Und nun, worauf harre ich, Herr? (Psalm 39,8)
Auf was vertraue ich?
Meine Gedanken zu dieser Frage habe ich einmal aufgeschrieben:
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Ich setze mein Vertrauen und meine Hoffnung auf meine Gesundheit, meine Kraft, mein gutes Aussehen. Mein Alter sieht man mir nicht an; ich
treibe regelmäßig Sport; mir geht es gut.
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Auch Geld ist wichtig: Mit Aktien und Anleihen kenne ich mich aus; ich nutze die Vorteile von Lebensversicherungen und Kapitalanlagen – und
Zinserträge habe ich nicht wenige.
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Mit meiner Ehefrau bin ich sehr glücklich: Sie ist tatkräftig, lieb, humorvoll und charmant. Mit ihr bin ich gern unterwegs; wir verstehen und
lieben uns.
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Auch mit meinen Kindern lasse ich mich gern sehen: Sie sind gut erzogen, besuchen regelmäßig die Gemeindestunden, und schulisch wie beruflich
entwickeln sie sich prächtig.
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Unser Haus und Garten: geschmackvoll, gepflegt, nicht übertrieben – hier möchte ich noch viele schöne Stunden erleben.
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Ich besuche gern die Zusammenkünfte der Gläubigen, schätze die Predigten sehr. Wir sind mit vielen lieben Glaubensgeschwistern verbunden – und
ihre Zahl wächst.
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So manches habe ich in meinem Leben erreicht – und für vieles habe ich noch Pläne. So kann es bleiben: Ich bin glücklich und zufrieden.
„Herr, wenn ich diese Gedanken so lese, dann wird mir ein wenig unwohl. Ich glaube, du willst etwas ganz
anderes von mir hören! – Du willst, dass du selbst mir groß wirst! Und jetzt stehe ich dir mit meinen Gedanken im Weg. Bitte,
hilf mir, dass ich lerne: ‚Auf dich, HERR, harre ich.‘ – Ja, hilf mir, dass mein Leben zeigt: "Meine Hoffnung ist auf
dich" (Psalm 38,16; 39,8).
aus dem Kalender "Der Herr ist nahe" - 20.07.2026