Herzlich willkommen! Ich biete ehrenamtlich Hilfe an bei der Verbreitung des Evangeliums Jesu Christi und der gesunden Lehre aus dem Wort Gottes. Wenn Sie als bekennender Christ Unterstützung brauchen beim Schreiben, Texten und Ausgestalten Ihrer Botschaften oder ältere Schriften neu auflegen wollen, können Sie mich gern ansprechen.

(Monika Ertl)

Außerdem im Angebot:

  • Christliche Ecards (elektr. Grußkarten) mit Musikoption (Glaubenslieder)
  • Gedanken vom alten Mann von
    Rolf Müller (Texte zu aktuellen Glaubensthemen)
  • "Komm zu Jesus" evangelistische Seite mit kleinem Bibelkurs 
  • Glaubensfragen (Themen und Auslegungen von Johannes Ramel)
  • Bibelarbeiten von Helmut Krcal 
  • Christliche Episoden und Geschichten
  • Gesammelte Gedanken aus Gute-Saat-Kalender
  • Gedichte von Hedi Bode
  • Hilfe für Gläubige mit ungläubigem Ehepartner
  • Buchempfehlungen
  • Downloads von MP3-Predigten /PDF-Schriften 
    auf der Parallelseite 
    www.downloads-allein-christus.at


Gedanken zur Stärkung in die 34. Woche:

Betend und kniend vor Gott

Anbetend und staunend vor Gott niederknien!

"Deswegen beuge ich meine Knie vor dem Vater unsres Herrn Jesus Christus." Eph.3,14

Wann hat mich eine Erkenntnis so überwältigt, dass ich mich sofort hinknien musste, um Gott anzubeten? Seine Liebe zu mir verändert sich nicht – sie ist absolut konstant und ändert sich nie!!!

"Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der HERR über die, so ihn fürchten." Ps.103,13

Ich fühle mich geliebt. Ich freue mich riesig über Gott und seine große Vaterliebe.

Ein Lied sagt das so treffend aus: 

"Gott ist die Liebe, lässt mich erlösen,

Gott ist die Liebe, Er liebt auch mich.

Refr.: Drum sag ich noch einmal: Gott ist die Liebe!

Gott ist die Liebe, Er liebt auch mich." 

"Geht ein, lasset uns anbeten und niederknien, lasset uns lobpreisen vor dem HERRN, unserm Schöpfer!" Ps.95,6 Was für eine Basis, was für ein Fundament. Lob, Preis, Ehr und Dank unserem heiligen Gott! Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. W. Ertl 



Der alte Mann und das Gebet

 

Rolf Müller

 

Der alte Mann betet, seit er im Glauben steht. Gebet ist eine Lebensäußerung der Kinder Gottes. Gott handelt, wir empfangen. Das Gebet des Gerechten vermag viel, wenn es ernstlich ist. Sind wir gerecht? Gebet steht am Anfang des Glaubenslebens.  Was keine Methode vermag, kann Gebet. Das Gebet orientiert sich am Wort Gottes.

 

Der alte Mann weiß, wenn Gott nicht segnet, ist alles umsonst. Ohne ihn können wir nichts tun. Wer Gebet ablehnt, meint, er habe alles selber im Griff. Aber das stimmt nicht. Nichts haben wir selber im Griff. Der Beter erwartet alles von Gott. Gott wird durchs Gebet verherrlicht. Der vollkommene Mensch, Jesus Christus, war ein Beter. Das ganze Leben des Herrn war ein beständiges Gebet. Er ist unser Vorbild.

Der alte Mann ist betrübt, weil sein Gebet oft so kümmerlich ist.  Er will oft ohne Gebet auskommen. Er ersetzt das Gebet durch Aktivitäten. Er vergisst, dass er auf Gott angewiesen ist.  Sind wir zu faul oder zu stolz zum Beten? Ein guter Wahlspruch ist: Wenig reden, mehr Zeugnis geben, am meisten beten!

 

Erhörliches Gebet fragt nach dem Willen Gottes. "Dein Wille geschehe!" Wir müssen Gott und sein Wort ernst nehmen. Wir müssen Gott etwas zutrauen. Wir dürfen nicht auf halbem Weg stehen bleiben. "Herr, du kannst!" Natürlich kann der Herr. Aber das ist noch keine Bitte. Wenn wir nicht beten, bekommen wir nichts. "Ihr habt nicht, weil ihr nicht bittet."

 

Gottes Verheißungen gehen in Erfüllung durch das Gebet seiner Heiligen. Gott will gebeten sein. Er freut sich, wenn wir unser Herz vor ihm ausschütten. Gott hat seiner Gemeinde große Verheißungen gegeben. Nehmen wir sie in Anspruch, bitten wir darum? Haben wir keinen Frieden und keine Einmütigkeit in der Gemeinde, weil wir nicht darum bitten?

 

Der Beter muss ein Gerechter sein, er muss durch den Glauben gerechtfertigt sein. Der Gerechtfertigte muss gerecht leben. Jeder wiedergeborene Christ hat das Vorrecht, ein Beter zu sein. Sünde hindert uns am Gebet. Wir müssen Gott gehorchen. Wir müssen seinem Wort glauben. Prüfen wir unsere Gebete! Haben wir gerechte Motive? Wird Gottes Name geheiligt? Gerechtes Gebet orientiert sich am Wort Gottes. Gerechtes Beten geschieht im Namen Jesu. Sein Geist muss in uns sein.

 

Der alte Mann kann nur beten, wenn er Glauben hat und seine Ohnmacht erkennt. Wenn er weiß, dass der Herr die Umstände in seiner Hand hat. Es geht darum, konkret zu bitten, anhaltend zu bitten und auf die Erhörung zu warten. Ausharren ist ein Beweis, dass wir wirklich glauben. Wie kann unser Glaube wachsen? Durch Gottes Wort! Wir müssen Bibelleser sein. Wir müssen uns Zeit nehmen zum Nachdenken über Gottes Wort. Gott gibt uns Glauben durch sein Wort.

 

Der Heilige Geist wirkt nicht irgendwo im luftleeren Raum oder in hohlen Köpfen. Der Heilige Geist wirkt durchs Wort. "Meine Worte sind Geist und Leben". Der alte Mann hat erkannt, dass er Gottes Wort lesen und darüber nachdenken muss. Da gibt es keine Abkürzung.

 

"Und alles, was ihr glaubend erbittet im Gebet, das werdet ihr empfangen!" Matth. 21,22. Der alte Mann hat sich gefragt, wie das gemeint ist. Wenn er genügend Glauben hat, dann bekommt er alles, was er sich wünscht? Und wenn er es nicht bekommt, dann hat er nicht genug geglaubt? Dann wäre ja der Glaube des Beters entscheidend. Je größer der Glaube, desto gewisser die Erhörung.

 

Der alte Mann hat erfahren, dass es nicht auf seinen großen Glauben, sondern auf den Glauben an den großen Gott ankommt. Das ist tröstlich. Der alte Mann weiß nicht, ob sein Glaube auch nur die Größe eines Senfkorns hat. "Glaubet an Gott und glaubet an mich!, sagt der Herr Jesus.

"Und das ist die Freimütigkeit, die wir ihm gegenüber haben, dass er uns hört, wenn wir seinem Willen gemäß um etwas bitten". Seinem Willen gemäß! Was nach seinem Willen ist, wird er uns geben. Der alte Mann fragt sich, warum Gott nicht einfach jedes unserer Gebete erhört. Weil er etwas Besseres vorhat. Gott sagt nein, weil er einen anderen Weg hat. Manchmal sagt Gott auch: "Noch nicht!" Er will, dass wir ausharren. Manchmal antwortet Gott auch anders, als wir es erwartet hatten.

 

Der alte Mann ist im Nachhinein froh, dass Gott viele seiner törichten Gebete nicht erhört hat.

Wie lernt man beten? Der alte Mann hat Beten durch Beten gelernt. Man muss anfangen, anders kann man's nicht lernen. Lehrmeister ist die Bibel. Gebet hält in Abhängigkeit vom Herrn. Sünde blockiert Gebet. Unversöhnlichkeit, Taktlosigkeit, Rücksichtslosigkeit und Selbstzufriedenheit lähmen  unser Gebetsleben. Gebetslosigkeit hat die Ursache in einer tiefer liegenden Krankheit. Es wäre fatal, wenn wir uns mit unserer Gebetsarmut abfinden würden. Der Herr richtet uns wieder auf, wenn wir uns demütigen und Buße tun. Wenn wir den Herrn suchen, wird er uns heimsuchen



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Gesammelte Gedanken aus dem Gute-Saat-Kalender

Wenn aber das Vollkommene gekommen sein wird, so wird das, was stückweise ist, weggetan werden. … Wir sehen jetzt … undeutlich, dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise, dann aber werde ich erkennen, wie auch ich erkannt worden bin.   1. Korinther 13,10.12

 

Durch eine Lupe

 

In einem Museum bewunderte ich ein großes Gemälde. Ein kleiner Junge kam hinzu und begann aus Spaß, das Bild durch eine Lupe zu betrachten.

Da bat ich ihn, mir das Gemälde doch einmal zu beschreiben.

Wieder nahm er seine Lupe und begann, mir viele Einzelheiten aufzuzählen: Hier stand ein Blumenstrauß, dort saß ein hübsches Rotkehlchen …

Auf diese Weise sah der Junge aber nur Einzelheiten des Gemäldes und erhielt keinen Gesamteindruck.

Er war unfähig, mir zu sagen, was das Gemälde insgesamt darstellte.

 

Da schlug ich ihm vor, etwas zurückzutreten und das Bild ohne Lupe zu betrachten.

Auf einmal sah er die ganze Landschaft, die Harmonie der Farben und der Größenverhältnisse. Vorher hatte er eine nur stückweise Sicht, jetzt sah er das Ganze.

Es war dasselbe Gemälde, aber die Beschreibung, die der Junge davon gab, war nun ganz anders.

 

„Jetzt erkenne ich stückweise“, sagt der Apostel Paulus. Auf der Erde nehmen wir die Dinge nur bruchstückhaft wahr, Gott aber sieht das Ganze.

Im Gebet teilen wir Gott unsere Bedürfnisse mit, und zwar entsprechend der Sicht, die wir jetzt haben.

Doch Gott kennt schon das ganze Bild.

Und seine Antwort voller Weisheit zieht die zahlreichen Elemente in Betracht, die uns noch entgehen.

 

Wenn wir die Bibel lesen, können wir Gott und seine Gedanken immer besser kennenlernen. Ein Stück fügt sich an das andere.

Aber erst wenn die Gläubigen bei Christus in der Herrlichkeit sind, werden sie eine vollkommene „Gesamtschau“ haben.

 

Auf diesen Augenblick freuen sie sich.

aktualisiert 17.08.2019                                      weitere gute Gedanken aus dem Gute-Saat-Kalender lesen


Prosagedicht von Hedi Bode


Es bedarf einer vollständigen glaubensvollen Auslieferung des ganzen Lebens an Christus. Das heißt: „an Christus zu glauben“. Es schließt eine willens- und gefühlsmäßige Bindung an Ihn ein, und dazu gehört der feste Entschluss, Ihm in allen Dingen gehorsam zu sein. Wir müssen Seine Gebote halten, unser Kreuz tragen und Gott sowie unsere Mitmenschen lieben! Wir müssen uns für solche halten, die der Sünde gegenüber gestorben sind und nun in Christus Jesus für Gott leben! (Röm. 6,11)

(A. W. Tozer)


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