HERZLICH WILLKOMMEN !

Der Fokus dieser Webseite liegt in der Weitergabe von bibeltreuen Predigten als MP3 oder Videobotschaft und wertvollen Textbeiträgen für den wiedergeborenen Christen, aber auch für alle, die noch auf der Suche nach dem rettenden Glauben an Jesus Christus unterwegs sind. 

 

Auf unserer START-Seite bringen wir im wöchentlichen Wechsel stets ausgesuchte besonders wertvolle Beiträge zu den verschiedensten biblischen Themen - Aktuelles, Gedankenanstöße, Geschichten, aber auch Grundlegendes zum Evangelium - möge es Ihnen auf Ihrem Weg mit dem Herrn Jesus Christus eine segensreiche Hilfe sein!



„Werte und Orientierung“

 

 

Ps.119,105 Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg.

Die Wertekurse informieren über „zentrale Grundregeln des Zusammenlebens in Österreich“ wie Gleichberechtigung von Mann und Frau, Einstieg auf den Arbeitsmarkt, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sowie über Alltagswissen zu Themen wie Bildungs- und Gesundheitssystem, Hausordnung und Mülltrennung. Wir leben in einer Zeit voller Widersprüche, permanenter Änderungen, gigantischer Krisen, zunehmender Unsicherheit und Ratlosigkeit. Sein Wort ist „Licht für meinen Pfad“. Es ist auch wahr, dass uns sein Wort Licht für den ganzen Weg als Kinder Gottes gibt, nicht nur für einzelne Entscheidungen.

 

Ps.32,8 Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, auf dem du wandeln sollst; ich will dir raten, mein Auge auf dich richten.

 

Das Schöne bei Gottes Zusage in diesem Vers der Bibel, ER will uns nicht nur den Weg zeigen, den wir gehen sollen, sondern unser Schöpfer-Gott will uns auch beraten. Je tiefer meine persönliche Beziehung zu meinem Herrn Jesus wird, je näher sind wir IHM, und mehr und mehr fließt dadurch SEIN großer Segen in mein Alltagsleben! Es ist nicht schwierig, Entscheidungen zu treffen, wenn man seine Werte aus der Bibel kennt.“ Es macht damit immer wieder deutlich, das Ringen um Werte, die in schwierigen Entscheidungen tragen, lohnt sich.

 

Mk.12,30 Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken und mit deiner ganzen Kraft!

 

Die Bibel ist die Grundlage christlicher Werte. Gott gibt darin Hinweise für richtiges Handeln - mal mahnend, mal werbend, mal durch Gleichnisse. Unser Herr Jesus fordert immer wieder neues Abwägen der betreffenden Situationen und Fragen, der beteiligten Personen und den jeweiligen Umständen. So wird immer deutlich, dass unser Schöpfer-Gott nicht nach Schema F handelt und auch nicht möchte, dass wiedergeborene Christen schablonenhaft vorgehen, sondern IHN immer in die Entscheidung miteinbeziehen.

 

Ps.50,16 Zu dem Gottlosen aber spricht Gott: »Was zählst du meine Satzungen auf und nimmst meinen Bund in deinen Mund,

 

Ps.50,17 da du doch Zucht hasst und meine Worte verwirfst?

 

Praktiziere, was du predigst, sei kein Heuchler. Wenn es eine Gruppe von Menschen gab, die Jesus nicht ertragen konnte, dann waren es Heuchler! Das Problem an Heuchelei, es fällt mir schwer, sie bei mir selbst zu erkennen. Es sind nicht die Dinge, die wir sagen, die wirklich wichtig sind, es sind die Dinge, die wir tun und auch leben! Wenn wir behaupten, Christen zu sein, aber uns nicht von den Lehren Jesu leiten lassen, sind wir nichts als Heuchler. Der Heuchler kann genauso auch ein wiedergeborener Christ sein, der eine Maske trägt, der vorgibt, etwas zu sein, was er in Wirklichkeit nicht ist.

 

Wenn SEIN Wort und damit den Herrn Jesus selbst der Maßstab für unser tägliches Leben ist, wandeln wir im Licht. Das können wir auch heute noch erleben. Orientierung inmitten von Orientierungslosigkeit durch den Sohn Gottes, Jesus Christus, der ALLES überblickt.

Mein treuer Herr und Heiland, ich danke dir, dass DU mir hilfst. Es wunderbar zu wissen, dass ich mich auf dich verlassen kann. Führe DU mich an DEINER rechten Hand, und lass mich erkennen, welchen Weg ich gehen soll! Herr Jesus, Ich bin dir dankbar, dass Du mich nie alleine lässt! Bitte, Herr Jesus, lass mich auch kein Heuchler sein und werden!

 

Walter Ertl 

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )


Gesammelte Gedanken aus dem Gute-Saat-Kalender

 

Das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert ... und ein Beurteiler der Gedanken und Überlegungen des Herzens.

Hebräer 4,12

 

Das lebendige Wort Gottes

 

Wer aus der Bibel, dem Wort Gottes, Nutzen ziehen will, darf nie übersehen, dass dieses Wort uns beurteilt - und nicht umgekehrt. Viele Menschen meinen, sich ein eigenes Urteil über das Wort Gottes bilden zu können. Das Ergebnis ist dann leider, dass viele der Bibel ablehnend gegenüberstehen. Andere wiederum legen sich ihre eigenen Interpretationen zurecht, statt die Worte der Bibel unvoreingenommen auf sich wirken zu lassen.

 

Ja, auch wahre Gläubige verlieren viel Segen, und ihr Glaubensleben verkümmert, wenn sie sich nicht ständig der Beurteilung durch das Wort Gottes aussetzen.

 

Und wie ist es dann zu verstehen, wenn der Apostel Paulus zum Beispiel in 1. Korinther 10,15 sagt: „Ich rede als zu Verständigen; beurteilt ihr, was ich sage.“? Dann appelliert er an die Einsicht der Korinther, aber er fordert sie nicht etwa dazu auf, die Aussagen Gottes zu hinterfragen.

 

Das Wort Gottes ist in der Tat „lebendig und wirksam“: Gott hat nicht nur damals zu Menschen geredet, als es aufgezeichnet wurde. Er redet auch heute noch, jedes Mal, wenn es gelesen wird. Und dieses lebendige Wort Gottes ist „schärfer“ als jede andere Waffe. Warum? Weil es sich an unser Gewissen richtet! Das tut manchmal weh, aber die Folgen sind positiv.

 

 

Es dient nur zu unserem Guten, wenn uns beim Bibel­lesen gezeigt wird, was bei uns nicht so ist, wie Gott es sich wünscht. Nur auf diese Weise sind wir in der Lage, Fehlhaltungen auf den Grund zu gehen und mit Gottes Hilfe zu ändern. Der Dichter von Psalm 139 hatte verstanden, was für ein Segen darin liegt, die Bibel zu lesen und auf das eigene Leben anzuwenden: „Sieh, ob ein Weg der Mühsal bei mir ist“, so bittet er Gott. (V. 24)

aktualisiert 26.11.2021                           

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Wir wiedergeborenen Christen sind ein Brief Christi

 

Apg.22,2 Als sie aber hörten, daß er in hebräischer Sprache zu ihnen redete, wurden sie noch ruhiger.

 

         Warum hören die meisten Menschen unserer Generation nicht auf den Ruf des Evangeliums?

 

Warum interessieren sich unsere Zeitgenossen nicht für die Gemeinde und auch nicht für das, was sie zu vertreten vorgibt?

 

         Ist es nicht deshalb, weil wir eine andere Sprache sprechen wie sie?

 

1.Thes.1,8 Denn von euch aus ist das Wort des Herrn erklungen; nicht nur in Mazedonien und Achaja, sondern überall ist euer Glaube an Gott bekanntgeworden, so daß wir es nicht nötig haben, davon zu reden.

 

Das Leben und Zeugnis vieler Christen ist für die Masse der Menschen unverständlich, ohne daß sie deswegen unbedingt Gott ablehnend gegenüberstünden. Sie warten, sie sehen sich unser Leben an; aber wir sprechen eine andere Sprache als sie.

 

     Die Verbindung zwischen ihnen und uns fehlt.

 

2.Kor.5,17 Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden!

 

2.Kor.5,20 So sind wir nun Botschafter für Christus, und zwar so, daß Gott selbst durch uns ermahnt; so bitten wir nun stellvertretend für Christus: Lasst euch versöhnen mit Gott!

 

Von dem Herrn Jesus wird uns gesagt, daß Er, obgleich Er Gott war, doch die Gestalt eines Knechtes annahm und wie ein einfacher Mensch auftrat, um das Leben der Menschen zu leben und sich mit ihnen eins zu machen. Diese Sprache verstanden die Menschen seiner Zeit. Der Apostel Paulus sagt von sich:

 

1.Kor.9,20 Den Juden bin ich wie ein Jude geworden, damit ich die Juden gewinne; denen, die unter dem Gesetz sind, bin ich geworden, als wäre ich unter dem Gesetz, damit ich die unter dem Gesetz gewinne.

 

1.Kor.9,22 Den Schwachen bin ich wie ein Schwacher geworden, damit ich die Schwachen gewinne; ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle Weise etliche rette.

 

Jesus Christus lehrt uns weinen mit den Weinenden und fröhlich sein mit den Fröhlichen – wohlgemerkt, ohne dabei die göttliche Wahrheit zu verdrehen, oder die Grenzlinien zwischen göttlichen Dingen und Weltlichkeit zu verwischen.

Diese freiwillige Gleichstellung mit den Menschen, die wir gewinnen wollen, möchte der Heilige Geist in uns wirken. Er will uns die Liebe schenken, die unsere Herzen öffnet für die Welt, die Gott so sehr geliebt hat.

Dieser Liebe wird es gelingen, die Schranken zu beseitigen, die es den Menschen der Welt so schwer machen, unser Leben zu verstehen und darin zu lesen wie in einem Brief des Christus, den der Heilige Geist in unsere Herzen geschrieben hat.

2.Kor.3,3 Es ist ja offenbar, daß ihr ein Brief des Christus seid, durch unseren Dienst ausgefertigt, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht auf steinerne Tafeln, sondern auf fleischerne Tafeln des Herzens.

 

        Sprechen wir die Sprache der Menschen um uns herum?

 

1.Kor.9,16 Denn wenn ich das Evangelium verkündige, so ist das kein Ruhm für mich; denn ich bin dazu verpflichtet, und wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht verkündigen würde!

 

Handeln wir so, daß es «ruhig» wird in den Herzen und Gewissen der Unbekehrten, weil unser Beispiel redet? Dann werden sie anfangen, Christus und Seine Botschaft zu verstehen.

 

1. Korinther 9,16-23; 2. Korinther 5,15-20; 1. Thessalonicher 1,6-10

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 11.2. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )


Gibt es diesen tiefen festen Glauben in mir?

Kommt her zu Mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ... so werdet ihr Ruhe finden für eure SeelenMatth. 11, 28–29

 

Diese liebliche Botschaft ist für unglückliche, arme und gebundene Menschen, die über ihre vorgenommene Bekehrung mutlos sind. Das Evangelium sagt ihnen zu, dass alles, was sie so ängstlich und erfolglos bei sich selber gesucht haben oder durch Besserung, Reue, Gebet und Streit zu gewinnen trachteten, schon von einem Manne ihnen erworben und gewonnen, ja in einem ewigen Testament ihnen zugesichert ist. Wenn sie anfangen, solches zu verstehen, dann bleibt es nicht ohne Frucht; es hat eine unwillkürliche Wirkung auf ihr Herz, es entzündet bei ihnen den wahren, lebendigen, seligmachenden Glauben. Hier entsteht ein Verwundern, ein Fragen, hier entstehen Freude und Hoffnung; dort vermehrte Sorge und Reue, hier Gewissheit und Freude — alles durch dasselbe Leben erregende Evangelium, alles durch denselben angezündeten Glauben.

 

Der eine fängt an, sich zu verwundern und zu fragen: „Soll das so verstanden werden? Darf auch ich kommen?“ Und ein Trachten nach Christus, Hunger und Durst nach Seiner Gerechtigkeit erfüllen das Herz. Ein anderer wird noch betrübter als zuvor; das unter dem Gesetz vertrocknete und starr gewordene Herz beginnt durch die große Liebe Christi zu schmelzen, so dass eine neue Sorge entsteht, vereinigt mit Hoffnung und inniger Sehnsucht danach, jetzt dieser Liebe und Gnade teilhaftig zu werden. Ein dritter wird auf einmal aus der tiefsten Not zu der größten Freude und Gewissheit entrückt.

 

Hierin sind die Wege des Heiligen Geistes unter verschiedenartigen Umständen verschieden.

 

Ihre niedergedrückten Herzen, ihre auf sich selbst und ihre eigene Gerechtigkeit gewandten Augen werden nun auf ein anderes Ziel gerichtet, aufwärts auf den Gekreuzigten, von ihrer eigenen Gerechtigkeit auf Seine Gerechtigkeit, von ihrem Gehorsam auf Seinen Gehorsam, von ihrer Reue auf Seine Angst, von ihren eigenen Gebeten auf Seine Gebete, so dass ihre ganze Hoffnung auf Rettung, ihre ganze Sehnsucht, ihr ganzes Trachten jetzt auf Ihn gerichtet sind. Sieh, bei diesen allen ist ein seligmachender Glaube angezündet, nämlich der Glaube, den Christus so oft bei denen pries, die zu Ihm kamen, um Gnade und Hilfe zu suchen: Die kranke Frau bei Matth.9, die von hinten zu Jesus trat und Seines Kleides Saum anrührte, um von ihrer Krankheit geheilt zu werden, — sie wurde gesund zu derselben Stunde, und Jesus sprach: „Sei getrost, Meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen!“ Ebenso die Sünderin, die in Simons Haus mit ihren Tränen Jesu Füße netzte und die Zusage erhielt: „Dir sind deine Sünden vergeben, dein Glaube hat dir geholfen; gehe hin mit Frieden.“

 

Von diesen Beispielen sagt Luther: „Sie haben das gute Gerücht (Evangelium) gehört, dass Christus der Mann sei, der allen hülfe und alle tröstete; diesem Gerücht hatten sie geglaubt und kamen deshalb zu Ihm, getrieben von der Not; hätten sie nicht geglaubt, so wären sie nicht gekommen.“ Aber beachte! Dieser Glaube hatte sich nur in einem Suchen, in einem Kommen und Anrufen des Namens des Herrn geäußert, und Jesus sagte dennoch, dass es ein wirklicher Glaube, ein helfender Glaube sei, indem Er gerade von diesem sagte: „Dein Glaube hat dir geholfen.“

 

Solches Kommen, Hungern, Dürsten, solcher Kampf und solches Suchen äußerten sich auch bei dem Vater des mondsüchtigen Knaben, als er weinend ausrief: „Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben!“, sowie bei der Braut im Hohenliede, als sie in der Nacht in der Stadt umherlief und die Wächter fragte: „Habt ihr nicht gesehen, den meine Seele liebt?“, ebenso bei dem Patriarchen Jakob, als er ausrief: „Ich lasse Dich nicht, Du segnest mich denn.“

Dieser suchende, anrufende, hungernde und dürstende Glaube ist der eigentlich seligmachende Glaube, weil er sich auf Christus gründet und, an allen eigenen Versuchen verzweifelnd, seine Rettung in Ihm allein sucht.

 

Diesem Glauben folgt, früher oder später, ein anderer Grad des Glaubens, ein Finden, eine Gewissheit, eine Antwort, so dass die Braut nun spricht: „Ich habe gefunden, den meine Seele liebt, Er ist mein und ich bin Sein.“

 

Dann fällt die Decke von den Augen, mein Sinn wird erleuchtet, so dass ich nun auf einmal sehe, was ich früher nicht sehen konnte, wie nämlich alles das in Christus vollbracht ist, wonach ich suchte, wie alle meine Sünden und Unreinigkeiten, meine ganze Kälte, Härte und Trägheit in Ihm teuer genug gesühnt, bezahlt, getilgt, ja in die Tiefe des Meeres versenkt sind, und dass ich einzig und allein um des Unglaubens willen so unglücklich einhergegangen bin. Nun aber sage ich: „Ist Einer für alle gestorben, so sind sie alle gestorben.“ (2. Kor. 5)

 

Ich bin in Christus auferstanden.

 

Das ist die volle Glaubensgewissheit.

 

Und ihr folgt immer ein Friede, ein seliger Friede, ein Friede Gottes, nämlich Friede im Gewissen von allen nagenden Sünden, denn sie sind jetzt alle getilgt, vergeben. Daraus folgt eine vertrauliche Freundschaft mit Gott, von der der Apostel sagt: „Nun wir denn sind gerecht geworden durch den Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus.“

 

Brich, Seele, aus in Jubelfreud,

Denn Jesus ist nun mein!

Er, Er ist meine Seligkeit

Und wird es immer sein.

Er ist mir mehr als Geld und Gold

Und mehr als täglich Brot,

Vergeben hat Er mir so hold,

 

Erlöst aus aller Not.

Wer treulich kämpft, bringt auch den guten Lohn

 

Zuletzt davon.

Entnommen aus dem Buch von Mag. Olof Rosenius – ‘‘Tägliches Seelenbrot‘‘

(herausgegeben von LUTH. MISSIONSVEREIN SCHLESWIG-HOLSTEIN E.V. http://www.rosenius.de)