Wahrhaftig, dieser war Gottes Sohn! (Matthäus 27,54)
Siegreiche Folgen seines Todes
Das Erlösungswerk war vollbracht, die Prophezeiungen des Alten Testaments waren erfüllt und der Sieg war errungen. Auf den Tod des Herrn Jesus reagierte Gott umgehend. Er bestätigte das Sühnungsopfer seines Sohnes durch verschiedene übernatürliche Zeichen – und ehrte zugleich seinen geliebten Sohn.
Als Erstes zerriss Gott den Vorhang des Tempels „von oben bis unten“. Damit zeigte Er, dass „der Weg zum Heiligtum“ jetzt durch den Herrn Jesus und sein Blut gebahnt war.
Dann geschah ein Erdbeben, ein Vorbote dafür, dass durch den Tod Christi einmal die ganze Schöpfung tiefgreifend verändert werden wird.
Schließlich öffnete Gott die Grüfte: Es wurde deutlich, dass der Herr Jesus durch sein Erlösungswerk auch den Tod überwunden hatte (V. 51-53; Hebräer 9,8; 12,26-28).
Gott sorgte auch dafür, dass die Ehre seines Sohnes gewahrt blieb. Wie Jesaja vorhergesagt hatte, wurde der Leib Jesu nicht zusammen mit Verbrechern verscharrt, sondern auf würdige Weise in das Grab eines reichen Mannes gelegt (Jesaja 53,9).
Vom Beginn bis zum Ende des Lebens des Herrn Jesus begegnet uns die bittere Feindschaft der Menschen gegen Ihn. Diese Ablehnung endete nicht mit seinem Tod, denn die Führer des Volkes ließen sein Grab sorgfältig versiegeln und bewachen. Aber all diese Vorsichtsmaßnahmen blieben wirkungslos – im Gegenteil: Gerade diese Absicherungen machten die Tatsache seiner Auferstehung nur noch deutlicher und unbestreitbarer. So konnte Petrus kurze Zeit später verkünden: „Diesen Jesus hat Gott auferweckt, wovon wir alle Zeugen sind“ (Apostelgeschichte 2,32)!
Ja, Gott ehrte seinen Sohn, indem Er Ihn aus den Toten auferweckte – eine angemessene Antwort auf das vollbrachte Werk seines Sohnes!
aus dem Kalender "Der Herr ist nahe" - 05. April 2026
