Gedanken zur Auferstehung Jesu Christi

Geschichten (A. Kühner)

veröffentlicht: 05.04.2026

Vivit - Er lebt! 

Käthe Luther war eine kluge und umsichtige Frau. Sie hatte ein waches Auge für die Freuden, Sorgen und Anfechtungen ihres Mannes. Als Martin Luther gegen Ende seines Lebens viele Enttäuschungen zu verkraften hatte, bestellte Käthe einen Steinmetzmeister und gab ihm den Auftrag, an ihrem Haus ein neues Portal einzusetzen. Auf den Schlussstein im Torbogen ließ sie das Wort einmeißeln: Vivit! Jeder, der künftig durch das Tor ein- und ausging, sollte wissen: Jesus lebt! 

 

Keiner konnte nunmehr das Haus betreten, dem nicht in Erinnerung gerufen wurde: Jesus lebt! Keiner konnte das Haus verlassen, den nicht noch einmal diese Botschaft zum Abschied gegrüßt hat. Was immer in den Gesprächen mit Martin Luther verhandelt wurde, der Gruß der Pforte besiegelte jeden Besuch im Haus: Er lebt!

 

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aus Kalender "Der Herr ist nahe" 2026

veröffentlicht 05.04.2026

Siegreiche Folgen seines Todes

Wahrhaftig, dieser war Gottes Sohn! (Matthäus 27,54) 

 

Das Erlösungswerk war vollbracht, die Prophezeiungen des Alten Testaments waren erfüllt und der Sieg war errungen. Auf den Tod des Herrn Jesus reagierte Gott umgehend. Er bestätigte das Sühnungsopfer seines Sohnes durch verschiedene übernatürliche Zeichen – und ehrte zugleich seinen geliebten Sohn.  

 

Als Erstes zerriss Gott den Vorhang des Tempels „von oben bis unten“. Damit zeigte Er, dass „der Weg zum Heiligtum“ jetzt durch den Herrn Jesus und sein Blut gebahnt war.  

Dann geschah ein Erdbeben, ein Vorbote dafür, dass durch den Tod Christi einmal die ganze Schöpfung tiefgreifend verändert werden wird.

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Eigentlich ist das Kreuz ein Fluchholz, ein Skandal und ein Ärgernis, ein Zeichen des Todes. Doch durch die Auferstehung Jesu wurde das Kreuz zu einem Zeichen des Sieges und der Kraft. Allein in Jesu Tod liegt die Chance zu einem neuen Leben, das Schuld und Leid, Schicksal und Tod überwindet, weil Jesus diese Mächte dort am Kreuz ausgehalten und überwunden hat. (Axel Kühner)


A.W. Tozer - Verändert in sein Bild

veröffentlicht: 04.04.2026

Alle trugen dazu bei, Jesus ans Kreuz zu bringen 

Denn es hat auch Christus einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führe, zwar getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht nach dem Geist. 1. Petrus 3,18

 

In der Welt von heute – auch in religiösen Kreisen – spürt man eine eigenartige Konspiration des Schweigens: Niemand redet über die Verantwortlichkeit für Sünde, über die Wirklichkeit des Gerichts, über einen zornigen Gott und über die Notwendigkeit eines gekreuzigten Erretters.

 

Und doch liegt noch immer auf jedem Mann, jeder Frau ein tiefer Schatten – die Tatsache, dass unser Herr für das gesamte Menschengeschlecht geschlagen, verwundet und gekreuzigt wurde! Das ist die Grundverantwortung, die auf den Menschen lastet und die sie von sich weisen und der sie zu entkommen trachten.

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aus Kalender "Der Herr ist nahe" 2026 - Gedanken zur Karwoche/Karfreitag

veröffentlicht: 26.03.2026

Schmach und Speichel

Ich bot meinen Rücken den Schlagenden und meine Wangen den Raufenden, mein Angesicht verbarg ich nicht vor Schmach und Speichel. (Jesaja 50,6)

Das Anspucken gilt seit Jahrtausenden als besonders demütigende Beleidigung. Es ist ein sicht- und spürbarer Ausdruck tiefster Verachtung und geht damit über eine verbale Schmähung hinaus. Schon der leidende Hiob klagte darüber, dass man ihn verachtete und anspuckte (Hiob 17,6; 30,10). Im Alten Testament gab es sogar den Fall, dass jemand, der sich dem Gesetz widersetzte, öffent­lich angespuckt werden sollte – als Zeichen der Bloßstellung und Schande (5. Mose 25,9).

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Erkenntnis im Angesicht des Todes

Dieser aber hat nichts Ungeziemendes getan. (Lukas 23,41)

Während unter dem Kreuz viele Menschen Jesus verspotteten, richtete einer der Mitgekreuzigten bemerkenswerte Worte an Ihn – Worte, die den sterbenden Heiland außerordentlich erfreut haben müssen.

Im Licht Gottes erkannte der Räuber nicht nur seine eigene Schuld, sondern auch die makellose Reinheit dessen, der neben ihm hing. Der Glaube machte ihm bewusst, wie groß der moralische Abstand zwischen ihm und dem Herrn war – obwohl das natürliche Auge in diesem Augenblick keinen Unterschied erkennen konnte. Jesus hing wie er als Verurteilter, doch der Räuber sah in ihm den vollkommen Schuldlosen.

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Geschichten (A. Kühner)  - 2 Andachten zur Karwoche/Karfreitag

veröffentlicht: 26.03.2026

Im Zeugenstand

Der Husarengeneral von Ziethen war im Siebenjährigen Krieg einer der tapfersten und bedeutendsten Generäle. Friedrich der Große mochte ihn besonders gern und lud ihn immer wieder in seine abendliche Tischrunde ein. So auch an einem Karfreitag. Von Ziethen ließ sich entschuldigen, er wäre unabkömmlich, da er zum Abendmahl ginge. 

Eine Woche nach Ostern saß von Ziethen dann wieder an der Tafel Friedrichs des Großen. Mitten in der Unterhaltung unterbrach Friedrich der Große das Gespräch und sagte zu von Ziethen: "Na, mein Lieber von Ziethen, 

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Zum Paradies

In vielen Orten gibt es eine Straße, einen Platz oder ein Gasthaus "Zum Paradies". Hinter diesem Namen steht die Sehnsucht nach einem Ort der Vollkommenheit und Ganzheit, Geborgenheit und Freude. Wir haben das Paradies, das Gott den Menschen am Anfang gab, verloren. Und nun sind wir auf der Suche, um es irgendwo wiederzufinden. Überall suchen es die Menschen, in Liebe und Ehre und Glück, in Dingen und Reisen, in Menschen und Werten, im Übersinnlichen und Abartigen.

Es gibt einen Weg zum Paradies. Er führt über Golgatha 

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Alan Redpath "Leben im Sieg" - 4 Andachten - Gedanken zur Karwoche

veröffentlicht: 26.03.2026

Die Stunde ist gekommen

Johannes 13,1 

Vor dem Passahfest aber, als Jesus wusste, dass seine Stunde gekommen war, aus dieser Welt zu dem Vater hinzugehen - da er die Seinen, die in der Welt waren, geliebt hatte, liebte er sie bis ans Ende. 

Wenn wir über die Ereignisse der Karwoche nachsinnen, ist es wichtig, alle vier Evangelien einzubeziehen. Lukas gibt einen kurzen Einblick in die Gewohnheit Jesu, jede Nacht zum Ölberg zu gehen (21,37) - hat er jemals geschlafen? Dann folgen Berichte über die Vorbereitung des Passahfestes, aber Johannes erzählt von einem besonderen Ereignis von großer Wichtigkeit. Die Schlüsselworte stehen hier in Vers 1: "Jesus wusste, dass seine Stunde gekommen war, zu dem Vater hinzugehen."

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Jesus offenbart seine Herrlichkeit

(Kreuz und Krone)

Markus 9,2-8 

Und nach sechs Tagen nimmt Jesus Petrus und Jakobus und Johannes mit und führt sie für sich allein auf einen hohen Berg. Und er wurde vor ihnen umgestaltet (V. 2) 

Dieses gewaltige Ereignis wird in drei Evangelien in ziemlich genauer zeitlicher Übereinstimmung berichtet - etwa sechs Tage nach dem Geschehen, um das es in der Andacht von gestern ging (Jesus hatte sein Leiden, seinen Tod und seine Auferstehung den Jüngern angekündigt). Zweifellos brauchten die Jünger Zeit, um die überwältigende Offenbarung zu verdauen, die sie empfangen hatten, während sie alle von Cäsarea Philippi aus in Richtung Süden wanderten.

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Die Praxis des Kreuzes

Matthäus 16,24.25 

Denn wenn jemand sein Leben erretten will, wird er es verlieren; wenn aber jemand sein Leben verliert um meinetwillen, wird er es finden. (V. 25) 

Von einem "gekreuzigten Leben" zu reden, erscheint traurigerweise vielen Christen heute befremdlich. Nicht viele zitieren freudig das Pauluswort: "Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir" (Gal. 2,19b - 20a). Und doch forderte und lehrte der Herr genau das. 

Was heißt das?

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Das Kreuz - Gottes Brücke

Epheser 2,13-18 

Und er kam und hat Frieden verkündigt euch, den Fernen, und Frieden den Nahen. Denn durch ihn haben wir beide durch einen Geist den Zugang zum Vater. (V. 17.18) 

Es wird die ganze Ewigkeit dauern, bis die weitreichende Bedeutung und Auswirkung des Kreuzes sich uns ganz erschlossen hat. Mit unserem begrenzten Verstand können wir nur im Seichten planschen, wenn es darum geht, unsere großartige Erlösung zu verstehen. In den Versen, um die es heute geht, werden wir in Gottes Brückenbau eingeführt. 

Dieses Bild hat zwei Seiten. 

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Gedanken aus der Guten Saat zur Passionszeit 2024

 

Christus hat einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führe.

1. Petrus 3,18

 

Jesus Christus, der Gerechte

 

Der Apostel Petrus schreibt, dass Jesus „keine Sünde tat“: Weder in dem, was Er dachte, noch in dem, was Er tat, sündigte Er. - Der Apostel Paulus schreibt, dass Jesus „Sünde nicht kannte“: Er hatte keinerlei Neigung zur Sünde. - Und der Apos­tel Johannes schreibt: „Sünde ist nicht in ihm“: Jesus beging nicht nur keine Sünde, noch berührte Ihn eine Sünde; nein, Er war in sich selbst ohne die geringste Sünde. (1. Petrus 2,22; 2. Korinther 5,21; 1. Johannes 3,5).

 

Zu welchem Urteil kamen nun Menschen, die nicht seine Freunde waren?

  • Der Verbrecher, der neben Ihm gekreuzigt war, stellte fest: „Wir empfangen, was unsere Taten wert sind; dieser aber hat nichts Ungeziemendes getan“ (Lukas 23,41).
  • Judas verriet und verkaufte seinen Herrn und Meister. Später räumte er ein: „Ich habe gesündigt, indem ich schuldloses Blut überliefert habe“ (Matthäus 27,4).
  • Pilatus, der römische Statthalter und Richter, bekräftigte mehrmals die Unschuld Jesu: „Ich finde keine Schuld an diesem Menschen“, „Ich habe an diesem Menschen keine Schuld gefunden in den Dingen, derer ihr ihn anklagt“, „Nichts Todeswürdiges ist von ihm getan worden“ und „Ich habe keine Todesschuld an ihm gefunden“ (Lukas 23,4.14.15.22).
  • Und der Hauptmann, der die Kreuzigung vollstreckte, bekannte: „Wahrhaftig, dieser Mensch war gerecht“ (Lukas 23,47).

Alle diese Männer wussten genau zu unterscheiden zwischen Schuld und Unschuld, zwischen Recht und Unrecht - und sie bestätigten, dass der Verurteilte gerecht war. Jesus Christus, der Gerechte, starb für Ungerechte, für Schuldig-gewordene, starb für Sie und mich. Weil Er uns zu Gott führen wollte.

 

Karfreitag

 

Jesus hat Frieden gemacht durch das Blut seines Kreuzes. Kolosser 1,20

Er ist unser Friede.  Epheser 2,14

Da wir nun gerechtfertigt worden sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus.  Römer 5,1

 

Frieden gemacht

 

Diese Verse bringen uns rund 2.000 Jahre zurück. Der geöffnete Vorhang gibt den Blick auf einen Schauplatz frei, der vor Emotionen nur so kocht: eine Kreuzigung. Hass ist zum Greifen nah, Spott, verachtendes Gelächter, eine aufgewiegelte Menge. Der Richter hatte mehrfach die Unschuld des hier Gekreuzigten betont und damit die grölende Masse nur noch weiter aufgewiegelt. Aufgefordert durch ein ohrenbetäubendes „Kreuzige ihn!“ hatte er den Angeklagten schlussendlich doch zum Tod verurteilt. Und nun hing Jesus am Kreuz, verleugnet, verraten, verurteilt. Das Ende eines kurzen Lebens.

 

Wirklich? Gott sei Dank nicht. Mit Blick auf diesen furchtbaren Schauplatz wird die Menschheit gleichzeitig Zeuge der größten Friedensbewegung, die jemals stattgefunden hat. Denn ER - Jesus Christus - hat Frieden gemacht durch das Blut seines Kreuzes. An anderer Stelle macht die Bibel deutlich: „Die Strafe zu unserem Frieden lag auf ihm, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden“ (Jesaja 53,5).

 

Das Ende eines kurzen Lebens? Auf gar keinen Fall, ganz im Gegenteil! Es ist der Anfang. Der notwendige Anfang für jeden, der endlich Frieden haben möchte, Frieden mit Gott. Genau hier, am Kreuz von Jesus Christus, gibt es für jeden, der seine Sünden Gott bekennt, einen neuen Anfang. Heute ist ein guter Tag für einen Neubeginn.

 

 

Christus ist für unsere Sünden gestorben, wurde begraben und ist auferweckt worden am dritten Tag nach den Schriften.  1. Korinther 15,3.4

 

Jesus ist auferstanden!

 

In der Morgendämmerung eines Sonntags vor fast 2000 Jahren fand ein großartiges Ereignis statt. Was war geschehen? Zwei Tage zuvor hatte man den völlig schuldlosen Jesus von Nazareth an einem Kreuz hingerichtet. Noch am Abend desselben Tages hatten Ihn zwei seiner Jünger in einer Felsengruft beerdigt, bevor der Sabbat begann, der Ruhetag der Juden und unser heutiger Samstag. Mehrere römische Soldaten bewachten das Grab.

 

Sonntagfrüh, kurz nach Mitternacht, geschah es dann: Jesus Christus stand aus den Toten auf! Als ersten Beweis davon bewirkte Gott ein großes Erdbeben. Dann sandte Er einen Engel, der den schweren Stein vor der Gruft wegwälzte. So konnte jeder sehen, dass das Grab leer war! Die Soldaten zitterten vor Angst und waren völlig machtlos. Die Auferstehung des Herrn Jesus konnten sie nicht verhindern - aber sie waren Zeugen davon.

 

Ein neuer Tag für die Menschheit brach an - der Ausgangs­punkt für das Evangelium der Gnade Gottes. Jesus hatte es vorausgesagt: „Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt“ (Johannes 11,25). Dieser rettende Glaube an Ihn besteht nicht nur darin, daran zu glauben, dass sein Leben auf der Erde vollkommen und sündlos war. Er umfasst auch mehr, als an sein Sterben am Kreuz zu glauben. Zum rettenden Glauben gehört der Glaube an seine Auferstehung. Wäre Jesus nicht auferstanden, wäre der Glaube sinnlos. Er wäre ebenso nutzlos wie der Glaube an irgendeinen Religionsstifter. Keiner von ihnen kann uns helfen, da sie alle tot sind. Aber Jesus lebt - Er hat den Tod besiegt und gibt denen, die an Ihn glauben, das ewige Leben!

 

Auferstehungstag

 

Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und meinem Gott und eurem Gott.

Gott hat den Geist seines Sohnes in unsere Herzen gesandt, der da ruft: Abba, Vater!

Johannes 20,17; Galater 4,6

 

Eine einmalige Beziehung

 

Jesus Christus stirbt am Kreuz, wird in ein Grab gelegt und steht am dritten Tag wieder aus den Toten auf. Als Maria Magdalene, „von der er sieben Dämonen ausgetrieben hatte“, frühmorgens zur Gruft kommt, sieht sie den Stein weggewälzt. Sie weint, weil sie meint, jemand habe ihren Herrn weggenommen. Da erscheint Jesus ihr und gibt ihr den Auftrag: „Geh hin zu meinen Brüdern und sprich zu ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und meinem Gott und eurem Gott“ (Johannes 20,1–17; Markus 16,9).

 

Die Juden kannten Gott als Vater, als Schöpfer und Beschützer, als Ursprung von allem. Doch kein Jude sprach von Ihm als „seinem Vater“. Ein Christ, der Jesus Christus angenommen und so das Recht erworben hat, Kind Gottes zu werden, darf den großen Schöpfer-Gott als Vater anreden. Er darf wissen, dass der Vater des Herrn Jesus jetzt auch sein Vater ist, darf durch den Heiligen Geist nun „Abba, Vater“ sagen.

 

Eine so enge Beziehung zwischen Gott und Mensch ist einmalig in der Welt: Im Islam ist Allah letztlich ein unnahbarer, ferner Gott. Und im Hinduismus und Buddhismus kennt man noch nicht einmal einen persönlichen Gott.

 

Doch nur derjenige darf Gott seinen Vater nennen, der durch Jesus Christus eine persönliche Beziehung zu Ihm hat; der weiß, dass Gott nicht nur ein Vater, sondern sein Vater ist. Dieser himmlische Vater liebt seine Kinder mit der gleichen Liebe, mit der Er auch seinen Sohn Jesus Christus liebt. Unvorstellbar - aber wahr! (1. Johannes 1,3; Johannes 16,27; 17,26)

 

Zielgarantie

Treu ist er, der euch ruft; er wird es auch tun. 1. Thessalonicher 5,24

 

Wie gut, dass Gott uns in seinem Wort niemals auf eine falsche Fährte lockt. Er will, dass wir auf unserer Lebensreise das wunderbare Ziel erreichen. Gemeint ist der Himmel, der Wohnort Gottes. Jeder, der durch den lebendigen Glauben an Jesus Christus gerettet ist, hat eine Zielgarantie: Er wird einmal dort sein, wo Jesus Christus jetzt schon ist.

 

Christus, der Sohn Gottes, ist vom Tod auferstanden und in den Himmel zurückgekehrt. Das garantiert allen, die ihr Vertrauen auf Ihn setzen, ebenfalls die sichere Ankunft am Ziel, in der Herrlichkeit Gottes.

 

Ja, wer IHM vertraut und dieses Ziel ansteuert, wird nicht im Niemandsland ankommen!