Pop-up-Gottesdienste im Jahr 2021
Wo bleibt da die Gemeinschaft?

 

Pred.4,10 Denn wenn sie fallen, so hilft der eine dem anderen auf; wehe aber dem, der allein ist, wenn er fällt und kein zweiter da ist, um ihn aufzurichten!

 

Man muss sich vielerorts in Österreich, wenn man den Gottesdienst in den Kirchen besuchen möchte, anmelden! Abstand halten, Sitzordnung einhalten und vieles mehr. Viele Gottesdienste werden auch im Internet und im ORF übertragen. Ein sogenanntes Livestreaming!

 

Aber Vorsicht, Solo-Gottesdienste, wie es von vielen wiedergeborenen Christen praktiziert und gelebt wird, sind etwas ganz Brandgefährliches!

Viele unserer Nöte, Versagen, Eigenheiten, unsere eigenen Bibelauslegungen werden uns zur Falle. Ich vergleiche es  immer wieder mit einer Römischen Legion, die Kampfformation war immer bestehend aus mehreren Soldaten, und gemeinsam hielten sie ihre Schilder schützend in alle Richtungen!  Unser Herr Jesus ist vor 2000 Jahren auch auf die Erde gekommen, um uns auf einen Missstand unseres verkehrten (nur unserer Meinung nach richtig gelebten) Glaubenslebens ohne Schutz in SEINEM Wort hinzuweisen!

Was läuft hier eigentlich schief ? Wenn wir unser Leben anschauen, werden wir wahrscheinlich spüren, wie wenig "heil" es in vielen Bereichen aussieht, und deshalb ist SEINE Gemeinschaft so wichtig :

 

  • Enttäuschungen, Einsamkeit, oft schon in der Kindheit entstanden,
  • Verletzungen, die wir von anderen Menschen, Glaubensgeschwistern erfahren haben,
  • Eigenes Fehlverhalten, darunter auch unsere Eigenliebe , Eigenleben, unser Stolz, Hochmut, Lieblosigkeit, unser alter Adam und Eva, und unser dickes fettes ICH, genannt der Egoismus.

 

Für mich persönlich, und so ist es auch meine Schau, versucht Satan und beginnt die Gemeinde Jesu aufzuweichen und zu isolieren! So ist es ihm ganz rasch möglich, den einzelnen, alleinstehenden wiedergeborenen Christen leichter und effizienter kampfunfähig zu machen! Viele Glaubensnöte, bis hin zur Resignation und Aufgabe entstehen dadurch.

 

Hebr.10,24 Und lasst uns aufeinander achtgeben, damit wir uns gegenseitig anspornen zur Liebe und zu guten Werken,

 

Hebr.10,25 indem wir unsere eigene Versammlung nicht verlassen, wie es einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen, und das umso mehr, als ihr den Tag herannahen seht!

 

Hier, in diesen beiden Versen wird auf das aufeinander Achten, ein gegenseitiges Ermuntern und vor allem das Wichtigste für einen wiedergeborenen Christen, SEINE Korrektur schlechthin hingewiesen, die eigene Versammlung, die Gemeinschaft, nicht zu verlassen, sondern immer wieder SEINE Gemeinschaft mit meinen Glaubensgeschwistern aufzusuchen!

 

Apg.2,42 Und sie blieben beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und in den Gebeten.

 

Apg.2,46 Und jeden Tag waren sie beständig und einmütig im Tempel und brachen das Brot in den Häusern, nahmen die Speise mit Frohlocken und in Einfalt des Herzens.

 

Beständigkeit anstreben, wenn es um Gemeinschaft geht, also nicht weggehen oder nur sporadisch, dabei auf meinen derzeitigen Gemütszustand, meine Laune und Sicht schauend, wieder einmal die Gemeinschaft aufsuchen. Sondern hier weist uns Gottes Wort darauf hin, „BESTÄNDIG‘‘ zu sein!  

 

Apg.1,14a Diese alle blieben beständig und einmütig im Gebet und Flehen.

 

Gemeinsam schlägt einsam, gemeinsam sind wir im Glaubensleben stark, gemeinsam erreicht man einfach mehr. Und diese, SEINE Gemeinschaft und Einheit ist auch im Sinne unseres Schöpfer-Gottes.

Walter Ertl 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )