C. H. Spurgeon - Zitate :

 

Ich fürchte, dass aller Nutzen, den ich aus der Zeit des Wohlergehens und den glücklichen Stunden gezogen habe, fast auf einem Pfennig Platz finden würde. Doch das Gute, das ich durch meine Sorgen und Schmerzen und mein Leid erhalten habe, ist fast unermesslich. Was schulde ich nicht dem Hammer und dem Amboss,  dem Feuer und der Feile. Anfechtung ist das beste Möbelstück meines Hauses. Ich habe Gott kennengelernt wie nie zuvor. Darum kann ich Gott danken im Leid, denn Gott weiß, was er tut.

  

 

Nichts hat die Einheit der wahren Gläubigen so stark gefördert wie der Bruch mit den Falschen. Trennung von solchen, die fundamentale Irrtümer gewähren lassen oder das „Brot des Lebens“ den verderbenden Seelen vorenthalten, ist keine Spaltung, sondern nur das, was die Wahrheit, das Gewissen und Gott von allen erwarten, die treu erfunden werden wollen.

 

  

Glauben heißt vertrauen, ganz auf die Person, das Werk, den Verdienst und die Macht des Sohnes Gottes vertrauen! Vergiss alle Angst, wenn du Jesus vertraust! Wir müssen glauben, um schauen zu können; nicht sehen wollen, um glauben zu können!

 

  

Er soll eilen, des Herrn Gebote zu halten. Aber er soll nicht eilen in einem ungeduldigen oder ungehörigen Eifer. Er soll nicht eilen in seinen Erwartungen, indem er das Gute sofort und auf der Stelle verlangt, sondern Gottes Zeit abwarten. Glaubende können warten.

 

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Achtet darauf, den Geist Gottes aus tiefstem Herzensgrund zu preisen, und staunt immer wieder dankbar darüber, dass er sich herablässt, sein Werk durch euch zu tun.

 

Alle Dinge sind in den Händen Gottes sicher geborgen. Was wir ihm anvertrauen, wird er behüten.

 

Alle unsere Büchereien und Studierstuben sind leere Räume im Vergleich mit unserem Kämmerlein. Wir wachsen, wir gedeihen prächtig, wen wir viel im Kämmerlein beten.

 

Alle, die ihren hoffnungslosen Zustand fühlen, sind eingeladen, zu Jesus zu kommen.

 

Alles, was weniger ist als endlose Pein in der Hölle, ist schon Gnade, Gnade, die uns Gott in keiner Weise schuldet.

 

Anfechtungen sind oft die dunkle Unterlage, auf der Gott die Edelsteine seiner Gnadengaben zum Schmuck ausbreitet, damit sie um so glänzender strahlen.

 

Ängstlichkeit nimmt nicht dem Morgen seine Sorgen, aber dem heute seine Kraft.

 

Aus der Wurzel des Glaubens wächst die Frucht der Freude.

 

Bei jeder Bekehrung gibt es einen eindeutigen Wechsel von der Finsternis zum Licht und vom Tod zum Leben.

 

Bekehrungen lassen sich nicht in Formen pressen.

 

Besser die Bibel im Herzen als eine Bibel im Regal.

 

Besser ein blinder Heiliger als ein scharfsichtiger Sünder.

 

Beständigkeit ist das Kennzeichen der wahren Christen. Das Christenleben besteht nicht nur in einem Anlauf auf den Wegen Gottes, sondern im Ausharren, so lange unser Leben währt.

 

Beten ohne Inbrunst ist so gut wie jagen mit einem toten Hund; beten ohne innere Vorbereitung ist so gut wie mit einem blinden Falken auf die Beize gehen.

 

Betend das Wort Gottes studieren ist nicht nur eine Art, Weisung zu empfangen, es ist auch ein Akt der Hingabe.

 

Bitten und Danken gehören zusammen wie die Unter- und Oberlippe eines Mundes.

 

Blicke auf Jesus und fürchte dich nicht! Du kannst nicht straucheln, wenn du, während du gehst, deine Augen auf Jesus richtest.

 

Braucht das Gebet als Bohrer, und Brunnen lebendigen Wassers werden euch aus dem Wort entgegenquellen.

 

Brüder, lest die Bibelstellen am meisten, die euch am meisten wehtun.

 

Christus betete für die Bösen, für die Unwissenden, für seine Verfolger.

 

Christus braucht nichts mehr zu vollbringen, um deine Vergebung zu bewirken; das Versöhnungswerk ist ganz vollbracht.

 

Christus ist eine Blume, aber er verwelkt nicht; er ist ein Fluss, aber er ist nie trocken; er ist eine Sonne, aber er kennt keine Verfinsterung; er ist alles in allem, aber er ist etwas mehr als alles.

 

Christus ist noch nie bei einem Menschen nur halb eingekehrt.

 

Christus wird besser erkannt durch das, was er selbst sagt, als duch das, was seine Freunde über ihn sagen.

 

Das Evangelium gilt auch denen, die den Glauben verfolgen. Es richtet die Pfeile der Liebe gegen die Herzen der Feinde.

 

Das Evangelium von der Stellvertretung macht den zu unserer Zuflucht, der sonst unser Richter wäre.

 

Das Feuer Gottes, welches Christus uns gebracht hat, fährt fort zu brennen, mag der Mensch auch tun, was er will, um es zu löschen.

 

Das Gebet ist der himmlische Hafen, in dem wir uns vor den Stürmen des Lebens bergen.

 

Das Gebet kann die Schätze Gottes aufschließen und die Pforten der Hölle zuschließen.

 

Das Gebet sollte der Schlüssel für den Tag und das Schloss für die Nacht sein.

 

Das Heil findet uns in der Finsternis, lässt uns aber nicht darin. Das Licht scheint denen, die im Todesschatten sitzen.

 

Das heilige Wort hat mehr Kritik erdulden müssen, als die bestgeprüfte Philosophie und Wissenschaft, und es hat jeder Prüfung standgehalten.

 

Das Herz kommt nur in der Gegenwart, Gottes selbst zur Ruhe, zur Unterordnung unter Gottes Willen und zu fester Zuversicht.

 

Das höchste Ziel unserer Gotteskindschaft muss sein, dass wir unsern Herrn und Meister verherrlichen.

 

Das ist das Evangelium: Vertraue Jesus Christus, der für die Schuldigen starb, und du wirst gerettet werden.

 

Das Licht muss unser Leben sein, wenn unser Leben Licht sein soll.

 

Das sind glückliche Menschen, die, auch wenn sie auch nie zu den Füßen Gamaliels gesessen haben und von Aristoteles nichts wissen, auch in der scholastischen Moral ganz unbewandert sind, doch gelernt haben, dem Lamme nachzufolgen, wo es hingeht.

 

Das Verlangen, der Trübsal zu entfliehen, ist ein selbstsüchtiger Wunsch. Vielmehr sei unser Sehnen und Sorgen, dass wir Gott verherrlichen mögen durch unser Leben, solange es ihm gefällt, und wäre es auch mitten unter Kampf und Mühe und Leiden.

 

Das Volk Gottes ist immer noch die Krone der Menschheit. Gott segne es!

Das Wort des Herrn ist gegen die Ideen der Menschen wie ein Garten gegen eine Wüste.

 

Das Wort Gottes ist heute noch genauso mächtig wie damals in den Händen unseres Herrn Jesus.

 

Das Wort Gottes ist wie sein Autor unendlich, unermesslich, immerwährend.

 

Das, was Gott Freude macht, wird auch uns Freude bringen.

 

Davids Herz war häufiger verstimmt als seine Harfe.

 

Dein Seufzen kann das Herz Gottes bewegen. Dein Gebet kann seiner Hand Stillehalten gebieten. Dein Glaube kann seinen Arm bewegen.

 

Deine Gebete werden im Himmel alle aufbewahrt. Werden sie auch nicht sogleich erhört, so werden sie doch nicht vergessen.

 

Dem Mann Gottes wird zuletzt Frieden ohne Ende geschenkt. Sein Lebensweg ist vielleicht rauh, aber er führt heimwärts.

 

Der die Sperlinge ernährt, gibt auch dir, wessen du bedarfst.

 

Der erste Sprecher ist nicht immer der weiseste Mann.

 

Der Friede wird nur durch die Herrschaft des Friedefürsten gegründet werden. Er muss die Herzen der Menschen erneuern und allein über sie herrschen. Dann werden sie aufhören, zu verwunden und zu töten.

 

Der Frieden der Gläubigen ist nicht eine Sache bestimmter Tage und Zeiten; er geht nicht mit der Sonne auf und unter.

 

Der gesündeste Zustand eines Christen besteht darin, dass er allezeit leer ist im eigenen Ich und beständig von dem Herrn abhängig, dass er allezeit arm ist in der eigenen Seele und reich in Jesus.

 

Der Glaube gehört ins Wohnzimmer, nicht ins Gästezimmer.

 

Der Glaube hat eine heilige Ansteckungskraft, wenn er mutig vorangeht. Andere lernen dadurch, dem Herrn zu vertrauen.

 

Der Glaube ist erfinderisch, aber er liebt auch ein vorangehendes Beispiel.

 

Der Glaube rettet uns, weil er uns an Jesus Christus bindet, der eins mit Gott ist und uns so in Verbindung mit Gott bringt.

 

Der Glaube sieht stets den Bogen des Bundes, wo die Vernunft die Wolke der Trübsal sieht.

 

Der Gläubige wartet, Gott wirkt. Der Herr hat unsere Sache in die Hand genommen, und er wird seine Hand nicht zurückziehen, bis er alle Verheißungen erfüllt hat.

 

Der große Zufluchtshafen des Himmels ist das beständige Gebet. Tausende von Schiffen, von Stürmen gezeichnet, haben dort Zufluchtsort gefunden. Wenn ein Sturm aufkommt, tun wir gut daran, mit vollen Segeln darauf Kurs zu nehmen.

 

Der Herr achtet auf seine Kinder mit wohlgefälligem und liebendem Blick. Sie sind ihm so viel wert, dass er seine Augen nicht von ihnen abwenden kann. Er wacht über jeden einzelnen so sorgfältig und aufmerksam, als ob es kein anderes Geschöpf auf der ganzen Welt gäbe.

 

Der Herr beherrscht auch das Böse und lässt es dem Guten dienen.

 

Der Herr denkt an uns, und zwar unser ganzes Leben lang. Da Gott unveränderlich ist, wird er in der Zukunft an uns denken, wie er es in der Vergangenheit getan hat.

 

Der Herr führt alle Dinge zu einem guten Ende. Was er angefangen hat, vollendet er. Was er in die Hand nimmt, führt er durch.

 

Der Herr ist jeder Not gewachsen. Seine Kraft reicht immer aus, um uns zu retten.

 

Der Herr Jesus kam nicht in die Welt, um Güte und Gerechtigkeit unter den Menschen zu suchen, sondern um Güte und Gerechtigkeit zu bringen und sie solchen Menschen zu verleihen, die keine haben.

 

Der Herr Jesus versteht uns bis ins tiefste. Wenn andere unseren Kummer nicht teilen können, weil sie ihn nicht verstehen, so kommt doch der Herr Jesus bis in die tiefsten Tiefen zu uns und versteht unser bitterstes Herzeleid, weil er es selbst erlebt hat.

 

Der Herr kann nicht nur schnell zu denen kommen, die ihn suchen, sondern er kann auch diejenigen einholen, die vor ihm weglaufen.

 

Der Herr kümmert sich um alles, was mich betrifft.

 

Der Herr tröstet die Einsamen, Enttäusch­ten, Verzagten und Verzweifelten. Wenn du niedergeschlagen bist, wende dich gleich an den Herrn; er richtet dich wieder auf.

 

Der Herr weiß wohl, dass du dein Herz nicht ändern und deine Natur nicht bessern kannst. Aber er weiß auch, dass er beides tun kann.

 

Der Herr will niemandem etwas schuldig bleiben. Was wir um seinetwillen verlieren oder aufgeben, das kann er uns tausendfältig erstatten.

 

Der Herr will, dass sein Volk sich über seine nie ermüdende Liebe freut. Er will uns nicht traurig und verzagt sehen.

 

Der Herr will, dass sein Volk sich über seine nie ermüdende Liebe freut. Er will uns nicht traurig und verzagt sehen.

 

Der Mutterboden einer Erweckung sind Gebetskreise, die Kraft einer Erweckung kommt aus der Verkündigung biblisch fundierter Lehre.

 

Der Schatten des Allmächtigen nimmt dem Schatten der Nacht alles Grauen. Wenn wir von den Fittichen Gottes beschützt werden, fürchten wir uns nicht mehr vor den geflügelten Schrecken, die die Erde bevölkern.

 

Der Schwachgläubige ist so gut ein Kind Gottes wie der Glaubensheld. Unser himmlischer Vater hat das gleiche liebevolle Herz für alle.

 

Der Tod ist eine ernsthafte Glaubensprüfung.

 

Der Tod ist nicht das Wohnhaus, sondern nur die Vorhalle; nicht das Ziel, sondern nur der Durchgang.

 

Der Weg durchs Tal der Todesschatten ist finster; aber wir dürfen ihn furchtlos betreten, denn wir wissen, dass Gott mit uns ist, wenn wir durchs finstere Tal wandern. Wir müssen Abschied nehmen von allem, was uns hier lieb und teuer gewesen ist; aber wir gehen ins Vaterhaus, in unseres Vaters Heimat, wo Jesus ist.

 

Der Weise betet mit Mose und kämpft mit Josua.

 

Die altmodischen Gläubigen konnten alles, was sie glaubten, mit Kapitel und Vers hersagen, aber wie selten sind sie geworden!

 

Die auserwählte Kirche ist errettet, um andere zu retten; gereinigt, um zu reinigen; gesegnet, um zu segnen.

 

Die Bibel ist kein theologisches System, sondern ein Handbuch für den Himmel; sie ist ein Führer für das ewige Leben und ebenso geeignet für den Mann am Pflug wie für das Kind in der Schule.

 

Die Bibel, die Bibel allein ist die Musterlehre, die Musterpraxis, die Mustererfahrung eines Christen, und was darüber ist, das ist vom Bösen.

 

Die Errettung geschieht nicht dadurch, dass wir unser eigenes Verderben kennen, sondern dadurch, dass wir uns völlig auf die Erlösung durch Jesus Christus verlassen.

 

Die Fähigkeiten, die in einem Menschen liegen, sind größer, als er weiß, und die Fähigkeiten, die Gott einem Menschen verleihen kann, sind größer, als er träumt.

 

Die Fürbitte ist für den Menschen, der sie richtig übt, ein Merkmal innerlicher Gnade und ein gutes Zeichen vom Herrn. Du darfst gewiss sein, dass dein König dich liebt, wenn er dir erlaubt, ein Wort für deinen Freund an ihn zu richten.

 

Die Gemeinde hat die Aufgabe, denen, die am tiefsten gefallen und am unwissendsten sind, unermüdlich nachzugehen.

 

Die göttliche Gnade ist wie ein strömender Fluss, fruchtbar, reich, nie versiegend.

 

Die göttlichen Schatzkammern würden überfließen, wenn die Dankesgebühren ehrlicher entrichtet würden.

 

Die größte Quelle des Glaubens ist die Betrachtung des Kreuzes Christi.

 

Die Hälfte des Unheils in der Welt, wenn nicht mehr, ist nicht auf die unverhüllte Lüge, sondern auf verdrehte Wahrheit zurück zu führen.

 

Die Hauptsache ist nicht, früh aufzustehen, sondern den Tag gut auszunutzen.

 

Die Heilige Schrift ist das Wickelband des heiligen Kindes Jesus; löse es auf, so findest du deinen Heiland.

 

Die Heilige Schrift ist für uns wie der "Turm Davids, zum Arsenal erbaut, mit tausend Schilden behängt, alles Schilden der Helden". Wenn wir Waffen brauchen, müssen wir hierherkommen, und nur hierher. Ob wir das Schwert zum Angriff suchen oder den Schild zur Verteidigung, wir müssen es in dem inspirierten Buch finden.

 

Die Heilige Schrift ist im Reich Gottes wie Gott im Universum - vollkommen genug.

 

Die Heilige Schrift: der große Brief Gottes an die Menschen.

 

Die höchste Position in der Gemeinde hat immer der, der gern den untersten Platz wählt.

 

Die Kinder Gottes bauen nicht auf ihre eigene Treue, sondern auf die Treue des Herrn.

 

Die Lehre von den Bünden ist die wichtigste aller Theologien.

 

Die Menschen reiten auf Hirschen, wenn sie nach Gewinn jagen, und auf Schnecken, wenn sie auf dem Weg zum Himmel sind.

 

Die menschliche Gesellschaft verdankt ihre Erhaltung einzig und allein der erhaltenden Macht Gottes.

 

Die offenen Türen des Himmels laden auch den schwächsten Gläubigen zum Eintritt ein.

 

Die Religion ist eine Speise, die heiß aufgetragen werden muss, lauwarm erregt sie Ekel.

 

Die Schwäche der Hand wird die Kraft der Arznei nicht verringern.

 

Die schwarzen Schiffe der Trübsal kehren mit Perlen der Gnade beladen wieder heim!

 

Die Sorge macht, dass wir die Lebenskraft verlieren. Innere Ruhe und Zufriedenheit verlängern dein Leben.

 

Die spanische Inquisition mit allen ihren Martern ist nichts gegen die Foltern des erwachenden Gewissens.

 

Die Tage eines Christenlebens sind wie Diamanten der Gnade, die auf die goldene Schnur göttlicher Treue gezogen sind.

 

Die Treue und Zuverlässigkeit Gottes sind die Grundlagen und der Eckstein für unsere Hoffnung auf Bewahrung bis zum Ende.

 

Die Tür der Reue führt in die Halle der Freude.

 

Die Verbindung von Gnade und Gerechtigkeit kann nur in dem Sühneopfer des Herrn Jesus Christus deutlich gemacht werden. Am Kreuz sehen wir, wie gnädig der Herr ist und wie gerecht.

 

Die Verhältnisse mögen immer trauriger werden, Wolke mag sich auf Wolke türmen; aber wenn es so finster wird, dass ich die Hand nicht vor Augen sehen kann, so kann ich doch die Hand des Herrn noch sehen.

 

Die Verheißungen Gottes sind für die Gläubigen ein ständiges Festmahl.

 

Die Vernunft ist ein Licht, doch der Glaube ist eine Sonne.

 

Die Völker sind so schwer zu beherrschen wie das Meer. Gott allein ist König aller Völker. Das Meer gehorcht ihm, und auch die Völker müssen ihm gehorchen.

 

Die Vorrechte des Evangeliums sind die Stolpersteine des Gesetzlichen.

 

Die wahre Verlängerung des Lebens besteht darin, dass wir bewusst leben, dass wir keine Zeit vergeuden, sondern jede Stunde für die höchsten Zwecke benutzen.

 

Die wahre Wiedergeburt ist bis aufs i-Tüpfelchen das Werk des Geistes.

 

Die wahre Wurzel der Heiligung liegt im Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

 

Die Wahrheit Gottes ist der einzige Schatz, nach dem wir suchen, und die Schrift der einzige Acker, in dem wir danach graben.

 

Die Wahrheit in der Schrift wird uns niemals selig machen, bis sie die Wahrheit im Herzen wird.

 

Die Wahrheit, die das Herz erneuert, gibt auch Freude in das erneuerte Herz. Freie Gnade schafft fröhliche Menschen.

 

Diese Welt der Schmerzen ist nur die Schwelle zu einer Welt der Wonne.

 

Dieselbe Hand Gottes, die uns niederbeugt, wartet darauf, uns zu erheben, sobald wir den Segen tragen können.

 

Du kannst bei Tag die Sterne nicht sehen, außer wenn du tief drunten in einem Schacht bist. Du siehst ebenso die Sterne der Verheißung oft nur, wenn Gott dich tief in den Schacht des Leidens versenkt hat.

 

Du kannst mehr tun, als beten, nachdem du gebetet hast, aber du kannst nie mehr tun als beten, ehe du gebetet hast!

 

Du kannst niemand aus dem Schlamm heraushelfen, wenn du selbst in den Schlamm hineinsteigst.

 

Du kannst über mich reden, was du willst, ich werde über dich auf den Knien reden.

 

Du musst ein Bewusstsein des furchtbaren Zornes Gottes und den Schrecken des zukünftigen Gerichts haben; sonst wird es dir an heiliger Energie in deiner Arbeit fehlen und damit an einer der wesentlichsten Voraussetzungen des Fruchtbringens.

 

Du sollst nicht in der Wüste des Murrens und Haderns herumirren, sondern in dem verheißenen Land der Zufriedenheit und Ruhe wohnen.

 

Durch sein Wort und seinen Geist kann der Herr die Zitternden tapfer, die Kranken stark und die Niedergeschlagenen mutig machen.

 

Echte Bekehrung lässt sich ebensowenig verbergen, wie ein Licht in einem dunklen Zimmer.

 

Echte und bleibende Freude ist nur die Freude an Gott.

Ehrlichkeit ist die beste Politik.

 

Ein Buch, das insgesamt exzellent ist, aber nur einen kleinen Flecken hat, kann mehr Unheil anrichten als ein durch und durch schlechtes.

 

Ein denkender Christ ist ein wachsender Christ.

 

Ein einziger Blick auf den Gekreuzigten bedeutet Leben, Licht, Freiheit, Liebe.

 

Ein einziger Tropfen der unverdünnten Tinktur des Wortes Gottes ist besser als ein See von Erklärungen und Predigten.

 

Ein Evangelium, das nicht allen gilt, gilt keinem.

 

Ein fauler Prediger ist eine Kreatur, die bei den Menschen verachtet ist, und für Gott ist er ein Gräuel.

 

Ein fröhlicher Christ ist eine Empfehlung für seinen Glauben. Wie du vor dem Schaufenster stehst, um zu sehen, was man dort alles kaufen kann, so schauen dir die Leute ins Angesicht, um zu sehen, was da tief unten in deinem Herzen wohnt.

 

Ein Gläubiger, wenn er auf seinen Knien liegt, ist unbesiegbar.

 

Ein Gramm Glaube wiegt mehr als Berge von Philosophie.

 

Ein guter Charakter ist der beste Grabstein. Diejenigen, die dich geliebt haben und denen du geholfen hast, werden sich noch an dich erinnern, wenn das letzte Vergiss-mein-nicht verblüht ist. Grabe deinen Namen in Herzen ein und nicht in Marmor.

 

Ein klares Verständnis von der Auferstehung unseres Herrn bietet das sicherste Mittel, unserm Gemüt den Frieden zu geben.

 

Ein kräftiger Schluck Seeluft oder ein tüchtiger Spaziergang im Wind füllt zwar nicht die Seele mit Gnade, aber doch den Körper mit Sauerstoff, was das Nächstbeste ist.

 

Ein lebendiges Argument ist unwiderlegbar.

 

Ein paar Bibelverse, dem schwachen Herzen eingeflößt, machen es schnell wieder handlungsfähig.

 

Ein reines Gewissen ist ein kleiner Himmel.

 

Ein starkes Herz macht den Arm stark.

 

Ein stets offener Mund lässt auf einen leeren Kopf schließen.

 

Eine Gemeinde ist ein seelenrettendes Unternehmen oder sie ist nichts.

 

Eine Gemeinde, die nicht wohl tut in den Elendsvierteln der Städte, die nicht das Böse bekämpft, Irrlehren überwindet, die sich nicht auf die Seite der Armen stellt, Ungerechtigkeit anprangert und Gerechtigkeit öffentlich vertritt, hat keine Daseinsberechtigung.

 

Eine Lüge reist einmal um die Erde, während sich die Wahrheit die Schuhe anzieht.

 

Eine Seele ohne Gebet ist eine Seele ohne Heiland.

 

Eine vollkommene Kirche gibt es nicht. Im Übrigen, lieber Freund, wenn Sie jemals eine vollkommene Kirche fänden, würde sie sich weigern, Sie aufzunehmen. Denn sobald dieselbe Sie aufgenommen hätte, hörte sie auf, vollkommen zu sein. Ihr Suchen ist darum vollständig unnütz.

 

Einem Vater ist nichts klein, was sein Kind quält. Der große Gott, ohne dessen Willen kein Sperling zur Erde fällt, wird dich nicht für zudringlich halten, wenn du deine täglichen Nöte vor ihn bringst.

 

Engel haben eine besondere Vorliebe für schlafende Heilige.

 

Erhörte Gebete verbinden unsere Herzen mit Gott. Wenn Gott Gebete beantwortet, erwächst daraus Liebe.

 

Es erscheint eigenartig, dass gewisse Leute soviel darüber reden, was der Heilige Geist ihnen offenbart habe, während sie so wenig davon halten, was Er anderen offenbart hat.

 

Es gibt keine so treffliche Kur gegen die Menschenfurcht wie die Gottesfurcht.

 

Es gibt Leute, die meinen, wenn man Glauben hätte, könnte man handeln wie ein Narr. Aber der wahre Glaube macht einen Menschen weise.

 

Es gibt nichts Neues in der Theologie, außer dem, was falsch ist. Wenn du etwas Neues predigst, ist es nicht wahr. Wenn du etwas Wahres predigst, ist es nicht neu.

 

Es gibt Zeit zu allem, was man ernstlich will; hättest du ernstlich beten wollen, so hättest du gebetet.

 

Es ist besser, ein Patient Christi zu sein als ein Doktor der Theologie.

 

Es ist das Merkmal des wahren und lebendigen Gottes, dass er die Bitten seines Volkes hört und darauf antwortet. Die Götzen hören nicht und antworten nicht. Aber Gott ist der Gott, der Gebete erhört.

 

Es ist ein großer Unterschied, ob man aufgeblasen oder aufgebaut wird.

 

Es ist ein großes Vorrecht für uns, immer unter den Augen des Vaters zu leben. Unser bester Freund lässt uns keinen Augenblick aus den Augen.

 

Es ist für den Herrn nicht schwer, Nacht in Tag zu verwandeln.

 

Es ist gut, dass wir, um glücklich zu sein, nicht nötig haben, die Führung Gottes zu begreifen. Wir wollen lieber tausend Geheimnisse ungelöst lassen als einen Zweifel an der Güte und Weisheit unseres himmlischen Vaters hegen.

 

Es ist keine Sünde, versucht zu werden. Die Sünde liegt in dem Nachgeben.

 

Es ist menschlich, zu irren; es ist göttlich, zu bereuen.

 

Es ist nicht der große Glaube, der dich rettet, sondern der wahre Glaube! Die Rettung beruht nicht auf dem Glauben, sondern auf Christus, dem der Glaube vertraut.

 

Es ist nicht gut, den Kopf zu ermüden, wenn man das Herz gewinnen will.

 

Es ist nicht nötig, dass wir die Zukunft wissen; wir bedürfen nur der Kraft für heute.

 

Es ist nichts neu in der Theologie - ausgenommen das, was falsch ist.

 

Es ist nie zu früh, den Herrn Jesus zu suchen. Glücklich sind die jungen Menschen, die den Morgen ihres Lebens mit Jesus verbringen.

 

Es ist schwer, Sauerteig aus einem Teig zu entfernen; aber leicht, welchen hineinzubringen.

 

Es lohnt sich, auf Gott zu warten. Er kommt nicht zu früh und nicht zu spät.

 

Es wird so manches glänzende Juwel aus der Krone Immanuels im Straßenkot aufgelesen. Obwohl du ein roher Steinquader bist, ist Jesus imstande, dich zuzubereiten und deine Unebenheiten zu glätten, damit er dich als Säule in seinem Tempel einsetzen kann.

 

Fehler sind immer dick, wo die Liebe dünn ist.

 

Fischen ist eine schwere Arbeit, besonders, wenn keine Fische gefangen werden.

 

Freude am Herrn ist das beste Lob Gottes, auch wenn kein Laut über unsere Lippen kommt.

 

Freude an Gott hat verwandelnde Kraft.

 

Freue dich der Freiheit, die dein Erlöser dir erworben hat, und lobpreise seinen Namen Tag für Tag!

 

Friede und Ruhm sind Blumen, die auf Erden knospen, aber erst im Himmel voll erblühen.

 

Früh im Leben an Gott glauben, das heißt, sich viel Reue ersparen.

 

Gebete laufen vor der Gnade her. Durchforsche die Heilige Geschichte und du wirst entdecken, dass kaum jemals eine große Gnade in die Welt kam, der nicht ernstes Flehen vorausging. Gebete sind immer das Vorwort zum Segen.

 

Gebete werden nach dem Gewicht und nicht nach der Länge gemessen.

 

Gemeinde Gottes, bitte für die Sache Christi. Lass dein Gebet umfassend und weitreichend sein und schließ die ganze Welt mit ein. Bitte darum, dass alle Gottfernen Gotteskinder werden. Flehe darum, dass die fernsten Enden der Erde vom Lobpreis des Herrn widerhallen mögen.

 

Gemeinde Gottes, du hast sittlich Verkommenen und Haltlosen zu dienen. Wenn niemand sich ihrer annimmt, die Gemeinde muss es tun. Wenn es Menschen gibt, für die sie zuerst betet, dann sind es diese, denen meist unser letzter Gedanke gilt.

 

Gemeinschaft mit Christus ist eine Sonne ohne Flecken, ein Mond ohne Abnehmen; es ist ein Ozean, der nie Ebbe hat, ein Strom, der für immer fließt - sie ist ganz Himmel und Seligkeit.