Ich glaube, Herr!

 

Joh.9,38 Er aber sprach: Ich glaube, Herr! und fiel anbetend vor ihm nieder.

 

Das Evangelium schildert uns einen Blindgeborenen, dem das Herz für seinen Herrn geöffnet wurde. In diesem Herzen konnte der Herr dann in Gnade und Wahrheit wirken. Der Mann wurde zu einem Seiner Schafe und war dazu bestimmt, andere Schafe zu suchen, die nicht aus dieser Schafhürde sind. «Ich glaube, Herr» … ich öffne Dir mein Herz; nimm alles heraus, was Du an Zweifel und Ungehorsam darin findest! «Ich glaube, Herr» … ich glaube, daß Du alles vermagst, daß Dir alles möglich ist, alles, was Deinem Willen entspricht, nicht meinem.

  • «Ich glaube, Herr» … daß Du Dich nicht irren kannst. 
  • Ich kann mich irren, aber Du nicht! 
  • Ich glaube, daß Du denen, die Dich lieben, alle Dinge zum Besten dienen lässt. 

Hebr.11,1 Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht.

 

Hebr.11,2 Durch diesen haben die Alten ein gutes Zeugnis erhalten.

 

Aus der Fortsetzung dieser Geschichte sehen wir, daß die Werke Gottes an diesem Menschen offenbar wurden, und durch ihn in der Welt, wie es der Herr vorausgesagt hatte (Johannes 9,3).

Dahin soll unser Glaube an Jesus Christus führen. Wir sollten uns nicht wohlfühlen in selbstsüchtiger Untätigkeit oder in unwirklicher Frömmigkeit, sondern diesen festen, kindlichen Glauben haben, durch den die Werke Gottes den Menschen offenbar werden. Während die Werke des Teufels zerstört werden, gehen dann Gottes Verheißungen in Erfüllung, Ihm zur Ehre. 

  • «Ich glaube, Herr» … dieser einfache Ausspruch kann gefährlich werden, wenn er nicht der Wahrheit entspricht. 

Eph.3,17 daß der Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne, damit ihr, in Liebe gewurzelt und

gegründet,

 

Eph.3,18 dazu fähig seid, mit allen Heiligen zu begreifen, was die Breite, die Länge, die Tiefe und die Höhe sei,

 

Eph.3,19 und die Liebe des Christus zu erkennen, die doch alle Erkenntnis übersteigt, damit ihr erfüllt werdet bis zur ganzen Fülle Gottes.

 

Kommt er aber aus einem offenen Herzen, ohne Widerstreben und ohne Hintergedanken, wie reich kann er dann an Früchten und Ergebnissen sein!

Welch ein Segen für die Welt, wenn sich in diesem Ausspruch der Glaube eines Herzens äußert, das ein für allemal befreit wurde von den lähmenden Erwägungen menschlicher Weisheit. 

  • Nichts verschließt ein Herz so sehr wie der eigene Wille. 
  • Nichts verhüllt uns den Herrn so sehr wie menschliche Erwägungen. 
  • «Ich glaube, Herr» … wirke in meinem Leben und verherrliche Du Dich! 

1.Tim.1,5 Das Endziel des Gebotes aber ist Liebe aus reinem Herzen und gutem Gewissen und ungeheucheltem Glauben.

 

Durch diesen Glauben haben einst die Gläubigen Königreiche bezwungen, Gerechtigkeit gewirkt, den Rachen der Löwen verstopft und die Gewalt des Feuers ausgelöscht. 

 

Hebr.11,33 Die durch Glauben Königreiche bezwangen, Gerechtigkeit wirkten, Verheißungen erlangten, die Rachen der Löwen verstopften;

 

Hebr.11,34 sie haben die Gewalt des Feuers ausgelöscht, sind der Schärfe des Schwertes entkommen, sie sind aus Schwachheit zu Kraft gekommen, sind stark geworden im Kampf, haben die Heere der Fremden in die Flucht gejagte.

 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 25.2. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )