Jesu Fußspuren führen nicht zur Mehrheit,

sondern in die Einsamkeit!

 

1.Petr.2,21 Denn dazu seid ihr berufen, weil auch Christus für uns gelitten und uns ein Vorbild hinterlassen hat, damit ihr seinen Fußstapfen nachfolgt.

 

Wir sind berufen, zu dienen und Frucht zu bringen, aber es gibt dafür eine Bedingung: daß wir unserem Herrn Jesus Christus in den Spuren Seiner Leiden nachfolgen. 

  • Wie oft versuchen wir aber, das zu umgehen! 

Joh.12,24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, so bleibt es allein; wenn es aber stirbt, so bringt es viel Frucht.

 

Und doch, der Dienst, der allein für Christus angenehm ist, geht vom Kreuz aus. Die einzig bleibende Frucht ist die eines Lebens, das mit Christus zusammengewachsen, eins gemacht ist durch die

Gleichgestaltung mit Seinem Tod, und dadurch auch mit Seiner Auferstehung. 

  • Das ist die Richtschnur für unseren Dienst, und welch ein Licht wirft das auf die Aktivitäten von so vielen Christen!

Die Fußspuren Jesu Christi beginnen in der Krippe, in der Er als ein ganz einfacher Mensch erschien. Dann führen sie durch die Verständnislosigkeit sogar von Jüngern und Freunden, gehen darin durch die tiefen Furchen des inneren Leidens unter der Verwerfung. «Dazu seid ihr berufen.» Dieses Vorbild hat Er euch hinterlassen, ein Beispiel von Entsagung, von Schweigen beim Opferbringen und von Selbsthingabe. 

  • Folgen wir Ihm nach, außerhalb der großen Masse, außerhalb der menschlichen Unternehmungen und Ränkespiele? 

Röm.6,6 Wir wissen ja dieses, daß unser alter Mensch mitgekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde außer Wirksamkeit gesetzt sei, so daß wir der Sünde nicht mehr dienen.

 

Röm.6,10 Denn was er gestorben ist, das ist er der Sünde gestorben, ein für allemal; was er aber lebt, das lebt er für Gott. 

  • Seine Fußspuren führen uns nicht zur Mehrheit, sondern in die Einsamkeit. 

1.Kor.11,1 Seid meine Nachahmer, gleichwie auch ich Nachahmer des Christus bin!

 

Sie führen uns in die Situationen, wo Jesus (und das lesen wir dreimal) verborgen bleiben wollte. Aber gerade dann gingen Ströme lebendigen Wassers von Ihm aus.

 

Joh.7,38 Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus seinem Leib werden Ströme lebendigen Wassers

fließen.

Gerade dann, wenn der Tod, Sein Tod, in uns wirksam ist, wirkt das Leben in den anderen Menschen.

 

2.Kor.4,10 wir tragen allezeit das Sterben des Herrn Jesus am Leib umher, damit auch das Leben Jesu an unserem Leib offenbar wird.

 

2.Kor.4,11 Denn wir, die wir leben, werden beständig dem Tod preisgegeben um Jesu willen, damit auch das Leben Jesu offenbar wird an unserem sterblichen Fleisch.

 

2.Kor.4,12 So ist also der Tod wirksam in uns, das Leben aber in euch.

 

Der Weg, den unser Herr ging, wird nie allgemein beliebt sein; er umgeht, was in die Augen fällt. Wenn wir aber Seinen Fußspuren in der Gemeinschaft Seiner Leiden folgen, dann lernen wir in unserem Dienst ein Leben kennen, einen Frieden und einen Trost, die vollkommen göttlich sind, die ihre Wirkungen auf die Welt um uns her haben werden.

Das ist unsere Gelegenheit. «Dazu seid ihr berufen.» Dann bleibt zwar beim Festmahl des Königs Saul unser Platz leer (1. Samuel 20,25), aber in der Spalte des geschlagenen Felsens ist Raum für uns. Und dort, wo die Fußspuren Seiner Leiden sind, werden wir Seine Herrlichkeit sehen.

 

2.Mo.33,22 Wenn dann meine Herrlichkeit vorübergeht, so stelle ich dich in die Felsenkluft und will dich mit meiner Hand solange bedecken, bis ich vorübergegangen bin.

 

 

Römer 6,4-10

 

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 18.2. entnommen )

 

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )