Als aber die Fülle der Zeit gekommen war, sandte Gott seinen Sohn. Galater 4,4

 

Nur ein blassblauer Punkt

 

Im September 1977 startete die NASA die Raumsonde Voyager 1. Sie sollte unser Sonnensystem und den interstellaren Raum erforschen. Nachdem die Sonde bereits unglaubliche 6 Milliarden Kilometer zurückgelegt hatte, entstand am 14. Februar 1990 ein besonderes Foto - bis heute das aus der größten Entfernung aufgenommene Bild der Erde. Darauf zu sehen: ein winziger blassblauer Punkt, der wie ein Staubkorn in einem Sonnenstrahl zwischen den Saturnringen zu schweben scheint. Unsere Erde - nicht größer als ein Pixelfleck. Das inzwischen berühmte Bild ist unter dem Namen „Pale Blue Dot“ (= blassblauer Punkt) bekannt.

 

Tja, größer ist unsere Erde im unermesslichen Universum nicht! Ein winziger Punkt. Und doch kamen und gingen auf ihr Generationen, stiegen Weltreiche auf und zerfielen, wurden Kriege geführt und geschahen schreckliche Katastrophen. Doch dieser blassblaue Punkt war nicht sich selbst überlassen - er wurde besucht. Warum? Weil hier Menschen leben, die einmal nach dem Bild ihres Schöpfers geschaffen wurden (1. Mose 1,27).

 

Jesus Christus ist Gott - und blieb es immer. Aber Er wurde Mensch und besuchte den unscheinbaren Punkt im All. Was für eine unfassbare Tatsache! „Er, der offenbart worden ist im Fleisch, ist … gepredigt unter den Nationen, geglaubt in der Welt, aufgenommen in Herrlichkeit“ (1. Timotheus 3,16).

 

Jesus, der Retter, kam, um zu leiden und zu sterben - damit Menschen von ihren Sünden erlöst werden können. Seitdem ist der Pixelfleck Erde nicht mehr derselbe: Hier wurde Jesus geboren, hier lebte und litt Er, hier stand sein Kreuz. Was für ein bedeutungsvoller Ort im Universum ist doch der blassblaue Punkt, auf dem wir leben!

 

aus dem "Gute Saat" Kalender - 08.01.2026