Die Berufung der ersten Jünger

 

Mk.1,16 Als er aber am See von Galiläa entlangging, sah er Simon und dessen Bruder Andreas; die warfen das Netz aus am See, denn sie waren Fischer.

 

Lasst uns stillstehen und den Meister anschauen, wie Er am See von Galiläa entlanggeht.

 

  • Was beschäftigt Ihn wohl?

 

Mt.4,18 Als Jesus aber am See von Galiläa entlangging, sah er zwei Brüder, Simon, genannt Petrus, und dessen Bruder Andreas; die warfen das Netz in den See, denn sie waren Fischer.

 

Mt.4,19 Und er spricht zu ihnen: Folgt mir nach, und ich will euch zu Menschenfischern machen!

 

Mt.4,20 Da verließen sie sogleich die Netze und folgten ihm nach.

 

Mt.4,21 Und als er von dort weiterging, sah er in einem Schiff zwei andere Brüder, Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und dessen Bruder Johannes mit ihrem Vater Zebedäus ihre Netze flicken; und er berief sie.

 

Mt.4,22 Da verließen sie sogleich das Schiff und ihren Vater und folgten ihm nach.

 

  • Woran denkt Er?

 

Eben hat Er verkündigt, daß das Reich der Himmel nahe ist und die Menschen Buße tun sollten. Das Echo dieses Aufrufs war an den Ufern des Sees noch nicht verklungen.

Aber sehen wir nicht auf den göttlichen Zügen des Herrn Verwunderung und Traurigkeit? Israel wollte nicht Buße tun, und das Kommen des Reiches der Himmel auf die Erde musste aufgeschoben werden. Doch liegt im Blick des Herrn eine große Hoffnung und vertreibt Seine Traurigkeit: Israel, der kleine See, sollte im Ozean der verlorenen Welt versinken, dieser Welt, für die Er sterben wollte.

Er wusste, daß nach Seiner Auferstehung alle, die an Ihn glauben und Ihm in Seinen Tod und in Seine Auferstehung folgen würden, Juden und Heiden, Menschenfischer werden würden. Er sah in den einfachen Fischern aus Galiläa, ja, Er sieht auch in uns Menschenfischer, Seelengewinner!

 

  • Der Ruf zur Buße ergeht heute noch.

 

Mt.28,18 Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Macht1 im Himmel und auf Erden.

 

Mt.28,19 So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des

Sohnes und des Heiligen Geistes.

 

Mt.28,20 und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit! Amen.

 

  • Nur Sünder, die Buße getan haben, können Sünder zur Buße rufen.

 

Müssen wir feststellen, daß unser Leben keine Früchte bringt? Sind unsere Netze zerrissen? Gibt es da nicht gewisse Dinge, über die wir Buße tun und die wir in Ordnung bringen müssen? Wenn ja, dann wollen wir es doch sofort tun und weder unseren Retter noch die Menschen warten lassen.  

 

  • Es gibt so viele Seelen, die auf uns warten!

 

Er, das Lamm Gottes, muss der Ausgangspunkt und das Ziel all unserer Tätigkeit sein. Wenn wir von Ihm erfüllt und von uns selber entleert sind, dann hören die Menschen auf unser Rufen; wir ziehen sie zu Ihm, und sie folgen Ihm.

 

  • Ihn bringen wir der Welt, zu Ihm wollen wir die Seelen führen, nicht zu uns.

 

Das Lamm Gottes hat nicht nur die Sünde der Welt hinweggenommen, es führt Seine Diener auch vorwärts in ihrem Dienst als Menschenfischer. Wollen wir Ihm nicht ganz einfach folgen?

 

Lukas 24,45-48

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 16.5. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )