Morgen neu, und deine Treue ist groß!

 

Menschliche Untreue kann der Treue Gottes keinen Abbruch tun, denn diese strömt unaufhörlich über, wie eine frische, unerschöpfliche Quelle. Er lehrt, Er redet, Er segnet wieder ... wie Er es gewohnt war. Verstehst du, was dir diese Worte zu sagen haben? Entsprechen sie nicht dem, was dir nottut? Versuche es noch einmal, beginne von neuem; verliere nicht den Mut, lass nicht nach!

 

Er kennt deine Schwierigkeiten, Er weiß, wie es um dich steht.

 

Komm von neuem zu Ihm, Er wird dir wieder helfen, wie Er es gewohnt ist.

 

2.Thes.3,5 Der Herr aber lenke eure Herzen zu der Liebe Gottes und zum standhaften Ausharren des Christus!

 

Psalm 103,8-18; Klagelieder 3,22-27

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 22.2. entnommen )

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen ) 

Kennst du Einsamkeit?

 

Jes.40,3 Die Stimme eines Rufenden ( od. eines Verkündigers ) ertönt: In der Wüste bereitet den Weg des HERRN, ebnet in der Steppe eine Straße unserem Gott!

 

 

Bist du einsam, und leidest du unter deiner Einsamkeit?

Aber bist du nicht dennoch auf dem Platz, den Gott für dich, zumindest für den Moment, gewollt hat? Du bist nicht der einzige, der die Erfahrung macht, dass er einen einsamen Weg geht. Gott wacht in der ganzen Welt über denen, die deshalb allein stehen, weil es Sein Wille ist.

 Sei dir also vor allen Dingen darüber gewiss, dass deine Einsamkeit von Gott gewollt ist. Wenn das der Fall ist, gibt es dir eine sichere Grundlage für dein Leben, und du wirst gerade jetzt erfahren, dass Sein Wille immer gut, wohlgefällig und vollkommen ist. So bereitet Gott dir durch die Wüste den Weg, der dich hinausführt, wenn Seine Stunde gekommen ist.

Solange du auf diese Stunde wartest, solltest du bedenken, dass Gott für Seinen geistlichen Tempel Säulen braucht, nicht nur Mauern!

 

Er braucht Säulen im Gebet und in der Fürbitte, Säulen des Zeugnisses für die Wahrheit, und Er hat hier und da verstreut in der Welt solche Säulen.

 

Muss aber eine Säule nicht notwendigerweise allein stehen?

Du aber bist eigentlich gar nicht allein. Schaue deine Umstände nur vom geistlichen Gesichtspunkt aus, mit Gottes Augen an.

 

Er hat sich zu allen Zeiten durch Seine Kinder verherrlicht, die in der Einsamkeit «im Kleinen treu» waren, nachdem sie Seinem Willen von Herzen zugestimmt hatten. Dann konnte Er durch ihr Leben Seine unaussprechlich weisen Pläne durchführen.

Unser Herr war einsam mitten in Seiner Familie, einsam unter der hochmütigen, weltlichen Geistlichkeit, einsam in Galiläa, in Samaria und in Judäa. Er war allein auf dem Berg, um zu Seinem Vater zu beten, allein im Tempel, allein in Gethsemane, allein auf Golgatha.

 

Deine Einsamkeit ist also ein Vorrecht; Er rechnet mit dir und lässt dich in Seine Fußstapfen treten.

 

Anstatt dich von einem Gefühl der Vereinsamung überwältigen zu lassen, sei dir bewusst, dass Gottes Gegenwart dich umgibt.  

2.Kö.6,15 Als nun der Diener des Mannes Gottes am Morgen früh aufstand und hinausging, siehe, da lag um die Stadt ein Heer mit Pferden und Streitwagen. Da sprach sein Knecht zu ihm: O weh, mein Herr! Was wollen wir nun tun?

2Kö 6,16 Er sprach: Fürchte dich nicht! Denn die, welche bei uns sind, sind zahlreicher als die, welche bei ihnen sind!

2.Kö.6,17 Und Elisa betete und sprach: HERR, öffne ihm doch die Augen, damit er sieht! Da öffnete der HERR dem Knecht die Augen, so dass er sah. Und siehe, der Berg war voll feuriger Rosse und Streitwagen rings um Elisa her.

 

Von deiner Treue in der Einsamkeit hängen die Siege ab, die Gott an anderen Orten erringen

will.

Jes.5,1 Die Wüste und Einöde wird sich freuen, und die Steppe wird frohlocken und blühen wie ein Narzissenfeld.

 

Jeremia 1,4-19; Jeremia 15,10-21; 2. Korinther 6,1-10

 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 4.8. entnommen )

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen ) 

Lebendige Bausteine im Hause unseres Herrn Jesus

 

1.Petr.2,5 So lasst auch ihr euch nun als lebendige Steine aufbauen, als ein geistliches Haus, als ein heiliges Priestertumb, um geistliche Opfer darzubringen, die Gott wohlgefällig sind durch Jesus Christus.

 

Im Brief an die Epheser wird die Gemeinde des Christus mit einem Bau verglichen, mit einem Tempel, einem geistlichen Haus.

Es ist Gottes Plan für Seine Erlösten in allen Jahrhunderten, dass sie ein Teil dieses geistlichen Hauses sein sollten. Wenn es auch dem Feind in einem gewissen Sinn gelungen ist, die vollständige Verwirklichung dieses Planes zu verhindern, so kennen wir doch die Einheit aller wahren Kinder Gottes, wo sie auch sein mögen, in Christus.

Wir bilden miteinander einen geistlichen Bau, in dem jeder Stein seinen bestimmten Platz hat, in völliger Harmonie, weil jeder weiß, dass er dort und nicht anderswo hingehört. Jeder Stein ist lebendig, auch wenn das widersinnig klingt; er ist nicht nur von neuem geboren, sondern auch so

geformt und zubereitet, dass er den ihm zugewiesenen Platz ausfüllt.

Sein Dienst fügt sich in den der anderen ein und ist von diesem Dienst auch abhängig.

Jeder lebendige Stein weiß, dass alles, was er hat und tut, aus Gnade ist, nicht aus eigenem

 Verdienst, nicht das Ergebnis seiner Fähigkeiten oder seines Unternehmungsgeistes.

 

Er empfängt seine Arbeit und die Fähigkeit, sie auszuführen, von dem Herrn Jesus Christus selbst.

 

Er verbreitet nicht Zwietracht oder Unzufriedenheit, sondern sein Dienst geschieht völlig im Einklang mit dem, was den anderen anvertraut wurde, und trägt zur Vollendung des Baues bei.

 

Keiner dieser lebendigen Steine beneidet den anderen um seinen Platz.

Eph.2,19 So seid ihr nun nicht mehr Fremdlinge ohne Bürgerrecht und Gäste, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen,

Eph.2,20 auferbaut auf der Grundlage der Apostel und Propheten, während Jesus Christus selbst der Eckstein ist,

Eph.2,21 in dem der ganze Bau, zusammengefügt, wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn,

Eph.2,22 in dem auch ihr miterbaut werdet zu einer Wohnung Gottes im Geist.

Damit die Bestimmung des ganzen Hauses verwirklicht wird, ist es notwendig, dass jeder einzelne Stein an seinen Platz in der Struktur des Ganzen eingefügt wird.

 

Der geistliche Zustand jedes einzelnen Steines beeinflusst den ganzen Bau und bringt dem Haus Segen oder Leid.

 

Niemand lebt für sich selbst, sondern jeder für die anderen.

 

In diesem Haus gibt es eine von Herzen kommende gegenseitige Disziplin, die Kraft und Frieden bringt.

 

Die Glieder dieses Hauses bilden ein geistliches Priestertum.

 

Sie vereinen sich, um Gott Opfer darzubringen, die Ihm wohlgefällig sind durch Jesus Christus. Diese Opfer sind ein ausgeliefertes Leben, Selbstverleugnung und Hingabe der einen für die anderen, das Gebet und der Zeugendienst vor der Welt.

 

So sollte die Gemeinde Jesu Christi sein. Sind wir wirklich lebendige Steine in diesem Bau?

 

Haggai 1,2-2,9; 1. Korinther 3,9-17

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 20.8. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

Worüber reden wir miteinander?

 

Lk.24,15 Und es geschah, während sie miteinander redeten und sich besprachen, da nahte sich Jesus selbst und ging mit ihnen.

 

Worüber reden wir miteinander? Über nützliche Dinge?

 

Oder verschwenden wir unsere Zeit und die der anderen?

 

Mk.9,33 Und er kam nach Kapernaum; und als er zu Hause angelangt war, fragte er sie: Was habt ihr unterwegs miteinander verhandelt?

 

Mk.9,34 Sie aber schwiegen; denn sie hatten unterwegs miteinander verhandelt, wer der Größte sei.

 

O daß wir doch die Zeit, die Gott gehört, auszunützen verständen, anstatt sie mit Gerede zu vergeuden! Könnte jemand, der unsere Gespräche mitanhörte, Nutzen daraus ziehen, oder würde er durch sie in Versuchung geführt?

Wenn unsere Unterhaltungen recht und erbaulich sind, kann der Herr Jesus sich uns nahen und mit uns gehen, und wenn Er bei uns ist, wird der Gegenstand unserer Gespräche, mag er auch nur materiell und praktisch sein, durch Seine Gegenwart gesegnet.

«Sie besprachen sich», dieser Ausdruck bedeutet: «um Worte streiten, Rede und Gegenrede vorbringen, Meinungen äußern».

 

Das ist eine Gefahr, die jungen und alten wiedergeborenen Christen droht.

 

Eph.4,29 Kein schlechtes Wort soll aus eurem Mund kommen, sondern was gut ist zur Erbauung, wo es nötig ist, damit es den Hörern Gnade bringe.

 

Eph.4,30 Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt worden seid für den Tag der

Erlösung!

 

Eph.4,31 Alle Bitterkeit und Wut und Zorn und Geschrei und Lästerung sei von euch weggetan samt aller Bosheit.

 

Bei den Emmausjüngern war der Herr selbst der Gesprächsgegenstand. Sie redeten von dem, was

vorgefallen war, und auch von dem, was sie sich gewünscht hatten. Aber wir? Wir gehen so leicht vom Betrachten des Wortes Gottes und echter Erbauung zum Streiten um Worte über.

 

Wir tragen unsere Ansichten vor, sogar über das, was den Herrn selbst betrifft.

 

In unseren Tagen redet man z. B. viel über die Wiederkunft Jesu Christi, tut es aber oft nur  verstandesmäßig. Man hört Vorträge darüber ohne Leben und Kraft. Sie sind nicht wie der brennende Busch, denn es fehlt ihnen das Feuer. Der Herr Jesus musste sich uns nahen, um mit uns zu gehen! Er würde unserem Streiten ein Ende machen, denn Er würde die Ursache des Streites, die ja in unseren Herzen liegt, beseitigen.

 

Er befreit uns von dem Verlangen, zu diskutieren und uns Gehör zu verschaffen.

 

2.Tim2,16 Die unheiligen, nichtigen Schwätzereien aber meide; denn sie fördern nur noch mehr die Gottlosigkeit.

 

2.Tim.2,23 Die törichten und unverständigen Streitfragen aber weise zurück, da du weißt, daß sie nur Streit erzeugen.

 

Wenn Er der Mittelpunkt unseres Lebens ist, dann brennt unser Herz in uns. In unseren Gesprächen wird dann das Wort des Propheten Maleachi Wirklichkeit:

 

Mal.3,16 Da besprachen sich die miteinander, welche den HERRN fürchteten, und der HERR achtete darauf und hörte es, und ein Gedenkbuch wurde vor ihm geschrieben für die, welche den HERRN fürchten und seinen Namen hochachten.

 

So werden unsere Besprechungen nützlich und erbaulich, führen uns ins Gebet und haben praktische Ergebnisse. Gott helfe uns, dieses Niveau aufrechtzuerhalten, und der Herr Jesus selbst nahe sich uns und gehe mit uns!

 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 22.6. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

Es mangelt an Frische in unserem Glaubensdienst!

 

Hos.14,6 Ich will für Israel sein wie der Tau; es soll blühen wie eine Lilie und Wurzel schlagen wie der Libanon.

 

Im Orient ist der Tau ein noch größerer Segen als in unseren Ländern mit gemäßigtem Klima. Welche geistliche Botschaft enthält dieser Text für uns? Gott möchte gerne unser geistliches Leben erneuern, es auf ein höheres Niveau bringen und unseren Dienst umwandeln, um ihn fruchtbarer  zu machen. Tau ist ein Himmelsvorrat für Zeiten der Dürre. Wenn keine Regenwolken in Sicht sind und es weder Wind noch Gewitter gibt, vollbringt der Himmel das Wunder: Zur Zeit der Dämmerung oder bei Sonnenaufgang bedeckt sich die Erde mit Tau. Das geht ganz geräuschlos vor sich; wenn alles ruhig ist, wird die Erde plötzlich mit Feuchtigkeit getränkt. Durch Gnadenmittel und Werkzeuge, die Gott erwählt, kommen Regen des Segens über uns; aber der himmlische Tau kommt direkt von oben: «Ich will für Israel sein wie der Tau.»

 

®     Tau fällt, wenn die Erde trocken ist und sich nach einer Erquickung vom Schöpfer sehnt.

 

1.Mo.27,28 Gott gebe dir vom Tau des Himmels und vom fettesten Boden und Korn und Most in Fülle!

 

®     Aber es muss windstill sein.

 

5.Mo.33,13 Von Joseph aber sagte er: »Sein Land sei vom HERRN gesegnet mit dem Köstlichsten des Himmels, mit Tau, und mit der Flut, die drunten ruht;

 

5.Mo.33,14 mit der köstlichen Frucht, die in der Sonne reift, und mit den köstlichen Früchten, welche die Monde sprossen lassen;

 

5.Mo.33,15 mit dem Besten der uralten Berge und vom Köstlichen der ewigen Hügel

 

5.Mo.33,16 und vom Köstlichsten des Landes und seiner Fülle; und das Wohlgefallen dessen, der im Dornbusch wohnt, es komme auf das Haupt Josephs und auf den Scheitel des Geweihten unter seinen Brüdern!

 

Wir wollen also innehalten in unserem fieberhaften Lauf und unserem Gott bekennen, daß wir verdorren, daß es unserem Dienst an Frische fehlt.

 

®     Weil wir das nicht tun, muss der Herr so oft warten.

 

Sach.8,11 Nun aber will ich mich zu dem Überrest dieses Volkes nicht mehr stellen wie in den vorigen Tagen, spricht der HERR der Heerscharen;

 

Sach.8,12 sondern es soll eine Saat des Friedens geben: der Weinstock soll seine Frucht bringen und das Land

seinen Ertrag abwerfen und der Himmel seinen Taub spenden, und dem Überrest dieses Volkes will ich dies alles zum Erbteil geben.

 

Sach.8,13 Und es soll geschehen, wie ihr ein Fluch gewesen seid unter den Heidenvölkern, o Haus Juda und Haus Israel, so will ich euch erretten, daß ihr ein Segen werden sollt. Fürchtet euch nur nicht, sondern stärkt eure Hände!

 

Tau fällt nur in der Abend- oder Morgendämmerung, wenn alles still und die Luft klar ist. Wir dürfen also keine Wolken zwischen uns und Gott dulden und nicht innerlich erregt sein. Wenn das Herz des Glaubenden zur Ruhe gekommen ist, in Unterwerfung und Demut alles von seinem Gott erwartet, dann tränkt der Herr das Leben Seines Kindes mit wohltuendem Himmelstau.

Dann blüht es wie eine Lilie, schlägt Wurzel wie eine Zeder; Gnade und Kraft kennzeichnen es. Der Tau von oben will unserem Leben die bleibende Anmut und Frische des Himmels schenken, Er nimmt alles Erzwungene und Harte, alle Hektik, alle Müdigkeit fort. Aber dieser geräuschlose Tau vermittelt unserem Leben auch die Kraft Gottes, Widerstandskraft gegen harte Stöße, Kraft zum Wachsen und Überwinden. Spürst du, daß der Abend mit seinen Schatten naht?

 

®     Sei getrost; Gott weiß, was du brauchst.

 

!          Sein Tau wird auf dich fallen!

 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 21.5. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

Alle eure Sorge werft auf Ihn!

 

1.Petr.5,7 Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.

 

Unser großer Gott hat hier von unseren Sorgen gesprochen. Er gibt sich mit ihnen ab und hat für jede von ihnen eine Lösung. Wir alle haben mehr oder weniger schwere Sorgen. Gottes Wort zeigt uns, wie wir Erleichterung finden können. Mit unseren Sorgen verhält es sich ebenso wie mit unserem Heil und unserem Frieden mit Gott: Der Herr hat gesprochen und erwartet von uns, daß wir dem, was Er sagt, ganz einfach glauben.

 

Als Gottes Kinder haben wir das Recht, bei unserem himmlischen Vater Gehör zu finden.

 

 

1.Jo.5,14 Und das ist die Freimütigkeit, die wir ihm gegenüber haben, daß er uns hört, wenn wir seinem Willen gemäß um etwas bitten.

 

1.Jo.5,15 Und wenn wir wissen, daß er uns hört, um was wir auch bitten, so wissen wir, daß wir das Erbetene haben, das wir von ihm erbeten haben.

 

Wir dürfen jedoch unsere Sorgen nicht mit Situationen verwechseln, in die wir durch eigene Schuld geraten sind. Wenn wir infolge unserer Halbherzigkeit Schwierigkeiten haben, dann wollen wir es demütig unserem Gott bekennen, damit Er uns vergibt.

 

Wenn Gott Sorgen zulässt, dann will Er uns die Gelegenheit geben, unseren Glauben und unser Vertrauen auf Ihn zu bewähren.

 

Ps.55,23 Wirf dein Anliegen auf den HERRN, und er wird für dich sorgen; er wird den Gerechten in Ewigkeit nicht wanken lassen!

 

Das ist ein Gebot Gottes, dem wir gIauben und gehorchen sollen.

 

Dann werden wir den Beweis erhalten, daß Er treu ist.

 

Derjenige, der am Kreuz unsere Sünde getragen und für immer fortgeschafft hat, lebt jetzt zur Rechten Gottes, und von dort aus bietet Er uns an, unsere Lasten und unsere Sorgen für uns zu tragen. Warum wollen wir das tragen, was Er doch auf sich nehmen will?

 

Warum wollen wir uns mit dem belasten, was zu schwer für uns ist?

 

 Warum wollen wir uns der Freude berauben, die uns geschenkt wird, wenn wir erleben, daß unser Herr tatsächlich unsere Sorgen trägt, sobald wir sie Ihm überlassen?

 

1.Jo.3,19 Und daran erkennen wir, daß wir aus der Wahrheit sind, und damit werden wir unsere Herzen vor Ihm stillen,

 

1.Jo.3,20 daß, wenn unser Herz uns verurteilt, Gott größer ist als unser Herz und alles weiß.

 

1.Jo.3,21 Geliebte, wenn unser Herz uns nicht verurteilt, dann haben wir Freimütigkeit zu Gott.

 

Gott schenke uns diese Freimütigkeit!

 

Psalm 37,1-40; Matthäus 6,25-34; Philipper 4,6-7

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 12.5. entnommen )

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

 

 

Das Wirken des Heiligen Geistes

 

Joh.16,13 Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, so wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.

 

Vom Heiligen Geist, der dritten Person der allmächtigen, allwissenden göttlichen Dreieinigkeit, heißt es: Er wird nicht aus sich selbst reden. Er redet weder eigenmächtig noch von Seiner eigenen Person,

sondern Er vertritt den Sohn, gesandt im Namen des Vaters.

 

Er kommt  von der Quelle und verherrlicht den, der die Quelle ist.

 

Sein Dienst besteht darin, auszuführen, was der Vater Ihm aufgetragen hat: den Sohn zu offenbaren. Folglich ist alles, was den Sohn nicht verherrlicht, auch kein Werk des Heiligen Geistes.

«Was er hören wird, das wird er reden.» Hier wird ein Schleier gelüftet, und wir sehen eine besonders heilige Offenbarung: In der göttlichen Gemeinschaft des Vaters mit dem Sohn hat der Heilige Geist das empfangen, was Er den Jüngern sagen soll.

 

Joh.16,14 Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er nehmen und euch verkündigen.

 

Er wird es uns mitteilen, uns die damit verbundene Kraft schenken.

 

Joh.14,25 Dies habe ich zu euch gesprochen, während ich noch bei euch bin;

 

Joh.14,26 der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

 

Welche Hoffnung für uns, so ausgerüstet und bereichert zu werden! 

 

1.Kor.2,11 Denn wer von den Menschen kennt die Gedanken des Menschen als nur der Geist des Menschen, der in ihm ist? So kennt auch niemand die Gedanken Gottes als nur der Geist Gottes.

 

Damit Er es aber ausführen kann, müssen wir ganz in Seiner Hand sein, immer bereit, auf

Ihn zu hören, fügsam und gehorsam. Der Vater hat den Heiligen Geist in die Welt gesandt, damit Er den Sohn verherrliche bei den Menschen, die Ihn gekreuzigt haben. Und dieser göttliche Geist wohnt in unseren Herzen. Wir sind Sein Tempel, durch den Seine Herrlichkeit der Welt offenbar werden soll.

 

Wird unser geliebter Retter durch unser Leben, unsere Gebete und unseren Dienst verherrlicht?

 

2.Kor.3,17 Der Herr aber ist der Geist; und wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.

 

2.Kor.3,18 Wir alle aber, indem wir mit unverhülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauen wie in einem Spiegel, werden verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, nämlich vom Geist des Herrn.

 

Der Geist Christi will zu uns reden, will uns die Reichtümer der Heiligen Schrift mitteilen. Wie können wir aber hören, was Er uns zu sagen hat, wenn unser Leben eine Hetzjagd ist und von der reißenden Strömung des Lebens erfasst wird, wenn wir, ohne innezuhalten, von einer Beschäftigung

zur anderen eilen – selbst in unserem Dienst für Gott?

Lasst uns innehalten, diese fieberhafte Hektik Ihm bekennen, und uns diesem Strom entgegenstellen. Wir sollten dieselbe Stellung einnehmen wie Samuel: «Rede, denn dein Knecht hört.» Der Heilige Geist wird uns sagen, was Er vom Vater und vom Sohn gehört hat. Das ist das Leben im Heiligtum, und von dort aus werden dann Ströme lebendigen Wassers fließen, die unseren Herrn verherrlichen.

 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 5.6. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

Zu beten in aller Ausdauer und Fürbitte!

 

1.Sam.12,23 Es sei aber auch ferne von mir, mich an dem HERRN zu versündigen, daß ich aufhören sollte, für euch zu beten und euch den guten und richtigen Weg zu lehren.

 

®     Dieser Ausspruch soll uns zur Besinnung bringen.

 

®     Aufhören mit Beten ist Sünde, eine Sünde gegen den Herrn.

 

Kol.4,2 Seid ausdauernd im Gebet und wacht darin mit Danksagung.

 

 

®     Wenn wir aufhören, für jemand zu beten, dann fügen wir ihm ein Unrecht zu.

 

Die Wichtigkeit, die der Herr dem Gebet beilegt, können wir nie ermessen oder zu hoch einschätzen. Wir werden auf Erden nie ganz erfahren, welch göttliche Kraft den Kindern Gottes mit dem Gebet in die Hände gelegt wird.

®     Die Möglichkeiten des Gebetes sind unabsehbar.

 

®     Beten bedeutet, mit Gott zusammenzuarbeiten in allem, was Er vollbringen will und kann.

 

2.Kor. 1,11 Wobei auch ihr mitwirkt durch eure Fürbitte für uns, damit wegen der von vielen Personen für uns erbetenen Gnadengabe auch von vielen gedankt werde um unsretwillen.

 

®     Für andere Menschen zu beten, ist der größte Dienst, den wir ihnen erweisen können.

 

Lk.18,7 Gott aber, wird er nicht seinen Auserwählten Recht schaffen, die Tag und Nacht zu ihm rufen, wenn er auch lange zuwartet mit ihnen?

 

Lk.18,8 Ich sage euch: Er wird ihnen schnell Recht schaffen! Doch wenn der Sohn des Menschen kommt, wird er auch den Glauben finden auf Erden?

 

«Es sei ferne von mir, mich an dem HERRN zu versündigen, daß ich aufhören sollte, für euch zu beten», daß ich aufhören sollte, mit Gott zusammenzuarbeiten, bis Er erhört hat! Wir lesen, daß der Prophet Elisa seine Hand auf die Hand des Königs Joas legte und ihm befahl, einen Pfeil

abzuschießen, einen Pfeil der Rettung gegen die Aramäer.

Dann befahl er ihm, auf die Erde zu schlagen. Da schlug der König nur dreimal, anstatt fünf- oder sechsmal. Dadurch beschränkte er den Sieg, den der HERR geben wollte (2. Könige 13,14-19).

Wie oft machen wir es ebenso!

 

Wenn wir nicht beständig weiter beten, setzen wir dem, was Gott durch uns tun wollte, Grenzen. Ausdauer ist der Kern des Glaubens.

 

!          Wie leicht vergessen wir, für etwas zu beten, was uns ans Herz gelegt wurde!

 

Aufhören zu beten, wenn Gott es uns aufgetragen hat, Nachlassen in der Fürbitte, ehe die verheißene Erhörung da ist, ist aber Sünde!

 

!          Wie groß ist unsere Verantwortung!

 

Lasst uns an alle Gebetsgegenstände denken, die wir aufgegeben haben, an all die Namen, die Lebenslagen und Probleme, die wir nicht mehr vor den Thron der Gnade bringen, und lasst sie uns wieder aufnehmen!

Eph.6,18 Indem ihr zu jeder Zeit betet mit allem Gebet und Flehen im Geist, und wacht zu diesem Zweck in aller Ausdauer und Fürbitte für alle Heiligen.

 

Wir wollen uns überführen lassen von der Sünde, mit Beten für jemand oder für etwas nachgelassen zu haben. «Es sei ferne von mir, mich an  dem HERRN zu versündigen, daß ich aufhören sollte, für euch zu beten!»

 

Lukas 18,1-8;

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 6.3. entnommen )

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen ) 

Die wahre Einheit des Geistes kann leicht gestört werden!

 

1.Mo.45,24 Damit entließ er seine Brüder, und sie gingen, und er sprach zu ihnen: Streitet nicht auf dem Weg!

 

Joseph hatte sich seinen Brüdern zu erkennen gegeben und sie gesegnet. Sie hatten «alle seine Herrlichkeit in Ägypten» gesehen. Seiner Vergebung gewiss und bereichert durch seine Geschenke, sollten sie nun ihren alten Vater zu Joseph bringen. Sie hatten alles, was sie für diese Reise brauchten, Wagen und reichliche Nahrungsvorräte. Aber Joseph kannte seine Brüder, er wusste, wozu sie fähig waren, weil er ihre Treulosigkeit am eigenen Leib erlebt hatte. Als sie sich daher auf den Weg machten, klang Josephs Ermahnung an ihr Ohr: «Streitet nicht auf dem Weg!»

 

Diese Geschichte wurde zur Belehrung für uns geschrieben, die wir Gottes Vergebung erhalten haben und denen die Sünden erlassen sind.

 

Ps.133,1 Siehe, wie fein und wie lieblich ist's, wenn Brüder in Eintracht beisammen sind!

 

Ps.133,2 Wie das feine Öl auf dem Haupt, das herabfließt in den Bart, den Bart Aarons, das herabfließt bis zum Saum seiner Kleider;

 

Ps.133,3 wie der Tau des Hermon, der herabfließt auf die Berge Zions; denn dort hat der HERR den Segen

verheißen, Leben bis in Ewigkeit.

 

Der Herr hat zu uns geredet über Seine kommende Herrlichkeit als König aller Könige, der dem Hunger und dem Elend der Welt ein Ende machen wird. Aber Er kennt uns auch; Er weiß, wozu wir fähig sind, und während wir Seine Wiederkunft erwarten, sagt Er uns mit den Worten des Apostels Paulus: «Lebt im Frieden miteinander!»

 

1.Thes.5,13 Und daß ihr sie umso mehr in Liebe achtet um ihres Werkes willen. Lebt im Frieden miteinander!

 

Die wahre Einheit des Geistes kann leicht gestört werden durch einen unerlaubten Gedanken, ein unnötiges, unredliches, fleischliches Wort, eine böse Nachrede über einen Bruder oder eine Schwester.

 

Das mag vielleicht weit zurückliegen, und wir denken, es sei vergessen.

 

Mk.9,50 Das Salz ist etwas Gutes; wenn aber das Salz salzlos wird, womit wollt ihr es würzen? Habt Salz in euch und haltet Frieden untereinander!

 

Gott hat es aber nicht vergessen.

 

2.Kor.13,11 Im übrigen, ihr Brüder, freut euch, lasst euch zurechtbringen, lasst euch ermahnen, seid eines Sinnes, haltet Frieden; so wird der Gott der Liebe und des Friedens mit euch sein!

 

«Wenn du nun deine Gabe zum Altar bringst und dich dort erinnerst, daß dein Bruder etwas gegen dich hat, so lass deine Gabe dort vor dem Altar und geh zuvor hin und versöhne dich mit deinem Bruder, und dann komm und opfere deine Gabe!»

 

Mt.5,23 Wenn du nun deine Gabe zum Altar bringst und dich dort erinnerst, daß dein Bruder etwas gegen dich hat,

 

Mt.5,24 so lass deine Gabe dort vor dem Altar und geh zuvor hin und versöhne dich mit deinem Bruder, und dann komm und opfere deine Gabe!

 

Die Tatsache, daß uns Gott in Christus eine himmlische Berufung gegeben hat, sollte uns so überwältigen, daß wir wie Menschen leben, die nicht nur Gottes Vergebung und die Reichtümer Seiner Gnade besitzen, sondern sich auch gemeinsam auf die Verherrlichung mit Ihm vorbereiten.

 

«Streitet nicht auf dem Weg!» 

 

Wir sollten uns bewusst sein, daß wir von Natur nicht besser sind als Josephs Brüder. Aber wie viel mehr besitzen wir als sie! Darum sollten wir dem Wort gemäß leben: «Lebt im Frieden miteinander!»

 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 9.7. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

Der Friede Gottes ist nie von Umständen abhängig!

 

Phil.4,7 Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus!

 

Der Friede mit Gott, den der Sünder mit der Sündenvergebung und dem Heil in Christus empfängt, ist etwas anderes als der Friede, von dem hier die Rede ist; ersterer besteht auf einer juristischen Grundlage, letzterer ist die Folge der Gegenwart Gottes im Herzen und Leben des Glaubenden.

 

Das Leben vieler Christen verläuft scheinbar friedlich, ruhig, ohne Schwierigkeiten.

 

Ri.6,24 Da baute Gideon dem HERRN dort einen Altar und nannte ihn: »Der HERR ist Friede«; der steht noch bis zum heutigen Tag in Ophra der Abiesriter.

 

Aber leider kommt das häufig daher, daß solche Christen sich vom Kampf zurückgezogen haben.

 

Geben wir uns keiner Täuschung hin!

 

Dieser Friede wird am bösen Tag nicht standhalten.

 

Joh.14,27 Frieden hinterlasse ich euch; meinen Frieden gebe ich euch. Nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch; euer Herz erschrecke nicht und verzage nicht!

 

Der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, ist nie von Umständen abhängig. Er zeigt sich im Gegenteil oft inmitten von Feindseligkeiten und Widerwärtigkeiten. Das Leben derer, die diesen Frieden kennen, ist voller Schwierigkeiten und Kampf, aber in ihrem Herzen und Geist herrscht eine erhabene Ruhe, die von oben kommt. Diese Ruhe, die die Seele und den Geist fest und zuversichtlich macht, wenn alles wankt, kann man nicht erklären; sie ist höher als alle Vernunft; sie stammt nicht von der Erde, sondern vom Himmel.

 

Wie kann man zu diesem Frieden kommen?

 

Jes.26,3 Einem festen Herzen bewahrst du den Frieden, den Frieden, weil es auf dich vertraut.

 

Wenn man mit Gott und Seinem Willen in Übereinstimmung ist, wenn man in dieselbe Richtung geht wie Er und nur nach dem einen trachtet, Ihm gehorsam zu sein! Wenn diese bewusste, völlige Übergabe an Gott vollzogen ist, werfen wir entschlossen Sorgen und Unruhe auf Ihn.

Diesen Frieden, der allen Verstand übersteigt, brauchen wir in unserer Zeit, bei all der Not und dem Elend, das ebenfalls alles Verständnis übersteigt. Der Friede Gottes macht keineswegs gleichgültig oder sorglos; ein Leben, das ihn besitzt, macht sich eins mit dem Leid der Welt.

Es geht gegen den Strom an und ist infolgedessen allen möglichen Angriffen und Beunruhigungen ausgesetzt. Aber Herz und Geist bleiben unbeschädigt; die Wasserfluten können durch keinen Riss eindringen.

Die Philipper kannten Armut, Leid und Anfechtung; und gerade ihnen gilt diese Verheißung. Möchten doch auch wir täglich diesen Frieden Gottes spüren, der allen Verstand übersteigt und unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus bewahrt!

 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 7.7. entnommen )

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

 

Darum steh auf und folge Seinem Vorbild!

 

Joh.13,3 da Jesus wusste, dass ihm der Vater alles in die Hände gegeben hatte und dass er von Gott ausgegangen war und zu Gott hinging,

Joh.13,4 stand er vom Mahl auf, legte sein Obergewand ab, nahm einen Schurz und umgürtete sich;

 

In den letzten Stunden Seines Erdenlebens, ehe Er verraten wurde, erhob sich unser Herr und Meister, nicht um Seine Sache zu verteidigen oder Seine Gottheit zu beweisen, sondern Er stand auf und nahm einen Schurz, um Seinen Jüngern die Füße abzutrocknen. Nur die Bibel kann Szenen berichten, die einen so tiefen Sinn haben; nur sie kann solche Gegensätze vereinen. Die Hände, denen der Vater alles übergeben hatte, nehmen einen Schurz, das Zeichen des Dienens

für andere, der niedrigsten Arbeit!

Mtt.20,25 Aber Jesus rief sie zu sich und sprach: Ihr wisst, dass die Fürsten der Heidenvölker sie unterdrücken und dass die Großen Gewalt über sie ausüben.

Mtt.20,26 Unter euch aber soll es nicht so sein; sondern wer unter euch groß werden will, der sei euer Diener,

Mtt.20,27 und wer unter euch der Erste sein will, der sei euer Knecht,

Mtt.20,28 gleichwie der Sohn des Menschen nicht gekommen ist, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.

 

Die ganze Fülle der Gottheit wohnt in Christus, und doch schickt Er sich an, den Jüngern die Füße zu waschen, und was für Jüngern! Der, dem Himmel und Erde gehören, dem alle Gewalt gegeben ist, erniedrigt sich, anstatt Seine Macht zur Geltung zu bringen!

 

?         Können deine Hände, die gelegentlich das Schwert des Geistes schwingen, auch einen «Schurz» nehmen, um einen ganz schlichten Dienst zu tun?

?         Können dieselben Hände, die die Seiten der Bibel zum Studieren umzuschlagen verstehen – und zwar manchmal in eigensüchtiger Haltung –, auch arbeiten, um anderen Menschen zu helfen und ihnen zu schwere Lasten abzunehmen?

?         Ist dein für den Herrn brennendes Herz bereit, Seine Liebe durch einen ganz geringen Dienst an anderen zu erweisen?

 

Gal.5,13 Denn ihr seid zur Freiheit berufen, Brüder; nur macht die Freiheit nicht zu einem Vorwand für das Fleisch, sondern dient einander durch die Liebe.

 

Du hast den aufrichtigen Wunsch, Menschenseelen zu suchen; ein Licht anzuzünden, das Haus mit Fleiß zu kehren, bis der verlorene Groschen gefunden ist, um im Gleichnis zu sprechen.

Lk.15,8 Oder welche Frau, die zehn Drachmen hat, zündet nicht, wenn sie eine Drachme1 verliert, ein Licht an und kehrt das Haus und sucht mit Fleiß, bis sie sie findet?

Lk.15,9 Und wenn sie sie gefunden hat, ruft sie die Freundinnen und die Nachbarinnen zusammen und spricht: Freut euch mit mir; denn ich habe die Drachme gefunden, die ich verloren hatte!

Lk.15,10 Ich sage euch, so ist auch Freude vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.

 

 Aber verstehst du es auch, in deinem Haus den Besen zu ergreifen und für die Bedürfnisse deines Hauses zu sorgen, obwohl du weißt, dass der Vater dir alles gegeben hat, als Er dir Christus gab? Bist du ein Jünger dessen, den man den Zimmermannssohn nannte? Beweise es mit deinem

Leben!

 

Geh ans Werk, biete deine Dienste an; gib dich hin, aber im Verborgenen!

 

Nimm diesen «Schurz», diene den Jüngern still, ohne Aufsehen zu erregen. Lass dich von der Liebe einhüllen, mit der dich der Herr bis ans Ende liebt. Du lebst in einer Atmosphäre von Selbstsucht; aber du hast alles völlig in Christus. Darum steh auf und folge Seinem Vorbild!

 

Philipper 2,25-30

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 30.9. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )

Der Glaube steht nicht still; er handelt, er gehorcht

 

Hebr.11,8 Durch Glauben gehorchte Abraham, als er berufen wurde, nach dem Ort auszuziehen, den er als Erbteil empfangen sollte; und er zog aus, ohne zu wissen, wohin er kommen werde.

 

Gott hatte mit Abraham geredet, und weil der Patriarch dem Wort Gottes glaubte, rechnete Er es ihm als Gerechtigkeit an.

 

1.Mo.15,6 Und Abram glaubte dem HERRN, und das rechnete Er ihm als Gerechtigkeit an.

 

         Brauchen wir mehr, die wir dem Herrn nachfolgen wollen?

 

Der Ruf Gottes ist eine Sache des Glaubens und nicht des Gefühls. Von Abraham wird gesagt, daß er gehorchte und auszog, ohne zu wissen, wohin er kommen werde.

 

     Der Glaube steht nicht still; er handelt, er gehorcht.

 

Hebr.11,1 Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht.

 

Hebr.11,2 Durch diesen haben die Alten ein gutes Zeugnis erhalten.

 

Er  stellt keine Berechnungen an, sondern ist einverstanden mit einer ungewissen Zukunft, weil er sich der unwandelbaren Treue Gottes gewiss ist. So ist es ja auch mit unserer Errettung. Sie ist gewiss, weil Gott etwas getan hat, um uns zu retten, und uns Sein Wort gegeben hat, um es uns zu versichern. Unsere Gewissheit beruht auf dem Werk Jesu Christi am Kreuz und auf dem Wort des Gottes, der nicht lügen kann. Darum ist sie unerschütterlich, auf Fels gegründet und kennt keine Schwankungen wie die religiösen Erfahrungen, die nur auf Gefühlen und vorübergehende

Erregungen beruhen.

Der Glaubende folgt dem Ruf Gottes, indem er sich auf Seine Verheißungen stützt. Seine Gewissheit, von Gott gerufen zu sein, ist unerschütterlich.

 

     Er gehorcht und folgt seinem Gott mit Freude.

 

Röm.16,25 Dem aber, der euch zu festigen vermag laut meinem Evangelium und der Verkündigung von Jesus

Christus, gemäß der Offenbarung des Geheimnisses, das von ewigen Zeiten her verschwiegen war,

 

Röm.16,26 das jetzt aber offenbar gemacht worden ist und durch prophetische Schriften auf Befehl des ewigen Gottes bei allen Heiden bekanntgemacht worden ist zum Glaubensgehorsam

 

Röm.16,27 - ihm, dem allein weisen Gott, sei die Ehre durch Jesus Christus in Ewigkeit! Amen.

 

Kindlicher Glaubensgehorsam kennzeichnet seine Beziehung zu seinem himmlischen Vater. Er entdeckt, daß Sein Joch sanft und Seine Last leicht ist, und findet so Ruhe für seine Seele. Das ist das ganze Gegenteil von der Gesetzlichkeit solcher Menschen, die ihre Willenskraft anstrengen; sie verwechseln Wollen mit Glauben, Gesetz mit Gnade.

 

     Auf dem Glaubensweg fühlt sich das Herz wohl; die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus.

 

Wenn der Christ sich sicher ist in Bezug auf den Willen Gottes für ihn, wenn er weiß, daß er an dem Platz steht, wo Gott ihn haben will, fürchtet er sich nicht, wenn er warten muss. Als Abraham in das verheißene Land kam, geriet er nicht in Aufregung. Er bemühte sich nicht, die Verheißungen Gottes selbst zu verwirklichen. Er begann nicht, die Grenzen des Landes festzulegen oder die Einwohner des Landes zu zwingen, seine Rechte anzuerkennen. Das alles war Gottes Sache. Aber Abraham baute seinen Altar.

 

     Der Herr schenke uns diesen Glauben, der eine Überzeugung von Tatsachen ist, die man nicht sieht!

 

Römer 4,13-22

 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 18.4. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )