Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte und Geduld und Langmut und weißt nicht, dass die Güte Gottes dich zur Buße leitet?
Erachtet die Langmut unseres Herrn für Errettung.
Römer 2,42. Petrus 3,15

Samstagabend auf einer kleinen Straße in den libanesischen Bergen. Youssef ist im Auto mit zwei Freunden unterwegs - zu einem Nachtklub, in dem sie den Abend verbringen wollen. Aber Youssef fühlt sich nicht wohl in seiner Haut. Er hat noch die Diskussionen mit seinen Eltern in den Ohren, die vor kurzem Christen geworden sind. Jesus ist jetzt ihr Retter und auch ihr Herr. Sie haben Youssef die Fahrt zwar nicht verboten, aber sie sind sehr besorgt um ihn, weil er noch nicht ernsthaft darüber nachdenkt, sein Leben Jesus zu übergeben.

Plötzlich kommt das Auto von der Straße ab … ohrenbetäubendes Krachen … ein Überschlag … dann kommt der Wagen zum Stehen. Benommen, aber unverletzt können die drei jungen Män­ner sich aus dem zertrümmerten Fahrzeug befreien.

Mit einem Blick begreift Youssef das Wunder: Zehn Meter vor ihnen ein riesiger Felsen, zehn Meter hinten ihnen ein Strommast und direkt unterhalb der Stelle, an der das Autowrack liegt, ein tiefer Abgrund, der ihren sicheren Tod bedeutet hätte …

Mit dem Gefühl, wirklich nur knapp gerettet worden zu sein, greift Youssef zu Hause zur Bibel. Er liest: „Der Herr … ist langmütig euch gegenüber, da er nicht will, dass irgendwelche verloren gehen, sondern dass alle zur Buße kommen“ (2. Petrus 3,9). - Diese Worte sind offensichtlich für ihn bestimmt.

Kann Gott in seinem Herzen lesen? Ja, das kann Er! Und Gott wartet geduldig auf jeden von uns!

 

Wir glauben nicht mehr um deines Redens willen, denn wir selbst haben gehört und wissen, dass dieser wahrhaftig der Heiland der Welt ist.
Johannes 4,42

Nach einem Autounfall, bei dem er fast ums Leben gekommen wäre, erkennt der 20-jährige Libanese Youssef, dass das Leben zu kurz ist, um es nur oberflächlich zu leben. Er fängt an, die Bibel zu lesen, um Gott und seinen Sohn Jesus Christus besser kennenzulernen.

In seinem Dorf bemerkt man, dass Youssef sich verändert hat. Sein Verhalten ist anders geworden. Nach einiger Zeit erzählt Youssef, dass er mit ganzem Herzen zu Christus umgekehrt ist, als er Ihn durch die Evangelien kennengelernt hat: Jesus selbst, sein Verhalten und seine Worte, seinen Tod und seine Auferstehung.

Youssefs verändertes Leben und sein Bekenntnis führen dazu, dass einer der Dorfbewohner neu­gierig wird. Er beschließt, sonntags mit Youssef zum Gottesdienst zu gehen. Er will mit eigenen Augen sehen, was dort vor sich geht. Etwas später sagt er zu Youssef: „Jetzt glaube ich nicht mehr deinetwegen. Ich habe es selbst gehört und verstanden, dass Jesus Christus der Retter der Welt ist.“

Von Mund zu Mund verbreitet sich unter den Dorfbewohnern so das Evangelium - die gute Nachricht von der Errettung und Vergebung, die Jesus in diese Welt gebracht hat. Viele nehmen sie an und erkennen an, dass Gott seine Liebe durch Jesus Christus offenbart hat. Youssef weiß, dass das alles kein Zufall war: weder der Unfall noch das Bibelwort über Gottes Langmut, das er kurz danach zu Hause las.

Bis heute spricht Gott durch sein Wort zu unserem Herzen, unserem Verstand und unserem Gewissen.