Aus gegebenem Anlass weise ich darauf hin, dass alle Infos und Links in diesem Menüpunkt "AKTUELL" auf allen Unterseiten nicht von mir persönlich stammen, sondern von anderen Autoren. Sie sollen uns dazu dienen als Information, wie weit das Denken und Trachten in unserer Zeitlage bereits gekommen ist.

M. Ertl



Nachfolgend einige Infos der letzten Monate über den Zustand der kirchlichen Christenheit in Deutschland. Siehe auch den Anhang, wo der Abwärtstrend der "Kirche" bestätigt wird.

 

Erster Segnungsgottesdienst für schwules Paar in württembergischer Landeskirche

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/erste-segnung-schwules-paar-bw-100.html

Schon weit vor Corona: Kirche in Oldenburg schafft Gottesdienst sonntags ab

https://www.bild.de/politik/kolumnen/kolumne/kommentar-zu-gottesdienst-aus-die-kirche-darf-sich-nicht-beliebig-machen-67450340.bild.html

Pfarrer Knaus betet vom Dach der Moschee

https://www.zak.de/Nachrichten/Historische-Geste-Der-katholischer-Pfarrer-Michael-Knaus-betet-vom-Dach-der-Hechinger-Moschee-141128.html

Gibt es eine evangelische Kirche auch ohne Jesus? (Kommentar von Helmut Matthies)

https://www.idea.de/spektrum/detail/gibt-es-eine-evangelische-kirche-auch-ohne-jesus-112992.html

Gibt es eine evangelische Kirche auch ohne Jesus?

Zum „Gebet der Weltreligionen für die Überwindung der Corona-Pandemie“ ein Kommentar von Helmut Matthies (Brandenburg an der Havel). Er ist Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Nachrichtenagentur idea.

Noch vor 50 Jahren wäre ein Gebetstag christlicher und antichristlicher Religionen wohl kaum denkbar gewesen. Inzwischen sind multireligiöse Veranstaltungen jedoch vielfach üblich. So meldete die norddeutsche Evangelische Zeitung am 14. Mai per Kurznachrichtendienst Twitter: „Heute ist weltweiter Gebetstag gegen die Corona-Pandemie. Für die EKD sagte Bischöfin Fehrs aus Hamburg, es sei wichtig in diesen Zeiten, dass wir als Religionen eintreten für die Würde des Menschen. Im Video beten die Religionen gemeinsam.“

Der christliche Grundwasserspiegel ist gesunken

Da ein öffentlicher Auftritt in der Corona-Zeit nicht möglich ist, wurde per Video zum Gebet eingeladen, das der „Runde Tisch der Religionen in Deutschland“ durchführte. Es lohnt sich, den kurzen Film – zu finden auf YouTube unter dem Titel „Gebet der Weltreligionen für die Überwindung der Corona-Pandemie“ – anzusehen, wenn man wissen will, wie der christliche Grundwasserspiegel in Deutschland gesunken ist. Die evangelische und die katholische Volkskirche fordern neben Repräsentanten des Islams, der Juden, Buddhisten und der Bahai in dem Video dazu auf mitzubeten.

Eine Bitte von Papst Franziskus

Zu Beginn erklärt der Geschäftsführer des Dachverbandes, Franz Brendle, mit dem Gebet komme man einer Bitte von Papst Franziskus nach, der die Gläubigen aller Religionen eingeladen habe, Gott um die Überwindung der Pandemie zu bitten. Für den katholischen Theologen Brendle geht es beim Gebet auch um „eine Verbindung mit einer Macht über alle menschlichen Kräfte“ hinaus. Die Vertreterin der Deutschen Buddhistischen Union, Carola Roloff, möchte, dass man sich dem „Wunschgebet“ anschließt, „wir alle“ seien „mit allem und jedem verbunden“. Nicola Towfigh vom Nationalen Geistigen Rat der Bahai spricht im Gebet von einem „gütigen Herrn, der die ganze Menschheit aus dem gleichen Stamm erschaffen“ habe. Für die Bahai – etwa 6.000 in Deutschland – sind u. a. Buddha, Mohammed, Krishna und Jesus allesamt Boten Gottes.

Allah ist der „Barmherzigste der Barmherzigen“

Gleich zwei Führungskräfte des Zentralrates der Muslime in Deutschland, der Vorsitzende Aiman Mazyek und der Dialog- und Kirchenbeauftragte Ahmad Aweimer, beten inständig auf Arabisch und Deutsch zu Allah, dem „alles Lob“ als dem „Herrn der Welt“, dem „Barmherzigsten der Barmherzigen“ gebühre. Der Repräsentant der Juden in Deutschland, Rabbiner Andreas Nachama, bittet Gott um „vollkommene Heilung vom Himmel herab für die Kranken der Corona-Epidemie“.

Gibt es bei Jesus keine Ökumene mehr?

Und wie äußern sich nun die christlichen Leiter? Der stellvertretende Vorsitzende des Runden Tisches der Religionen, Johannes Lähnemann, sieht es als wichtig an, die Herzen füreinander zu öffnen. Er verweist auf den Baptisten Martin Luther King und das Protestlied seiner US-Bürgerrechtsbewegung „We shall overcome“ (Wir werden überwinden). Das Wort Gott kommt bei dem evangelischen Theologieprofessor Lähnemann aus Goslar nicht vor. Für die Leitung der EKD plädiert die Hamburger Bischöfin Kirsten Fehrs vor allem für Vielfalt, die sich auch unter den „Schwestern und Brüdern“ in vielen Glaubenstraditionen zeige. Gott bezeichnet sie im Gebet als „Quelle und Ursprung allen Lebens“. Den „Herrn der Kirche“ – Jesus Christus – erwähnt die lutherische Kirchenleiterin mit keinem Wort. Ihr Gebet unterscheidet sich inhaltlich kaum von dem der Muslime. Von Jesus Christus spricht dafür gleich zweimal der Vorsitzende der (katholischen) Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing. Der Bischof aus Limburg betont: Gottes Sohn schenke durch Kreuz und Auferstehung neues Leben. Er bittet Gott „durch Jesus Christus, unseren Herrn“. Der oberste deutsche Katholik ist somit der Einzige unter den vier Kirchenmitgliedern im Video, der sich auch zu Christus bekennt. Papst Franziskus müsste man dagegen fragen, was das von ihm empfohlene Gebet der Gläubigen aller Religionen bewirken soll, wenn man – wie die Buddhisten – gar keinen persönlichen Gott kennt bzw. an viele Götter glaubt. Wenn man zu Allah betet, dessen Koran leugnet, dass Christus Gottes Sohn und auferstanden ist. Wenn alle Religionen eins sind (so die Bahai). Wenn man – wie der jüdische und die EKD-Repräsentantin – nicht im Namen Jesu betet. Denn nur ein Gebet im Namen Jesu bewirkt – so Christus selbst – viel (Johannesevangelium 16,23f). Einen „Allerweltsgott“ gibt es nicht!

Das Passwort für den Himmel ist allein Christus

 

Im Neuen Testament stellt der „Herr der Kirche“ klipp und klar fest: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich” (Johannesevangelium 14,6). Der Zugang zum einzig existierenden Gott ist demnach an die Beziehung zu Christus gebunden. Das Passwort für den Himmel ist allein das Bekenntnis zu Christus in Wort und Tat (Matthäusevangelium 10,32f). Der Apostel Paulus findet harte Worte für alle, die Abstriche machen an der Frohen Botschaft, also am Evangelium, wenn er im Galaterbrief (1,8f) schreibt: „Verflucht sei, wer ein anderes Evangelium bringt.“


Hochbrisantes Dokument aus dem Innenministerium:

https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/exklusiv-auf-te-ein-vorwurf-koennte-lauten-der-staat-hat-sich-in-der-coronakrise-als-einer-der-groessten-fake-news-produzenten-erwiesen/

https://www.tichyseinblick.de/tichys-einblick/brisante-studie-aus-dem-bmi-teil-2-massive-interne-kritik-an-rki-und-bundesregierung/

Martin Sellner zitiert in diesem Video aus einem Aufsatz in Tichys Einblick: 

https://www.youtube.com/watch?v=Np4zn-V8OG4

Der Mann wurde natürlich von seinem Dienst entbunden und sein E-Mail-Postfach gesperrt:

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/corona-krise-mitarbeiter-im-bundesinnenministerium-kritisiert-massnahmen-a-50364cb8-ea26-4e39-8509-e8ea282b98ca

Das Corona-Papier: Wie das Innenministerium das Risiko heraufbeschwor

Liebe Leser und Leserinnen, was ich Ihnen heute schreibe, müsste, wenn wir noch einigermaßen funktionierende Institutionen, Behörden, Gerichte und Medien haben, den Lockdown zu einem unverzüglichen Ende bringen. Denn nun folgt eine Geschichte, in der man sich an Watergate und Whistleblowing erinnert fühlt, nur jetzt, heute und mittendrin. Da ich Arzt bin, und mich vor allem Menschen interessieren, werde ich sie Ihnen auch genau aus dieser Perspektive erzählen.

Sie kennen vielleicht meine Corona-Beiträge. Die sachliche und fundierte Herangehensweise bekommt sehr viel Zustimmung. Das führte dazu, dass mich vor zehn Tagen ein Mitarbeiter des Bundesministeriums des Innern darum bat, ihn bei der Erstellung einer medizinischen Schadensanalyse des Lockdown zu unterstützen. mehr lesen: https://www.achgut.com/artikel/das_corona_papierl_wie_das_innenministerium_das_risiko_heraufbeschwor

Die Mail mit dem kompletten Bewertungspapier liegt nun über das Wochenende in den Email-Eingängen aller Innenministerien der Bundesländer. Wahrscheinlich hat sie dort noch keiner gelesen. Formal müssen die Mitarbeiter, die diesen Bericht aus dem Bundesministerium lesen, diesen aufgrund seines alarmierenden Inhaltes sofort an die vorgesetzen Stellen und Verantwortlichen weiterleiten. Dort müsste das geschilderte Problem zu unmittelbaren Reaktionen führen, wenn die Beteiligten ihrer Verantwortung gerecht werden wollen. Wir werden sehen.

Gunter Frank, Gastautor / 09.05.2020 / Achgut.com

CDU-Politiker im EU-Diktatur-Parlament: „Wer die App hat, soll zuerst wieder ins Restaurant dürfen“

 

https://www.faz.net/aktuell/politik/wer-die-corona-app-hat-soll-zuerst-wieder-ins-restaurant-duerfen-16759932.html


Nachfolgend und im Anhang 120 Expertenstimmen zum Thema Corona, die man in den "Leitmedien" selten hört. Dort wird immer noch fast jeder, der anders denkt, als Verschwörungstheoretiker diffamiert, egal welche Fakten er bringt oder welche Qualifikation er hat. Aber womöglich dreht sich das langsam, denn die Deutungshoheit über eine so umfassende Sache, sollte nicht in den Händen relativ weniger einflussreicher Personen liegen. Um eines klarzustellen: Keiner spricht hier von einer leichten Grippe, aber eben auch nicht von einem Killervirus (die span. Grippe war übrigens eine Influenza-Pandemie).

Am Ende der Mail (gelbe Markierung) dann noch einige weitere Infos zum Thema.

Quellen:  http://blauerbote.com/wp-content/uploads/2020/04/120-Expertenstimmen-zu-Corona.pdf

http://blauerbote.com/2020/04/19/120-expertenstimmen-zu-corona/

 

Hier finden Sie eine Auswahl von über 120 Expertenmeinungen zu Corona, darunter auch etliche  Aussagen von hochrangigen Medizinern und Virologen. Diese Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie steht auch als beliebig verwendbare PDF-Datei zur Verfügung.

 

Hier finden Sie eine Auswahl von über 120 Expertenmeinungen zu Corona, darunter auch etliche  Aussagen von hochrangigen Medizinern und Virologen. Diese Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie steht auch als beliebig verwendbare PDF-Datei zur Verfügung.

„Er untersucht mit seinem Team in Hamburg die Corona-Opfer: Nun hat der Hamburger Rechtsmediziner Klaus Püschel an Kanzlerin Angela Merkel appelliert, Deutschland langsam wieder aufzumachen. ‚Jetzt ist der richtige Zeitpunkt‘, sagt Püschel dem ‚Hamburger Abendblatt‘. Er fügte hinzu: ‚Die Zeit der Virologen ist vorbei. Wir sollten jetzt andere fragen, was in der Coronakrise das Richtige ist, etwa die Intensivmediziner.‘ Nach seinen Erkenntnissen ist Covid-19 ‚eine vergleichsweise harmlose Viruserkrankung‘. Die Deutschen müssten lernen, damit zu leben, und zwar ohne Quarantäne. Die von ihm untersuchten Todesopfer hätten alle so schwere Vorerkrankungen gehabt, dass sie, ‚auch wenn das hart klingt, alle im Verlauf dieses Jahres gestorben wären‘, sagte Püschel.“

Professor Dr. Klaus Püschel ist Rechtsmediziner und Chef der Hamburger Rechtsmedizin.

„‚Wir kommen zu einem viel niedrigeren Wert von 1,6 Promille. Wenn wir also 1.000 Dänen haben, die diese Infektion hatten, dann gibt es ein bis zwei, die damit gestorben sind.‘ (…) Zusammen mit Kollegen führte er Blutuntersuchungen von knapp 1.500 Blutspendern durch (…) Das Blut wurde verwendet, um auf Coronavirus-Antikörper zu testen, und vorläufige Ergebnisse werfen ein neues Licht auf die Anzahl der Infizierten.“

Professor Dr. Henrik Ullum, Rigshospitalet Kopenhagen, Dänemark, Section for Transfusion Medicine, Centre of Diagnostic Investigation.

“’Was wir brauchen, ist die Panik zu kontrollieren‘, sagte er. Im Großen und Ganzen wird es uns gut gehen. (…) Aber er wirft den Medien auch vor, unnötige Panik zu verursachen, indem sie sich auf die unerbittliche Zunahme der kumulativen Zahl der Fälle konzentrieren und Prominente ins Rampenlicht rücken, die sich mit dem Virus infizieren. Im Gegensatz dazu hat die Grippe seit September 36 Millionen Amerikaner erkrankt und schätzungsweise 22.000 getötet, so die CDC, aber diese Todesfälle werden weitgehend nicht gemeldet.”

Professor Dr. Michael Levitt, Professor für Biochemie,  Stanford University, USA. Nobelpreis für Chemie 2013.

„Persönlich würde ich sagen, dass der beste Ratschlag ist, weniger Zeit mit dem Anschauen von Fernsehnachrichten zu verbringen, die sensationell und nicht sehr gut sind. Ich persönlich halte diesen Covid-Ausbruch für eine schlimme Winter­grippe­epidemie. In diesem Fall hatten wir im letzten Jahr 8000 Todesfälle in den Risikogruppen, d.h. über 65% Menschen mit Herzkrankheiten usw. Ich glaube nicht, dass der aktuelle Covid diese Zahl überschreiten wird. Wir leiden unter einer Medienepidemie!“

Professor Dr. John Oxford von der Queen Mary Universität London, Großbritannien, weltweit führender Virologe und Influenza-Spezialist.

„Ich empfinde, was im Moment läuft, ist das, was wir mehr oder weniger jeden Winter erleben. (…) Die Ansteckung ist hoch. Aber die Krankheit ist aus meiner Sicht nicht so schlimm wie die Influenza. (…) Ich bin der Ansicht, dass man eigentlich hier selektiv nur eine Sache anschaut und die mit einer gewissen Panik füllt. (…) Ich bin der Ansicht, dass wir solche Situationen schon mehrfach hatten und dass jetzt in Bezug auf die Maßnahmen der Bogen überspannt wird. (…) Wir brauchen Luft und Sonne, Luft verdünnt die Viren und Sonne mit UV Licht tötet sie. Aber bloß keine Ausgangssperre! Auf der Straße steckt man sich nicht an!

Professor Dr. Karin Mölling, international renommierte Virologin. Ehemalige Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie in Zürich, Schweiz. Verdienstkreuz 1. Klasse der BRD.

„Covid-19. Scharfe Kritik an ARD und ZDF wegen Berichterstattung zum Coronavirus. (…) Dadurch inszeniere das Fernsehen zugleich Bedrohung und exekutive Macht – und betreibe ‚Systemjournalismus‘. (…) Die Chefredaktionen haben abgedankt‘, folgert Jarren. In der Berichterstattung fehlten ‚alle Unterscheidungen, die zu treffen und nach denen zu fragen wäre: Wer hat welche Expertise? Wer tritt in welcher Rolle auf?‘ Gesendet würden zudem größtenteils einzelne Statements, eine echte Debatte zwischen Expertinnen und Experten entstehe nicht, schreibt der Medienwissenschaftler.

Professor Dr. Otfried Jarren, Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich, Präsident der Eidgenössischen Medienkommission in der Schweiz.

„Zunächst: Mit der Verdreifachung der Tests ergab sich auch etwas mehr als eine Verdreifachung der positiv Getesteten. Diese Verdreifachung wurde den Bürgerinnen und Bürgern als Verdreifachung der Infizierten vorgeführt. (…) Weitreichende Entscheidungen bedürfen gesicherter Grundlagen. Genau das ist bisher vernachlässigt worden. Die wiederholte Gleichsetzung der Zahl positiv Getesteter mit der Zahl der Infizierten vernebelt den Blick, die Zählweise bei Corona-Toten ebenfalls. (…) Der Maßstab der Regierung, ab wann eine Abschwächung der Maßnahmen geboten ist, basiert auf einer Scheinzahl von Infizierten, die aber nichts mit der Realität gemein hat.“

Professor Dr. Gerd Bosbach, Professor für Statistik, Mathematik und empirische Wirtschafts- und Sozialforschung und Mit-Autor des bekannten Buches „Lügen mit Zahlen“.

„Erste Analysen österreichischer COVID-19 Sterbezahlen nach Alter und Geschlecht:
Wir analysieren die Alters- und Geschlechtsverteilung der gemeldeten COVID-19 Verstorbenen in Österreich. Übereinstimmend mit internationalen Studien legen auch die österreichischen Daten nahe, dass das Sterberisiko mit dem Alter stark ansteigt. Die beobachtete Altersabhängigkeit ist konsistent mit der des allgemeinen jährlichen Sterberisikos in Österreich.“

Institut für Medizinische Statistik (IMS) der Medizinischen Universität Wien, Österreich.

„‚Wer rechnen kann und ein Zahlenverständnis hat, ist dem Schwindel der Statistik nicht wehrlos ausgesetzt. Das erweist sich gerade in der Corona-Krise als nützlich.‘ Meyerhöfer sieht ‚auch eine Krise der mathematischen Bildung‘. ‚Wir sehen rasant steigende Infizierten-Zahlen, und diese Kurve ängstigt uns.‘ (…) ‚Es sind Zahlen, die Kontaktsperren und Geschäftsschließungen legitimieren‘ (…) Meyerhöfer verweist auf den statistischen Umgang mit den Verstorbenen: ‚In der statistischen Praxis wird ein Mensch, der mit Corona stirbt, als ein an Corona Gestorbener gezählt. Ob er an Corona gestorben ist, geht daraus nicht hervor.’“

Professor Dr. Wolfram Meyerhöfer, Professor für Mathematik-Didaktik.

„Die Zahl der gemeldeten Infektionen hat nur eine geringe Aussagekraft, da kein populationsbezogener Ansatz gewählt wurde, die Messung auf einen zurückliegenden Zeitpunkt verweist und eine hohe Rate nicht getesteter (v.a. asymptomatischer) Infizierter anzunehmen ist. (…) Die allgemeinen Präventionsmaßnahmen (z.B. social distancing) sind theoretisch schlecht abgesichert, ihre Wirksamkeit ist beschränkt und zudem paradox (je wirksamer, desto größer ist die Gefahr einer ‚zweiten Welle‘) und sie sind hinsichtlich ihrer Kollateralschäden nicht effizient.“

Prof. Dr. Matthias Schrappe, Hedwig François-Kettner, Dr. Matthias Gruhl, Franz Knieps, Prof. Dr. Holger Pfaff, Prof. Dr. Gerd Glaeske, Thesenpapier zur Pandemie durch SARS-CoV-2/Covid-19.

„Tom Jefferson, ein Epidemiologe und ehrenamtlicher Forschungsstipendiat am Zentrum für evidenzbasierte Medizin der Universität Oxford, sagte, die Ergebnisse seien ’sehr, sehr wichtig‘. Er sagte dem BMJ: ‚Die Stichprobe ist klein, und es werden mehr Daten zur Verfügung stehen. Außerdem ist nicht klar, wie diese Fälle genau identifiziert wurden. Aber sagen wir einfach, dass sie verallgemeinerbar sind. Und selbst wenn sie zu 10% ausfallen, deutet dies darauf hin, dass das Virus überall ist. Wenn – und ich betone, wenn die Ergebnisse repräsentativ sind, dann müssen wir fragen: Warum zum Teufel sperren wir uns ein?’“

Dr. Thomas Jefferson, Epidemiologe und Research Fellow der University of Oxford, Großbritannien.

 

„Sowohl in China als auch in Südkorea begann die soziale Distanzierung also erst lange, nachdem die Zahl der Infektionen bereits rückläufig war, und sie hat sich daher nur sehr wenig auf die Epidemie ausgewirkt. Das bedeutet, dass man dort bereits Herdenimmunität erreicht hatte, oder man stand kurz davor, die Herdenimmunität zu erreichen. Sie stand unmittelbar bevor. Aber durch die Anordnung der sozialen Distanzierung verhinderten sie, dass es tatsächlich zum Endpunkt kam, weshalb wir auch einige Wochen nach dem Höhepunkt noch immer neue Fälle in Südkorea sehen.“


Ärztepräsident fordert stärkere Lockerungen – keine Grundlage für Kontaktsperre

Klaus Reinhardt ist Präsident der Bundesärztekammer und Facharzt für Allgemeinmedizin.

https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/corona-kontaktsperre-aerztepraesident-rechnet-mit-der-politik-ab-70108262.bild.html

Thüringen: Krankenhaus Greiz beantragt Kurzarbeit

Auch für den Standort Schleiz sei Kurzarbeit beantragt worden…

https://www.welt.de/regionales/thueringen/article207307759/Krankenhaus-Greiz-beantragt-Kurzarbeit.html

Internes Papier aus Innenministerium empfiehlt den Deutschen Angst zu machen

Der Artikel ist von Anfang April und ich hatte den Inhalt als Video schon verschickt, aber aufgrund der Brisanz hier nochmal.

Das Innenministerium hatte sich geweigert, das Papier auf Grundlage des Presserechts und des Informationsfreiheitsgesetzes für andere Medien verfügbar zu machen: Das Dokument sei „Verschlusssache“ und „nur für den Dienstgebrauch“. Jetzt hat das gemeinnützige Portal „Frag den Staat“ das vollständige, 17 Seiten lange Papier veröffentlicht.

weiterlesen:  https://www.focus.de/politik/deutschland/aus-dem-innenministerium-wie-sag-ichs-den-leuten-internes-papier-empfiehlt-den-deutschen-angst-zu-machen_id_11851227.html

Gefahr durch das Beatmungsgerät?

Ärzte in aller Welt stellen fest, dass die invasive Beatmung von Covid-Patienten bestürzend schlechte Erfolgsquoten hat. Ein Selber Klinikarzt rät deshalb zur Zurückhaltung.

https://www.frankenpost.de/region/oberfranken/laenderspiegel/Gefahr-durch-das-Beatmungsgeraet;art2388,7210803

Prof. Dr. Peer Ederer: Der Lockdown ist nahezu wirkungslos – eine Beweisschrift

https://www.achgut.com/artikel/der_lockdown_ist_nahezu_wirkungslos_eine_beweisschrift

Corona: Rechtsmediziner Prof. Püschel appelliert an Merkel: „Macht Deutschland wieder auf!“

Auch der Kinder- und Jugendpsychiater Michael Schulte-Markwort sagt: "Keine der Zahlen, die wir kennen, rechtfertigt die Angst, die in Deutschland vor dem Virus geschürt wird."

https://www.tag24.de/thema/coronavirus/hamburg-coronavirus-rechtsmediziner-klaus-pueschel-angela-merkel-appell-corona-regeln-1487336


 

 

15. April 2020

Medizinische Meldungen
  • Professor Alexander Kekulé, einer der führenden deutschen Mikrobiologen und Epidemiologen, fordert in einem Interview mit dem britischen Telegraph ein Ende des Lockdowns, da dieser mehr Schaden anrichte als das Virus selbst. Bei Menschen unter 50 Jahren seien schwere Verläufe oder Todesfälle „sehr, sehr unwahrscheinlich“. Die Allgemein­bevölkerung solle eine rasche Immunität entwickeln, während Risikogruppen zu schützen seien. Man könne nicht auf einen Impfstoff warten, was mindestens sechs bis zwölf Monate dauern werde, sondern müsse einen Weg finden, mit dem Virus zu leben.
  • Das deutsche Netzwerk für evidenzbasierte Medizin berichtet, dass die Letalität einer starken saisonalen Influenza (Grippe) wie 2017/2018 vom deutschen Robert-Koch-Institut auf 0,4% bis 0,5% geschätzt werde, und nicht wie früher angenommen auf nur 0,1%. Dies würde bedeuten, dass die Letalität von Covid19 sogar unter derjenigen einer starken saisonalen Grippe liege könnte, aber sich in einem deutlich kürzeren Zeitraum auswirkt.
  • Das Luxemburger Tageblatt berichtet, dass Schwedens „lockere Strategie zu Covid19 zu funktionieren scheint“. Trotz minimaler Maßnahmen und viel internationaler Kritik scheine sich die Lage „derzeit deutlich zu beruhigen“. Ein riesiges Feldlazarett, das bei Stockholm aufgebaut wurde, bleibe mangels Bedarf weiterhin geschlossen. Die Anzahl der Patienten auf Intensivstationen sei gleichbleibend auf niedrigem Niveau oder sogar leicht rückläufig. „Es gibt viele freie Plätze in den Intensivstationen in allen Stockholmer Krankenhäusern. Wir nähern uns der Abflachung der Erkrankungskurve“, erklärte ein Oberarzt der Karolinska Klinik. Bisher kam es in Schweden zu circa 900 Todesfällen mit Covid19.
  • Ein direkter Vergleich zwischen UK (mit Lockdown) und Schweden (ohne Lockdown) zeigt, dass die beiden Länder bei Fallzahlen und Todesfällen pro Bevölkerung fast identisch abschneiden.
  • Eine Mitteilung im New England Journal of Medicine berichtet, dass bei einer Untersuchung von schwangeren Frauen 88% der testpositiven Frauen keine Symptome zeigten – ein sehr hoher Wert, der sich aber mit früheren Untersuchungen aus China und Island deckt.
  • Professor Dan Yamin, Direktor des Forschungslabors für Epidemien an der Tel Aviv Universität, erklärt in einem Interview, dass das neue Coronavirus für einen Großteil der Bevölkerung „wenig gefährlich“ sei und eine rasche natürliche Immunität das Ziel sein müsse. Der Schaden durch einen Lockdown sei enorm, mit diesem Geld könne man besser eine neue Klinik bauen.
  • Der Präsident des israelischen Nationalen Forschungsrats, Professor Isaac Ben-Israel, argumentiert, dass die Corona-Epidemie nach bisherigen Erktenntnissen in den meisten Ländern nach ca. 8 Wochen vorbei sei, unabhängig davon, welche Maßnahmen getroffen werden. Er empfiehlt deshalb, den „Lockdown“ umgehend aufzuheben.
  • Der britische Statistik-Professor David Spiegelhalter zeigt, dass das Sterberisiko durch Covid19 in etwa der normalen Sterblichkeit entspricht und nur für die Altersgruppe zwischen ca. 70 und 80 Jahren sichtbar erhöht ist (vgl. unterste Grafik im Artikel).
  • Professor Karin Moelling, emeritierte Direktorin des Instituts für Virologie der Universität Zürich und eine frühe Kritikerin überzogener Maßnahmen, betont in einem neuen Interview die Rolle lokaler Sonderfaktoren wie Luftverschmutzung und Populationsdichte.
  • Der britische Guardian wies 2015 darauf hin, dass die extreme Luftverschmutzung in chinesischen Städten 4000 Menschen pro Tag tötet. Dies ist mehr, als China an Covid19-Todesfällen bisher insgesamt gemeldet hat.
  • Der deutsche Virologe Hendrik Streeck hat sich gegen Kritik an seiner Pilotstudie verteidigt. Streeck fand eine Letalität (auf Fälle bezogen) von 0,37% und eine Mortalität (auf Bevölkerung bezogen) von 0,06%, was einer starken saisonalen Grippe entspricht.
  • Ein Mitarbeiter einer Münchner Klinik berichtet: „Wie bereits wiederholt beschrieben bleiben die Covid-Patienten weitgehend aus. Da Kliniken aber verpflichtet wurden für diese Patientengruppe eine vorgegebene Anzahl Betten und hier besonders Beatmungsplätze freizuhalten, um den ,Gesundheitsnotstand‘ zu verhindern, entsteht mehr und mehr eine groteske Situation. Wir stehen vor leeren Intensivbetten weil die Corona-Welle einfach nicht kommen will, müssen aber gleichzeitig andere lebens­bedrohlich Erkrankte oder Verletzte abweisen, weil wir die Betten nicht belegen dürfen. Dies bedeutet in der Folge eine zeitintensive Suche nach geeigneten Behandlungsplätzen für diese Patienten, längere Anfahrtwege der Rettungsdienste, einen verzögerten Behandlungsbeginn für die Patienten und oft genug die berühmten Rot-Kreuz-Reisen im RTW oder den Rundflug im Helikopter bis eine aufnahmefähige Klinik gefunden wird. Der Mangel entsteht jetzt einfach an anderer Stelle. Der abstrakte Mangel an Corona-Betten weicht dem realen Mangel für Betten der ,normalen‘ Patienten.“
  • Österreichische Internisten warnen vor „Kollateralschäden“: Abseits des Coronavirus werden Kontroll- und Operationstermine verschoben, „Kollateralschäden“ würden damit drohen. In Wien kommen z.B. weniger Patienten mit Herzinfarktsymptomen in die Spitäler.
  • Ein Schweizer Biophysiker hat erstmals die Positivenrate von Covid19 in der Schweiz durchgehend grafisch dargestellt. Das Ergebnis zeigt, dass die Positivenrate zwischen ca. 10% und 25% pendelt, und dass der „Lockdown“ keinen wesentlichen Einfluss hat (siehe Grafik unten). Schweizer Behörden und Medien haben die Positivenrate bisher nicht dargestellt.
  • Ein Schweizer Forscher hat den neuesten Covid19-Bericht des Bundesamtes für Gesundheit analysiert und kommt erneut zu einer sehr kritischen Einschätzung: „Der BAG-Situations­bericht ist ungeeignet für die Politik und eine dortige kompetente Entscheidungs­findung, ist erneut höchst unspezifisch, lückenhaft und mangelhaft aussagekräftig.“
  • Der Schweizer Chefarzt für Infektiologie, Dr. Pietro Vernazza, erklärt in einem neuen Beitrag, dass es sich bei der angeblich fehlenden Immunitätsbildung bei Covid19 um „seltene Einzelfälle oder auch nur Hinweise“ handle, die „bei genauerer Betrachtung kein Problem darstellen“, jedoch von manchen Medien „zu Hiobsbotschaften aufgebauscht und überstürzt aufgetischt“ werden.
  • Aus Frankreich werden vermehrt Suizide gemeldet, die aus Angst vor dem Coronavirus erfolgen oder aus Angst, jemanden mit dem Coronavirus angesteckt zu haben.
  • Die neue französische Seite Covid Infos befasst sich kritisch mit Covid19 und Medienberichten.

Schweizer Positivenrate vor und während Lockdown (FS)

USA und UK
  • Auf dem US-Kriegsschiff Theodore Roosevelt wurden 600 Matrosen positiv auf Covid19 getestet, ein erster Matrose sei inzwischen an oder mit Covid19 gestorben. Das Kriegsschiff wird eine wichtige „Fallstudie“ sein für die Wirkung auf die gesunde Allgemeinbevölkerung unter 65 Jahren.
  • Der emeritierte britische Pathologie-Professor, Dr. John Lee, argumentiert, es brauche eine robuste und evidenzbasierte Debatte, um „große Fehler“ zu vermeiden. Viele der von Regierungen und Medien verwendeten Zahlen seien nicht zuverlässig gewesen.
  • In Großbritannien sind derzeit 40% der Krankenhausbetten unbelegt, das ist viermal mehr als üblich. Der Grund dafür ist der starke Rückgang der allgemeinen Patientenaufnahmen. Bei den Intensivbetten, deren Kapazität ausgebaut wurde, seien insgesamt 78% belegt, in einigen Regionen auch mehr. Zudem seien 10% der Krankenpfleger in Quarantäne.
  • Die temporären Corona-Stationen des US-Militärs bei New York seien bisher „weitgehend leer„. Die Hospitalisierungsrate in New York wurde um den Faktor sieben überschätzt.
  • Eine US-Studie kommt zum Ergebnis, dass sich das neue Coronavirus bereits viel weiter ausgebreitet hat als ursprünglich angenommen, bei den meisten Menschen jedoch keine oder nur milde Symptome hervorruft, sodass die Letalitätsrate bei nur 0,1% liegen könnte, was in etwa der saisonalen Grippe entspricht. Wegen der leichteren Übertragbarkeit seien die Krankheitsfälle etwa in New York jedoch in kürzerer Zeit als üblich angefallen.
  • Der Chefarzt für Pneumologie und Intensivmedizin der Eastern Virginia Medical School erklärt in einem neuen Dokument zur Behandlung von Covid19-Patienten: „Covid19 verursacht kein typisches Lungenversagen … Diese Erkrankung muss anders behandelt werden und es ist wahrscheinlich, dass die Situation durch Beatmungsschäden an der Lunge verschlimmert wird.“
  • In den USA behauptete ein Gouverneur, ein Kleinkind sei als weltweit jüngstes Opfer „an Covid“ gestorben. Bekannte der Familie erklärten jedoch, dass das Kleinkind bei einem tragischen Unfall zuhause erstickt sei und im Krankenhaus nachträglich positiv getestet wurde. Der zuständige Rechtsmediziner erklärte keinen Covid-Todesfall.
  • Eine Ärztin aus dem US-Bundesstaat Montana erklärt in einem Vortrag, wie Totenscheine bei Covid19-Verdachtsfällen aufgrund neuer Richtlinien manipuliert werden.
Pflegeheime
  • Eine Analyse von Daten aus fünf europäischen Ländern zeigt, dass Bewohner von Plegeheimen bisher zwischen 42% und 57% aller „Covid19-Todesfälle“ ausmachten. Zugleich zeigen drei US-Studien, dass bis zu 50% aller testpositiven Bewohner von Pflegeheimen zum Testzeitpunkt (noch) keine Symptome zeigten. Daraus lassen sich zwei Schlüsse ziehen: Einerseits scheint sich die Gefährlichkeit des neuen Coronavirus – wie bereits vermutet – auf eine kleine, sehr verwundbare Bevölkerungs­gruppe zu konzentrieren, die es noch besser zu schützen gilt. Andererseits ist es denkbar, dass ein Teil dieser Menschen nicht oder nicht nur am Coronavirus stirbt, sondern auch am extremen, damit verbundenen Stress. Bereits in Deutschland und Italien wurde zuletzt von Pflegeheimbewohnern berichtet, die ohne Symptome plötzlich verstarben.
  • Ein deutscher Palliativmediziner argumentiert in einem neuen Interview, dass man bei der Behandlung von Covid19-Patienten „sehr falsche Prioritäten gesetzt und alle ethischen Prinzipien verletzt“ habe. Es gebe eine „sehr einseitige Ausrichtung auf die Intensivbehandlung“, obschon „das Verhältnis zwischen Nutzen und Schaden“ oftmals nicht stimme. Man würde aus oftmals schwerstpflegebedürftigen Patienten, die in der Vergangenheit zumeist palliativ behandelt worden seien, durch eine neue Diagnose Intensivpatienten machen und sie einer leidvollen, aber oftmals aussichtslosen Behandlung (mit künstlicher Beatmung) unterziehen. Im Vordergrund müsse der Wille des jeweiligen Patienten stehen.

Covid19-Todeszahlen in Pflegeheimen (LTC Covid)

Politische Themen
  • In Deutschland wurde eine Fachanwältin für Medizinrecht, die eine Beschwerde gegen die Corona-Maßnahmen beim Bundesverfassungsgericht einreichte und zur Anmeldung von Demonstrationen aufrief, verhaftet und für zwei Tage in eine Gefängnispsychiatrie eingeliefert. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen „öffentlicher Aufforderung zu Straftaten“. Ein weiterer Rechtsanwalt fragt in einem Offenen Brief an die deutsche Bundes-Rechtsanwalts-Kammer: „Rechtsanwältin wegen Protest in die Psychiatrie? Ist es wieder soweit in Deutschland?“
  • In der Schweiz wurde ein „corona-kritischer“ Arzt wegen angeblicher „Drohungen gegen Angehörige und Behörden“ von einer Spezialeinheit der Polizei verhaftet und in die Psychiatrie eingewiesen. Die Familie erklärte inzwischen, dass es keine Drohungen gegen Angehörige gab. Der Arzt erklärte zudem, dass ihm bei der Einvernahme keine „Drohungen gegen Behörden“ vorgehalten wurden. Die Polizei rechtfertigte den Einsatz der Spezialeinheit damit, dass sie beim Arzt von einem Waffenbesitz ausging – dabei handelte es sich indes um die übliche Schweizer Sanitätspistole ohne Munition. Die Verlegung des Arztes in die Psychiatrie wurde mit einer angeblichen „Haft­erstehungs­unfähigkeit“ begründet (wie sie z.B. bei Pflegefällen vorliegt) – auch dies dürfte als Vorwand zu sehen sein. Nach jetzigem Kenntnisstand ist mithin von einer möglicher­weise politisch motivierten Psychiatrisierung auszugehen, wie sie in der Schweiz bis in die 1980er Jahre eine jahrzehntelange, dunkle Tradition hatte. International machte die ehemalige US-Kongressabgeordnete Cynthia McKinney bereits auf den Schweizer Fall aufmerksam, der etwas an Praktiken in der ehemaligen Sowjetunion erinnert.
  • Italien verwendet nun europäische Satellitendaten, um die Bewegungen der Bevölkerung während des Lockdowns zu überwachen.
  • Die britische Polizei schlug die Türe einer Privatwohnung ein, um eine Corona-Kontrolle auf „soziale Ansammlungen“ durchzuführen.
  • Verfassungsrechtler Professor Oliver Lepsius: „Vom Niedergang grundrechtlicher Denkkategorien in der Corona-Pandemie“.

16. April 2020

  • Die Londoner Times berichtet, dass 50% der aktuellen britischen Übersterblichkeit nicht durch Coronaviren verursacht werden, sondern durch die Effekte des Lockdowns, der allge­meinen Panik und des teilweisen gesellschaftlichen Zusammenbruchs. Es handelt sich dabei um rund 3000 Menschen pro Woche. Tatsächlich könnte diese Zahl sogar noch höher liegen, da auch die britische Corona-Definition Todesfälle mit (statt durch) Coronaviren sowie reine Verdachtsfälle einschließt. Hinzu kommt, dass rund 50% der „Corona-Todesfälle“ Pflegeheime betreffen, die durch einen allgemeinen Lockdown nicht besser geschützt werden.
  • In Dänemark wird der Lockdown inzwischen bereut: „Wir hätten nie den Stoppknopf drücken sollen. Das dänische Gesundheitssystem hatte die Situation unter Kontrolle. Der totale Lockdown war ein Schritt zu weit.“, argumentiert Professor Jens Otto Lunde Jørgensen vom Aarhus Universitätskrankenhaus. Dänemark fährt derzeit den Schulbetrieb wieder hoch.
  • Der Yale-Professor David Katz, der bereits früh vor den negativen Folgen eines Lockdowns warnte, gab ein ausführliches einstündiges Interview zur aktuellen Situation.
  • Der deutsche Virologe Hendrik Streeck erklärt, dass bisher keine „Schmierinfektionen“ in Supermärkten, Restaurants oder Frisiersalons nachgewiesen werden konnte.
  • Neue Antikörper-Daten aus der italienischen Gemeinde Robbia in der Lombardei zeigen, dass rund zehmal mehr Personen den Coronavirus hatten als ursprünglich angenommen, da sie keine oder nur leichte Symptome entwickelten. Die Immunisierungrate liege bei 22%.
  • Neue Daten aus dem Schweizer Kanton Zürich zeigen, dass sich rund 50% aller „Covid19-Todesfälle“ in Alters- und Pflegeheimen ereignet haben; dennoch blieben auch dort rund 40% aller testpositiven Personen bisher symptomlos. Das Durchschnittsalter der testpositiven Verstorbenen liegt in der Schweiz derzeit bei 84 Jahren.
  • Der Schweizer Chefarzt für Infektiologie, Pietro Vernazza, äußert sich zur „Mit-dem-Virus-Leben“-Strategie und empfiehlt unter anderem einen individuell optimierten Schutz gefährdeter Personen. Auch die Immunität der Allgemeinbevölkerung sei ein Schutz für gefährdete Menschen.
  • Die neue britische Website Lockdown Skeptics berichtet kritisch über Covid19, die getroffenen Maßnahmen und die allgemeine Medienberichterstattung.
  • Die zivilgesellschaftliche österreichische „Initiative für evidenzbasierte Corona-Informationen“ bietet einen Überblick über Studien und Analysen zu Coronaviren.
  • Dokumentation: „Die WHO – Im Griff der Lobbyisten“ (ARTE, 2017)

 

 


Regierung will künftig „Person A“ und „Person B“ anstatt Ehemann und Ehefrau in Steuerformularen

Der Antwort des Bundesfinanzministeriums zufolge plant die Bundesregierung „eine geschlechterneutrale Ausgestaltung“ der Steuererklärungsvordrucke und der Formulare der elektronischen Steuererklärung. Die Berücksichtigung von Gendergesichtspunkten habe für die Bundesregierung einen „hohen Stellenwert“. 

https://www.idea.de/politik/detail/regierung-kuenftig-person-a-und-person-b-in-steuerformularen-112613.html


Olaf Latzel und seine Gemeinde in Bremen Opfer linksextremer Hassattacken

Latzel: „Unbekannte haben mein Auto an allen Seiten zerkratzt. Der Schaukasten und die Kirchentür wurden mit linken Symbolen und Hassparolen beschmiert.“

https://www.idea.de/frei-kirchen/detail/bremen-hassattacken-gegen-pastor-olaf-latzel-und-seine-gemeinde-112497.html


Finden Sie hier die neuesten Infos zu Corona

https://www.sozialministerium.at/


Aktuelles von Corona

News von www.genesisnet.info.
Folgende News finden Sie auch im Bereich Aktuelles/News.

27.03.20  Molekularbiologie des Coronavirus und die Coronakrise

 


SO WEIT IST ES SCHON

Auszug aus Kommentar zum selbstgedrehten Video: "...Da die türkisch-islamische Gemeinde in Garbsen durch die aktuelle Corona-Krise nicht mehr zum Gebet zusammenkommen kann, wurde bei der Stadtverwaltung beantragt, jeden Tag zwischen 18:45 und 19:00 Uhr über Lautsprecher den islamischen Gebetsruf "Ezan" live nach draußen zu übertragen. Die Stadtverwaltung hat dem Antrag stattgegeben. Die Nachbarschaft wurde mit Flugblättern „gewarnt" und es wurde darum gebeten, tolerant zu sein. Gott der Herr stehe uns bei."


Hat unser Planet Erde eine Zukunft?

 

Rolf Müller

 

Wir leben in einer schlimmen Zeit. Es kriselt überall. Es gibt wirtschaftliche Probleme. Die Aussichten sind trüb. Das Klima wandelt sich. Die Menschen drohen im Autoverkehr zu ersticken. Die Luft ist verseucht. Der Wald stirbt. Das Wasser wird bitter. Krankheiten breiten sich aus. Schulkinder gehen auf die Straße. Toilettenpapier und Lebensmittel werden knapp. Messerattacken nehmen zu. Politiker mahnen zur Gelassenheit. Die Kirchen fordern Solidarität, der Papst setzt sich für einen Waffenstillstand in den Krisengebieten ein. Das öffentliche Leben kommt zum Erliegen. Es fehlen Atemschutzmasken. Den Kliniken fehlen Betten und Schutzkleidung. Viele Menschen erkranken und sterben. Wir leben in einer schlimmen Zeit. Nicht alles ist menschengemacht und kann von Menschen in Ordnung gebracht  werden. Nicht alles schaffen wir schon.

 

Unser Land achtet nicht auf Gott. Es denkt nicht daran, dass Gott dahinter stecken könnte. Das darf man auf keinen Fall aussprechen. Die Parole: "Lasst uns essen, trinken und fröhlich sein, denn morgen sind wir tot!" hat eine ganz aktuelle Bedeutung bekommen. Lasst uns das Leben noch einmal richtig auskosten! Freude, Wonne, Schlachtfest, Alkohol!

 

Wir sind gottlos geworden, können Gott aber nicht wirklich loswerden.  Wir spüren, dass Gott uns durch die aktuellen Zustände zur Umkehr rufen will. Wir lesen in der Bibel, dass  Gott Liebe ist. Aber er ist nicht verliebt in uns. Die Wahrheit ist, dass Gott heilig ist und Gericht halten wird. Die Wahrheit ist, dass Gott nicht will, dass wir in unser Verderben rennen. Er hat eine Rettungsmöglichkeit geschaffen. Er hat seinen Sohn in den Tod gegeben, damit wir leben können. Aber wer glaubt das? Wen interessiert das? Wer folgt der Einladung des Evangeliums? Die Menschen verhöhnen Gott und verscherzen sich seine Gnade. Sie knüllen sein Wort zu einem Knäuel zusammen und schleudern es von sich.

 

"Siehe, der Herr wird das Land entvölkern und verwüsten, er wird sein Angesicht entstellen und die Bewohner zerstreuen.

Dann wird der Priester sein wie das Volk, der Herr wie sein Knecht, die Frau wie ihre Magd, der Verkäufer wie der Käufer, der Verleiher wie der, der borgt, der Gläubiger wie der Schuldner.

Das Land wird gänzlich entvölkert und ausgeplündert werden; ja, der Herr hat dieses Wort gesprochen!

Es trauert und welkt das Land, der Erdkreis verschmachtet und verwelkt, es verschmachten die Hohen des Volkes im Land.

Denn das Land liegt entweiht und ihre Bewohner; denn sie haben die Gesetze übertreten, die Satzungen abgeändert, den ewigen Bund gebrochen!

Darum hat der Fluch das Land verzehrt und die darin wohnen, müssen es büßen, darum sind die Bewohner des Landes von der Glut verzehrt, und nur wenige Menschen sind übriggeblieben.

Der Most trauert, der Weinstock verschmachtet; es seufzen alle, die sich von Herzen gefreut hatten.

Der Jubel der Paukenschläger ist vorbei; das Geschrei der Frohlockenden ist verstummt und die Freude des Lautenspiels hat ein Ende.

Man singt nicht mehr beim Weintrinken; wer noch Rauschtrank zu sich nimmt, dem schmeckt es bitter.

Die verödete Stadt ist zerstört; das Haus ist verschlossen, dass niemand hineinkommt.

Man klagt um den Wein auf den Gassen; alle Freude ist untergegangen, alle Wonne des Landes dahin."  (Aus Jesaja 24).

 

Umweltzerstörung ist eine Folge der Entweihung  durch ihre Bewohner. Wenn die Gesetze Gottes von den Menschen übertreten und die Gebote Gottes von den Menschen verändert werden und wenn man sich von Gott abwendet, dann trifft der Fluch Gottes die Erde und die Menschen. Verwüstung und Trümmer sind die Folge. Dahin wird es der Mensch bringen durch seine Abwendung von Gott.

 

Die Erde wird taumeln wie ein Trunkener, wird zerbersten, zerbrechen und zerfallen. Auch Sonne und Mond werden in Mitleidenschaft gezogen werden. Von daher sind alle Reparaturversuche, die Umwelt durch menschliche Anstrengung wieder in Ordnung zu bringen, eine Utopie, gut gemeint, aber zum Scheitern verurteilt. Die Welt kann nicht gerettet werden durch Energiesparen, Naturschutz und Abfallvermeidung, so wichtig diese Dinge auch sind. Die Ursache der Zerstörung ist die Abkehr des Menschen von Gott.

 

Der Mensch will nichts von Gott wissen, verhöhnt ihn, missachtet seine Gebote und bringt dadurch den Fluch Gottes über sich. Nicht Gott hat sich von der Erde abgewandt, sondern die Erde hat sich von Gott abgewandt. Gott selber hat sich in Jesus Christus der Erde zugewandt und sich für uns geopfert. Wer ein solch großes Heil nicht achtet, wer dieses Rettungsangebot nicht annimmt, der ist nicht mehr zu retten, dem ist nicht mehr zu helfen.

 

Wer ohne Gott oder sogar gegen Gott die Welt retten und erhalten will, wird mit der zerberstenden Erde zugrunde gehen. Denen aber, die sich von ihm retten lassen, die sein Liebesangebot im Glauben ergreifen, denen ist ein neuer Himmel und eine neue Erde verheißen, in denen Gerechtigkeit wohnt. Dort wird es kein Leid und kein Geschrei geben. Dort werden kein Virus und kein Tod sein. Gott selber wird unsere Tränen abwischen und  alles in allem sein.


EMPFEHLUNG:

MP3 und Text zum Thema Corona-Krise

auf "Das Wort der Wahrheit.de" von

Rudolf Ebertshäuser

Das Thema der Pandemie beschäftigt auch uns wiedergeborene Christen und unsere Gemeinschaften sehr stark. Eine wertvolle Predigt sowie ein umfassender Textbeitrag von Rudolf Ebertshäuser sind sehr zu empfehlen. Die Botschaften geben zum einen viel Trost von Gottes Wort her im Umgang mit der Krise, zum anderen beleuchten sie die massiven  globalen Umwälzungen in der Welt und ermuntern auch zur Wachsamkeit zur aktuellen Entwicklung.

 

Trotz Corona-Krise: Gott ist unser Schutz! (MP 3)

 

Die weltweite Corona-Krise im Licht von Gottes Wort (Textbeitrag)


Die weltweite Corona-Krise im Licht von Gottes Wort 

(Auszug aus Textbeitrag von Rudolf Ebertshäuser)

 

Das Wort „Corona“ ist seit einigen Wochen in aller Mund; es beherrscht plötzlich die Schlagzeilen, beeinflußt zunehmend unsere Gedanken und inzwischen auch unser Alltagsleben: Vorratskäufe, Schulschließungen, Stillegung des öffentlichen Lebens, Verbot aller Gottesdienste. Das wohlklingende lateinische Wort bedeutet eigentlich „Kranz, Krone“. Die schlimmen Viren, die zur Zeit um die ganze Welt reisen und uns in Atem halten, haben diese Bezeichnung wohl wegen der strahlen- oder kronenförmigen Stielfortsätze auf ihrer Hülle erhalten. Ähnliche Corona-Viren haben 2002/03 die SARS-Seuche ausgelöst und 2012 die MERS-Epidemie.

 

Fachleute erklären uns, daß das jetzige Seuchenvirus SARS-CoV2 eng verwandt ist mit Virusarten, die Fledermäuse befallen – Fledermäuse werden in China als Lebendtiere auf Märkten angeboten; diese nach der Bibel unreinen Tiere sind der Gegenstand zahlreicher abergläubischer Vorstellungen, sie werden u.a. als Glücksbringer verehrt und zu Heilzwecken genutzt. Man vermutet den Ursprung der Epidemie auf einem Lebendtiermarkt der chinesischen Großstadt Wuhan; manche meinen allerdings, das Virus entstamme einem Labor für biologische Kampfstoffe. In jedem Fall ist dieses Virus der Auslöser einer rasch um sich greifenden Seuche geworden, die schon jetzt weltweite Auswirkungen hat.

 

Was bedeutet die Corona-Krise für uns gläubige Christen? In diesem Artikel möchte ich versuchen, einige biblische Gedanken zu diesem einschneidenden Ereignis niederzuschreiben, in der Hoffnung, daß dies eine Hilfe für beunruhigte und fragende Kinder Gottes sein kann.

 

 

weiterlesen 


Die ganze Welt wird erschüttert durch die Corona-Pandemie und die Folgen -

wir dürfen TROST finden in GOTTES heiligem Wort:

 

Psalm 46

 

1 Dem Vorsänger. Von den Söhnen Korahs. Auf Alamoth.[1] Ein Lied.

2 Gott ist unsere Zuflucht und Stärke, ein Helfer, bewährt in Nöten.[2]

3 Darum fürchten wir uns nicht, wenn auch die Erde umgekehrt wird und die Berge mitten ins Meer sinken,

4 wenn auch seine Wasser wüten und schäumen und die Berge zittern vor seinem Ungestüm. (Sela.)

5 Ein Strom mit seinen Bächen erfreut die Stadt Gottes, das Heiligtum der Wohnungen des Höchsten.

6 Gott ist in ihrer Mitte, sie wird nicht wanken; Gott wird ihr helfen, wenn der Morgen anbricht.

7 Die Völker toben, die Königreiche wanken; wenn Er seine Stimme erschallen läßt, dann zerschmilzt die Erde.

8 Der Herr der Heerscharen ist mit uns; der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg! (Sela.)

9 Kommt her, schaut die Werke des Herrn, der Verwüstungen angerichtet hat auf Erden,

10 der den Kriegen ein Ende macht bis ans Ende der Erde, der den Bogen zerbricht, den Speer zerschlägt und die Wagen mit Feuer verbrennt!

11 »Seid still und erkennt, daß ich Gott bin; ich werde erhaben sein unter den Völkern, ich werde erhaben sein auf der Erde!«

12 Der Herr der Heerscharen ist mit uns, der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg! (Sela.)

 

Psalm 91

 

1 Wer unter dem Schirm[1] des Höchsten sitzt, der bleibt unter dem Schatten des Allmächtigen.

2 Ich sage zu dem Herrn: Meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, auf den ich traue!

3 Ja, er wird dich retten vor der Schlinge des Vogelstellers und vor der verderblichen Pest;

4 er wird dich mit seinen Fittichen decken, und unter seinen Flügeln wirst du dich bergen; seine Treue ist Schirm und Schild.

5 Du brauchst dich nicht zu fürchten vor dem Schrecken der Nacht, vor dem Pfeil, der bei Tag fliegt,

6 vor der Pest, die im Finstern schleicht, vor der Seuche, die am Mittag verderbt.

7 Ob tausend fallen zu deiner Seite und zehntausend zu deiner Rechten, so wird es doch dich nicht treffen;

8 ja, mit eigenen Augen wirst du es sehen, und zuschauen, wie den Gottlosen vergolten wird.

9 Denn du [sprichst]: Der Herr ist meine Zuversicht! Den Höchsten hast du zu deiner Zuflucht gemacht;

10 kein Unglück wird dir zustoßen und keine Plage zu deinem Zelt sich nahen.

11 Denn er wird seinen Engeln deinetwegen Befehl geben, daß sie dich behüten auf allen deinen Wegen.

12 Auf den Händen werden sie dich tragen, damit du deinen Fuß nicht an einen Stein stößt.

13 Auf den Löwen und die Otter wirst du den Fuß setzen, wirst den Junglöwen und den Drachen zertreten.

14 »Weil er sich an mich klammert[2], darum will ich ihn erretten; ich will ihn beschützen, weil er meinen Namen kennt.

15 Ruft er mich an, so will ich ihn erhören; ich bin bei ihm in der Not, ich will ihn befreien und zu Ehren bringen[3].

16 Ich will ihn sättigen mit langem Leben und ihn schauen lassen mein Heil!«


In Zeiten der Corona-Pandemie

Ein alter Text von Gottlob Frey aus dem Jahr 1914 passt zur aktuellen Situation - sehr wertvoll!

UNTERWEGS MIT GEVATTER TOD

...Schwer legte er mir die knochrige Hand auf die Schulter und sagte: "Herr Pastor, Sie haben da an dem Grabe des Kindes eine tröstende Rede gehalten und dabei meinen Namen oft genannt. Sie sollten mich noch näher kennenlernen. Bitte folgen Sie mir! Ich habe in hiesiger Gegend zur Zeit viel zu tun, und es ist Ihre seelsorgerliche Pflicht, mich auf meinem Weg in die verschiedenen Häuser zu begleiten" - ...

Ergreifend, wie der Pastor dann auf dem Sterbebett einen jungen Mann noch in letzter Minute zum Heiland führen kann....

MP3 Vorlesung von Werner Fürstberger

(Text von Gottlob Frey - 1914)

Unterwegs mit Gevatter Tod

aktualisiert 19.03.2020


Es gibt auch ein Zuspät

Wir wurden in diesen Tagen von Umständen betroffen gemacht, die uns einen neuen Blick für eine Situation eröffnen, in der wir bisher so nicht waren. Es mussten innerhalb weniger Tage Notmaßnahmen getroffen werden, die ein ganzes Land, ja einen ganzen Kontinent betreffen, um das Gesundheitswesen, die Volkswirtschaft, die Arbeitsplätze, das ganze Gemeinwohl zu stabilisieren.

So fragen wir uns, was ist uns letztlich wirklich wichtig? Was wird jetzt auf einmal uns so ganz unwichtig? In Notsituationen sind uns wieder unsere Beziehungen so wichtig. Wo sind wir wirklich zu Hause, wo finden wir letzten Halt und letztes Angenommensein?

Ermahnung zur Wachsamkeit

„Wie es aber in den Tagen Noahs war, so wird es auch bei der Wiederkunft des Menschensohnes sein. Denn wie sie in den Tagen vor der Sintflut aßen und tranken, heirateten und verheirateten bis zu dem Tag, als Noah in die Arche ging, und nichts merkten, bis die Sintflut kam und sie alle dahinraffte, so wird auch die Wiederkunft des Menschensohnes sein.“ (Mt 24,37-39)
Ein Noah tat den Auftrag des Herrn und ging in die Arche, die er baute zu seiner Rettung. Als aber die Tür verschlossen wurde, konnte niemand mehr hinein, um Rettung zu finden. Es war zu spät.

Auch für gläubige Menschen, die das Kommen des Herrn erwarten, kann es ein zu spät sein, wenn die Tür zur Hochzeit verschlossen wurde. Da hilft auch kein Rufen: Herr, Herr, tu uns auf! „Während sie aber hingingen, um zu kaufen, kam der Bräutigam; und die bereit waren, gingen mit ihm hinein zur Hochzeit; und die Tür wurde verschlossen. Danach kommen auch die übrigen Jungfrauen und sagen: Herr, Herr, tue uns auf! Er aber antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Ich kenne euch nicht! Darum wacht! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde, in welcher der Sohn des Menschen kommen wird.“ (Mt 25, 10-13) Ist das Feuer des Geistes in uns lebendig gehalten, ist Licht in unserem Leben, wenn der Herr kommt?

Es gibt kein Nachholen für einen Zeitpunkt, wenn es zu spät ist, kein Nachholen einer Bekehrung, kein Nachholen des Gläubig-Werdens an Jesus, kein Nachholen des Willens Gottes.

Es muss rechtzeitig – also zur rechten Zeit, zur Zeit der Gnade – unser Glaube an das Evangelium der Errettung in Jesus Christus aufgenommen werden, in dem die Gerechtigkeit Gottes und das ewige Leben offenbar wird. Im Glauben nehmen wir Jesus Christus als Herrn und Retter auf, indem wir im vollen Gehorsam hingegeben ihm dienen und wir nicht mehr für uns leben, sondern für den, der für uns Erretter und Herr ist. So sollen wir uns auch prüfen, ob wir im Glauben sind, der uns allein rettet, in dem wir auch errkennen, dass Jesus Christus in uns ist. „Prüft euch selbst, ob ihr im Glauben seid; stellt euch selbst auf die Probe! Oder erkennt ihr euch selbst nicht, dass Jesus Christus in euch ist? Es sei denn, dass ihr unecht wärt! (2 Kor 13,5)

„Aber der feste Grund Gottes bleibt bestehen und trägt dieses Siegel: Der Herr kennt die Seinen!, und: Jeder, der den Namen des Christus nennt, wende sich ab von der Ungerechtigkeit!“ (2Tim 2,19)

Weitere Hinweise siehe: www.johannes-ramel.at 


Wo finde ich Hilfe bei Angst vor Corona?

Hier möchte ich Ihnen kurz erklären, warum ich keine Angst vor dem Corona-Virus und anderen Seuchen habe und wo ich Hilfe erfahre.

 

Ich bin inzwischen über 60 Jahre alt und gehöre somit zur besonders gefährdeten Risikogruppe. Trotzdem habe ich keine Angst vor Corona.

 

„Warum nicht?“, werden Sie fragen.

Nun, natürlich bin ich vorsichtig und tue ich wie jeder vernünftige Mensch alles, um mich und andere nicht anzustecken! Ich beachte Hygienevorschriften, wasche mir die Hände, halte gewissen Abstand usw. Das empfehle ich auch Ihnen unbedingt!

 

Was aber, wenn ich trotzdem Corona bekomme?

Dann weiß ich: Mein Leben liegt in GOTTES Hand! Ich sterbe keinen Tag früher, als GOTT es zulässt. In GOTTES Hand liegt es, ob ich wieder gesund werde oder ob Er mich heimruft in den Himmel zur ewigen Gemeinschaft mit Ihm.

 

Über den Himmel lesen wir in der Bibel: „GOTT wird alle Tränen abwischen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Klagegeschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.“

 

JESUS CHRISTUS, Gottes Sohn sagt: „In der Welt habt ihr Angst. Aber seid getrost: ICH habe die Welt überwunden.“

 

Als ich 18 Jahre alt war, traf ich eine bewusste Entscheidung für JESUS CHRISTUS. Ich bat Ihn, mir alle meine Schuld und Sünden zu vergeben und als HERR in mein Leben zu kommen.

Seither wohnt JESUS CHRISTUS durch Seinen Heiligen Geist in mir und ich bin Sein Kind. Tag für Tag folge ich Ihm nach und diene Ihm.

 

Er hält mich fest an Seiner Hand und hat versprochen, mich ans Ziel Seiner himmlischen Herrlichkeit zu bringen, wenn ich Ihm treu bleibe.

 

In der Bibel steht die Zusage: „Ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch irgendein anderes Geschöpf uns scheiden kann von der Liebe GOTTES, die in JESUS CHRISTUS ist, unserem HERRN.“[

 

Auch kein Virus, keine Krankheit und kein Tod können uns von dieser Liebe Gottes scheiden, wenn wir zu JESUS CHRISTUS gehören und in Ihm bleiben!

 

Darauf verlasse ich mich. Darauf vertraue ich in Gesundheit und in Krankheit, im Leben und im Sterben.

Lieber Leser, liebe Leserin, haben Sie auch diese Hoffnung? Wissen Sie auch, wo Sie nach dem Sterben hinkommen? In den Himmel oder in die Hölle? In den Ort ewiger Freude oder in das Feuer ewiger Qual ?

Kein Mensch kann aus eigener Kraft errettet werden und in den Himmel gelangen. Er braucht die Vergebung der Sünden und die Reinigung seines Herzens durch Gottes Sohn JESUS CHRISTUS.

 

Ergreifen auch Sie die ausgestreckte Hand GOTTES! Er will, dass jeder Mensch gerettet wird und zur Erkenntnis der Wahrheit kommt. Treffen Sie eine bewusste Entscheidung für JESUS CHRISTUS!

 

Wie geht das? Bekennen Sie GOTT Ihre Sünden und Ihr Versagen. Nehmen Sie JESUS CHRISTUS in Ihr Herz auf und ändern Sie Ihre Gesinnung. Durch den Glauben an IHN finden Sie wahren Lebenssinn und erfahren Geborgenheit in allen Situationen des Lebens, auch inmitten von Seuchen und Katastrophen.

In der Bibel steht geschrieben: „So hat GOTT die Welt geliebt, dass Er Seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern das ewige Leben hat.“

 

Sie können JESUS CHRISTUS in Ihr Herz aufnehmen, indem Sie zum Beispiel folgendes Gebet ganz bewusst und ehrlich sprechen:

 

„Lieber HERR JESUS CHRISTUS! Ich habe bisher ohne Dich gelebt. Jetzt habe ich Angst und weiß nicht, wo ich nach dem Tod sein werde. Ich bitte Dich: Schenke mir den Glauben an Dich und die Liebe zu Dir. Reinige mein Herz von aller Sünde und Unreinheit. Vergib mir meine Schuld. Komme Du durch Deinen Heiligen Geist in mein Leben. Schenke mir Geborgenheit, damit ich keine Angst inmitten der Katastrophen dieser Welt haben muss und gewiss weiß, dass ich nach dem Tod in Dein wunderbares Himmelreich gelange. Mit Deiner Hilfe will ich Dir dienen mein Leben lang. Amen.“

 

Wie geht es weiter:

Lesen Sie täglich in der Bibel, Gottes Wort.

Beten Sie zu GOTT im Namen JESU CHRISTI.

Suchen Sie eine bibeltreue Gemeinde in Ihrer Gegend, in der GOTTES Wort, die Bibel, oberste Autorität ist.

Gott segne Sie!

 

Dr. Lothar Gassmann

www.L-Gassmann.de


NEUES TRAKTAT von Dr. Lothar Gassmann


Mitten in den Wehen

Coronavirus ( COVID 19 ) – Ausbruch in China seit Ende Dezember 2019

 

 

Ps.27,1 Der HERR ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten? Der HERR ist meines Lebens Kraft, vor wem sollte mir grauen? ( Ein Psalm Davids )

 

Wie kann man sich und andere schützen?

Es werden die gleichen Maßnahmen empfohlen, die auch für die saisonale Grippe geltenmehrmals täglich die Hände mit Wasser und Seife waschen. Zusätzlich kann man ein alkoholhaltiges Desinfektionsmittel verwenden. Wenn man hustet oder niestMund und Nase mit einem Papiertaschentuch bedeckenDirekten Kontakt mit kranken Menschen möglichst vermeiden, zumindest aber einen Mindestabstand von einemzwei Metern von krankheitsverdächtigen Personen halten. ORF 25.2.2020 )

 

Mtt.24,7 Denn ein Heidenvolk wird sich gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden hier und dort Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben geschehen.

Mtt.24,8 Dies alles ist der Anfang der Wehen.

 

Unterschied zwischen Epidemie und Pandemie

 

Eine Epidemie tritt vermehrt in einer Region auf, während eine Pandemie weltweit verbreitet ist.

Eine Pandemie unterscheidet von einer Epidemie nur dadurch, dass die Infizierung Kontinent übergreifend ist, und nicht nur punktuell auftritt.

 

Wie sorge ich richtig vor?

Nach einem Krisenstab im Innenministerium wurde außerdem erst am Montag dazu geraten, Vorsorge zu treffen, etwa Lebensmittel einzulagern. Das rät auch der Zivilschutzverband Steiermark, so Geschäftsführer Heribert Uhl: „Unabhängig vom Coronavirus ist es schon sehr sinnvoll, dass man sich eine Bevorratung anlegt, um für spezielle Situationen vorbereitet zu sein, um eine Woche beziehungsweise zwei autark leben zu können.“ Bei Wasser gelte als Faustregel etwa zwei Liter Wasser pro Person und Tag. ( ORF Steiermark 25.2.2020 )

 

Keine Panik, sondern in Ruhe vorsorgen! 

Bevorratung  mit Verstand und Maß finden wir nicht übertrieben und praktizieren es selbst bereits seit einigen Jahren. Gerade, um Panik oder Notstände zu vermeiden, geben die Behörden schon seit Jahren der Bevölkerung Ratschläge für den Katastrophenfall, wie Unwetter oder länger andauernder Stromausfall. Es ist keine Panikmache, sondern sehr vernünftig, sich darum Gedanken zu machen und generell etwas Vorsorge zu treffen.

 

Zitate aus ‘‘Der Herr ist nahe‘‘  ( Stille Zeit aus dem Monat Februar 2020 ) 

Wenn wir tief in Gottes Wort gegründet sind ( so haben die Jünger damals ihren Herrn immer besser kennen gelernt ) und SEINER Liebe und Macht vertrauen, werden auch wir in den Stürmen des Lebens nicht wanken!

In unseren Herrn Jesus finden wir diese Festigkeit!

 

Ps.26,1 Schaffe mir Recht, o HERR! Denn ich bin in meiner Lauterkeit gewandelt und habe mein Vertrauen auf den HERRN gesetzt; ich werde nicht wanken. ( Ein Psalm Davids )

 

Vernünftige Vorsorge steht nicht im Widerspruch zum Gottvertrauen!

Es muss jeder für sich entscheiden, so wie er es versteht und im Glauben erkennt. Wir hören oft, dass viele Glaubensgeschwister sich keine Gedanken zur Bevorratung über den normalen Bedarf machen wollen und stattdessen sagen: Ich vertraue allein meinem Herrn, Er wird für alles sorgen. 

 

Haben wir nicht die wunderbaren und liebevollen Anweisungen und Beispiele im Alten Testament? Einmal bei Noah mit dem Bau der Arche und auch das Ansammeln von Nahrung  (1. Mose 6,21), um durch die Sintflut gerettet zu werden, das zweite Mal bei Joseph in Ägypten zum Schutz gegen die Hungersnöte, hier sollte ein Fünftel des normalen Bedarfs angesammelt werden für Notzeiten. Gott lässt die Menschen in Seiner großen Gnade wissen, was kommen wird und wie sie dafür vorsorgen können. Die meisten von uns haben ja auch Rente, also Altersvorsorge, ja manche auch über das gesetzliche Kontingent hinaus. Warum? Eben, weil man gehört hat, dass die normale gesetzliche Rente evtl. nicht reichen könnte.

 

Keine Frage, unser Herr sorgt für uns, ja, er gibt uns Hoffnung, auch das ist richtig, und er trägt uns durch und tröstet und richtet auf und alles – das stimmt alles – trotzdem dürfen wir auch auf seine Ratschläge hören. Denn wenn wir vorbereitet sind, dann ist schon eine Chance da, eben nicht in Panik zu geraten.

(M. und W.E.)

Aus meiner Kindheit habe ich solch ein Lebensmittelgeschäft noch gut in Erinnerung! Sehr oft ging ich dorthin, um den Einkauf für den anfallenden Tag mit einer Liste, ausgestellt von unserer Mutter durchzuführen! 

 

Die Ware war im Geschäft, und im Nebenraum war meistens ein Magazin angebaut! Ging die Ware aus, musste der Verkäufer in den Nebenraum gehen, um den Nachschub, also die ausgegangen Ware nachzufüllen!

 

Heute gibt es solche sogenannten ‘Tante Emma Läden‘‘ schon lange nicht mehr!

Man darf nicht vergessen: Die gesamte Ware wird heute mittels großer Speditionen angeliefert!

Die gesamte Logistik verlangt einen reibungslosen Ablauf! Um solch einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, ist ein großer Aufwand an Energie (Strom, Treibstoff) notwendig!

 

Das alles gab es zu den Zeiten unserer so wertvollen Eltern noch nicht! Deshalb hatten sie auch zu Hause  eine sogenannte Speis ( Vorratsraum ) und dazu den Keller, wo Eingekochtes, Eingemachtes, Gartengemüse, Obst, Fleisch, Sauerkraut, alles aus Eigenregie angebaut und geerntet auf Lager gelegt wurde! 

Wir sollten uns alle einmal daran erinnern, wie wertvoll zu den Zeiten unserer Eltern solche Bevorratung mit Hirn und Gedanken unter dem Segen und Schutz unseres Herrn Jesus damals schon stattgefunden hatte!  

 

Leider ist dieses so wertvolle Erbe unserer Eltern und Großeltern durch den Zeitgeist über Jahrzehnte hindurch verloren gegangen! Wir können uns leider nur mehr vage bis fast gar nicht mehr daran erinnern.  

Nützen wir all die heutigen Notlagen, Situationen die absolut alle durch die Hände unseres allmächtigen und heiligen Schöpfergottes gehen.

 

Erinnern wir uns daran was er zu Noah (1.Mo.6,21) und zu Joseph (1.Mo.41,34b) sagte, und diese Männer Gottes es genau so ausgeführt hatten! 

 

1. Mose 6,21:

Du aber nimm dir von jeglicher Nahrung, die gegessen werden kann, und sammle sie bei dir an, daß sie dir und ihnen zur Speise diene!

 

1. Mose 41,34b:

und er lasse in den sieben Jahren des Überflusses den fünften Teil [des Ertrages] erheben vom Land Ägypten. 

(W.E.) 


Der geistliche Niedergang in den letzten Tagen

(Stimmen und Gedanken von Geschwistern)

 

2.Tim.3,1 Das aber sollst du wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten eintreten werden.

 

2.Tim.3,2 Denn die Menschen werden sich selbst lieben, geldgierig sein, prahlerisch, überheblich, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig,

 

2.Tim.3,3 lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unbeherrscht, gewalttätig, dem Guten feind,

 

2.Tim.3,4 Verräter, leichtsinnig, aufgeblasen; sie lieben das Vergnügen mehr als Gott.

 

Mtt.24,7 Denn ein Heidenvolk wird sich gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden hier und dort Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben geschehen.

 

Mtt.24,8 Dies alles ist der Anfang der Wehen.

 

Mtt.24,6 Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören; habt acht, erschreckt nicht; denn dies alles muss geschehen; aber es ist noch nicht das Ende.

 

Mtt.24,7 Denn ein Heidenvolk wird sich gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden hier und dort Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben geschehen.

 

( Alle Bibelstellen aus der Schlachter Version 2000 entnommen )   

Schaut man sich derzeit die aktuellen Nachrichten an, kann man erkennen, dass gerade eine extreme Verführung über die ganze Welt kommt.

 

Man hat dem Tier die Krone ( corona)  aufgesetzt, und nun beugt sich alles unter diesem. Selbst die Wirtschaft ist abhängig und es breitet sich rasend aus, dieser Glaube. Und auch der Beginn ist im Land des Drachens (der Schlange), und das Tier hat es verursacht, nicht Eva und nicht Adam sind schuld, nicht der Mensch. "Das Tier hat mich verführt da habe ich gegessen-" Aber jeder ist Spezialist und kann dem Tier den Garaus machen, denn  dafür müssen andere Menschen bluten, sie werden geopfert, damit wir dem Tier gehorsam werden und uns fürchten.

 

Seien wir wachsam,  damit kann man schnell ein Zeichen setzen aus dieser Verführung, erinnern wir uns an die Offenbarung. Die Verführung, dass auch die Christen hingeleitet werden, mehr den Menschen zu fürchten, als Gott selbst. Man sieht bereits den Hass gegen viele chinesische Bürger, die in unserem Land wohnen, man meidet sogar die Nähe und kauft kaum mehr bei ihnen ein.  

 

Man kann die Barriere "die Schutzmauer" leicht überwinden, wenn man dem Menschen im inneren seiner Festung Angst macht. Wer hat nicht Angst, krank zu werden? Bleiben wir davon frei, unser Fleisch ist es nicht! Nur wenn wir in Christus bleiben, dann sind wir auch davon frei, und wenn unser Fleisch erkrankt, so ist das schlimm, aber viel schrecklicher ist es, wenn der Heilige Geist betrübt wird.

 

Wir sollten uns NUR vor dem allmächtigen Gott fürchten, der unser Vater ist, damit wir nicht seine Liebe verlieren, die stärker ist, als das Tier und der daranhängende Tod. Wir sollten aufsehen zum Herrn Jesus Christus und uns daran erfreuen, dass Seine Wiederkunft immer näher rückt.

Machen wir uns bereit und füllen das Öl in die Lampen!


Wirtschaft blickt besorgt nach China

 

https://orf.at/stories/3152692/

Coronavirus: WHO erklärt internationalen Gesundheitsnotstand

 

https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-01/who-erklaert-internationalen-gesundheitsnotstand-wegen-coronavirus

 

HIV- Kranke Menschen, die aus Afrika kommen und unsere jugendlichen Männer und Frauen damit infizieren können: kein Wort !  100.000 Tote ungewollte Kinder durch Tötung: kein Wort ! Die jährlichen normalen Grippetoten und Viruskeime aus dem Krankenhaus und deren Tote, diese Zahlen sind in jedem Land viel höher: kaum ein Wort ! Die Ebola Seuche ist nicht behoben:  kaum mehr ein Wort !


Nicht nur Klima /Risikoberichte zeichnen düsteres Bild

 

 https://orf.at/stories/3151191/        


Eine Gute Vorbereitung, die Quintessenz für den Glaubensalltag!

 

Wir sollten beginnen, die Zeichen der aktuellen Situation nicht klein zu reden!Brände ( Australien ) - Coronavirus (China und mittlerweile weltweit) - Medikamentenknappheit -  vor den Supergau durch massiven Stromausfall – und der immer mehr absehbaren großen Not der großen Klimakrise ( Gottes Gericht)!

Immer wieder hört man die folgende Leitsätze, die in vielen Gemeinden und Bibelkreisen herum schwirren, und mit denen einfach alles so abgetan wird: 

 

"Es war schon immer Endzeit und es wird noch dauern!" 

"Gott der HERR weiß um unsere Nöte und wird für alles sorgen!"  

"Wer selbst vorsorgt, zweifelt an Gottes Verheißungen!"

 

Lernen wir von Noah und seiner Situation!

 

1.Mose 6,21-22
Du aber nimm dir von jeglicher Nahrung, die gegessen werden kann, und sammle sie bei dir an, dass sie dir und ihnen zur Speise diene! Und Noah machte es [so]; er machte alles genau so, wie es ihm Gott geboten hatte.
 

·         Noah war in allem mit seiner gesamten Familie vorbereitet!

·         Gott hatte ihm das eindringlich gesagt, was er zu tun habe!

 

?         Wie bist du in deinem Privatbereich vorbereitet?

?         Kannst Du auch in Zeiten der Not eine gewisse Zeit überbrücken?  

       Unser Schöpfergott hat uns allen ein Gehirn gegeben,
sich im Leben so einzurichten,  dass man ein gewisses Maß an Vorrat
(Nahrung, Kleidung, lebensnotwendige Dinge ) besitzt.  

 

Viele Ereignisse können heute sehr schnell und rasch geschehen - 

Wasserrohrbruch, Stromausfälle, Pannen im alltäglichen LEBENSABLAUF!

 

Haltbare Lebensmittel, Wasser Reserven

( 18 Liter braucht allein 1 Person an Trinkwasser für 14 Tage zum Trinken!  

Spätestens nach 3 Tagen ist man verdurstet! )

 

Auch Noah wusste mit der Hilfe Gottes ( wir haben Gottes Heilige Wort ),

wie und was er vorzubereiten hatte!

 

Ohne Angst und Schrecken zu verbreiten, 

aber es ist gut, wenn man es hat, wenn es von Nöten ist! 

 

Also nicht zu einfach oft machen und mit dem Ausspruch abtun …

ER wird es dann schon machen… kein Vertrauen… keine Bibelkenntnisse… etc.! 

 

Lernen wir aus Gottes WORT, und nehmen wir auch unser Gehirn

und die uns zur Verfügung gestellten Hilfsmittel in Gebrauch!

 

Gott kündigt immer an was er tut!

Unser Heiliger Schöpfergott hat ein Frühwarnsystem!

 

Die anspruchsvolle und ereignisreiche Lebensgeschichte Noahs passt aktuell in die jetzige aktuelle Zeitsituation hinein!  Das wichtige aber ist, Noah kennt Gott und ist IHM gehorsam. Er ist gehorsam und das in einer Zeit,  in der die Menschen nicht mehr nach Gott fragen.

 

Die Arche war, Dreihundert Ellen (135m)  sei die Länge, fünfzig Ellen (22,50m) die Weite und dreißig Ellen die Höhe (13,5m). ( 1 Elle = 45cm).

 

Sie hatte 3 Stockwerke, jeweils 4,5 m hoch; jedes Deck hatte verschiedene Räume wörtl. "Nester".

"Pech" war eine harzige Substanz, mit der die Fugen und Ritzen im Holz verklebt wurden.

 

Das "Fenster" war möglicherweise ein kleiner Vorsprung um das flache Dach herum, wodurch Wasser zur Versorgung aufgefangen wurde.

 

Rauminhalt des Kasten ( Arche ) sind 522 Eisenbahncontainer groß!

Gesamtgewicht der Arche betrug 30.000 Tonnen!

 

Noah baute mit seiner Familie wahrscheinlich 120 Jahre an der Arche. (Das ist übrigens auch das Lebensalter, was Gott dem Menschen nach Noah begrenzt hatte.)

 

Noah war 600 Jahre alt 2.Mo. als die Sintflut kam, die dauerte 40 Tage lang (1.Mo.7,17)und er  lebte nach der Sintflut noch 350 Jahre und verstarb im Alter von 950 Jahre (1.Mo.9,29)

 

145 Tage lang dauerte die Sintflut (1.Mo.7,24).

Beginn im 2 Monat  - das Fenster wurde im 17 Tage des 7 Monats geöffnet – 1 Tag des 10 Monats waren die Spitzen der Berge erst sichtbar.

 

601 Lebensjahr Moses am 1.Tag des 1 Monats (Jänner) des nächsten Jahres, waren die Wasser vertrocknet.

 

27 Tag des 2 Monats war die Erde ganz trocken.

Zusage Gottes das kein Fluch mehr je wieder kommen wird. (2.Mo.8,21-22) 

 

Gottes Segen für Noah und sein gesamtes Haus. (2.Mo.9,1)

Gottes Zusage das keine Sintflut mehr kommen wird. (1.Mo.9,11)

Regenbogen als sichtbares Zeichen Gottes zwischen IHM und der Erde. (2.Mo.9,13) 

 

Noahs gottesfürchtiges Leben, war ein Leben gegen den Trend.

Ein Leben anders als seine damaligen Zeitgenossen!

Der Name Noah bedeutet RUHE!

Noah wird auch Prediger der Gerechtigkeit genannt! 

Er ging beständig mit Gott! (1.Mo.6,8)

 

Der Regenbogen erinnert mich, so oft ich ihn sehe, daran, dass mit Gott Unmögliches möglich werden kann. Und Noahs Gehorsam ermutigt mich, Gott in diesen Unmöglichkeiten zu vertrauen.

 

 Was sagt mir dieser ganzer Bibeltext und diese Geschichte im Alten Testament?

Wir sollten beginnen, die Zeichen der aktuellen Situation nicht klein zu reden!


Warum die „flache Erde“ Unsinn ist

Der (Aber-)Glaube an eine „flache Erde“ nimmt überhand. Daher habe ich mich entschlossen, folgenden (im Original amerikanischen) Artikel von Dr. Danny Faulkner von Answers in Genesis jetzt auf Deutsch zu veröffentlichen. Ich selber habe Verwandte, die in der Nähe von Cape Kennedy wohnen und von denen Angehörige bei der NASA arbeiten. Sie bestätigen mir alle, dass die Mondflüge echt waren und dass die Erde eine Kugel ist! Euer Lothar Gassmann www.L-Gassmann.de

Amerikanischer Original-Text (mit Fotos und Grafiken):
https://answersingenesis.org/astronomy/earth/is-the-earth-flat/

Provisorische Übersetzung (leicht gekürzt, ohne Fotos und Grafiken):
Ist die Erde flach?
von Dr. Danny R. Faulkner, Answers in Genesis


Gründe, warum wir wissen, dass die Erde kugelförmig ist
Der Schatten der Erde

Woher wussten die Menschen in der Antike, dass die Erde sphärisch ist? Die früheste aufgezeichnete Diskussion über eine kugelförmige Erde stammt von Pythagoras im 6. Jahrhundert vor Christus. Pythagoras hat richtig verstanden, dass die Ursache der Mondfinsternisse der Schatten der Erde ist, der auf den Mond fällt. Dies kann nur geschehen, wenn sich der Mond gegenüber der Sonne in unserem Himmel befindet, die mit dem Vollmond zusammenfällt. Der Schatten der Erde ist größer als der Mond, daher können wir nicht den gesamten Schatten auf einmal sehen. Während einer Mondfinsternis sehen wir jedoch, wie der Schatten der Erde über den Mond kriecht. Da der Rand des Erdschattens immer ein Teil eines Kreises ist, muss der Erdschatten ein Kreis sein. Wenn die Erde flach und rund wäre, ähnlich einer Scheibe, könnte sie einen kreisförmigen Schatten werfen, aber nur für Mondfinsternisse, die um Mitternacht auftreten. Für eine Mondfinsternis bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang dagegen wäre der Schatten der Erde eine Ellipse, eine Linie oder ein Rechteck, je nachdem, wie dick die Scheibe im Vergleich zu ihrem Durchmesser war. Der Erdschatten während einer Mondfinsternis ist jedoch immer ein Kreis, unabhängig von der Nachtzeit, zu der die Finsternis auftritt. Die einzige Form, die unabhängig von ihrer Ausrichtung durchgehend einen kreisförmigen Schatten aufweist, ist eine Kugel.
DIE EINZIGE FORM, DIE UNABHÄNGIG VON IHRER AUSRICHTUNG DURCHGEHEND EINEN KREISFÖRMIGEN SCHATTEN AUFWEIST, IST EINE KUGEL.

Sichtbarkeit der Sterne
Ein weiteres Argument betrifft die Sterne, die im nördlichen und südlichen Teil des Himmels sichtbar sind. Der Nordstern liegt in einem gewissen Grad des Himmelsnordpols, der Raumrichtung, in die die Erdrotation zeigt. Während sich die Erde jeden Tag dreht, scheinen sich die Sterne, die Sonne und der Mond um den nördlichen Himmelspol zu drehen, so dass der nördliche Himmelspol am Himmel fixiert bleibt. In der Antike dachten viele Menschen, dass sich die Himmelskugel jeden Tag um eine sich nicht drehende Erde drehte. Für unsere Zwecke spielt es keine Rolle, was der Fall ist. Der Himmelsnordpol bildet einen Winkel zum nördlichen Horizont. Wir nennen diesen Winkel die Höhe des Himmelsnordpols. Da sich der Nordstern so nahe am nördlichen Himmelspol befindet, können wir die Höhe des nördlichen Himmelspols mit der Höhe des Nordsterns approximieren.

Die Höhe des Nordsterns ist am Himmel an nördlichen Standorten merklich höher als an südlichen Standorten. Zum Beispiel ist der Nordstern in den nördlichen Vereinigten Staaten und in Kanada viel höher am Himmel als in Florida, wie jeder bezeugen kann, der auf eine Reise achtet, zum Beispiel auf Urlaub. Dies kann nur passieren, wenn die Nord-Süd-Bewegung entlang eines Bogens verläuft. Dies wird durch andere Überlegungen weiter unterstrichen. Es gibt eine Region um den Nordstern, in der die Sterne nicht aufsteigen oder untergehen, sondern ständig aufstehen und sich scheinbar im Kreis um den nördlichen Himmelspol drehen. Wir nennen diese zirkumpolaren Sterne „um den Pol“. Die Region der zirkumpolaren Sterne ist an nördlichen Standorten größer als an südlichen Standorten. Ebenso gibt es unterhalb des südlichen Horizonts eine zirkumpolare Region, deren Sterne sich immer unterhalb des Horizonts befinden. Die nördliche Zirkumpolarregion, in der Sterne immer sichtbar sind, ist sehr groß, und die südliche Zirkumpolarregion, deren Sterne niemals sichtbar sind, ist ebenfalls groß. Näher am Erdäquator sind die beiden zirkumpolaren Regionen kleiner. Zum Beispiel habe ich viele Jahre in South Carolina gelebt, ungefähr vier Grad südlicher Breite, von wo aus ich jetzt in Northern Kentucky lebe. Ich kann sehen, dass der Nordstern in Nordkentucky etwas höher ist als in South Carolina. Außerdem stieg der helle Stern Canopus im Winter in South Carolina jede Nacht kaum über den südlichen Horizont; aber in Kentucky kann ich Canopus nie sehen. Dies liegt daran, dass Canopus im Norden von Kentucky in der südlichen zirkumpolaren Region liegt, in der Sterne niemals sichtbar sind, während dies in South Carolina nicht der Fall ist. Auch dies zeigt, dass die Erde in Nord-Süd-Richtung gekrümmt ist.


Krümmung der Erde
Die Erde ist nicht nur in Nord-Süd-Richtung gekrümmt, sondern auch in Ost-West-Richtung. Zwischen der Ost- und der Westküste der Vereinigten Staaten besteht ein Zeitunterschied von drei Stunden. Das heißt, die Sonne geht an der Ostküste etwa drei Stunden früher auf und unter als an der Westküste. Dies kann leicht von jedem überprüft werden, der zwischen der Ost- und Westküste der Vereinigten Staaten geflogen ist. Ihre Uhr zeigt nicht nur einen Zeitunterschied von drei Stunden, sondern Ihr Körper merkt auch den Zeitunterschied. Wenn einer von einer Küste zur anderen fährt, dauert die Fahrt mehrere Tage, sodass unser Körper den Zeitunterschied nicht so stark wahrnimmt. Unsere Uhren zeigen jedoch, dass sich die Zeit geändert hat. Ein so schneller Transport war in der Antike nicht möglich. aber die Alten konnten diesen Zeitunterschied anders sehen. Eine Mondfinsternis muss natürlich für alle Menschen auf der Erde gleichzeitig stattfinden, aber an verschiedenen Orten wird es unterschiedliche Zeiten geben. Beispielsweise kann eine Mondfinsternis kurz nach Sonnenuntergang im östlichen Mittelmeerraum wie in Griechenland einsetzen. Im westlichen Mittelmeerraum, wie in Spanien, war der Mond jedoch bereits in der Finsternis, als der Mond in dieser Nacht aufging. Dies bedeutet, dass die Mondfinsternis vor Sonnenuntergang / Mondaufgang in Spanien, aber nach Sonnenuntergang / Mondaufgang in Griechenland begann. Die Kommunikation war in der Antike so, dass die Menschen diesen Effekt bemerkten. Dies zeigt, dass die Erde in Ost-West-Richtung gekrümmt ist. Wenn die Erde sowohl in Nord-Süd- als auch in Ost-West-Richtung gekrümmt ist, ist die wahrscheinlichste Form der Erde eine Kugel.


Antike Quellen
Antike Quellen wie Aristoteles erwähnten auch, dass die Schiffsrümpfe vor ihren Masten verschwanden, als Schiffe davonfuhren. Dies würde nur passieren, wenn die Erde kugelförmig ist. Ohne optische Hilfe ist dies schwer zu erkennen. Man kann jedoch leicht einen verwandten Effekt erkennen. Befindet man sich auf dem Mast des Schiffes, kann man Land oder andere Schiffe erkennen, bevor die Leute an Deck können. Aus diesem Grund wurden Spötter oft in einem Krähennest hoch über einem Schiffsdeck platziert. Wenn die Erde flach wäre, wäre es kein Vorteil, über Deck zu sein. Ähnliches ist an Land zu beobachten. Die Door Peninsula in Wisconsin bildet das Ostufer der Green Bay. Die Entfernung über Green Bay vom nördlichen Teil der Door Peninsula nach Northern Michigan beträgt mehr als dreißig Kilometer. Blickt man über Green Bay vom Strand auf der Westseite der Door Peninsula, man kann Nord Michigan nicht sehen. Wenn man jedoch die Klippen über dem Strand hinaufsteigt, kann man die Küste von Nord-Michigan sehen. Dies ist nur möglich, wenn die Erde kugelförmig ist.

Antike Menschen wussten nicht nur, dass die Erde kugelförmig war, einer von ihnen maß die Größe der Erde genau um 200 v. Chr. Eratosthenes arbeitete in der Great Library in Alexandria, Ägypten. Eratosthenes ist der Vater der Geographie, weil er den Begriff geprägt und die Erstellung vieler Karten in Auftrag gegeben hat. Ein besonderes Jahr zur Sommersonnenwende befand sich Eratosthenes in Südägypten in der Nähe des heutigen Assuan. Da sich die Sonne am nördlichen Rand der Tropen befand, stand sie zur Sommersonnenwende mittags direkt über ihnen. Eratosthenes erkannte dies, weil er in einen tiefen Brunnen hinunterblicken und den Grund sehen konnte.
Normalerweise ist der Boden eines Brunnens nicht sichtbar, weil das Sonnenlicht nicht direkt auf den Boden scheint, aber es geschah am Mittag der Sommersonnenwende, weil die Sonne direkt über dem Kopf stand. Die Sonne stand in Alexandria nie direkt über mir, weil sie nicht in den Tropen ist. Zurück in Alexandria im folgenden Jahr, maß Eratosthenes die Höhe der Sonne am Mittag der Sommersonnenwende. Dazu konstruierte er einen vertikalen Pfahl bekannter Höhe und maß mittags den Schatten des Pfahls. Die Trigonometrie ermöglichte es Eratosthenes, die Sonnenhöhe zu berechnen. Der Unterschied zwischen neunzig Grad und der Höhe war, wie weit die Sonne von der Vertikalen entfernt war. Eratosthenes stellte fest, dass der Winkel etwa ein Fünfzigstel eines Kreises betrug. Dies bedeutete, dass Alexandria und Assuan durch ein Fünfzigstel des Erdumfangs getrennt waren.
Warum nehmen heute so viele Menschen an, dass alle dachten, die Erde sei bis zur Zeit von Kolumbus flach? Die Auseinandersetzung zur Zeit des Kolumbus bezog sich nicht auf die Erdform, sondern auf die Erdgröße. Muslime hatten den Europäern die Landhandelswege nach Fernost versperrt. Jeder erkannte, dass eine Reise nach Asien mit dem Segeln von Europa nach Westen möglich war, aber warum sollten Sie das wollen? Es gab einen riesigen Ozean (sie wussten nichts über die beiden amerikanischen Kontinente dazwischen), der Europa und Asien trennte. Es war viel kürzer, von Europa nach Osten zu segeln, vielleicht um Afrika herum, um Asien zu erreichen. Bei den damals eingesetzten kleinen Schiffen war es nicht ratsam, mehr als ein paar Tage außer Sichtweite des Landes zu segeln. Columbus schlug eine Reise von ein paar Monaten über offene, unbekannte Gewässer vor. Das war sehr gefährlich. Um seine vorgeschlagene Reise schmackhafter zu machen, überschätzte Kolumbus die Entfernung von Europa nach Osten und verringerte gleichzeitig Eratosthenes ‚Messung des Erdumfangs. Der Unterschied zwischen diesen beiden war Columbus ‚erwartete Entfernung nach Asien, als er von Europa nach Westen segelte. Nach Kolumbus ‚Einschätzung war es kürzer, nach Asien zu gelangen, wenn man nach Westen als nach Osten segelte. Ein Blick auf einen modernen Globus oder eine Weltkarte zeigt, dass dies falsch ist. Mit anderen Worten, Columbus hatte Unrecht und seine Kritiker hatten Recht!


Vorwurf des Christentums
Im späten neunzehnten Jahrhundert schufen zwei atheistische Skeptiker, Andrew Dickson White und John Draper, die Konfliktthese, dass das Christentum den Fortschritt der Wissenschaft bremste. Eines ihrer Hauptargumente war, dass die Kirche im Mittelalter gelehrt hatte, dass die Erde flach sei. Bei der Schaffung dieses Mythos schlugen Draper und White vor, dass die Kirche sich für diesen vermeintlichen Fehler in der Erdform entschädigen könnte, indem sie in das Erdgeschoss des Darwinismus eintritt. Dieser Trick war sehr erfolgreich in dem Maße, in dem ein Großteil der Kirche vor der Evolution kapitulierte. Es veränderte auch fälschlicherweise die Geschichte. Es ist diese falsche Version der Geschichte, die die meisten Menschen gelernt haben. …

„Unterstützung“ für eine flache Erde
Lassen Sie uns einige der häufigeren Behauptungen diskutieren, die angeblich beweisen, dass die Erde eher flach als kugelförmig ist. Die meisten der angeblichen Beweise sind negativ; das heißt, sie sind Versuche zu zeigen, dass die Erde nicht kugelförmig ist. Mindestens eines, das Bedford Level Experiment, ist jedoch positiv, ein Versuch, direkt zu zeigen, dass die Erde flach ist. 1838 behauptete Samuel Birley Rowbotham, ein Experiment am Old Bedford River auf der Bedford-Ebene in der Nähe von Norfolk, England, durchgeführt zu haben. Die Bedford-Ebene ist eine sechs Meilen lange Strecke des Old Bedford River, die gerade verläuft und einen uneingeschränkten Blick über die sechs Meilen ermöglicht. Außerdem gibt es dort kein Gefälle, so dass dieser Teil des Flusses einem langsam fließenden Entwässerungskanal entspricht. Wenn die Erde gekrümmt ist, beträgt der Tropfen von einem Ende zum anderen ungefähr 24 Fuß.
Rowbotham watete in den Fluss und benutzte ein Teleskop, das 20 cm über dem Wasser stand, um ein Ruderboot mit einer zwei Meter hohen Mastreihe zu beobachten. Rowbotham behauptete, er könne den Mast in einer Entfernung von zehn Kilometern sehen, obwohl die kugelförmige Erde erforderte, dass sich die Spitze des Mastes etwa drei Meter unter seinem Horizont befand (aus einer Entfernung von zehn Zentimetern über dem Wasser). Rowbotham kam zu dem Schluss, dass die Erde flach sein muss, oder es ist wahrscheinlicher, dass er dies bereits dachte und dieses Experiment seine These zumindest zu seiner Zufriedenheit bewies. Unter einem Pseudonym veröffentlichte Rowbotham seine Ergebnisse 1849 in einer Broschüre mit dem Titel Zetetic Astronomy , die er 1865 zu einem Buch erweiterte.
Die meisten Leute ignorierten Rowbothams Arbeit. Im Jahr 1870 jedoch befürwortete John Hampden eine andere flache Erde. Der Befürworter bot jedem, der eine konvexe Krümmung eines großen Gewässers nachweisen konnte, wie es eine kugelförmige Erde erfordern würde, einen hohen Einsatz an. Der berühmte Alfred Russell Wallace nahm die Herausforderung an. Anscheinend wusste Wallace nichts von Rowbothams Ergebnis und änderte die Technik ein wenig. Er platzierte zwei identische Objekte an verschiedenen Orten entlang der Bedford-Ebene. Wallace untersuchte beide Objekte mit einem auf einer Brücke montierten Teleskop. Er fand heraus, dass das nähere Objekt höher erschien als das weiter entfernte, was mit den von einer kugelförmigen Erde vorhergesagten Ergebnissen übereinstimmte. Warum der Unterschied? Die Luftdichte nimmt mit zunehmender Höhe ab. Da sich dadurch der Brechungsindex in der Luft geringfügig ändert, werden Lichtstrahlen, die in der Nähe der Erdoberfläche verlaufen, nach unten gebeugt.


Atmosphärische Brechung
Übrigens lässt dieser wohlverstandene Effekt die Sonne etwa zwei Minuten früher aufgehen als sie tatsächlich scheint. Eine Temperaturinversion, bei der die Temperatur mit der Höhe zunimmt, ist in geringen Höhen entlang des Bedford Levels und anderer Gewässer üblich. Temperaturinversionen betonen die Brechung. Wenn die Anstiegsrate der Lufttemperatur mit der Höhe groß genug ist, kann eine Temperaturumkehr sogar dazu führen, dass Objekte in der Ferne über dem Horizont erscheinen. 1896 führte Ulysses Grant Morrow unter diesen Bedingungen ein ähnliches Experiment auf dem Old Illinois Drainage Canal durch und fand Ergebnisse, die mit einer konkaven Krümmung der Erde übereinstimmten (es gibt Leute, die glauben, die Erdoberfläche sei das Innere einer Muschel). Anscheinend war sich Wallace dieser Auswirkungen bewusst, Rowbotham hingegen nicht.
Diejenigen, die für die flache Erde werben, erwähnen oft das Bedford Level Experiment als Beweis dafür, dass die Erde flach ist. Sie scheinen zu glauben, dass Rowbothams Experiment von 1838 die Sache für alle Zeiten geregelt hat. Sie wissen absichtlich nicht, dass das Experiment seit 1838 viele Male wiederholt wurde. Wenn diese Experimente ordnungsgemäß durchgeführt werden, um den Effekt der Brechung zu minimieren, stimmen sie mit einer kugelförmigen Erde überein.
Einige Internetvideos, die für die flache Erde werben, zeigen einen Zeitrafferfilm der Mitternachtssonne. Die Sonne scheint sich am Horizont nach rechts zu bewegen und bewegt sich jeden Tag langsam auf und ab. Der Anspruch wird geltend gemacht , dass die Mitternachtssonne irgendwo nördlich des Polarkreises sichtbar ist (etwa 66,6 Grad nördliche Breite), aber dass , wenn die Erde kugelförmig wäre, die Mitternachtssonne nur am Nordpol sichtbar sein.


Nördlicher Polarkreis
Bei der Sommersonnenwende hat die nördliche Hemisphäre der Erde ihre maximale Neigung zur Sonne. Betrachten Sie einen Beobachter am Polarkreis. Am Punkt A ist es Mittag und die Sonne steht so hoch am Himmel wie möglich, fast 47 Grad. Für einen Beobachter, der der Sonne mit dem Nordpol im Rücken gegenübersteht, würde die Sonne im südlichen Teil des Himmels erscheinen. Zwölf Stunden später führt die Erdrotation den Beobachter jedoch zu Punkt B. Dies ist um Mitternacht. Wie Sie sehen können, gehen die Sonnenstrahlen über den Nordpol und erreichen Punkt B tangential zur Erdoberfläche. Wenn die Sonnenstrahlen die Erdoberfläche berühren, steht die Sonne am Horizont. Da der Beobachter dem Nordpol zugewandt sein muss, um die Sonne sehen zu können, befindet sich die Sonne im nördlichen Teil des Himmels.
Auf dem Polarkreis ist die Mitternachtssonne nur an der Sommersonnenwende sichtbar. In höheren Breiten ist die Mitternachtssonne länger sichtbar. Am Nordpol der Erde steht die Sonne sechs Monate lang über dem Horizont. Die Sonne scheint am Nordpol nicht jeden Tag auf und ab zu schaukeln. Stattdessen scheint die Sonne jeden Tag in etwa der gleichen Höhe zu kreisen. Tatsächlich geht die Sonne am Frühlingspunkt auf und gewinnt langsam an Höhe bis zur Sommersonnenwende, woraufhin die Sonne langsam wieder untergeht, bis sie am Herbstpunkt untergeht. Die maximale Sonnenhöhe an der Sommersonnenwende beträgt 23,4 Grad.
Hier gibt es eine Ironie. Während Anhänger der flachen Erde fälschlicherweise behaupten, dass die Mitternachtssonne auf dem Polarkreis nicht auftreten kann, wenn die Erde kugelförmig ist, ist es die flache Erde , die Schwierigkeiten hat, die Mitternachtssonne zu erklären. Bei den meisten Modellen mit flacher Erde befindet sich der Nordpol in der Mitte einer scheibenförmigen Erde ….
Angenommen, die Mitternachtssonne ist sowohl am Nordpol als auch am Polarkreis sichtbar. Dies wird durch Linien von der Sonne zum Nordpol und am Punkt A auf dem Polarkreis angezeigt. Beachten Sie, dass wir auf einer flachen Erde eine Linie von der Sonne zu jedem Punkt auf der Erde ziehen können, der nicht innerhalb des Polarkreises liegt (z. B. Punkt C). Wenn die Erde also flach wäre, müsste die Mitternachtssonne überall sichtbar sein, nicht nur innerhalb des Polarkreises. Da dies eindeutig nicht der Fall ist, kann die Erde nicht flach sein.
Einige der Werbevideos zur flachen Erde , die sich mit der Mitternachtssonne befassen, zeigen, wie die Sonne jeden Tag um den Nordpol der Erde kreist. Geheimnisvollerweise gibt es auf der Erde jenseits des Nordpols einen Schatten vor der Sonne. Wenn die Sonne den Nordpol umkreist, umkreist auch der Schatten. Anscheinend zeigt der Schatten an, wo es Nacht auf der Erde ist. Da sich die Sonne an Orten in diesem Schatten jedoch deutlich über dem Horizont befindet, sollte es dort Tag sein. Der Ursprung dieser schattenerzeugenden Nacht wird nie erklärt. Da die Sonne für die gesamte flache Erde klar über dem Horizont steht, sollte es außerdem überall auf der Erde Tag sein. Auch das wird nicht erklärt.
Eine weitere Behauptung, die gegen die kugelförmige Erde aufgestellt wurde, ist, dass wenn die Erde ein sich drehender Globus wäre, der jedes Jahr die Sonne umkreist, die Drehachse der Erde nicht mit dem Nordstern ausgerichtet bleiben würde. Dies liegt daran, dass sich unsere Perspektive ändert, wenn wir von einer Seite der Erdumlaufbahn zur anderen wechseln.


Erdumlaufbahn
Wenn die Erdachse an Punkt A mit dem Nordstern ausgerichtet wäre, würde die Erde sechs Monate später, wenn die Erde an Punkt B ankommt, nicht mit dem Nordstern ausgerichtet sein. Dieser Effekt ist hinreichend bekannt, um einen Namen zu rechtfertigen: Parallaxe. Mindestens eines der Videos gibt an, was die Astronomen für die Entfernung zum Nordstern halten (vier Billionen km, aber es ist ungefähr doppelt so weit) und den Radius der Erdumlaufbahn (150 Millionen km). Wir können diese Zahlen verwenden, um wie viel die Parallaxe Winkel, π ist. Wie wir sehen werden, ist der Winkel π ein kleiner Winkel, so dass wir die kleine Winkelnäherung verwenden können. Wenn ein Winkel klein ist, können wir den Winkel im Bogenmaß als das Verhältnis der Grundlinie zu einer der anderen Seiten ausdrücken. Die Basislinie ist der Umlaufradius der Erde, r, und die andere Seite ist der Abstand zum Nordstern, d. Das ist,

π = r/d = (150 million km) / (2 quadrillion km) = 7.5 x 10-8 radians.Um dies in Grad umzuwandeln, müssen wir mit 57,3 multiplizieren. Danach beträgt der Winkel 4,3 x 10 & supmin ; & sup6; Grad oder etwas mehr als vier Millionstel Grad. Das ist der scheinbare Durchmesser eines Cent, wenn man ihn in einer Entfernung von 250 Kilometern betrachtet. Tatsächlich wäre die Gesamtverschiebung, die wir sehen würden, doppelt so hoch, aber denken Sie daran, dass die im Video angegebene Entfernung ungefähr halb so groß ist wie der wahre Wert. Offensichtlich ist dies ein sehr kleiner Winkel, der viel zu klein ist, um von unseren Augen wahrgenommen zu werden. Daher ist dieser angebliche Beweis, dass die Erde flach ist, falsch.
In einem Interview diskutierte Eric Dubay , Förderer der flachen Erde, über Parallaxe. Dubay hat mehrere Bücher über die flache Erde geschrieben, darunter The Flat Earth Conspiracy, und er wird vorgestellt oder mit mehreren Videos auf YouTube gutgeschrieben. In diesem Interview gab Dubay ausdrücklich an, dass es keine Parallaxenmessungen gibt. Dies ist offensichtlich falsch. Obwohl es sehr klein ist, ist es möglich, die Parallaxe für die erdnächsten Sterne zu messen. Die ersten Parallaxenmessungen erfolgten in den 1830er Jahren. Die Technologie hat sich seitdem enorm verbessert, so dass es heute Parallaxenmessungen für mehrere hunderttausend Sterne gibt. Die HIPPARCOS-Mission der frühen neunziger Jahre war dabei am hilfreichsten. Von dieser Mission aus haben wir Parallaxenmessungen der meisten Sterne innerhalb von 600 Lichtjahren. Das Ende 2013 gestartete Raumschiff Gaia trägt erheblich dazu bei. Die Gaia-Mission sollte uns Parallaxenmessungen geben, bis 6000 Lichtjahren. Es ist nicht klar, ob Dubay den Status von Parallaxenmessungen nicht kennt.
Im Interview machte Dubay eine Reihe falscher Aussagen. Er sagte, dass der Nordstern bis zu 23 ½ Grad südlich des Äquators sichtbar ist. Dies ist falsch: Der Nordstern ist südlich des Äquators nicht sichtbar. Dubay sagte, dass der Mond nicht fest ist, weil wir Sterne durch den Mond sehen können. Das ist Unsinn, denn von Zeit zu Zeit der Mond vor einem hellen Stern geht, ein Ereignis , das wir nennen Mond occultation . Astronomen messen, wie lange das Mondglied (oder die Kante) benötigt, um Sterne während der Mondbedeckung auszublenden, da das Zeitmaß Aufschluss darüber gibt, wie groß die Sterne sind.
WENN DUBAY AUCH NUR DIE ELEMENTARPHYSIK VERSTEHEN WÜRDE, WÜRDE ER WISSEN, DASS AUFGRUND VON NEWTONS ERSTEM BEWEGUNGSGESETZ EIN OBJEKT EINE KRAFT BENÖTIGT, UM IN DER UMLAUFBAHN ZU SEIN.
Dubay versteht die Physik eindeutig nicht. Er behauptet, dass Raketen im Weltraum nicht funktionieren können, weil es keine Luft gibt. Raketen funktionieren aufgrund des dritten Newtonschen Bewegungsgesetzes (Aktion-Reaktion), nicht, weil sie die Luft verdrängen. Dubay protestiert dagegen, dass die Schwerkraft zwei widersprüchliche Eigenschaften zu haben scheint: Dinge auf der Erde festhalten und andere Dinge dazu bringen, die Erde zu umkreisen. Wenn Dubay auch nur die Elementarphysik verstehen würde, würde er wissen, dass aufgrund von Newtons erstem Bewegungsgesetz ein Objekt eine Kraft benötigt, um in der Umlaufbahn zu sein. Die Schwerkraft liefert diese Kraft. Dies unterscheidet sich nicht von jedem Objekt, das in einer kreisförmigen Bahn geht. Ein Gewicht gewirbelt um eine Zeichenkette wird in seiner Umlaufbahn durch Spannung in der Kette gezwungen. In ähnlicher Weise liefert die Schwerkraft die Kraft, die erforderlich ist, damit der Mond die Erde umkreist.
Viele der von Dubay und anderen vorgebrachten Argumente für eine flache Erde sind so schlecht, dass man sich fragen muss, wie ernst diese Menschen sein müssen. Dubay scheint es ernst zu meinen, aber konnte er wirklich so viele Dinge nicht verstehen? Möglicherweise gibt es sehr früh im Interview einen Hinweis darauf, dass das Ganze ein Gag war. Das Interview wurde über Skype geführt. Sowohl der Interviewer als auch Dubay klingen, als wären sie Amerikaner. Der Interviewer gab an, dass sich Dubay im „sonnigen Thailand“ befand. Dubay antwortete, dass Thailand dann „im Mondlicht“ sei. Anscheinend war es Tag, an dem sich der Interviewer befand, aber es war Nacht in Thailand. Auf einer flachen Erde wäre das schwer zu erklären, auf einer kugelförmigen Erde jedoch relativ leicht.


Christen, die den flachen Erdglauben unterstützen
Als ich mich umsuchte, konnte ich keine einzige Quelle finden, die für das erneute Interesse der Christen an der flachen Erde verantwortlich war . Ich fand jedoch einen langen Dokumentarfilm zu diesem Thema, der anscheinend von Christen produziert wurde: „ The Biblical Flat Earth Series: Der Dokumentarfilm über die Offenbarung der flachen Erde der globalen Lüge. Der Dokumentarfilm enthält vier Personen: Philip Stallings, Rob Skiba, Robbie Davidson und Emmanuel Lokonga. Es gibt nicht viele Informationen über Emmanuel Lokonga. Robbie Davidson ist offenbar der Filmemacher und in erster Linie für die Produktion des Dokumentarfilms verantwortlich. Sowohl Rob Skiba als auch Philip Stallings haben andere Videos, die für Flat Earth werben, sowie andere Ideen im Internet. Stallings gilt als Begründer der Bibel Flat Earth Society identifiziert. Eine Organisation namens Celebrate Truth war ebenfalls an der Dokumentation beteiligt. Es ist nicht klar, was Celebrate Truth ist oder wer dahintersteckt. Sowohl Celebrate Truth als auch die Bible Flat Earth Society scheinen ausschließlich in den sozialen Medien präsent zu sein.
Während die Dokumentation vom technischen Standpunkt aus recht gut ausgearbeitet erscheint, ist ein Großteil des Materials im Programm mangelhaft. Zum Beispiel behauptet der Dokumentarfilm zwischen 53:00 und 55:30 , dass wir keine Sternparallaxe sehen, und kommt zu dem Schluss, dass sich die Erde nicht bewegen darf. Wie bereits erwähnt, ist dies offensichtlich falsch. Dies ist leicht zu widerlegen.

Gegen 56:30 Uhr gibt es eine Liste verschiedener merkwürdiger Dinge, die zusammengeworfen werden. Ein Punkt auf der Liste ist die Ablehnung der Existenz von extrasolaren Planeten (sie existieren). Ein anderer bestreitet, dass Sterne weit weg sind. Es gibt eine Ablehnung, dass Meteore die Erde treffen. (Es gibt zahlreiche Hinweise darauf, dass Meteore die Erde treffen. Der Arizona Meteor Crater ist beispielsweise ein gut dokumentierter Meteoriteneinschlag.) Ebenfalls enthalten ist eine Ablehnung, dass die Energiequelle der Sonne nuklear ist, obwohl es Beweise dafür gibt. Die alte aristotelische Behauptung, dass eine sich bewegende Erde ihre Atmosphäre hinter sich lassen würde, gibt es auch. Eine Variation dieses letzteren Punktes wird um 1:22:30 Uhr vorgenommen, wo die Behauptung aufgestellt wird, dass ein Flugzeug nicht auf einer Landebahn landen könnte, wenn sich die Erde bewegen würde. Während sich die Erde bewegt, bewegt sich die Atmosphäre mit, sodass die Atmosphäre nicht zurückbleibt. Da sich Flugzeuge in Bezug auf die Luft bewegen, während sich Luft mit der Erde bewegt, werden Flugzeuge sowohl mit der Luft als auch mit der Erde mitgeführt. Die einzige Schwierigkeit ist, wenn es auf der Flugbahn starken Wind gibt, aber die Piloten kümmern sich jeden Tag darum. Auch dies ist alles so schlimm, dass ich die Möglichkeit in Betracht ziehen muss, dass es sich bei der gesamten Dokumentation um eine Satire oder einen Lampoon handelt. Gegen 1:29:11 wird die grundlegende Bedeutung von Genesis angesprochen . Dies klingt ähnlich wie die Botschaft von Answers in Genesis. Ist das eine Art Slam von Answers in Genesis?

Sobald man eine flache Erde postuliert, führt dies zu anderen absurden Behauptungen. Wenn die Erde eher flach als eine Kugel ist, ist es unvorstellbar, dass wir uns in den Weltraum gewagt haben. In dem bereits erwähnten Interview mit Eric Dubay, leugnete er , dass es irgendwelche Satelliten , die die Erde umkreisen oder dass Astronauten in den Weltraum gegangen. Er behauptet, dass alle Fotos und Videos aus dem All gefälscht sind. Zum Beispiel sagt Dubay, dass das berühmte Foto der Erde, das von den Apollo 17-Astronauten aufgenommen wurde, ein computergeneriertes Bild ist. Natürlich setzt diese Argumentation automatisch voraus, dass die Apollo-Mondlandungen Scherze waren. Es gibt jedoch gute Gründe zu der Annahme, dass wir während des Apollo-Programms wirklich auf dem Mond gelandet sind.
Christen, die diesen Unsinn unterhalten wollen, sollten wissen, dass der Astronaut Jeffrey Williams während seines sechsmonatigen Aufenthalts auf der Internationalen Raumstation 2006 die Erde mehr fotografierte als jeder andere Astronaut in der Geschichte. Einige von Williams ‚Fotos sind in seinem Buch “ Das Werk seiner Hände: Eine Ansicht der Schöpfung Gottes aus dem Weltraum“ zu finden . Viele der Fotos zeigen, dass die Erde sphärisch ist. Es sollte aus dem Buchtitel ersichtlich sein, dass Williams ein Christ ist, aber der Inhalt des Buches macht es reichlich klar. Daher zu bezweifeln , dass die Erde kugelförmig ist , oder dass die Astronauten in den Raum gegangen sind , ist es, einen Christenbruder einer Lüge zu bezichtigen.
Aber Williams ist nicht der einzige Christ, der ins All gegangen ist: Jim Irwin und Charles Duke waren unter den zwölf Männern, die auf dem Mond liefen. Kürzlich bat ich Charles Duke, auf diejenigen zu antworten, die denken, dass die Erde flach ist, und auf diejenigen, die denken, dass wir die Apollo-Mondlandung gefälscht haben. Das schrieb er:
Ich war der Mondlandefähre Pilot auf der Apollo 16 Mission zum Mond. Wir starteten am 16. April 1972 vom KSC (Kennedy Space Center) in Florida. Etwa drei Stunden später verließen wir die Erdumlaufbahn für unsere dreitägige Mondreise. Als wir unser Raumschiff zum Andocken an unsere Mondlandefähre manövrierten, kam die Erde in einer Entfernung von etwa 32.000 Kilometern in Sicht. Es war ein großartiger Anblick. Wie Sie auf dem Foto sehen können, handelt es sich offensichtlich um eine Kugel und nicht um einen flachen Kreis. Auf unserer Reise zum Mond schauten wir aus den Fenstern und sahen eine kleinere Erde, und jedes Mal sahen wir verschiedene Landmassen, also drehte sie sich offensichtlich um ihre Achse.
Einige Leute hinterfragen die Tatsache, dass wir auf dem Mond gelandet sind und behaupten, dass es sich um einen großen Scherz handelt. Nun, wir sind sechs Mal auf dem Mond gelandet, und die Beweise sind überwältigend. Wenn wir die Landung gefälscht haben, warum haben wir sie 6 Mal gefälscht? Man muss sich nur die Fotos vom Lunar Reconnaissance Orbiter von meiner Mission ansehen. Die Fotos unseres Landeplatzes zeigen die Abstiegsstufe, den Mondrover, das Experimentierpaket und die Spuren, die wir auf dem Mond hinterlassen haben. Jeder Landeplatz hat Ähnliche Beweise. Es gibt viele andere Beweise, die schlüssig zeigen, dass Apollo tatsächlich sechs Mal auf dem Mond gelandet ist.

Fazit
Zumindest einige der Menschen, die hinter diesem Aufschwung in der Bewegung der flachen Erde stehen , könnten die Schöpfungsbewegung verspotten. Als solche sind sie eindeutig keine Freunde der Kirche; vielmehr widersetzen sie sich Christus und seinem Reich. Ich empfehle den Christen, ihre Lehren sehr kritisch zu betrachten