Informationen zur Coronakrise für und von Christen


NEU: Überarbeitung und Ergänzung der  Ausarbeitung über Corona / Impfung aus biblischer Sicht von Daniel Puhlmann und Sergej Kasper

 

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ERKENNE DIE ZEICHEN DER ZEIT

Warum nur haben so viele Geschwister keinen Blick mehr für die Zeichen der Zeit, wenn sie gerade auch heute so deutlich sind wie z.B. die Entstehung des Staates Israel im Jahr 1948? Weil es so erschrecklich ist, was in der Gemeinde Jesu vor sich geht, möchten wir an dieser Stelle einige wichtige Zitate aus der gerade neu überarbeiteten Schrift "Die Covid-Impfung - Segen oder Fluch" von D. Puhlmann und S. Kasper wiedergeben. 

 

  • "Gott hat es Seinem Volk einfach gemacht. Die „Corona-Pandemie“ entpuppte sich von Anfang an mit den Gottesdienst-, Versammlungs-, Gesangsverboten und Abstands- und Maskengeboten als antichristlich und es war nicht schwer diesen Geist anhand der Ordnungen und Gebote Gottes zu identifizieren. Doch der Wohlstand, die Bequemlichkeit und Menschengefälligkeit (d.h. die Ehre bei Menschen) hat leider viele verblendet. Die antichristliche Entwicklung der „Pandemie“ und parallel dazu viele begleitende Ereignisse haben das in vielerlei Hinsicht bestätigt."

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  • Gottes Autorität wird übergangen
  • Der Leib eines jeden Menschen gehört GOTT und steht unter seiner Autorität (2. Kor. 6,15). Der Mensch ist damit verpflichtet Behandlungen, Ernährungsmuster usw. im Gebet und durch das Wort zu prüfen, und entsprechend dem Willen Gottes zu entscheiden, wie er mit dem Leib verfährt. Direkter und indirekter Impfzwang sind damit nicht vereinbar, weil hier die Autorität Gottes umgangen wird. Der Gläubige wird, ungeachtet seiner Erkenntnis über Gottes Willen, gedrängt oder sogar gezwungen eine Impfung über sich ergehen zu lassen. Unsere Herrscher überschreiten hier klar eine Autoritätsgrenze, die weit über dem Grundgesetz steht. Sie lehnen sich mit dem Impfzwang gegen Gottes Autorität auf. Ein Christ muss konsequent dem Impfzwang entgegentreten, um sich Gott unterzuordnen, denn
  • „man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen!“ (Apg. 5,29b)  

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  • Glaube an menschliche Rettung statt an Gottes Rettung – Rationalismus
  • Es gibt zwei grundverschiedene Denkweisen in der Krise. Die erste ist eine geistliche Gesinnung. Sie sieht den souveränen Gott als Retter, der jede Seele in seiner Hand hält und „alles wirkt nach dem Ratschluss seines Willens“ (Eph. 1,11). Diese Denkweise spricht:
  • Kommt, wir wollen wieder umkehren zum HERRN! Er hat uns zerrissen, er wird uns auch heilen; er hat uns geschlagen, er wird uns auch verbinden! (Hos. 6,1)
  • Menschen, die eine geistliche Gesinnung haben, setzen ihr Vertrauen auf Gott und leben im Glauben. Die andere Denkweise, der Rationalismus, beruht auf menschlicher Erkenntnis. Diese Denkweise befürwortet eine naturalistische, wissenschaftliche Rettung durch einen menschengemachten Impfstoff, der völlig unabhängig von Glaubensgehorsam aus der Krise retten soll. Der Rationalismus setzt sein Vertrauen im Zweifelsfall auf menschliche Mittel. Viele versuchen den Rationalismus mit einer geistlichen Gesinnung zu verbinden, indem sie zum Beispiel betonen, dass die Medizin von Gott gegeben ist. Es geht aber nicht um den Gebrauch von Medikamenten, die gottgegeben sind und deren Gebrauch im Einklang mit der Bibel steht. Es geht um Fälle, in denen ein Widerspruch zwischen Gottes Wort und menschlicher Erkenntnis besteht. 

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  • Der Leib - ein Tempel des Heiligen Geistes
  • Bei der Geninjektion werden Körperzellen zur Herstellung von körperfremden Virusproteinen umprogrammiert, wonach der Körper gegen die von den eigenen Körperzellen hergestellten Proteine eine Abwehrreaktion beginnt. Der Leib des Gläubigen wird somit eine Produktionsstätte einer giftigen Substanz. Wie ist das mit dem Tempel Gottes vereinbar?
  • Wie stimmt der Tempel Gottes mit Götzenbildern überein? Denn ihr seid ein Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: »Ich will in ihnen wohnen und unter ihnen wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein«. (2. Kor. 6,16)
  • Wenn Rauchen für uns eine Sünde ist, dann ist diese Geninjektion um ein Vielfaches schlimmer. Die moderne Medizin überschreitet heute schon längst viele Grenzen, die Gott gesetzt hat (Organtransplantation, künstliche Befruchtung, Klonen, Stammzellenforschung etc.)
  • Denn ihr seid teuer erkauft; darum verherrlicht Gott in eurem Leib und in eurem Geist, die Gott gehören! (1.Kor. 6,20) 

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COVID-19-Injektionen haben vornehmlich zwei große Ziele:

 

a. Unsere DNA umzuprogrammieren, um uns zu Mensch-KI-Hybriden zu machen, die leichter zu kontrollieren sind.

 

 

b. Eine digitale Impf-ID zu implantieren, die die totale Kontrolle über jeden Menschen ermöglicht. 

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  • Die Agenda hinter der COVID-19-Impfung
  • Hinter der Impfagenda steht, wie die vielfachen geistlichen Einwände zeigen, nicht einfach eine Gesundheitsfrage. Es geht um die Realisierung einer humanistischen, antichristlichen Weltideologie. Es geht um das Aufzwingen einer Entscheidung gegen Gottes Autorität, gegen die Notwendigkeit der Heilung durch gottgewollte Buße. Es geht um eine Anpassung des Christen an die Grundsätze der Welt und seine aktive Teilhabe an einer antichristlichen Sündenmaschinerie.
  • Böse Menschen aber und Betrüger werden es immer schlimmer treiben, indem sie verführen und sich verführen lassen. (2. Tim. 3,13)
  • Wie soll dieses Projekt nun weiter vorangetrieben werden?
  • Die Weltbank klassifiziert COVID als ein Projekt, das im März 2025 endet.
  • Das Weltwirtschaftsforum (WEF) spricht vom „Great Reset“[97]. Im Juni 2020 kündigte Schwab öffentlich den Great Reset an. Die Agenda wurde auf deren Website offengelegt. Der Gründer und Vorstandsvorsitzende des WEF, Klaus Schwab[98], hat sich als Frontmann des Great Reset und der vierten industriellen Revolution entpuppt, die eine unverkennbare transhumanistische Komponente hat. Der Great Reset ist ein Markenwechsel dessen, was im früher als Neue Weltordnung bekannt wurde. Zu den Mitgliedern und Interessenvertretern des WEF gehören weltweit führende Regierungsvertreter, Unternehmensleiter, Nichtregierungsorganisationen (NGOs), Journalisten, Aktivisten, Kulturführer und Künstler, die alle zusammenarbeiten, um die technokratischen, transhumanistischen Missionen des WEF voranzutreiben. Auch wenn das Weltwirtschaftsforum nicht unbedingt die Spitze dieser Pyramide von technokratischen Eliten ist, so scheint es doch ein zentraler Machtfaktor zu sein.  

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Wir befinden uns an einem entscheidenden Punkt in der Geschichte der Menschheit, denn dies ist das Aufkommen des Transhumanismus, der eine Verschmelzung der Menschheit mit der Künstlichen Intelli-genz (KI) darstellt. 

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  • Der transhumane, digitalisierte und patentierte Mensch

  • Christen sind nicht dazu berufen bei der Machtergreifung satanischer Eliten passiv abzuwarten oder so-gar durch ihre Teilnahme an der Impfung ihre Ziele mit zu verwirklichen. Wir sind stattdessen durch die Schrift zur Aufklärung und zum geistlichen Widerstand aufgerufen:
  • … habt keine Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, deckt sie vielmehr auf … (Eph. 5,11)
  • Die kommende Weltregierung basiert auf den 10 Geboten der Georgia Guidestones[124], tritt mit ihren Grundsätzen dem HERRN entgegen. Sie will die Menschen durch Nanotechnologie und Genmanipulation vollends für den Willen des Teufels „lebendig gefangen nehmen“. Wir sollen mit Sanftmut die Widerspenstigen zurechtweisen, ob ihnen Gott nicht noch Buße geben möchte zur Erkenntnis der Wahrheit und sie wieder nüchtern werden aus dem Fallstrick des Teufels heraus, von dem sie lebendig gefangen worden sind für seinen Willen. (2. Tim. 2,25–26) Darüber hinaus sehen wir, wie sich das Wort des HERRN erfüllt:
  • Wie es aber in den Tagen Noahs war, so wird es auch bei der Wiederkunft des Menschensohnes sein. (Mat. 24,37) 

Sieben Bekenntnisse, warum ich als Christ die COVID-Spritze ablehne

1. Es ist eine Frage des Vertrauens: Ich vertraue Christus und nicht Big Pharma mit seinen Vertretern in Regierung, Vereinen und Institutionen 

So spricht der HERR: Verflucht ist der Mann, der auf Menschen vertraut und Fleisch zu seinem Arm macht, und dessen Herz vom HERRN weicht! Gesegnet ist der Mann, der auf den HERRN vertraut und dessen Zuversicht der HERR geworden ist! (Jer. 17,5.7)

 

2. Es ist eine Frage der Autorität: Ich gehöre Christus und nicht Big Pharma 

Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des in euch wohnenden Heiligen Geistes ist, den ihr von Gott empfangen habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört? Denn ihr seid teuer erkauft; darum verherr-licht Gott in eurem Leib und in eurem Geist, die Gott gehören! (1.Kor. 6,19f.)

 

3. Es ist eine Frage der Anbetung: Ich unterwerfe mich Christus und nicht Big Pharma 

Ich ermahne euch nun, ihr Brüder, angesichts der Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber darbringt als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer: das sei euer vernünftiger Gottesdienst! (Röm. 12,1)

 

4. Es ist eine Frage des Lebens und der Hingabe: Ich lebe und sterbe dem Christus und nicht für Big Pharma 

… denn für das Werk des Christus ist er dem Tod nahe gekommen, da er sein Leben gering achtete, um mir zu dienen an eurer Stelle. (Phil. 2,30)

 

5. Es ist eine Frage der Reinheit: Ich will für Christus unbefleckt sein und mich nicht beteiligen an dem Schmutz von Big Pharma 

Eine reine und makellose Frömmigkeit vor Gott, dem Vater, ist es, Waisen und Witwen in ihrer Bedrängnis zu besuchen und sich von der Welt unbefleckt zu bewahren. (Jak. 1,27)

 

6. Es ist eine Frage der Liebe: Ich liebe Christus und Seine Brüder und nicht mein Ei-genleben und diese Welt 

… würdet ihr da nicht Unterschiede unter euch machen und nach verwerflichen Grundsätzen richten? Hört, meine geliebten Brüder: Hat nicht Gott die Armen dieser Welt erwählt, dass sie reich im Glauben würden und Erben des Reiches, das er denen verheißen hat, die ihn lieben?

Ihr aber habt den Armen verachtet! Sind es nicht die Reichen, die euch unterdrücken, und ziehen nicht sie euch vor Gericht? (Jak. 2,4-6)

Verwundert euch nicht, meine Brüder, wenn euch die Welt hasst! Wir wissen, dass wir aus dem Tod zum Leben gelangt sind, denn wir lieben die Brüder. Wer den Bruder nicht liebt, bleibt im Tod. (1. Joh. 3,13f.)

 

7. Es ist eine Frage der Hoffnung: Ich hoffe auf Christus und nicht auf Big Pharma 

… denn dafür arbeiten wir auch und werden geschmäht, weil wir unsere Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt haben, der ein Retter aller Menschen ist, besonders der Gläubigen. (1.Tim. 4,10)

GOTT spricht: Sagt den Gerechten, dass es ihnen gut gehen wird; denn sie werden die Frucht ihrer Taten genießen. Wehe dem Gottlosen! Ihm geht es schlecht … (Jes. 3,10f.)

Die Welt spricht: Sagt den COVID-Geimpften, dass es ihnen gut gehen wird…

GOTT spricht: „Hört doch auf MICH, so sollt ihr Gutes essen, und eure Seele soll sich laben an fetter Speise!“ (Jes. 55,2)

 

 

DARUM SUCHE JESUM UND SEIN LICHT, ALLES ANDRE HILFT DIR NICHT!






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sowie dem Download der dort angebotenen PDF-Broschüre Die Covid-19-Impfung, Segen oder Fluch?

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Im ANHANG die neue Ausgabe DER SCHMALE WEG Heft 4 / 2021 mit dem Artikel.

Gern auch zum Weiterleiten an Interessierte…

Wir stehen in einer Glaubensprüfung!

 

Von Friedemann Wunderlich, Missionsleiter der Mission für Süd-Ost-Europa, Freudenberg

 

Wir westlichen Christen im 21. Jahrhundert müssen uns in unserem Glauben erst noch bewähren. Die aktuellen Entwicklungen in der Welt stellen uns alle vor große Herausforderungen. Welche Entscheidung ist richtig und welche falsch? Gibt es überhaupt eindeutige Antworten?

 

Ca. 250 n. Chr. schrieb Dionysius, ein Leiter der Gemeinde Jesu in Alexandrien, anlässlich der Diskussionen über die Feier des Osterfestes einen Brief an viele Gemeinden. Aufgrund neuer Gesetze und vieler gesellschaftlicher Diskussionen gerieten die Gemeinden erneut in eine Christenverfolgung. Dazu kam eine Pandemie, durch die mehr als ein Viertel (!) der Bevölkerung im Römischen Reich starb. Mich stimmen die Worte von Dionysius vor über 1700 Jahren nachdenklich: „Den Nichtchristen dürfte die gegenwärtige Lage nicht als Festzeit erscheinen. … Jetzt ist alles voll Klagen. Alle trauern, und Wehgeschrei hallt wider in der Stadt wegen der Menge der Toten und derer, die noch täglich sterben. Viel Schreckliches haben wir zuvor schon erlitten. Zunächst hat man uns vertrieben, und nur wir wurden von allen verfolgt und dem Tode ausgeliefert. Aber gleichwohl begingen wir auch damals unser Fest. Jeder Ort, wo einer zu leiden hatte, ein Feld, eine Wüste, ein Schiff, eine Herberge, ein Gefängnis, wurde für uns zum Festplatz. Das allerfröhlichste Fest aber feierten die vollendeten Märtyrer, die zum himmlischen Mahle geladen wurden. Nach der Verfolgung kamen Krieg und Hunger, die wir gemeinsam mit den Heiden zu tragen hatten. Allein trugen wir all die Schmach, die sie uns zufügten; aber auch an dem, was sie sich selbst gegenseitig antaten und litten, hatten wir Anteil. Dann freuten wir uns wiederum des Friedens Christi, den er uns allein gegeben. Aber sehr kurz war die uns und ihnen gegönnte Ruhepause. Es brach die gegenwärtige Krankheit aus. Für die Heiden ist sie ein Unglück, das alle Schrecken und jede Drangsal übertrifft. Für uns jedoch ist sie kein solches Unglück, für uns bedeutet sie vielmehr Erziehung und Prüfung gleich den früheren Drangsalen. Wenn auch die Krankheit uns nicht verschonte, aber ihr ganzer Schrecken zeigte sich doch nur bei den Heiden.“ (aus Eusebius, VII 22,1-7)

 

Kann es sein, dass Jesus Christus uns gegenwärtig prüfen möchte oder gar erziehen will (Hebräer 12,4.5)? Sind wir als Christen in unserem tagtäglichen Verhalten geprägt von einer „Heidenangst“ (Hebräer 2,14.15) oder richten wir uns in unserem Verhalten an Gottes Wort aus? Prüfungszeiten sind nicht leicht. Aber in diesen Zeiten entscheidet sich unser Leben hier auf der Erde und unser Weg in die Ewigkeit.

 

Ehrfurcht schenkt Erkenntnis

 

Wer sich als Christ heute zum Thema „Corona“ äußert, der wird schnell in eine bestimmte Ecke gedrängt. Und so finden sich viele Christen, die unruhig geworden sind und Fragen stellen oder die „falschen“ Antworten geben, entweder rechts oder links wieder. Gebraucht werden aber Christen, die weder rechts noch links denken, sondern von „oben“ her das Leben betrachten. Alle irdischen Richtungsweiser geben uns zu wenig Orientierung. Wir brauchen die Leitung durch Gott selbst. Das geschieht durch Sein Wort. Gott und Sein Wort sind wie ein Leuchtturm mitten in der Brandung. Entscheidungen unseres Lebens, die sich allein an der diesseitigen Welt ausrichten, führen ins Verderben. Die Ehrfurcht vor dem HERRN ist der Anfang der Erkenntnis; nur Narren verachten Weisheit und Zucht!“ (Sprüche 1,7)

 

Die Gesundheit des Glaubens

 

Die Gesundheit des Glaubens Die aktuellen Diskussionen über unsere Gottesdienste in „CoronaZeiten“, über die Bedeutung der physischen Gemeinschaft unter uns Christen und die Ausführung unseres Auftrages in der Welt, offenbaren unseren geistlichen Zustand. Seit vielen Jahren schon spüren wir, dass irgendetwas nicht stimmt. Mehr als durch jedes Virus in der Welt sind wir in der Gesundheit unseres Glaubens bedroht und gefährdet. Auch Gemeinden können krank werden und sterben, und jede Hilfe kommt zu spät. Entscheidend ist, wie Jesus Christus uns beurteilt.

 

Was bedeutet es für uns als Mission, als Teil der Gemeinde, im politischen Ausnahmezustand und mit vielen staatlichen Beschränkungen unseres Dienstes zu leben? In vielen unserer Arbeitsgebiete leben die Christen in den Gemeinden seit Langem in Konfrontation zur weltlichen Gewalt.

 

In unserem Teil der Welt werden zumeist drei Gründe angeführt, warum Gemeinden Präsenzveranstaltungen reduzieren oder darauf sogar ganz verzichten: Gesundheitsschutz, Gehorsam gegenüber der Obrigkeit und Solidarität mit weltlichen Gruppen, um ein positives Zeugnis zu sein. Alle diese Gründe sind weltlich und kein Ausdruck von Gottesfurcht und Gottvertrauen. Es ist hier nicht der Platz, die biblischen Argumente zu erläutern. Aber die Zeugnisse der Geschwister, die vor unserer Zeit Glauben gelebt und sich darin bewährt haben, und die aktuellen Zeugnisse aus unseren Arbeitsgebieten machen mich nachdenklich und fragend. Kann es sein, dass wir uns Gemeinde oder Kirche nennen und es in Jesu Augen gar nicht sind? Kann es sein, dass wir uns Christen nennen und in seinem Urteil gar nicht bestehen?

 

„Kommt her, alle ‚3G‘!“?

 

Während ich diese Zeilen schreibe, beginnen Diskussionen in Gemeinden, ob ab Herbst nur noch Geimpfte, Genesene und Getestete Zugang bekommen sollen zur Gemeinschaft mit Jesus Christus. Wer solche Gedanken äußert, sollte die Einladung Jesu (Matthäus 11,28) abändern und schreiben: „Kommt nur her zu mir, alle, die ihr ‚3G‘ seid!“ Wer so denkt und handelt, hat nichts mehr mit einem Heiland zu tun, der seine Nachfolger auffordert: „Geht schnell hinaus auf die Straßen und Gassen der Stadt und bringt die Armen und Krüppel und Blinden und Lahmen hier herein … dass mein Haus voll werde!“ (aus Lukas 14)

 

Wenn ich die Zeugnisse unserer Mitarbeiter lese, dann berührt es mich, wie Gemeinden jeden Tag ihre Türen öffnen für Menschen von der Straße, die in unseren klinisch sauberen Gemeinden kein Hygienekonzept erfüllen können. Wir folgen einem Herrn, der Aussätzigen die Hand gereicht hat und mit jedem Gemeinschaft suchte. Gerne erinnere ich mich an Abendmahlsfeiern mit Geschwistern, die viele Krankheiten mitbrachten. Es gab kein poliertes Silbergeschirr, sondern eine alte Öldose und dreckiges Brot. Und alle tranken aus einem Kelch und saßen eng beieinander, weil sie Jesus liebten und Jesus vertrauten.

 

Bibellesen schenkt Orientierung

 

„Ich will nicht zwei Jahre ins Gefängnis!“, schrieb vor einigen Tagen einer unserer Mitarbeiter aus dem Osten. Es ging dabei um die Frage, ob er eine Jugendfreizeit planen sollte oder nicht. Neue Gesetze verbieten es, solche Freizeiten durchzuführen. Kinderfreizeiten werden verboten – angeblich aus „Gesundheitsgründen“! Und die Mitarbeiter führen diese Veranstaltungen trotzdem durch, weil ihnen das Leben und die Ewigkeit von Kindern und Jugendlichen wichtiger sind als staatliche Gesetze. Der Gehorsam dem Staat gegenüber endet immer beim Wort Gottes. An so vielen Orten gibt es keine Möglichkeit, sich staatlich genehmigt zu versammeln. Noch nie habe ich gehört, dass Nachfolger Jesu deshalb auf die Zusammenkünfte der Gemeinde – wo auch immer – verzichten.

 

Fremdworte für die Gemeinde

 

„Lockdown“ und „Social Distancing“ sind Fremdworte für die Gemeinde Jesu und stehen immer entgegen der Gebote Gottes. Es gibt keine Nächstenliebe ohne körperliche Nähe. Es ist dringend geboten, dass wir uns neu mit dem biblisch untrennbaren Zusammenhang von Körper und Seele beschäftigen, um im Glauben nicht noch kränker zu werden. Gemeinden verfolgen bei ihren Zusammenkünften keinen Selbstzweck, sondern kommen vor Gott zusammen, um seine Gegenwart in seinem Wort zu erleben und ihn zu ehren. Das Feiern des „Liebesmahles“ ist nicht in unsere Beliebigkeit gestellt, sondern geistlich lebensnotwendig. Wer darauf verzichtet, nimmt geistlichen Schaden.

 

Ich will Jesus treu sein

 

Als jemand, der die Gemeinde Jesu liebt und die Gemeinschaft mit Geschwistern im In- und Ausland genießt, mache ich mir große Sorgen um den Zustand unserer Gemeinden. Als Kind haben wir ein Lied gesungen, an das ich in diesen Wochen oft erinnert werde und heute verstehe ich den Inhalt besser, als ich ihn als Kind verstehen konnte.

 

Fest und treu, wie Daniel war nach des Herrn Gebot, sei der Kinder Gottes Schar in der größten Not. Bleibe fest wie Daniel, stehst du auch allein! Wag es treu vor aller Welt, Gottes Kind zu sein! Starke Männer voller Licht mögen nicht bestehn, wagen Gott zu Ehren nicht in den Tod zu gehen. … Doch wer stets wie Daniel dort fest am Herrn sich hält, kann im Glauben an sein Wort widerstehn der Welt. Bleibe fest wie Daniel, stehst du auch allein! Wag es treu vor aller Welt, Gottes Kind zu sein!“

Diesen Wunsch hat Jesus mir damals bereits in mein Herz gesät: „Ich will – wie Daniel – Jesus treu sein!“ Mein Weg ist mit denen, die gottesfürchtig ihren Glauben leben, auch wenn es Nachteile, Leiden und Sterben mit sich bringt. Die Zukunft unserer Gemeinden findet nicht in schönen Gemeindehäusern statt, sondern in „Wüsten, Höhlen und Klüften der Erde“ (Hebräer 11,38). Die Zeugnisse aus der Mission und die vielen Zeugnisse aus der Kirchengeschichte spornen mich an, Jesus treu zu dienen und zu folgen.

 

Noch einmal zurück zu Dionysius und seinem Aufruf. Er schrieb: „Da die meisten unserer Brüder in übermäßiger Liebe und Freundlichkeit sich selbst nicht schonten und füreinander eintraten, furchtlos sich der Kranken annahmen, sie sorgfältig pflegten und ihnen in Christus dienten, starben sie gleich diesen freudigst dahin, angesteckt vom Leide anderer, die Krankheit der Mitmenschen sich zuziehend, freiwillig ihre Schmerzen aufnehmend. Ganz anders war es bei den Heiden. Sie stießen die, welche anfingen krank zu werden, von sich, flohen vor ihren Teuersten, warfen sie halbtot auf die Straße und ließen die Toten unbeerdigt im Schmutze liegen. So suchten sie der Auslieferung an den Tod und der Gemeinschaft mit ihm zu entgehen, was jedoch trotz aller Bemühungen nicht leicht war.“

 

Wir westlichen Christen im 21. Jahrhundert müssen uns in unserem Glauben erst noch bewähren. Gegen Ende des 1. Jahrhunderts fallen in der Beurteilung Jesu fünf von sieben Gemeinden durch. Test nicht bestanden! Einer der zwei positiven Gemeinden in diesem Test kündigt Jesus eine schwere – wenn auch begrenzte – Leidens- und Bewährungszeit an.

 

 

„Fürchte dich nicht vor dem, was du leiden wirst! Siehe, der Teufel wird einige von euch ins Gefängnis werfen, damit ihr geprüft werdet, und ihr werdet Bedrängnis haben zehn Tage. Sei treu bis zum Tod! Und ich werde dir den Siegeskranz des Lebens geben.“ (Offenbarung 2,10) Und der uns heute beurteilt, ist der HERR, dem allein alle Ehre gehört.

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ein Klartext-Artikel von Friedemann Wunderlich (Mission für Süd-Ost-Europa).
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Was hat Corona mit Gott zu tun?

Nie zuvor hat eine Krankheit die ganze Welt in die Knie gezwungen wie im Frühjahr 2020, in dem das Corona-Virus das öffentliche Leben zum Stillstand brachte. Der Shutdown wurde verordnet, Veranstaltungen wurden abgesagt, Uni­ver­sitäten, Schulen und Kitas geschlossen. Fußballspiele fanden vor leeren Rängen statt. Gottesdienste waren verboten – das gab es noch nicht einmal in Kriegszeiten.

Eine hochmobile Gesellschaft, bei der weltweit pro Tag 130 000 Flugzeuge mit 12 Millionen Passagieren die Kontinente verbinden, befand sich plötzlich im Stand-by-Modus. Dies war ein so gravierender Einschnitt, dass jeder auf dem gesamten Globus darin einbezogen wurde. Die Wucht, mit der die Menschheit plötzlich von allem betroffen war, stellte damit sogar die Klimadebatte in den Schatten.

Wir wurden überrascht im Kontext unserer Normalität – mitten hinein in unser sorgloses Alltagsleben. Wir haben Reisen gebucht und Familienfeiern geplant, alles musste kurzerhand abgesagt werden. Dazu gehören auch die großen Veranstaltungen, wie die Olympiade in Tokio, die Passionsspiele von Oberammergau, die Leipziger Buchmesse oder das Münchener Oktoberfest.

Was uns bisher selbstverständlich erschien, war plötzlich außer Kraft gesetzt.

Das Leben, wie es seinen gewohnten Gang ging, gab es mit einem Mal nicht mehr: kein Fußball, keine Konzerte, kein Theater, keine Vortragsveranstaltungen, keine Gottesdienste. Kurz und bündig gab es nur noch die Worte „abgesagt“ oder „geschlossen“. Die verordneten Maßnahmen, um die Menschen vor dem Corona-Virus zu schützen, haben die Straßen und die von Touristen überfüllten öffentlichen Plätze leergefegt. Das florierende wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben war lahmgelegt und hinter verschlossene Türen oder ins Internet verlagert. Nie zuvor in unserer Geschichte wurden grundgesetzlich verbürgte Freiheitsrechte, die wir als so elementar wahrgenommen haben – wenn auch durch gesundheitliche Vorsichtsmaßnahmen – schrittweise eingeschränkt.

Der Mikrobiologe und Präsident des Robert-Koch-Instituts in Berlin Lothar H. Wieler äußerte sich am 14.04.2020 in einer ZDF-Sendung zur Corona-Krise wie folgt: „Diese Pandemie gab es bisher nicht. Wir haben keine Blaupause, nach der wir handeln könnten. Die Krankheit ist neu.“ Dies offenbart die ganze Hilflosigkeit.

Die Corona-Krise bewirkte in allen Ländern eine ungeahnte Wirtschafts- und Finanzkrise, deren Ausmaß noch gar nicht abgeschätzt werden kann.

Für das größte Hilfspaket in der Geschichte der Bundesrepublik zum Kampf gegen Corona werden die öffentlichen Haushalte derzeit (Stand: 23. April 2020) mit 453 Milliarden Euro belastet. Zusätzlich geben Bund und Länder Garantien über fast 820 Milliarden Euro. Das sind zusammen etwa 1,2 Billionen Euro. Das ist dreimal so viel Geld, wie der Bund sonst in einem ganzen Jahr ausgibt. Von 2023 an ist der Bund verpflichtet, pro Jahr fünf Milliarden Euro an Corona-Verbindlichkeiten zu tilgen. Erst bis zum Jahr 2043 können die Corona-Lasten abgetragen sein.

Wir suchen nach einer Erklärung für diese Pandemie. Wer gibt sie uns?

 

Die Kirchen gaben uns keine Antwort

Der Historiker Prof. Michael Wolffsohn beklagt in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ vom 20.04.2020 das Schweigen der Kirche: „Ich jedenfalls habe keine theologisch tiefgehende Interpretation dieser Pandemie seitens führender Geistlicher registriert.“

Die „Welt am Sonntag“ titelte: „Wird die Corona-Krise zum Offenbarungseid für die Kirchen?“ In dem Artikel heißt es: „Die Selbstbeschränkung der Kirchen mutet seltsam an in einer Zeit, in der Orientierung mehr denn je gefragt ist. In der Friedensbewegung, in der Nachrüstungsdebatte, im Widerstand gegen die Atomkraft, im Kampf für Solidarität mit der Dritten Welt und gegen Hartz IV in Deutschland waren die christlichen Kirchen … immer ganz vorn mit dabei. Von der ehemaligen Bischöfin und Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, Margot Käßmann, konnte man über Jahre zu fast jedem Thema eine Stellungnahme oder sogar eine Belehrung erwarten. Oft auch ungefragt. Jetzt gibt sie sich wortkarg.“ [zitiert in ideaSpektrum 16.2020, S. 11]

So wenden wir uns der Bibel zu – oder anders gefragt: Was sagt uns Gott zu alledem in seinem Wort?

1. Wir leben in einer gefallenen Welt

Wir leben in einer Welt, in der unser Leben eine 100-prozentige Sterblichkeitsrate aufweist. Alles ist hier der Vergänglichkeit unterworfen. In dieser Schöpfung sind etwa 20 Millionen verschiedene Gifte bekannt. Schlangengifte haben eine so hochkomplexe Chemie, dass selbst die besten Chemiker nicht in der Lage sind, diese chemischen Verbindungen zu synthetisieren. Wer diese Welt mit all den schlimmen Dingen interpretieren will und dabei den Sündenfall am Anfang der Menschheitsgeschichte ignoriert, gelangt stets zu Fehldeutungen. Alle menschlichen Versuche, hier ein irdisches Paradies zu bauen, sind stets misslungen. Der Grund dafür ist die Sünde mit ihrem Gesetz„Der Sünde Sold ist der Tod“ (Römer 6,23, Die Bibel). Darum gibt es in dieser Welt so viele Kriege, so viel Hass, so viele Krankheiten und den Tod. In diesen Corona-Zeiten wird uns dies ganz neu bewusst.

2. Gemäß der Mehrheitsmeinung hat Gott mit Corona nichts zu tun

In unserer Zeit ist es üblich geworden, nur noch einseitig von der Liebe Gottes zu predigen; die Gerichte Gottes werden weithin ausgeklammert. Die Bibel hingegen zeigt uns, dass beispielsweise die Sintflut mit Millionen von Toten von Gott verursacht wurde, ebenso der Untergang von Sodom und Gomorra oder die Zerstreuung des Volkes Israel in alle Welt.

Kann man Gott in der Corona-Krise so einfach beiseiteschieben, wie das landauf – landab die Politiker und Kirchenoberen tun?

Für eine solche Denkweise sei hier stellvertretend der Magdeburger katholische Bischof Gerhard Feige mit seinem Beitrag in „Christ und Welt“, Nr. 17 vom 16. April 2020 genannt. Er zitiert „das jüngste gemeinsame Wort der katholischen, evangelischen und orthodoxen Kirche in Deutschland“, worin gesagt wurde: „Krankheit ist keine Strafe Gottes – weder für Einzelne noch für ganze Gesellschaften, Nationen und Kontinente oder gar für die ganze Menschheit. Krankheiten gehören zu unserer menschlichen Natur als verwundbare und zerbrechliche Wesen.“

Der Gott, der sogar die Haare auf unserem Haupt zählt (Matthäus 10,30, Die Bibel) und der jeden der 10 hoch 25 Sterne mit einem eigenen Namen versieht (Psalm 147,4), den ignorieren wir bei einem so weltweiten Geschehen wie diese Corona-Pandemie. Oder haben wir Gott schon für tot erklärt (Nietzsche)?

Nichts ist dringender als die Aussagen der Bibel zu beachten, denn nur von dorther werden wir zu einer angemessenen Beurteilung der Lage kommen. Haben wir im Zusammenhang von Dürrezeiten und Über­schwemmungen schon einmal bedacht, was in Hiob 12,15 steht? „Siehe, wenn er das Wasser zurückhält, so wird alles dürr, und wenn er’s loslässt, so wühlt es das Land um.“

3. Der vergessene Gott

Betrachten wir im Zusammenhang unseres Themas einmal den Ist-Zustand um das Geschehen in Deutschland. Im Jahr 2019 gab es in Deutschland 100 000 Abtreibungen – nach der Bibel ist das Mord. Die biblische Wahrheit des Schöpfungsberichtes haben wir einseitig und flächendeckend durch die wissenschaftlich nicht haltbare Evolutionslehre ersetzt. Ist uns bewusst, was wir damit angerichtet haben?

Indem wir sein Wort – die Bibel – ablehnen oder für nichtig erklären, bezichtigen wir Gott der Lüge.

Die Klimadiskussion nimmt Züge einer Ersatzreligion an. Mit der staatlich sanktionierten „Ehe für alle“ haben wir Gottes Gebot missachtet. Der frühere Bundespräsident Christian Wulff behauptete zum 20. Jahrestag der Wiedervereinigung in Bremen: „Der Islam gehört zu Deutschland.“ Mit solchen beklagenswerten Äußerungen öffnen wir ganz bewusst dem Islam Tür und Tor. Wie antichristlich diese Religion ist, wird deutlich an der strikten Ablehnung des Kreuzes. Im Koran werden Ungläubige – aus islamischer Sicht sind damit Christen, Juden und Atheisten gemeint – als die schlechtesten Geschöpfe bezeichnet, die noch unter dem Vieh stehen (Sure 8,57; Sure 98,6).

Wer dazu beiträgt, dass der Islam zu Deutschland gehört, trägt dazu bei, dass Deutschland zum Islam gehört. Die Liste des Fehlverhaltens könnte noch beliebig fortgesetzt werden. Wir tun so, als wenn es Gott gar nicht gäbe. Oder haben wir uns einen Märchenbuchliebergott zurechtgeschneidert – wie ihn der Nachkriegsdichter Wolfgang Borchert bezeichnete – der für nichts mehr zuständig ist? Wir sind ein gottloses Land geworden. Würden wir an einem belebten Platz einer Großstadt eine Meinungsumfrage starten und die Passanten befragen: „Glauben Sie an Jesus Christus als den gekreuzigten und auferstandenen Herrn, und haben Sie sich in einer persönlichen Entscheidung bewusst zu ihm hingewandt?“. Wie viele würden wohl mit einem eindeutigen JA antworten? Wir würden sehr deutlich unter der „5-Prozent-Klausel“ bleiben.

Sollte Gott zu alledem schweigen? In Galater 6,7 heißt es: „Irret euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten.“

4. Corona hat sehr viel mit Gott zu tun!

Wir betrachten im Angesicht der Aussagen unter Punkt 3 nun das, was Gott dem König Salomo offenbarte: „Siehe, wenn ich den Himmel verschließe, dass es nicht regnet, oder die Heuschrecken das Land fressen oder eine Pest unter mein Volk kommen lasse und dann mein Volk, über das mein Name genannt ist, sich demütigt, dass sie beten und mein Angesicht suchen und sich von ihren bösen Wegen bekehren, so will ich vom Himmel her hören und ihre Sünde vergeben und ihr Land heilen“ (2. Chronik 7,13-14, Die Bibel).

Hier lässt uns Gott wissen, dass Er in allem der Handelnde ist und bleibt. Er ist es, der den Regen zurückhält, der eine Heuschreckenplage über das Land bringt, der flächendeckende Waldbrände und Tsunamis zulässt und der eine Seuche (z.B. Pest, Corona) schickt. Corona hat also doch etwas mit Gott zu tun!

Alle diese Beobachtungen mögen wir versuchen, wissenschaftlich oder durch menschliches Versagen zu erklären oder gar dem Zufall zuzuschreiben. Wir liegen dabei genauso daneben, als wollte jemand das dreieinhalbjährige Ausbleiben des Regens zur Zeit Elias meteorologisch begründen (Jakobus 5,17-18, Die Bibel).

Durch den Propheten Amos 3,6 wird recht drastisch gesagt: „Ist etwa ein Unglück in der Stadt, das der Herr nicht tut?“ Ähnlich steht es in Jesaja 45,5a+7: „Ich bin der Herr, ... der ich das Licht mache und schaffe die Finsternis, der ich Frieden gebe und schaffe Unheil. Ich bin der Herr, der dies alles tut.“ Es erstaunt uns sehr, dass Gott sich als Verursacher von Unglücksfällen, Unheil, Seuchen u.a. vorstellt. Diese Aussage ruft im ersten Augenblick unser Entsetzen hervor. Gott lässt das Unglück nicht nur zu – Er ist der Souverän über alle Dinge. Das passt gar nicht so recht in unsere verniedlichende Vorstellung vom „lieben Gott“.

5. Wie redet Gott heute zu uns?

Gott tut nichts willkürlich. Alles hat bei ihm seine Begründung, und oft kündigt er seine Gerichte lange genug im Voraus an, um uns die Möglichkeit zur Umkehr zu geben: „Gott der Herr tut nichts, er offenbare denn seinen Ratschluss den Propheten, seinen Knechten“ (Amos 3,7). So tat es Gott z.B. vor der Sintflut (1. Mose 6,7) oder auch vor dem Untergang von Sodom und Gomorra (1. Mose 18).

In Hebräer 1,1-2 ist gesagt: „Nachdem Gott vorzeiten vielfach und auf mancherlei Weise geredet hat zu den Vätern durch die Propheten, hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn (Jesus Christus).“ Auch heute spricht Gott uns persönlich an zwar durch seinen Sohn Jesus Christus. 

Wollen wir die Corona-Krise verstehen, dann werden wir auf Jesus verwiesen.

Von ihm heißt es in Lukas 24,45: „Da öffnete er ihnen das Verständnis, so dass sie die Schrift verstanden.“ Wir werden somit auf die Schrift verwiesen, die uns Jesus durch den Heiligen Geist aufschließt. Diese biblische Ausrichtung kann uns davor bewahren, den vielen selbsternannten, aber falschen Propheten, auf den Leim zu gehen.

So können wir nach all den vorangegangenen Überlegungen die berechtigte Frage stellen, ist diese Corona-Pandemie zufällig über diese Welt gekommen, oder ist sie von Gott geschickt? Gott auszuklammern, wäre die absolut falsche Lösung. Wir sind hier mit seinem Handeln in dieser Welt konfrontiert, aber wir können es nicht eindeutig entschlüsseln. Drei Antworten scheinen mir möglich:

  • Die Pandemie ist ein Gericht über eine weithin gottlos gewordene Welt.
  • Sie ist ein Ruf Gottes zur Umkehr, damit wir Rettung in Jesus finden.
  • Sie ist ein Zeichen der baldigen Wiederkehr Jesu. Er hat uns vorausgesagt, dass seinem Kommen die „Wehen“ vorangehen (Matthäus 24,8).

6. Welche Botschaft richtet Gott an uns?

Was lernen wir von dieser Corona-Krise? Als Erstes erkennen wir unsere Hilflosigkeit. Wir müssen uns eingestehen, trotz aller technischen Machbarkeit unsere Grenzen zu erkennen. Es ist unsere Beobachtung, dass dieses Geschehen die gesamte Welt betrifft. Kein Land und keine Personengruppe ist ausgenommen – es trifft Christen und Atheisten, Muslime und Hinduisten, es trifft Junge und Alte, Arme und Reiche, es trifft Gesunde und Vorerkrankte, kurz: jeden!

Wenn Gott so universell zu jedem von uns spricht, dann stellt sich die Frage: Gibt es eine Botschaft, die ebenfalls jedem Erdenbürger gilt? Darauf gibt uns die Bibel eine sehr eindeutige und unmissverständliche Antwort, wie z.B.:

  • „Gott will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen“ (1. Timotheus 2,4).
  • „So tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden getilgt werden“ (Apostelgeschichte 3,19).

In seiner Schrift „Angst vor dem Virus?“ vergleicht Manfred Röseler das Covid-19-Virus mit einem viel heimtückischeren Virus – und das ist die Sünde. Dieses Virus bringt uns nicht nur den leiblichen, sondern den ewigen Tod (Hölle). Auch vor dieser Katastrophe werden wir in der Bibel im Voraus gewarnt (Offenbarung 21,8), so dass sie niemanden überraschend treffen wird.

Weil Gott die Liebe in Person ist (1. Johannes 4,16), will er uns heilen – wer immer wir auch sind. Durch Jesu Tod und Auferstehung ist die Medizin gegen das Sündenvirus vorhanden. Nun heißt die kurzgefasste rettende Botschaft: „Wer an den Sohn (Gottes) glaubt, der hat das ewige Leben“ (Johannes 3,36). Bekennen Sie dem Gottessohn Jesus die Verfehlungen Ihres Lebens – insbesondere die Lebensweise ohne IHN – und bitten Sie IHN, in Ihr Leben einzutreten. Dann sind Sie heil geworden und haben den Himmel gewonnen.

Wie Sie das ganz praktisch tun können, erkläre ich in dem Video „Wie ich mein Leben Jesus übergebe“https://wernergitt.de/leben

Direktor und Professor a.D.
Dr.-Ing. Werner Gitt