Unsicherer Zustand – Einsturz droht!

 

Ps.91,1 Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt, der bleibt unter dem Schatten des Allmächtigen.

 

Unsicherer Zustand = Ungewissheit, Instabilität, Risiko, Bedenken, Ungewissheit. Der Ausgang ist offen. Ein „unsicherer Zustand“ beschreibt einen Zustand des Zweifels und des Mangels an Gewissheit. Ein unsicherer Zustand erfordert schnelles Handeln. Weiters, dass die Bausubstanz, die Statik oder die Haustechnik so stark geschädigt oder veraltet sind, dass eine akute Gefahr für die Bewohner oder die öffentliche Sicherheit besteht. Risse in Wänden und Fassade, undichte Dächer und Fenster, undichter Keller, fehlender Schallschutz, feuchter Estrich und ein fehlerhaftes Heizsystem. Ein Baumangel ist immer ärgerlich. In den meisten Fällen müssen Sie für Korrekturen aber nicht selbst aufkommen und sind gesetzlich abgesichert.

 

Ps.11,3 Wenn die Grundfesten eingerissen werden, was soll der Gerechte tun?

 

Fundament = Das Fundament (die sogenannte Gründung) ist der unterste, tragende Teil eines Bauwerks. Es bildet die Schnittstelle zwischen dem Gebäude und dem Boden. Seine Hauptaufgabe ist es, das gesamte Gewicht des Bauwerks sicher aufzunehmen und gleichmäßig in den darunterliegenden Baugrund abzuleiten, ohne abzusacken oder zu kippen. Ein Fundament sorgt dafür, dass das Gebäude fest und sicher steht, indem es das Gewicht der Konstruktion flächig auf den Boden verteilt, so spricht man von einer Lastenverteilung. Denn auf ihm liegt die Last des gesamten Bauwerkes, und der mögliche Schaden durch ein mangelhaftes Fundament wäre groß! Es wäre sehr gefährlich, hier Nachlässigkeit an den Tag zu legen und unüberlegt zu handeln.

 

Lk.6,49 Wer aber hört und nicht tut, der ist einem Menschen gleich, der ein Haus auf das Erdreich baute, ohne den Grund zu legen; und der Strom brandete gegen dasselbe, und es stürzte sofort ein, und der Zusammenbruch dieses Hauses war gewaltig.

 

Einsturz = Ein Einsturz bezeichnet das plötzliche oder schrittweise Versagen der Tragstruktur eines Bauwerks. Er tritt auf, wenn einwirkende Kräfte wie Lasten, Erdbeben oder Materialermüdung die Widerstandsfähigkeit des Baumaterials und der Konstruktion übersteigen. Ein Gebäude bleibt nur dann standsicher, wenn das Gleichgewicht zwischen den einwirkenden Lasten (Gewicht, Wind, Schnee) und dem Widerstand der Bauteile (Stützen, Balken, Fundamente) erhalten bleibt. Wer sein Leben auf ein falsches Fundament baut, wird irgendwann dessen Zusammenbruch mit weitreichenden Folgen erleben. Dem kann man nur vorbeugen, indem man in ein neues Haus, möglichst mit »ewigem« Fundament, umzieht.

 

Mt.7,24 Ein jeder nun, der diese meine Worte hört und sie tut, den will ich mit einem klugen Mann vergleichen, der sein Haus auf den Felsen baute.

 

In der Bibel ist der „Hausbau“ vor allem ein kraftvolles Sinnbild für das eigene Leben, den Glauben und Gottes Segen, statt einer praktischen Bauanleitung. Ist dein Lebensfundament sicher bei jedem Sturm? Auch für unser aller Leben stellt sich die Frage: Was passiert, wenn der »Wolkenbruch der Sorgen«, die »Tsunamiwelle der Krankheit «, der »Orkan der Arbeitslosigkeit« und dergleichen plötzlich über uns hereinbrechen oder hinwegfegen? Und das, ohne fest gegründet zu sein! Jesus Christus ist der beste Grund für deine „ewige Sicherheit“ im Himmel. Hast DU schon die Kontrolle über dein Lebenshaus in sichere Hände gegeben? Vertraue DU dein ganzes Leben Jesus Christus an! ER hat alles sicher in SEINER Hand. Nimm die Bibel in deine Hände, sie ist die beste »Bauanleitung« für dein Leben, das in Ewigkeit bleibt. Planst DU noch oder baust DU schon? Jesus Christus sollte unser Fundament, unser fester Grund sein.

 

Walter Ertl

 

 (Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen