Dunkelflaute

 

Kol.1,13a Er hat uns errettet aus der Herrschaft der Finsternis.

 

Dunkelflaute = Die Sonne scheint nicht und gleichzeitig ist es windstill. Vor wenigen Jahren hätten dem die meisten wohl kaum Beachtung geschenkt. Diese Wetterlage entsteht typischerweise im Winter und sorgt für geringe Erträge aus Solar- und Windenergie bei gleichzeitig saisonal hohem Strombedarf. Eine Dunkelflaute kann mehrere Tage andauern. Von Oktober bis Februar hat Österreich an durchschnittlich jedem zweiten Tag eine Dunkelflaute erlebt. Etwa alle zwei Jahre tritt eine extreme Dunkelflaute mit entsprechenden Versorgungsengpässen und daraus resultierenden Preisspitzen auf. Doch die grundsätzliche Frage der Dunkelflaute, wie lang oder groß sie auch immer sei, bleibt, „wie kann sie überbrückt werden?“

 

Joh.8,12b Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben.

 

Energieknappheit = Der Winter 2025/26 war einer der trübsten seit etlichen Jahren, wobei zwischen Oktober und Februar statistisch gesehen an jedem zweiten Tag Dunkelflaute herrschte, somit Wind und Sonne nur geringe Mengen an Strom lieferten und Flüsse aufgrund Schneebindung wenig Wasser führten. Dies brachte das Stromsystem in Österreich an seine Grenzen. Die sogenannte Dunkelflaute machte sich im Februar wie auch bereits in den vorangegangenen Wintermonaten stark bemerkbar, was sich in einem eindeutigen Import-Saldo widerspiegelte. Aktuell reichen die bestehenden Netzkapazitäten nicht für die erwünschten Stromimporte aus. Aufgrund der geringen Sonneneinstrahlung ging die Photovoltaik-Erzeugung im trüben Februar hingegen um knapp 40 Prozent im Vorjahresvergleich zurück. Die Sonne, sie »verbrennt« 600 Millionen Tonnen Wasserstoff pro Sekunde. Das sind 51,84 Trillionen Tonnen am Tag. Der Wasserstoffvorrat soll noch für fünf Milliarden Jahre reichen. Im Inneren der Sonne herrschen zudem Temperaturen von ca. 15 Millionen Grad Celsius. Alles unvorstellbare Zahlen.

 

1.Chr.16,30 Erbebt vor ihm, alle Welt! Der Erdkreis steht fest und wankt nicht.

 

Erdkreis =Wenn die Sonne genau im Süden steht, ist Mittag. Weil sich die Erde aber immer weiterdreht, verschiebt sich dieser Zeitpunkt in ca. acht Minuten um einen Längengrad nach Westen. Um aber einen möglichst großen Bereich mit einheitlicher Uhrzeit zu erhalten, schuf man die Mitteleuropäische Zeitzone (MEZ). Alle Berechnungen über Jahreszeiten, Sonnenaufgang und Sonnenuntergang sind nur möglich, weil Gott sich exakt an sein Versprechen hält, das er einst Noah gegeben hat. „Von nun an soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht, solange die Erde besteht!“ 1.Mo.8,22Gottes Vorgaben sind immer auf den Menschen und sein Wohlergehen ausgerichtet. Aber es kommt auch darauf an, was wir daraus machen.

 

Joh.12,46 Ich bin als ein Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibt.

 

Tappst DU noch im Dunkeln? Ohne Licht kein Leben. In diesem Punkt sind sich Theologen und Naturwissenschaftler einig. Jesus Christus ist als Licht in unsere Welt gekommen und hat den Blackout beendet. ER hat durch SEINEN stellvertretenden Opfertod am Kreuz Vergebung und damit die Verbindung zu Gott wieder möglich gemacht. Der Mensch muss also nicht in der Dunkelheit bleiben, sondern kann im Glauben an Jesus Christus aus der Dunkelheit ins Licht treten. Bleibe nicht in der Dunkelheit, sondern komm „DU ins Licht!“

 

Walter Ertl

 

 (Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen