Gesammelte Gedanken aus dem Gute-Saat-Kalender

Viele gute und wertvolle Gedanken in diesem Kalender sind einfach zu schade für den täglichen Papierkorb, so dass wir einige zum Segen  unserer Leser hier abdrucken 
(mit freundl. Genehmigung CSV.Verlag.de).

So wird nun jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft geben.  Römer 14,12

 

Verdränge deine eigene Schuld nicht!

 

Es war am Büchertisch in der Stadt.

Der ältere Herr, den ich ansprach, reagierte aufgeschlossen und freundlich.

Ich erzählte ihm von der Liebe Gottes: Gott will nicht, dass Menschen wegen ihrer Sünden verloren gehen.

Deshalb hat Er Jesus Christus in die Welt gesandt.

Er ist am Kreuz für Sünder gestorben, damit sie für die Herrlichkeit im Himmel gerettet werden können.

 

Der ältere Mann hörte interessiert zu. Und er nahm auch den Kalender an, den ich ihm anbot. Ein paar Stunden später tauchte er plötzlich wieder auf. Begeistert erzählte er, dass er den Kalender seinem Nachbarn geschenkt habe: „Genau das Richtige für ihn! Wie für ihn geschrieben!“ - „Nein“, er selbst bräuchte keinen Kalender: „Aber mein Nachbar! Genau richtig!“

 

Wie schade!

Er glaubte, dass sein Nachbar Gott nötig hätte. Doch er verschwendete keinen einzigen Gedanken daran, dass er in derselben Lage war. Er dachte an seinen Nachbarn, das war gut - aber er dachte gar nicht daran, dass er selbst auch verloren war!

 

Wie viele denken wie er! Sie verdrängen die eigene Situation, die eigene Schuld, die eigene Ewigkeit. Sie meinen, dass die biblische Botschaft passend wäre: für den Ehepartner, die Eltern, die Tante, den Freund, den Nachbarn. Doch sie selbst gehen dabei für ewig verloren!

 

„Jeder von uns wird für sich selbst Gott Rechenschaft geben.“ - Jeder, und zwar für sich selbst!

Deshalb ist es gut, hier erst einmal an sich selbst zu denken!

 

Der Blick auf den Nachbarn ist da nur hinderlich. Nicht dem eigenen Spiegelbild davonlaufen, sondern hineinsehen, sich ihm stellen: die eigene Schuld bekennen, die eigene Sache mit Gott in Ordnung bringen, selbst errettet werden. - Und dann natürlich die Botschaft auch an andere weitersagen!

 

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Siehe, jetzt ist der Tag des Heils.  2. Korinther 6,2

 

 

 

Schicke dich an, … deinem Gott zu begegnen!  Amos 4,12

 

 

 

Aus dem Leben gerissen

 

20. November 2015. Paris verlebt das Wochenende wie gewöhnlich: Die Terrassen der Restaurants, die Konzertsäle, die Stadien - alles ist voller Menschen, die Entspannung suchen. Doch im Lauf des Abends rafft eine Serie von Attentaten 130 Menschen brutal hinweg, viele von ihnen sind junge Leute …

 

 

 

Einige Tage später findet ein Staatsakt im Invalidendom statt. Während der Trauerfeier herrscht 10 Minuten ernstes Schweigen, als die Namen der Opfer verlesen werden. Während wir zuhören, denken viele von uns daran: Auch ich hätte unter den Opfern sein können.

 

 

 

Ein feierlicher Moment, in dem die schwerwiegende Frage aufkommt: Was ist nach dem Tod?

 

 

 

Das Nichts? - Sicherlich nicht!

 

 

 

Die Ewigkeit? - Ja!

 

 

 

So sagt Gott es uns in der Bibel. Jeden erwartet die Ewigkeit - entweder in der Gegenwart Gottes im Licht oder fern von Ihm in der Finsternis.

 

 

 

Bin ich bereit, Gott zu begegnen?

 

Unser Leben kann von einem Moment zum anderen zu Ende gehen, selbst in ganz alltäglichen Situationen.

 

Und die Frage, was und wo wir in der Ewigkeit sein werden, entscheidet sich jetzt, während wir noch am Leben sind. Hören wir deshalb auf das, was Gott sagt: Er lädt uns ein, an Jesus Christus zu glauben, der uns geliebt hat und die Strafe für verlorene Sünder auf sich genommen hat.

 

 

 

Diese Einladung Gottes ist deshalb eine dringliche Angelegenheit.

 

Denn „jetzt ist der Tag des Heils“.

 

Ob wir morgen noch eine Chance zur Umkehr haben, wissen wir nicht.

 

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Sucht den HERRN, während er sich finden lässt; ruft ihn an, während er nahe ist. Jesaja 55,6

 

 

 

Trachtet nach dem HERRN …, sucht sein Angesicht beständig! Psalm 105,4

 

 

 

Gesucht und gefunden

 

 

 

Wenn wir etwas suchen, sind wir meistens damit beschäftigt, etwas Verlorenes oder Verborgenes zu finden - und das am besten ein für alle Mal. Allerdings kann „suchen“ auch noch andere Bedeutungen haben, zum Beispiel, dass man andauernd nach etwas strebt oder trachtet.

 

 

 

In einer glücklichen Ehe sind beide Bedeutungen Wirklichkeit geworden: Mann und Frau haben den Partner fürs Leben gesucht und gefunden. Sie sind glücklich - und in diesem Sinn nicht mehr auf der Suche.

 

Aber gerade weil sie sich lieben, suchen sie immer wieder von neuem die Nähe des anderen - und das vertieft ihre Beziehung und ihr Glück.

 

 

 

Um eine glückliche und tiefe Beziehung zu jedem Einzelnen seiner Geschöpfe geht es auch dem lebendigen Gott. Die ursprüngliche Beziehung ist allerdings durch die Sünde zerstört.

 

Eigenwillige Interessen haben den Blick des Menschen gefangen genommen, so dass er seinen Schöpfer gleichsam aus den Augen verloren hat.

 

Deshalb müssen wir Gott suchen - nicht, indem wir lange und fortwährend suchen oder im Nebel stochern; nein, wir müssen einfach unsere Blickrichtung, unseren Sinn radikal und grundlegend ändern.

 

 

 

Wenn jemand so zu Gott umkehrt, ist er dankbar, dass Gott ihm dann seine Sünden vergibt.

 

Er ist glücklich über den „Frieden mit Gott“ und über die neue, tiefe Beziehung zu Ihm als Vater.

 

Er ist überwältigt von der Liebe Gottes und von dem Segen, den Er seinen Kindern Tag für Tag geben will.

 

Er hat Gott „gefunden“ - ein für alle Mal; aber gerade deshalb „sucht“ er immer wieder neu „sein Angesicht“, zum Beispiel im Gebet.

 

 

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Ich kenne deine Werke, dass du den Namen hast, dass du lebst, und du bist tot. Offenbarung 3,1

 

 

 

Von Neuem geboren - Wiedergeburt

 

 

 

Die große Ausstellung zum Thema „Ägyptische Mumien“ hatte viele Interessenten angelockt. Mehr als 220 000 Besucher hatten sich in knapp 2 800 Führungen informiert. Und diese Mumien sind nicht nur von geschichtlichem Interesse; sie können uns auch in Glaubensfragen etwas Wichtiges lehren!

 

 

 

Pfarrer Wilhelm Busch zog einmal folgenden Vergleich, der unseren Eingangsvers treffend illustriert:

 


„Die Ägypter haben ihre Leichen so wunderbar einbalsamieren können, dass sie bis zum heutigen Tag nicht verwest sind. Man hat solche Mumien in den Pyramiden gefunden, in den Gräbern. Dabei ist Folgendes interessant: Ehe die Ägypter ihre Leichen in die Särge legten, putzten sie sie heraus, so dass sie ganz lebensecht aussahen. Mit Lippenstift und allen möglichen Farben erhielten sie ein richtig lebendiges Aussehen - doch sie waren und blieben Leichen.

 

 

 

Ich habe den Eindruck, dass es von solchen Typen in der Christenheit nur so wimmelt! Es sind Leute, die christlich aufgeputzt sind; aber sie wissen nichts von einem Leben aus Gott, wo das ,Ich‘ in den Tod gegeben ist … und man vom Geist Gottes regiert wird!

 

 

 

Ich möchte mit aller Deutlichkeit sagen:

 

Es ist einfach falsch, wenn man sagt: ,Wir sind alle Christen!‘

 

Nein, man muss darauf bestehen: Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, sonst kann er das Reich Gottes nicht sehen!

 

Haben wir solches Leben aus Gott?“

 

 

 

„So viele ihn Jesus Christus aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, die … aus Gott geboren sind.“ Johannes 1,12.13

 

 

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Pilatus schrieb aber auch eine Aufschrift und setzte sie auf das Kreuz. Es war aber geschrieben: Jesus, der Nazaräer, der König der Juden.  Johannes 19,19

 

 

 

Über allem steht Gott.

 

 

 

Bei den Römern war es Brauch, die Schuld eines Verurteilten auf eine Tafel zu schreiben.

 

So ließ der römische Statthalter Pilatus über dem Kreuz Jesu die Aufschrift anbringen: „Jesus, der Nazaräer, der König der Juden“.

 

Das entsprach der Anklage der jüdischen Führer, die sie gegen Jesus vorgebracht hatten. Wer ohne Zustimmung Roms Anspruch auf einen Königstitel erhob, galt als Aufrührer und wurde mit dem Tod durch Kreuzigung bestraft.

 

Aber wie verkehrt war es, den Herrn Jesus schuldig zu sprechen!

 

Denn Jesus hatte Pilatus ja erklärt, dass „sein Reich nicht von dieser Welt“ war.

 

Und Pilatus hatte seine Unschuld ausdrücklich festgestellt und gleich mehrfach öffentlich ausgesprochen.

 

Er wusste genau, dass die Führer der Juden Jesus aus purem Neid aus dem Weg schaffen wollten.

 

(Johannes 18,36; Lukas 23,14.15.22; Matthäus 27,18).

 

 

 

Doch Pilatus gab dem Druck der Hohenpriester nach und verurteilte Jesus wider besseres Wissen.

 

Ob er sich dafür mit der Inschrift über dem Kreuz revanchieren wollte?

 

Tatsächlich beschwerten sich die Hohenpriester über den Wortlaut und forderten den Zusatz, dass Jesus nur gesagt habe, er sei König der Juden. Aber Pilatus antwortete schroff: „Was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben“ (Johannes 19,22).

 

 

 

Über allem stand Gott.

 

Er sorgte dafür, dass bei allem Leid und aller Demütigung, die der Herr Jesus erfuhr, sein wunderbarer Name Jesus (= „Der HERR ist Rettung“) und sein rechtmäßiger Königstitel über dem Kreuz zu lesen waren.

 

Der Heiland litt und starb, um für alle, die an Ihn glauben, das ewige Heil zu erwirken.

 

Und einmal wird Er als „König der Könige und Herr der Herren“ auf der Erde erscheinen.

 

Schließlich wird sich „jedes Knie“ vor Ihm beugen, und „jede Zunge“ wird bekennen, „dass Jesus Christus Herr ist“ (1. Timotheus 6,15; Philipper 2,10.11).

 

 

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Jesus sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird niemals dürsten.  Johannes 6,35

 

 

 

Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das durch den Mund Gottes ausgeht.

 

Matthäus 4,4

 

 

 

Nie mehr Hunger, nie mehr Durst?

 

 

 

Die Volksmenge drängte sich um Jesus. Am Vorabend hatten sie Ihn zum König machen wollen, weil Er ihnen durch ein Wunder Nahrung gegeben hatte.

 

Aber Er hatte sich ganz allein auf den Berg zurückgezogen, denn keinem Menschen steht es zu, dem Sohn Gottes eine Würde zu verleihen. Zudem waren ihre Beweggründe fadenscheinig: Sie wollten nur satt zu essen haben.

 

Daher hatte Er ihnen auch gesagt: „Wirkt nicht für die Speise, die vergeht, sondern für die Speise, die bleibt ins ewige Leben“, und noch hinzugefügt, dass sie an Ihn glauben müssten, „den Gott gesandt hat“ (Johannes 6,27–29).

 

 

 

Stattdessen waren die Leute darauf aus, immer neue Wunder zu erleben. Deshalb erklärt Jesus ihnen jetzt: „Ich bin das Brot des Lebens“, und zeigt ihnen, dass Er die geistlichen Bedürfnisse eines jeden, der zu Ihm kommt, endgültig stillt.

 

Der Mensch hat materielle Bedürfnisse, aber auch geistliche.

 

Und solange er nicht in einer lebendigen Beziehung zu Gott steht, lebt er nicht im wahren Sinn des Wortes.

 

In seinem Innern fehlt etwas; er hat einen Durst, den nichts auf der Erde stillen kann.

 

 

 

Aber wer zum Herrn Jesus kommt und sein Leben Ihm übergibt, bekommt Antworten auf alle seine Lebensfragen, und die Bedürfnisse seines Herzens und seines Gewissens werden für immer gestillt.

 

Alle Vortrefflichkeiten Jesu Christi, des Sohnes Gottes - zum Beispiel sein reines Leben voller Liebe auf dieser Erde - werden ihm dann zur geistlichen Nahrung. In diesem Sinn wird ein wahrer Christ nie mehr hungern.

 

 

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Ich tat dir meine Sünde kund und habe meine Ungerechtigkeit nicht zugedeckt. Ich sprach: „Ich will dem HERRN meine Übertretungen be­kennen“; und du hast die Ungerechtigkeit meiner Sünde vergeben.

 

Psalm 32,5

 

 

 

Einwand: „Gott kann mir nicht vergeben!

 

 

 

Vor einigen Jahren traf ich einen Mann, der ganz unten angekommen war. Sein Körper war von Krebs zerfressen; er war wortwörtlich am Ende.

 

Seine Geschichte ließ nur erahnen, wie er sich fühlen musste.

 

Einige Jahre zuvor hatte er als Soldat in Afghanistan schreckliche Dinge gesehen und auch selbst getan.

 

Eines Tages beobachtete er dort einige Soldaten, die ein kleines Mädchen quälten und dann töteten. In rasender Wut griff er zur Waffe und erschoss sie alle.

 

Er richtete ein Blutbad an.

 

 

 

Zurück in Deutschland griff er - zerfressen von Schuldgefühlen und belastet durch seine furchtbaren Erinnerungen - zur Flasche. Seine Frau trennte sich von ihm; er selbst fand keine Arbeit mehr.

 

Nun saß er vor mir, den Tod vor Augen. Seine ganze Hoffnungslosigkeit kam zum Vorschein, als er mit Schmerz in der Stimme sagte: „Ich habe dort so schreckliche Dinge getan! Das kann Gott mir niemals vergeben - unmöglich!“

 

 

 

Anhand der Bibel zeigte ich ihm, dass Jesus Christus am Kreuz alle Sünden derer, die an Ihn glauben, auf sich genommen hat.

 

Er, der völlig Schuldlose, stand vor Gott, als ob Er selbst alle diese schrecklichen Sünden begangen hätte.

 

Er wurde dafür bestraft und hat mit seinem Tod für jede einzelne dieser Sünden bezahlt.

 

 

 

„Und genau deshalb“, erklärte ich weiter, „darfst du sicher sein, dass Gott dir deine ganze Schuld vergeben kann und will - egal, wie schlimm sie auch ist.“

 

 

 

„Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“ 1. Johannes 1,9

 

 

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Dein Wort ist Wahrheit.  Johannes 17,17

 

 

 

Die kleinste Bibel der Welt

 

 

 

Im Dezember 2007 gelang es israelischen Wissenschaftlern vom Technion in Haifa, den gesamten hebräischen Text des Alten Testaments auf einer Fläche von weniger als 0,5 Quadratmillimetern - also etwa der Hälfte eines Zuckerkorns - unterzubringen.

 

Mit einem Partikelstrahl aus Gallium-Ionen gravierten die Experten für Nanotechnologie die über 300.000 Wörter auf eine goldbeschichtete Siliziumfläche. Die ganze Operation dauerte nicht länger als eine Stunde.

 

Einziger Nachteil dieser „Nano-Bibel“: Sie ist nicht gerade leicht zu lesen.

 

 

 

Das lässt uns an Abertausende von Bibeln denken, die zwar hervorragend lesbar sind, aber selten oder gar nicht gelesen werden. Dabei ist die Bibel alles andere als nur ein Versuchsobjekt, mit dem sich die Errungenschaften modernster Technik präsentieren lassen. Nein, die Bibel ist ein einzigartiges Buch, weil ihr Text von der ersten bis zur letzten Seite göttlichen Ursprungs ist.

 

 

 

Zwar wurden die einzelnen Bücher der Bibel von ungefähr 40 verschiedenen Schreibern verfasst; aber diese schrieben, „getrieben vom Heiligen Geist“. Deshalb bezeugt die Bibel auch über sich selbst: „Alle Schrift ist von Gott eingegeben“ (2. Petrus 1,21; 2. Timotheus 3,16). Und deshalb staunen aufmerksame Bibelleser bis heute über die Harmonie und die Aktualität des Wortes Gottes. In der Bibel finden sie die Wahrheit über Gott und die Wahrheit über sich selbst.

 

 

 

Wenn jemand die Botschaft der Bibel annimmt und an den Sohn Gottes glaubt, erfährt er, dass Gott an ihm etwas getan hat, was noch erstaunlicher ist als die Pioniertat von Haifa:

 

 

 

„Ich werde mein Gesetz in ihr Inneres legen und werde es auf ihr Herz schreiben; und ich werde ihr Gott, und sie werden mein Volk sein.“ Jeremia 31,33

 

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Jesus sprach zu seinen Jüngern: Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit, wo ich bin, auch ihr seiet.  Johannes 14,3

 

 

 

Unser Herr Jesus kommt für ALLE sichtbar wieder!

 

 

 

Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs - so erzählt ein Engländer - wurde ich zum Dienst in Nordafrika eingezogen. Zu meiner Mutter sagte ich: „Mutter, wenn Gott mich am Leben erhält, werde ich zu dir zurückkommen.“

 

 

 

Sie wartete sechs Jahre lang. Hätte man sie gefragt, worauf sie warte, so hätte sie geantwortet: „Ich warte darauf, dass mein Sohn heimkommt.“ Hätte man weiter gefragt: „Heimkommen? Du erwartest doch wohl nicht, dass er persönlich, sichtbar, tatsächlich zurückkommt?“, dann hätte meine Mutter erwidert: „Doch, genau auf diese Weise wird er wiederkommen!“ Und wenn jemand versucht hätte zu erklären: „Bestimmt erhältst du Briefe von ihm; oder er schickt dir Pakete; das wird er gemeint haben; darin kommt er zu dir“, dann hätte meine Mutter unerschütterlich entgegnet: „Nein, so hat er es nicht gemeint; er hat gesagt, dass er selbst zurückkommen will.“

 

 

 

Nach dem Krieg wurde ich entlassen und kehrte mit dem Schiff in die Heimat zurück. Ich schritt den Landungssteg hinunter und umarmte meine Mutter mit den Worten: „Mutter, hier bin ich!“

 

 

 

Der Herr Jesus Christus ist nach seinem Tod und seiner Auferstehung in den Himmel zurückgekehrt. Aber Er hat den Christen zugesagt, tatsächlich und persönlich wiederzukommen.

 

Damit ist nicht gemeint, dass Er nur in übertragenem Sinn mit seiner Hilfe zu uns kommt, wenn wir zu Ihm beten oder in Schwierigkeiten sind.

 

Zwar ist Christus den Gläubigen schon jetzt in allen Lebensumständen nahe, und das gibt ihnen eine tiefe Geborgenheit und Freude (Matthäus 28,20).

 

Aber eine besondere Verheißung und eine besondere Freude für den Gläubigen ist es, dass Christus ‘‘persönlich‘‘ wiederkommen wird.

 

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So hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.  Johannes 3,16

 

 

 

Gott ist Liebe!

 

 

 

Gott ist Liebe. Das klingt schön - aber stimmt es denn auch? Es gibt doch so viel Not und Herzeleid in der Welt, so viel Ungerechtigkeit. Muss man da nicht fragen, wo die Liebe Gottes überhaupt zu sehen ist?

 

 

 

Solange in unserem Leben alles glattging, haben wir vielleicht geglaubt, dass Gott Liebe ist. Aber dann kam plötzlich ein Orkan auf, der alles zerschlagen hat. Und damals - nicht wahr? -, da haben wir ein Fragezeichen hinter Gottes Liebe gemacht.

 

 

 

Dennoch ist Gott Liebe. Doch um das zu glauben, muss man einen überzeugenden Grund haben. Und den gibt es! Es ist das Kreuz von Golgatha. „So hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab.“ Wir müssen von unseren eigenen, nur zeitweiligen Erfahrungen absehen und sowohl Gott als auch uns selbst im Licht des Kreuzes Christi sehen. Dort erblicken wir den leuchtenden Beweis für die Liebe Gottes.

 

 

 

Dazu gehört noch diese wichtige Tatsache:

 

Wer vom Kreuz Jesu redet, muss auch von der Sünde reden. Denn das Kreuz Christi hat mit unserer Sünde zu tun.

 

An diesem Kreuz musste Jesus Christus den Sühnetod erleiden.

 

 

 

Wer jetzt schuldbewusst zu Gott kommt und im Glauben zu dem Gekreuzigten aufschaut, der erfährt die Liebe und das Erbarmen Gottes in der Vergebung seiner Schuld:

 

 

 

An dem Kreuze trug der Reine
deiner Sünde Lohn;
sieh, wie liebt dich dieser Eine,
Gottes Sohn!

 

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Bei dir ist der Quell des Lebens, in deinem Licht werden wir das Licht sehen.  Psalm 36,10

 

 

 

Gott appelliert an dein Herz!

 

 

 

Einkauf in einer der vielen Filialen des Möbelriesen. Zwischen Zeitschriftensammlern, Aufbewahrungsboxen, Schubladenkästen und anderen mehr oder weniger nützlichen Utensilien, die Ordnung im Haus schaffen sollen, sticht mir ein Werbeslogan ins Auge:

 

„Das Leben wird leichter, wenn du findest, wonach du suchst.“

 

 

 

Klar, dem Werbetexter ging es um blanke Verkaufsunterstützung; klar auch, dass sich das Suchen und Finden hier nur auf Gegenstände bezieht, die man verlegt haben könnte, also um materielle Dinge, die man bereits besitzt!

 

 

 

Ebenso klar ist: Auch bei der Suche nach ideellen Werten sollten wir genau wissen, wo wir diese finden können!

 

Wo finden wir den Sinn für unser Leben, wo Geborgenheit, Sicherheit, Frieden und bleibende Freude?

 

 

 

Angebote gibt es, nicht anders als bei materiellen Gütern, sehr viele. Aber „zu finden, wonach wir suchen“, ist bei den ideellen Werten noch schwieriger.

 

Wer klug ist, geht zur Quelle: zur Quelle alles Guten, zu Gott selbst, der Quelle des Lebens.

 

 

 

Nur Gott will und kann den tiefen Lebensdurst stillen. In Jesaja 55 können wir lesen, wie Gott uns zu sich ruft und uns seinen Reichtum „ohne Geld und ohne Kaufpreis“ anbietet. Zugleich warnt Er uns vor den anderen Angeboten, die nicht umsonst sind und uns dennoch nicht das geben können, wonach wir suchen. Er ruft uns zu:

 

 

 

„Sucht den HERRN, während er sich finden lässt; ruft ihn an, während er nahe ist.“

 

 

 

Wer müde ist vom Suchen, wer wirklich finden will, der sollte nicht zögern.

 

Gott appelliert an unser Herz - da gilt es, freimütig zuzugreifen!

 

 

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Ihr wart ohne Christus …, keine Hoffnung habend und ohne Gott in der Welt. Jetzt aber, in Christus Jesus, seid ihr, die ihr einst fern wart, durch das Blut des Christus nahe geworden.

 

 

Epheser 2,12.13

 

 

 

Vor mir fährt ein Auto, das auf seiner Heckscheibe in großen Buchstaben verkündet: Kommen Sie neu in unser Team! Die ABC-Versicherung sucht Superhelden! Ich lese es und denke: Prima - wieder nichts für dich! Du bist kein Superheld, dich können sie nicht gebrauchen.

 

 

 

Survival of the Fittest ist die Botschaft des Darwinismus. Sie bedeutet: Nur der Stärkere überlebt - der Schwächere muss sterben. Gefragt ist also der Beste, der Stärkste, der Klügste oder der, der sich am besten anpassen kann. - Ob diese Beschreibung auf mich zutrifft, ob ich hier gute Chancen hätte? Ich habe da große Zweifel. Zweifel habe ich allerdings auch, ob diese Botschaft wirklich wahr ist. Denn es gibt viele Tatsachen und Beobachtungen, die ihr widersprechen.

 

 

 

Bei Gott ist alles anders. Gott sucht keine Helden, sucht nicht die Stärksten, Schönsten, Reichsten oder Erfolgreichsten. Bei Ihm hat jeder eine Chance! Er sucht Schwache, Alte, Kranke, Gescheiterte und Zerbrochene - aber auch Starke, Reiche und Schöne. Er sucht einfach jeden!

 

 

 

Gott sucht Menschen, denen bewusst ist, dass sie „ohne Christus“ sind, dass sie von sich aus keine Möglichkeit und Hoffnung haben, in den Himmel zu kommen. Gerade für sie ist Jesus Christus gekommen! Er ist gekommen, „zu suchen und zu erretten, was verloren ist.“ (Lukas 19,10)

 

 

 

Wissen Sie, hier fühle ich mich angesprochen, hier fühle ich mich ernst genommen! Ich weiß: Gott kennt mich und meint mich und will mich! Das macht mich glücklich - und das macht mich reich!

 

 

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