HERZLICH WILLKOMMEN !

Der Fokus dieser Webseite liegt in der Weitergabe von bibeltreuen Predigten als MP3 oder Videobotschaft und wertvollen Textbeiträgen für den wiedergeborenen Christen, aber auch für alle, die noch auf der Suche nach dem rettenden Glauben an Jesus Christus unterwegs sind.  

 

Auf unserer START-Seite bringen wir im wöchentlichen Wechsel stets ausgesuchte besonders wertvolle Beiträge zu den verschiedensten biblischen Themen - Aktuelles, Gedankenanstöße, Geschichten, aber auch Grundlegendes zum Evangelium - möge es Ihnen auf Ihrem Weg mit dem Herrn Jesus Christus eine segensreiche Hilfe sein!



1,2,3,4,5,6,7 ja wo ist denn »die Grippe« geblieben?

 

5.Mo.28,22 Der HERR wird dich mit Schwindsucht schlagen, mit Fieberhitze, Brand, Entzündung, Dürre, mit Getreidebrand und Vergilben; die werden dich verfolgen, bis du umgekommen bist.

 

Plötzlich hatten alle »die Grippe«. Bei positivem Ergebnis Quarantäne, Arbeitsausfall. Die meisten beließen es also bei »der Grippe« und fragten lieber nicht nach. In den Warteräumen wird kräftig gehustet, einige dösen vor sich hin. Doch eine Spur der Verwüstung hat die ‘‘Coronavirus-Variante Omikron‘‘ noch nicht hinterlassen. Das Virus hatte freie Bahn. Und so gibt es kaum eine Familie, in der nicht zumindest eine Person »die Grippe« hatte. Man hört auf die Frage: ja wo sei denn eigentlich »die Grippe«, oder die gefürchtete Grippewelle? Da hört man sehr oft die Aussage ,,wir haben sie besiegt‘‘! »Grippe« oder Omikron, was entspricht hier wirklich der Wahrheit? Apropos Wahrheit: Gott in SEINER großen Liebe und Barmherzigkeit ließ nicht ab, auf die Rettung durch SEINEN Sohn Jesus Christus bereits im Alten Testament immer wieder hinzuweisen!

 

Hes.34,4 Das Schwache stärkt ihr nicht, das Kranke heilt ihr nicht, das Verwundete verbindet ihr nicht, das Verscheuchte holt ihr nicht zurück, und das Verlorene sucht ihr nicht, sondern mit Gewalt und Härte herrscht ihr über sie!

 

Die menschliche Grunderfahrung der Orientierungs- und Schutzlosigkeit kennt jeder. Manche suchen darin einfache Antworten und laufen Menschen nach, die einfache Antworten geben. Auch in der heutigen Zeit erleben wir dieses Phänomen. Natürlich gibt es einen gewaltigen Unterschied zwischen Jesus Christus und uns. ER ist vollkommen, und wir Menschen sind von Natur sündige Geschöpfe. Luther übersetzt wie folgt: ‘‘Der Schwachen wartet ihr nicht, und die Kranken heilt ihr nicht.‘‘ Prophetische Verkündigung bleibt nie nur Theologie, sondern wird immer konkret. Heute redet Gott streng zu Menschen, die Macht über andere Menschen haben und sie für sich selbst ausnutzen.

 

Mt.8,17 Damit erfüllt würde, was durch den Propheten Jesaja gesagt ist, der spricht: »Er hat unsere Gebrechen weggenommen (auf sich genommen) und unsere Krankheiten getragen«.

 

Gott hört uns und lässt uns unseren Willen. Er lässt uns das tun, was wir wollen. Jesus litt für uns und an unserer Stelle, als er gefoltert wurde und dann am Kreuz hing. Eigentlich hätten wir eine zeitliche und ewige Strafe verdient. Wir sind es nicht wert, in ewiger Gemeinschaft mit Gott zu leben. Aber Jesus Christus hat das, was uns von Gott trennt, weggenommen. ER trug unsere Strafe, unsere Sünden ans Kreuz auf Golgatha!

 

2.Kor.12,10 Darum habe ich Wohlgefallen an Schwachheiten, an Misshandlungen, an Nöten, an Verfolgungen, an Ängsten um des Christus willen; denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark.

 

Die Nähe von Jesus Christus macht uns wiedergeborene Christen stark, nicht nur bei Gegenwind das Evangelium zu bezeugen, sondern auch dafür zu leiden! Dieser Glaube an IHN ist unser Sieg. Durch diesen Glauben erhalten wir Kraft, Mut, Zuversicht und das notwendige Ausharren! Guten Mutes in Schwachheit, in Misshandlungen, in Nöten, in Verfolgung und Ängsten, um Christi willen!

 

Wie recht hat doch die Bibel, wenn sie sagt: «Wehe denen, die Böses gut nennen und Gutes böse, die Finsternis zu Licht machen und Licht zu Finsternis, die bitter zu süß machen und süß zu bitter» (Jes. 5,20) Wir haben es weit gebracht mit unserem gottfreien Atheismus! Die Folgen davon sind tragisch! Gott redet zu uns durch die Zeichen der Zeit. Die Menschen haben Angst. Und für uns wiedergeborene Christen sollte trotzdem immer wieder gelten, wandle weiterhin mit Jesus Christus, unserem Herrn – allem Widerstand zum Trotz!
 

Walter Ertl 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )


ERKENNE DIE ZEICHEN DER ZEIT

Warum nur haben so viele Geschwister keinen Blick mehr für die Zeichen der Zeit, wenn sie gerade auch heute so deutlich sind wie z.B. die Entstehung des Staates Israel im Jahr 1948? Weil es so erschrecklich ist, was in der Gemeinde Jesu vor sich geht, möchten wir in dieser Woche den Platz unserer Startseite u.a. dafür verwenden, einige wichtige Zitate aus der gerade neu überarbeiteten Schrift "Die Covid-Impfung - Segen oder Fluch" von D. Puhlmann und S. Kasper wiederzugeben. Hier ist der Link zum Download der Datei. Passwort: leipheim

 

  • "Gott hat es Seinem Volk einfach gemacht. Die „Corona-Pandemie“ entpuppte sich von Anfang an mit den Gottesdienst-, Versammlungs-, Gesangsverboten und Abstands- und Maskengeboten als antichristlich und es war nicht schwer diesen Geist anhand der Ordnungen und Gebote Gottes zu identifizieren. Doch der Wohlstand, die Bequemlichkeit und Menschengefälligkeit (d.h. die Ehre bei Menschen) hat leider viele verblendet. Die antichristliche Entwicklung der „Pandemie“ und parallel dazu viele begleitende Ereignisse haben das in vielerlei Hinsicht bestätigt."

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  • Gottes Autorität wird übergangen
  • Der Leib eines jeden Menschen gehört GOTT und steht unter seiner Autorität (2. Kor. 6,15). Der Mensch ist damit verpflichtet Behandlungen, Ernährungsmuster usw. im Gebet und durch das Wort zu prüfen, und entsprechend dem Willen Gottes zu entscheiden, wie er mit dem Leib verfährt. Direkter und indirekter Impfzwang sind damit nicht vereinbar, weil hier die Autorität Gottes umgangen wird. Der Gläubige wird, ungeachtet seiner Erkenntnis über Gottes Willen, gedrängt oder sogar gezwungen eine Impfung über sich ergehen zu lassen. Unsere Herrscher überschreiten hier klar eine Autoritätsgrenze, die weit über dem Grundgesetz steht. Sie lehnen sich mit dem Impfzwang gegen Gottes Autorität auf. Ein Christ muss konsequent dem Impfzwang entgegentreten, um sich Gott unterzuordnen, denn
  • „man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen!“ (Apg. 5,29b)  

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  • Glaube an menschliche Rettung statt an Gottes Rettung – Rationalismus
  • Es gibt zwei grundverschiedene Denkweisen in der Krise. Die erste ist eine geistliche Gesinnung. Sie sieht den souveränen Gott als Retter, der jede Seele in seiner Hand hält und „alles wirkt nach dem Ratschluss seines Willens“ (Eph. 1,11). Diese Denkweise spricht:
  • Kommt, wir wollen wieder umkehren zum HERRN! Er hat uns zerrissen, er wird uns auch heilen; er hat uns geschlagen, er wird uns auch verbinden! (Hos. 6,1)
  • Menschen, die eine geistliche Gesinnung haben, setzen ihr Vertrauen auf Gott und leben im Glauben. Die andere Denkweise, der Rationalismus, beruht auf menschlicher Erkenntnis. Diese Denkweise befürwortet eine naturalistische, wissenschaftliche Rettung durch einen menschengemachten Impfstoff, der völlig unabhängig von Glaubensgehorsam aus der Krise retten soll. Der Rationalismus setzt sein Vertrauen im Zweifelsfall auf menschliche Mittel. Viele versuchen den Rationalismus mit einer geistlichen Gesinnung zu verbinden, indem sie zum Beispiel betonen, dass die Medizin von Gott gegeben ist. Es geht aber nicht um den Gebrauch von Medikamenten, die gottgegeben sind und deren Gebrauch im Einklang mit der Bibel steht. Es geht um Fälle, in denen ein Widerspruch zwischen Gottes Wort und menschlicher Erkenntnis besteht. 

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  • Der Leib - ein Tempel des Heiligen Geistes
  • Bei der Geninjektion werden Körperzellen zur Herstellung von körperfremden Virusproteinen umprogrammiert, wonach der Körper gegen die von den eigenen Körperzellen hergestellten Proteine eine Abwehrreaktion beginnt. Der Leib des Gläubigen wird somit eine Produktionsstätte einer giftigen Substanz. Wie ist das mit dem Tempel Gottes vereinbar?
  • Wie stimmt der Tempel Gottes mit Götzenbildern überein? Denn ihr seid ein Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: »Ich will in ihnen wohnen und unter ihnen wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein«. (2. Kor. 6,16)
  • Wenn Rauchen für uns eine Sünde ist, dann ist diese Geninjektion um ein Vielfaches schlimmer. Die moderne Medizin überschreitet heute schon längst viele Grenzen, die Gott gesetzt hat (Organtransplantation, künstliche Befruchtung, Klonen, Stammzellenforschung etc.)
  • Denn ihr seid teuer erkauft; darum verherrlicht Gott in eurem Leib und in eurem Geist, die Gott gehören! (1.Kor. 6,20)  

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COVID-19-Injektionen haben vornehmlich zwei große Ziele:

 

a. Unsere DNA umzuprogrammieren, um uns zu Mensch-KI-Hybriden zu machen, die leichter zu kontrollieren sind. 

 

b. Eine digitale Impf-ID zu implantieren, die die totale Kontrolle über jeden Menschen ermöglicht. 

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  • Die Agenda hinter der COVID-19-Impfung
  • Hinter der Impfagenda steht, wie die vielfachen geistlichen Einwände zeigen, nicht einfach eine Gesundheitsfrage. Es geht um die Realisierung einer humanistischen, antichristlichen Weltideologie. Es geht um das Aufzwingen einer Entscheidung gegen Gottes Autorität, gegen die Notwendigkeit der Heilung durch gottgewollte Buße. Es geht um eine Anpassung des Christen an die Grundsätze der Welt und seine aktive Teilhabe an einer antichristlichen Sündenmaschinerie.
  • Böse Menschen aber und Betrüger werden es immer schlimmer treiben, indem sie verführen und sich verführen lassen. (2. Tim. 3,13)
  • Wie soll dieses Projekt nun weiter vorangetrieben werden?
  • Die Weltbank klassifiziert COVID als ein Projekt, das im März 2025 endet.
  • Das Weltwirtschaftsforum (WEF) spricht vom „Great Reset“[97]. Im Juni 2020 kündigte Schwab öffentlich den Great Reset an. Die Agenda wurde auf deren Website offengelegt. Der Gründer und Vorstandsvorsitzende des WEF, Klaus Schwab[98], hat sich als Frontmann des Great Reset und der vierten industriellen Revolution entpuppt, die eine unverkennbare transhumanistische Komponente hat. Der Great Reset ist ein Markenwechsel dessen, was im früher als Neue Weltordnung bekannt wurde. Zu den Mitgliedern und Interessenvertretern des WEF gehören weltweit führende Regierungsvertreter, Unternehmensleiter, Nichtregierungsorganisationen (NGOs), Journalisten, Aktivisten, Kulturführer und Künstler, die alle zusammenarbeiten, um die technokratischen, transhumanistischen Missionen des WEF voranzutreiben. Auch wenn das Weltwirtschaftsforum nicht unbedingt die Spitze dieser Pyramide von technokratischen Eliten ist, so scheint es doch ein zentraler Machtfaktor zu sein.  

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Wir befinden uns an einem entscheidenden Punkt in der Geschichte der Menschheit, denn dies ist das Aufkommen des Transhumanismus, der eine Verschmelzung der Menschheit mit der Künstlichen Intelli-genz (KI) darstellt. 

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  • Der transhumane, digitalisierte und patentierte Mensch

  • Christen sind nicht dazu berufen bei der Machtergreifung satanischer Eliten passiv abzuwarten oder so-gar durch ihre Teilnahme an der Impfung ihre Ziele mit zu verwirklichen. Wir sind stattdessen durch die Schrift zur Aufklärung und zum geistlichen Widerstand aufgerufen:
  • … habt keine Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, deckt sie vielmehr auf … (Eph. 5,11)
  • Die kommende Weltregierung basiert auf den 10 Geboten der Georgia Guidestones[124], tritt mit ihren Grundsätzen dem HERRN entgegen. Sie will die Menschen durch Nanotechnologie und Genmanipulation vollends für den Willen des Teufels „lebendig gefangen nehmen“. Wir sollen mit Sanftmut die Widerspenstigen zurechtweisen, ob ihnen Gott nicht noch Buße geben möchte zur Erkenntnis der Wahrheit und sie wieder nüchtern werden aus dem Fallstrick des Teufels heraus, von dem sie lebendig gefangen worden sind für seinen Willen. (2. Tim. 2,25–26) Darüber hinaus sehen wir, wie sich das Wort des HERRN erfüllt:
  • Wie es aber in den Tagen Noahs war, so wird es auch bei der Wiederkunft des Menschensohnes sein. (Mat. 24,37) 

Sieben Bekenntnisse, warum ich als Christ die COVID-Spritze ablehne

1. Es ist eine Frage des Vertrauens: Ich vertraue Christus und nicht Big Pharma mit seinen Vertretern in Regierung, Vereinen und Institutionen 

So spricht der HERR: Verflucht ist der Mann, der auf Menschen vertraut und Fleisch zu seinem Arm macht, und dessen Herz vom HERRN weicht! Gesegnet ist der Mann, der auf den HERRN vertraut und dessen Zuversicht der HERR geworden ist! (Jer. 17,5.7)

 

2. Es ist eine Frage der Autorität: Ich gehöre Christus und nicht Big Pharma 

Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des in euch wohnenden Heiligen Geistes ist, den ihr von Gott empfangen habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört? Denn ihr seid teuer erkauft; darum verherr-licht Gott in eurem Leib und in eurem Geist, die Gott gehören! (1.Kor. 6,19f.)

 

3. Es ist eine Frage der Anbetung: Ich unterwerfe mich Christus und nicht Big Pharma 

Ich ermahne euch nun, ihr Brüder, angesichts der Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber darbringt als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer: das sei euer vernünftiger Gottesdienst! (Röm. 12,1)

 

4. Es ist eine Frage des Lebens und der Hingabe: Ich lebe und sterbe dem Christus und nicht für Big Pharma 

… denn für das Werk des Christus ist er dem Tod nahe gekommen, da er sein Leben gering achtete, um mir zu dienen an eurer Stelle. (Phil. 2,30)

 

5. Es ist eine Frage der Reinheit: Ich will für Christus unbefleckt sein und mich nicht beteiligen an dem Schmutz von Big Pharma 

Eine reine und makellose Frömmigkeit vor Gott, dem Vater, ist es, Waisen und Witwen in ihrer Bedrängnis zu besuchen und sich von der Welt unbefleckt zu bewahren. (Jak. 1,27)

 

6. Es ist eine Frage der Liebe: Ich liebe Christus und Seine Brüder und nicht mein Ei-genleben und diese Welt 

… würdet ihr da nicht Unterschiede unter euch machen und nach verwerflichen Grundsätzen richten? Hört, meine geliebten Brüder: Hat nicht Gott die Armen dieser Welt erwählt, dass sie reich im Glauben würden und Erben des Reiches, das er denen verheißen hat, die ihn lieben?

Ihr aber habt den Armen verachtet! Sind es nicht die Reichen, die euch unterdrücken, und ziehen nicht sie euch vor Gericht? (Jak. 2,4-6)

Verwundert euch nicht, meine Brüder, wenn euch die Welt hasst! Wir wissen, dass wir aus dem Tod zum Leben gelangt sind, denn wir lieben die Brüder. Wer den Bruder nicht liebt, bleibt im Tod. (1. Joh. 3,13f.)

 

7. Es ist eine Frage der Hoffnung: Ich hoffe auf Christus und nicht auf Big Pharma 

… denn dafür arbeiten wir auch und werden geschmäht, weil wir unsere Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt haben, der ein Retter aller Menschen ist, besonders der Gläubigen. (1.Tim. 4,10)

GOTT spricht: Sagt den Gerechten, dass es ihnen gut gehen wird; denn sie werden die Frucht ihrer Taten genießen. Wehe dem Gottlosen! Ihm geht es schlecht … (Jes. 3,10f.)

Die Welt spricht: Sagt den COVID-Geimpften, dass es ihnen gut gehen wird…

GOTT spricht: „Hört doch auf MICH, so sollt ihr Gutes essen, und eure Seele soll sich laben an fetter Speise!“ (Jes. 55,2)

 

 

DARUM SUCHE JESUM UND SEIN LICHT, ALLES ANDRE HILFT DIR NICHT!


Gesammelte Gedanken aus dem Gute-Saat-Kalender

Die Tür wurde verschlossen.  Matthäus 25,10

 

Alarm im Urlaub

 

13. Januar 2018: Ich mache gerade Urlaub auf Hawaii, als morgens um acht auf allen Handys die Nachricht erscheint: „Langstreckenraketen im Anflug auf Hawaii! Suchen Sie sofort Schutz! Das ist keine Übung!“

 

Keine Übung? Ein Ernstfall? Dann nichts wie los! Anziehen (wo sind nur meine Bermudas?) … Tür aufschließen (warum dauert es so lange?) … an der Rezeption fragen (warum ist nur keiner mehr da?) … gemessenen Schrittes (oder doch lieber im Dauer­lauf?) den Keller aufsuchen. Es könnte ja wirklich ein Ernstfall sein! Denn es haben sich Spannungen in den Beziehungen zu Nordkorea aufgebaut - und Hawaii liegt ungefähr auf halbem Weg zwischen beiden Ländern. Doch es ist ein Fehlalarm! Aber ein sehr realistischer. Wäre es ein Test gewesen: Hawaii hätte ihn nicht bestanden.

 

Auch manche Menschen erleben einen sehr persönlichen Alarm: einen leichten Schlaganfall oder Herzinfarkt; einen Unfall, bei dem zum Glück niemand ernsthaft verletzt wird. Ähnlich wie ein Fehlalarm, ein Test. Doch wie hätte der Ernstfall ausgesehen?

 

In der Zeitung stand: „Hawaii hätte den Ernstfall nicht bestanden.“ Würde ich meinen persönlichen Ernstfall bestehen?

Habe ich vorgesorgt und an alles gedacht?

 

Sie verstehen mich, ich meine hier nicht die medizinische Versorgung oder die Erb­re­gelung. Ich denke an den Tod, an Gottes Urteil über meine ewige Existenz. Oder auch daran, dass Jesus Christus wiederkommt und dann die Tür zu Ihm für mich verschlossen ist.

 

Noch ist die Tür offen, noch kann jeder zu IHM kommen, der will.

 

Wie gut, wenn auf Hawaii nach diesem Fehlalarm jedem klar geworden ist, wie ernst der Ernstfall ist! Und wie gut


Unsere Bürgerschaft ist im Himmel !

Unser Wandel ist im Himmel, von dannen wir auch warten des Heilands Jesus Christus, des Herrn. Phil.3, 20

 

Im zweiten Brief an die Korinther sagt Paulus: „Wir haben allenthalben Trübsal, aber wir ängstigen uns nicht; wir werden unterdrückt, aber wir kommen nicht um; als die Sterbenden und siehe, wir leben; als die Gezüchtigten und doch nicht ertötet; als die Traurigen, aber allezeit fröhlich.“

 

Höre nur, welche Rätsel!

 

Ist dies nicht ein wunderliches und geheimnisvolles Wesen, das so spricht! Ein so wundersames Wesen ist ein Christ, unterdrückt und doch triumphierend, betrübt und doch fröhlich, arm und doch sehr reich, sündig und doch vollkommen gerecht, elend und doch herrlich, Wanderer auf Erden, aber immer mit einem himmlischen Wandel!

 

Die Welt hat auch Freude und Vergnügen, aber nur, solange „die Blume auf dem Felde“ nicht verwelkt, nur, solange das irdische Wohlergehen währt. Wenn dies aber vorbei ist, dann hat auch die Freude ein Ende. Dem Apostel Paulus dagegen geht die Sonne erst am Abend auf; und wenn es hier unten dunkelt, dann erhebt er sich zum Lichte des Paradieses dort oben.

 

Er hat ein doppeltes Leben.

 

Er ist ein Wanderer auf Erden, aber seine Bürgerschaft ist im Himmel. Er gehört der Ordnung einer höheren Sache an und lebt mit seinem Herzen in seinem höheren, rechten Vaterland. „Unser Wandel“ (oder genauer) „unsere Bürgerschaft ist im Himmel“, sagt er. „Sie ist“, sagt er, nicht „sie wird sein“, und er bezeichnet sie damit als etwas schon Gegenwärtiges. Paulus spricht hier etwas ganz anderes aus als das, was die Welt mit der Hoffnung „eines zukünftigen Lebens“ meint. Paulus weiß, dass er, während er noch auf Erden wandelt, schon Mitbürger des Himmels ist. Welch ein Glück und welch ein Schatz ein solches Bewusstsein ist, das hat noch kein Menschenherz auf Erden je ganz ermessen können.

 

Woher aber, so mag man wohl fragen, hatte Paulus diese Glaubensgewissheit?

 

Er kannte Christus! Das ist das Geheimnis!

 

Er sah im Dunkel seines Erdenlebens einen Mann, der ihm diese Gewissheit schenkte, einen geheimnisvollen Mann, der da sprach: „Ich bin vom Vater ausgegangen und in diese Welt gekommen.“ Als dieser dann sagte, Er wolle hingehen und Seinen Freunden in des Vaters Haus die Stätte bereiten, und sie Ihn darauf nach dem Wege dorthin fragten, war Seine Antwort: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ Als sie Ihn baten: „Zeige uns den Vater!“, antwortete Er: „Wer Mich sieht, der sieht den Vater.“

 

Auf Seinen Allmachtswink wurden die Blinden sehend, die Tauben hörend, die Stummen redend, und die Toten standen aus ihren Gräbern auf. Er trieb die Teufel aus, Er vergab die Sünden, Er befahl den Kräften der Natur und zerbrach schließlich selber die Ketten des Todes, indem Er mit einem verklärten Leib aus dem Grabe auferstand.

 

Nachdem Paulus mit diesem Herrn und Heiland in Bekanntschaft gekommen war, konnte er die trostvolle Sprache führen: „Unsere Bürgerschaft ist im Himmel.“ Zugleich wusste er, dass er durch Ihn das im Sündenfall verlorene Kindesrecht bei Gott und das Bürgerrecht im Himmel wiedererhalten hatte. Was folgt daraus? Daraus folgt, dass alle, die denselben Glauben haben und dieselbe Bekanntschaft mit dem Heiland gemacht haben wie Paulus, auch dieselbe Gnade und Bürgerschaft im Himmel haben wie er, weil sie mit demselben Blut des Sohnes Gottes erlöst sind wie er und darum dieselbe tröstliche Gewissheit davon haben sollen wie er.

 

Gewiss wirst du die Herrlichkeit dieser himmlischen Bürgerschaft nicht an dir sehen und fühlen.

 

Sie ist tief verborgen und mit allem Elend dieses Lebens bedeckt. „Unser Leben ist verborgen mit Christus in Gott.“ Aber sie ist doch gewiss und wohlbegründet. Ist es Nacht auf Erden, dort oben ist es ewig hell und klar. Ist der Weg uneben und mit Dornen bewachsen, wir pilgern unserer Heimat zu. Dort sind unsere Freunde, die uns kennen, und dort ist unser großer Freund vor anderen Freunden. So heißt es dann.

 

Und dies ist keine Dichtung, sondern die gewisseste Wirklichkeit, gegründet auf Christi Worte und Werke und auf Seinen Eingang für uns in das Allerheiligste.

 

„So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge“, sagt der Apostel, „sondern Bürger mit den Heiligen und Gottes Hausgenossen.“ Und dies ohne Ansehen der Person. „Es ist hier kein Unterschied, sie sind allzumal Sünder.“

 

Aber ein jeder, der an Christus glaubt, durch den allein wir erwählt sind, ehe der Welt Grund gelegt war — ein jeder, der an Christus glaubt, d. h. der sich selber richtet und straft, seinen einzigen Trost aber in dem hat, der die Gottlosen gerecht macht — ein jeder, sowohl die Sünderin als auch die Jungfrau Maria, sowohl der Schächer als auch Paulus, ist gleichermaßen erwählt, gerecht und Gott angenehm in dem Geliebten.

 

Ein jeder von ihnen ist ebenso gewiss einer dieser Mitbürger mit den Heiligen und den Hausgenossen Gottes.

 

Wie groß ist Deine Herrlichkeit,

Du gläub’ge Seel, schon in der Zeit,

Die du auf Jesum Christ vertraust

Und auf Sein festes Wort nur baust.

 

Er hüllte dich in Sein Gewand

Und hat sich selber dir vertraut,

Er gab dir Seines Geistes Pfand,

So bist du Jesu Christi Braut.

 

Du stehst mit Jesu in dem Bund,

Und diesen hält Er ewiglich.

Er denkt an dich zu jeder Stund,

Er selber litt den Tod für dich.

 

So gehst du in Sein Reich fürwahr

Und erbest dann aus Seiner Hand.

Nur ein’ge Tage oder Jahr’,

 

Erreicht ist dann das gute Land.

 

Aus dem ‘‘Täglichen Seelenbrot‘‘ von Olaf Rosenius

Entnommen aus dem Buch von Mag. Olof Rosenius – ‘‘Tägliches Seelenbrot‘‘

(herausgegeben von LUTH. MISSIONSVEREIN SCHLESWIG-HOLSTEIN E.V. http://www.rosenius.de)