HERZLICH WILLKOMMEN !

Der Fokus dieser Webseite liegt in der Weitergabe von bibeltreuen Predigten als MP3 oder Videobotschaft und wertvollen Textbeiträgen für den wiedergeborenen Christen, aber auch für alle, die noch auf der Suche nach dem rettenden Glauben an Jesus Christus unterwegs sind. 

 

Auf unserer START-Seite bringen wir im wöchentlichen Wechsel stets ausgesuchte besonders wertvolle Beiträge zu den verschiedensten biblischen Themen - Aktuelles, Gedankenanstöße, Geschichten, aber auch Grundlegendes zum Evangelium - möge es Ihnen auf Ihrem Weg mit dem Herrn Jesus Christus eine segensreiche Hilfe sein!
(M. u. W. Ertl)



Vom Wert der Gemeinschaft

 

Pred.4,10 Denn wenn sie fallen, so hilft der eine dem anderen auf; wehe aber dem, der allein ist, wenn er fällt und kein zweiter da ist, um ihn aufzurichten!

 

In vielen Stellen der Bibel wird immer wieder darauf hingewiesen, wie wertvoll und wichtig der große Stellenwert der gelebten Gemeinschaft unter wiedergeborenen Christen ist!

Man kommt immer wieder in die Versuchung, durch verschiedene Umstände, Anfechtungen oder falsches Verständnis des Wortes Gottes der Gemeinschaft mit Glaubensgeschwistern fern zu bleiben.

In der aktuellen Weltsituation und vor allem in unseren Zusammenkünften erleben wir immer mehr

die raffinierte Strategie Satans, um diese von Gott gewollte und auch vorgegebene Gemeinschaft zu hindern und schlussendlich zu zerstören!

Intelligent und strategisch, ja mit gut ausgeklügelter Taktik, werden so viele wiedergeborene Christen systematisch darin gehindert, unter die so wertvolle Gemeinschaft zu kommen! 

 

Apg.2,42 Und sie blieben beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und in den Gebeten.

 

Die Auswirkungen nach längerer Abstinenz sind fatal!

Vergleichbar ist das Ganze für mich mit der ehemaligen Römischen Legion! In einer Formation, geschützt an beiden Flanken und am Haupt, beschützt durch Schilder, die alles verbargen, wurde der Angriff und die Verteidigung durchgeführt. Niemals alleine, sondern in einer Formation! Und so wird auch in einem gemeinsamen Miteinander der wiedergeborenen Christen unter unseres Herrn Jesus Schutz, Leitung und Führung dem Feind Einhalt geboten ! 

 

Gal.6,2 Einer trage des anderen Lasten, und so sollt ihr das Gesetz des Christus erfüllen!

 

Viele Nöte, Schwächen, Gebetsanliegen und gemeinsamer Gottesdienst gehen an uns vorbei, wenn wir diese so wertvolle Gemeinschaft verlassen oder gar nicht anwesend sind! 

 

Jes.41,6 Da hilft einer dem anderen und spricht zu seinem Bruder: Sei getrost!

 

Wie wertvoll sind doch die tröstenden und mutmachenden Worte meiner Glaubensgeschwister! Wir alle haben bereits davon profitiert und daraus manche Korrektur hin zum Segen erleben dürfen!

Es ist in diesen Zeiten der großen Veränderung des Weltgeschehens wichtiger denn je, all diese Aufforderung aus der Heiligen Schrift in Anspruch zu nehmen und unseren Herrn auch zu bitten, uns zu zeigen und zu helfen, seine Gemeinschaft mit wiedergeborenen Christen zu pflegen.

 

Das Synonym für Gemeinschaft, dafür stehen die Worte Gemeinde, Einigkeit, Gesamtheit, Einheit, Eintracht, Einstimmigkeit und Bund. Wie sollte und könnte man solche Eigenschaften alleine durchführen?  Weiters steht Gemeinschaft auch für Leute, also mehrere Menschen, wiedergeborene Christen!

 

Apg.2,44 Alle Gläubigen waren aber beisammen und hatten alle Dinge gemeinsam.

 

Es scheint mir, dass wiedergeborene Christen durch ihre Einheit, Gemeinschaft und gegenseitiger Anteilnahme bereichert, gesegnet und beschenkt werden. Und dass ihre Einheit immer im Sinne unseres heiligen Schöpfer-Gottes war und ist.

 

Glauben ist nie nur eine Privatsache, wie viele meinen, sondern immer auch ein Weg hin zur Gemeinschaft mit anderen wiedergeborenen Christen. 

Walter Ertl 

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )


Gesammelte Gedanken aus dem Gute-Saat-Kalender

Da schrien sie zu dem HERRN in ihrer Bedrängnis, und aus ihren Drangsalen rettete er sie. Er führte sie heraus aus der Finsternis und dem Todesschatten und zerriss ihre Fesseln. Mögen sie den HERRN preisen wegen seiner Güte und wegen seiner Wundertaten an den Menschenkindern!  Psalm 107,13–15

 

Tiefer Friede in meinem Leben

 

Sylvain, ein Strafgefangener in einem anderen Land, der zu lebenslänglicher Haft verurteilt ist, erzählt:

Zehn Jahre lang schmiedete ich Pläne, wie ich von diesem düsteren Ort fliehen könnte. Zehn Jahre voller Rachepläne und voller Hass auf die Gesellschaft und auf die Menschen! Zehn Jahre träumte ich Tag für Tag von einem Leben außerhalb der grauen Mauern.

 

Doch dann, als ich eines Tages das Radio einschaltete, wurde gerade eine christliche Sendung ausgestrahlt. Ein Wort der Bibel berührte mich im Innersten: „Jeder, der die Sünde tut, ist der Sünde Knecht … Wenn nun der Sohn euch frei macht, werdet ihr wirklich frei sein“ (Johannes 8,34.36) Und in diesem Augenblick musste ich auch wieder an das denken, was meine Mutter mich früher gelehrt hatte. Es war, als ob Gott zu mir sagte: „Du bist zwar ein Gefangener, aber dein wirkliches Gefängnis sind gar nicht diese Mauern. In Wirklichkeit ist deine Seele gefangen und du bist ein Sklave des Bösen.“

 

Ich kniete nieder, weinte und bat Gott: „Vergib mir! Befreie mich!“ Da habe ich zum ersten Mal in meinem Leben Gottes Nähe gespürt. Tiefer Frieden zog in mein Herz ein - ich war frei! Meine Fluchtpläne gab ich auf. Ich wollte nun Gott dienen, hier im Gefängnis.

 

Wenn Friede mit Gott meine Seele durchdringt,
ob Stürme auch drohen von fern,

mein Herze im Glauben doch allezeit singt:
„Mir ist wohl in dem Herrn.“

 

Horatio G. Spafford (1828-1888)

aktualisiert 22.01.2021                                 

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Inauguration des 46. US Präsidenten

 

Dan.2,21 Er führt andere Zeiten und Stunden herbei; er setzt Könige ab und setzt Könige ein; er gibt den Weisen die Weisheit und den Verständigen den Verstand.

 

Die Welt blickte wieder einmal nach Washington, 4 Jahre eines anderen Präsidenten gingen zu Ende.

Einer neuer vom Volk gewählter Präsident wird wieder angelobt bzw. vereidigt. Inauguration steht für Amtseinsetzung, Amtseinhebung und für Autorität!

Bei oben angeführtem Bibelvers  geht es um den Propheten Daniel. Dieser macht in seinem Gebet starke Aussagen über Gott. Er ist überwältigt von Gottes Macht und Weisheit. Er ist überzeugt: Gott kann Dinge tun, die uns Menschen unmöglich erscheinen.

Je nachdem, wie Gottes Volk zu Gott steht und IHN sucht, gebraucht Gott Regierungen. Gott hat alles in Seiner Hand, auch in turbulenten Zeiten.

 

2.Tim.3,16 Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit.

 

Die Heilige Schrift, das Wort Gottes, hat Autorität und Kraft. Die Bibel ist das niedergeschriebene Wort Gottes. Das Wort Autorität (lat.  Auctoritas „Vollmacht, Ansehen, Einfluss, Glaubwürdigkeit“) leitet sich von dem Wort Autor (lat. auctor „Förderer, Veranlasser, Urheber, Gewährsmann, Bürge“) ab. Mit anderen Worten: Die Autorität eines Werkes entspricht der Autorität seines Autors. Der Autor gibt dem, was er produziert, die Autorität. Deshalb müssen wir wissen, wer der Autor der Bibel ist. Wer ist der Autor der Schrift? Die Bibel beantwortet diese Frage ganz klar und deutlich. Von Gott durch den Geist eingegeben, von Gott inspiriert. Kein anderes Buch auf der Welt enthält derart viele und total konkrete Prophezeiungen, deren Richtigkeit nachgeprüft werden kann. Keine Überraschung also, warum die Bibel auch „das Buch der Bücher“ genannt wird.

 

2.Tim.3,17 Damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet.

 

Gott kommuniziert mit uns durch sein Buch, die Bibel. Gott hat sich entschieden, mit uns durch die Bibel zu kommunizieren.  Es ist ein unglaublicher Gedanke, dass Gott ein Buch geschrieben hat. Denken wir doch alle einmal daran, wie wichtig das für unser Glaubensleben ist. Um sich uns mitzuteilen, kommt Gott in einer Art und Weise zu uns herab, die wir auch verstehen können. Komme doch raus aus der trägen Faulheit. Die Bibel, Gottes Wort, ist die Kraftnahrung eines jeden wiedergeborenen Christen. Besser und interessanter geht es nicht. Die Heilige Schrift kann Freude ins Herz geben und den Weg erleuchten. Tanke doch täglich mindestens einmal auf. Stärke Du dich darin.

 

5.Mo.17,18 Wenn er dann auf seinem königlichen Thron sitzt, so soll er eine Abschrift dieses Gesetzes, das vor den levitischen Priestern liegt, in ein Buch schreiben lassen.

 

5.Mo.17,19 Und dieses soll bei ihm sein, und er soll darin lesen alle Tage seines Lebens, damit er lernt, den HERRN, seinen Gott, zu fürchten, damit er alle Worte dieses Gesetzes und diese Satzungen bewahrt und sie tut.

 

Die Obrigkeit ist letztlich unserem Schöpfer-Gott gegenüber verantwortlich. Diejenigen, die sich in Stellungen der Autorität befinden, sind dafür verantwortlich, gute Richter und Aufseher einzusetzen.

Wiedergeborene Christen sollten sich so weit wie möglich unter die jeweilige Obrigkeit stellen. Wir sollen auch für sie beten, Gottes Wort fordert uns dazu auf! Gehorsam zu Gott und seinem Wort kann manchmal zur Gehorsamsverweigerung der Obrigkeit gegenüber führen. Die Bibel sagt in der Apostelgeschichte 5,29,man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.

Grenzen findet der christliche Gehorsam nur, wenn Machthaber verlangen, ganz konkret und persönlich gegen Gottes Gebot und Auftrag zu handeln.

Wann wird Widerstand zur christlichen Pflicht und Nicht-Widerstand zur Sünde?

 

 

Walter Ertl
( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )


 

Was ist der wahre Grund deiner Liebe zu Jesus?

Hast du Mich lieb? - Joh. 21, 16

 

Es ist der Herr, der hier redet, Er, der am Jüngsten Tage richten wird, den du im Gebet anrufst. Wir sollten doch, wenn es sein müsste, auf unseren Knien nach Jerusalem kriechen, um von Ihm selber zu hören, wonach Er zuerst fragt. Nun, zuerst fragt Er nach deiner Liebe. Warte noch mit der Antwort, bis du Seine Meinung wohl erfasst hast. Beachte! Seine erste Frage ist diese: „Hast du Mich lieb?“

 

Nicht: „Dienst du und gehorchst du Mir? Bekennst du Mich?“, sondern: „Liebst du?“ Zweitens sagt Er nicht: „Liebst du das Meine?“, sondern „Mich“. Er sagt nicht: „Liebst du Meine Kräfte und Gaben?“, sondern: „Liebst du Mich? — Mich als eine Gabe an dich, Mich in Meiner Person als deinen ganzen Trost und deine ganze Seligkeit?

 

Was das erste betrifft, so kannst du dessen sicher sein, dass du Liebe zu Jesus hast, wenn du Ihm dienst und gehorchst; denn Jesus sagt ja: „Wer Mich liebt, der wird Mein Wort halten; wer Mich nicht liebt, der hält Meine Worte nicht.“ Und Johannes sagt: „Das ist die Liebe zu Gott, dass wir Seine Gebote halten.“ Aber warte, du deutest es zu schnell. Wir werden bald sehen, dass es nicht sicher ist, dass du Jesus liebst, obwohl du in einer gewissen Weise Ihm dienst und gehorchst oder die Werke tust, die Er dir befiehlt. „Seine Gebote halten“ ist noch etwas mehr.

 

Wir werden mit Christi eigenen Worten zeigen, dass man ein ausgezeichneter Diener Christi sein, große geistliche Erleuchtung und einen großen Reichtum an den herrlichsten Taten und großen Eifer für die Sache Christi haben kann, während man Ihn doch nicht recht liebt. In dem Brief an den „Engel der Gemeinde zu Ephesus“ sagt der Herr ausdrücklich, dass dieser Lehrer nicht nur eine allgemeine christliche Erleuchtung, sondern auch einen feinen, prüfenden Blick hatte — „du hast versucht die, so da sagen, sie seien Apostel, und sind es nicht, und hast sie als Lügner erfunden.“

Ferner sagt Er ausdrücklich, dass dieser Lehrer nicht unter denen sei, die nur Erkenntnis, Erleuchtung und Worte haben, sondern er hat auch Kraft und Eifer zu heiliger Wirksamkeit. Ja, er arbeitete so treu für den Namen des Herrn Christus, dass er deswegen leiden musste, und dabei hatte er „Geduld“.

 

Drittens sagt der Herr, dass dieser Lehrer nicht nur erleuchtet und mit Predigen im Allgemeinen wirksam sei, sondern dass er in seiner Gemeinde auch gute Kirchenzucht geübt und falschen Lehren entgegengetreten sei.

 

Fasse nun das alles zusammen, und du wirst ein Bild von einem seltenen Diener Christi sehen; und doch — und doch hatte er die erste Liebe verlassen; nur dadurch war sein ganzer Zustand derart, dass, wenn keine Änderung geschähe, der Herr bald kommen und den Leuchter von seiner Stätte wegstoßen würde. Hieraus kannst du erkennen: „Seine Gebote halten“ ist etwas mehr, als gewisse Werke nach Seinen Geboten zu tun. Auch wenn du ein ebenso ausgezeichneter Diener Christi wärest, wie jener es war, hat der Herr doch noch eine Frage an dich: „Hast du Mich lieb?“

 

Was das letztere betrifft oder dass du auf das Wort „Mich“ achtgeben musst — „liebst du Mich, nicht das Meine?“ —, so unterscheidet sich gerade hierdurch die echte Brautliebe von der Hurenliebe. Viele haben eine gewisse Liebe zu Jesus nur wegen der vortrefflichen Dinge, die Er in ihnen und anderen wirkt, sind aber nie als verlorene Sünder von Ihm errettet und von Seiner bloßen Liebe oder von dem, was Er in Seiner Person ist, überzeugt worden. Sie lieben Ihn, wie gesagt wurde, wegen der schönen Gaben. Das heißt „Hurenliebe“. Wir reden nicht von so groben Leuten wie Judas Ischariot, der dem Herrn Jesus um des Beutels willen folgte, oder von dem Zauberer Simon, der sich aus derselben unreinen Begierde die Gaben des Heiligen Geistes erkaufen wollte, sondern wir reden von dem unheimlich feinen und geheimnisvollen Betrug unserer Selbstvergötterungsnatur, deren Grund durch das bezaubernde Wort der alten Schlange „Ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist“ gelegt wurde.

 

Denn seit der Zeit hat sich neben den sinnlichen Lüsten auch eine ebensolche adamitische Vergötterungsnatur gefunden, zu der der Mensch flieht, wenn er die Gräuel der Sünde empfindet. Wenn er dann wie der eben genannte Simon merkt, dass es im Namen Jesu Kräfte gibt wie sonst nicht, dass in Ihm alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis, die Kräfte zu allen Tugenden und heiligen Werken verborgen liegen, wirft er sich auf diese, wird ein Jünger Jesu, liebt Ihn und folgt Ihm, betet und ruft Ihn an, alles aber mit dem Blick auf diese Kräfte und Gaben und nicht um deswillen, was Er getan hat und was Er in Seiner Person ist.

 

Was Er in Seiner Person ist und was Er getan hat, kann man mit dem Verstande erkennen und mit dem Munde preisen; aber das Herz sieht nach den Gaben, der ganze Blick der Seele ist nur auf diese, nicht auf den Gekreuzigten gerichtet.

 

Ach dass wir doch um des Herrn willen und wegen der Errettung unserer Seele so aufrichtig würden, dass wir darauf achtgäben, was der Gegenstand des Herzens ist — ob es die Gnade, die Versöhnungsgnade, das Waschen im Blute Jesu ist! Es hilft nichts, dass der Kopf und die Zunge christlich sind!

Denke nach, was das Erste und das Letzte deines Herzens ist.

 

Alle Deine Gaben

Können mich zwar laben;

Aber keine, Jesu Christ,

Ist mir, was Du selber bist! 

 

aus dem „Täglichen Seelenbrot“ von Carl Olof Rosenius. 


Das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die wir errettet werden, ist es Gottes Kraft.  1. Korinther 1,18

 

Das Wort vom Kreuz

 

„Gott gibt es wirklich und Jesus Christus lebt“ - mit diesen Worten sprach mich einmal ein Kollege an, der an der gleichen Universität wie ich lehrte. Ich war so perplex, dass ich nichts erwiderte. Aber ich dachte mir, dieser Kollege müsse es ja wissen, denn ich kannte ihn als einen ernsthaften Christen.

 

Ich selbst war innerlich eher zwiegespalten, weil ich zwar an die Existenz Gottes glaubte, mir aber die wirkliche Überzeugung fehlte, dass Jesus Christus lebt. Dennoch beschäftigte mich dieser schlichte Satz meines Kollegen immer wieder. Dann wurde ich zu einer Evangelisation eingeladen und hörte dort, dass Jesus für mich ganz persönlich gestorben ist. Es war die Botschaft vom Kreuz, die man das Evangelium von Jesus Christus nennt. Nie zuvor hatte mir jemand so klar anhand der Bibel verdeutlicht, dass ich wie alle Menschen ein Sünder bin und daher unter dem gerechten Gerichtsurteil Gottes stehe, wenn ich Christus nicht als Retter annehme.

 

Am Ende seines Vortrags bat der Redner, dass sich die Zuhörer zu erkennen geben sollten, die von der Botschaft vom Kreuz berührt worden seien. Das traf haargenau auf mich zu. Ich saß unter den vielen anderen Zuhörern und wusste, dass Gott zu mir sprach. Aber in diesem Moment wagte ich es nicht, mich zu melden. Dennoch nahm ich im Stillen Jesus als meinen persönlichen Retter an, und in diesem Moment wurde ich „von neuem geboren“ (Johannes 3,3.5).

 

 

Heute weiß ich, dass Jesus lebt. Mit Überzeugung kann ich sagen, dass er nicht im Grab geblieben ist, sondern dem Tod die Macht genommen hat. Ich vertraue voll und ganz dem bib­lischen Bericht, dass Jesus Christus am dritten Tag von den Toten auferstanden ist und jetzt den höchsten Ehrenplatz bei Gott im Himmel hat.


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