Wachen und beten,

dass das Feuer der ersten Liebe nicht erlischt!

 

Offb.2,1 Dem Engel der Gemeinde von Ephesus schreibe: Das sagt, der die sieben Sterne in seiner Rechten hält, der inmitten der sieben goldenen Leuchter wandelt:

 

Offb.2,2 Ich kenne deine Werke und deine Bemühung und dein standhaftes Ausharren, und daß du die Bösen nicht ertragen kannst; und du hast die geprüft, die behaupten, sie seien Apostel und sind es nicht, und hast sie als Lügner erkannt.

 

Wir tun vielleicht einen verborgenen Dienst und leiden unter manchen Schwierigkeiten in der heutigen Zeit. Aber wenn wir treue Zeugen sind, hält Er, der Vollender unseres Glaubens, uns in Seiner Rechten. Wie tröstlich ist das für Sein Kind, das Ihm von nahem nachfolgt!

Unser göttlicher Anführer, der jetzt noch in Gnade wirkt, kommt uns bei der Erfüllung unserer Aufgabe und bei unserem Zeugendienst zur Hilfe. 

  • Er wacht darüber, daß unser Leuchter Licht verbreitet. 

Ps.1,6 Denn der HERR kennt den Weg der Gerechten; aber der Weg der Gottlosen führt ins Verderben.

 

Aber dieses Wort enthält noch mehr. Der Herr Jesus Christus wandelt mitten unter den Seinen. Er wirkt mit ihnen zusammen, begleitet sie, verbindet sich mit ihnen. Sie sind also nicht allein, aber der Herr muss der Führende sein und vorangehen. Wenn die Gemeinde die Führung in die Hand nimmt, tritt Christus in den Hintergrund, Sein Licht wird ausgelöscht und Sein Leben erstickt. 

  • Wenn Sein Volk aber Ihm die Initiative überlässt und Seiner Führung folgt, werden Segen und geistliches Gedeihen nicht ausbleiben. 

1.Chr.29,17 Ich weiß, mein Gott, daß du das Herz prüfst, und an Aufrichtigkeit hast du Wohlgefallen; darum habe ich dies alles in Aufrichtigkeit meines Herzens freiwillig gegeben; und ich habe jetzt mit Freuden gesehen, wie dein Volk, das sich hier befindet, dir bereitwillig gegeben hat.

 

Wenn die Menschen uns nicht verstehen, uns widersprechen und das kritisieren, was sie nicht verstehen können – das Auge des Herrn sieht alles! Er weiß, was der Beweggrund der Werke Seiner Kinder, was der Ursprung ihrer Unternehmungen ist. Er wägt die verborgenen Triebfedern,

die geheimen Ziele. Vor Ihm ist alles enthüllt und aufgedeckt. Wenn unsere Absichten lauter sind und Ihm Ehre machen, werden wir einst Sein «Recht so!» hören. Wir dürfen nicht erwarten, von den Menschen verstanden zu werden. Wenn wir nach den Anweisungen Seines Wortes arbeiten, genügt uns die Zustimmung unseres göttlichen Hauptes. 

  • Lasst uns also die uns anvertraute Arbeit mit umso größerem Eifer vorantreiben! 

2.Tim.2,19 Aber der feste Grund Gottes bleibt bestehen und trägt dieses Siegel: Der Herr kennt die Seinen! und: Jeder, der den Namen des Christus nennt, wende sich ab von der Ungerechtigkeit!

 

Er tröstet uns mit den Worten:

 

Offb.2,19 Ich kenne deine Werke und deine Liebe und deinen Dienst und deinen Glauben und dein standhaftes Ausharren, und ich weiß, daß deine letzten Werke mehr sind als die ersten.

 

Doch dürfen wir nicht vergessen, daß Christus zu derselben Gemeinde in Ephesus sagen musste:

 

Offb 2,4 Aber ich habe gegen dich, daß du deine erste Liebe verlassen hast.

 

Wohl dürfen wir unsere Vorrechte genießen, müssen aber wachen und beten, daß das Feuer der ersten Liebe nicht erlischt, daß die Frische und der Eifer dieser Liebe nie durch unsere Geschäftigkeit oder unsere Kenntnisse ersetzt wird!

 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 24.12. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )