Streiche das «un» aus dem Wort «unmöglich»!

 

Ps.87,4 Ich nenne Rahaba und Babel denen, die mich kennen; siehe, Philisterland und Tyrus und Kusch: »Dieser ist dort geboren

 

Überall in der Bibel sind die Ägypter und Babylonier Feinde Gottes und Seines Volkes. Aber unter dem Walten der Gnade verkünden die Gläubigen, dass sogar unter ihnen Gott sich zu erkennen gibt. Selbst in «Ägypten» und «Babylon» erwachen Menschenseelen zum Leben!

 

Ihr Christen, die ihr treu zu unserem Herrn und Seiner Berufung steht, Er selbst stellt euch vor diese Herausforderung gegenüber dem Unmöglichen.

Er sagte ja auch über den schwierigen Fall des reichen Jünglings:

Lk.18,27 Er aber sprach: Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.

 

So ist es auch mit unserem Evangelium! Gott übergibt diese Botschaft an diejenigen, die Er aussendet. Er sendet sie dorthin, wo der Boden am härtesten zu sein scheint, mitten nach «Ägypten» hinein, sogar nach «Babylon». Kein Ort ist zu finster für Ihn, keine Seele zu weit von Ihm entfernt, dass Er sie nicht zu finden vermöchte.

 

Aber Er braucht Verkündiger, die selbst von der Kraft des Kreuzes erfasst und mit dem Heiligen

Geist ausgerüstet sind. Dann wird Seine Kraft durch die Verkündigung wirksam und Iehrt die Menschen, was das sühnende Blut und das Sterben ihres göttlichen Stellvertreters, den Gott von den Toten auferweckt hat, für sie bedeutet.

2.Tim.4,17 Der Herr aber stand mir bei und stärkte mich, damit durch mich die Verkündigung völlig ausgerichtet würde und alle Heiden sie hören könnten; und so wurde ich erlöst aus dem Rachen des Löwen.

 

Ihr kämpfenden Christen, fürchtet euch nicht vor dieser Herausforderung gegenüber dem Unmöglichen; nehmt sie an; findet euch nicht ab mit den vorhandenen Zuständen, mit einer Neutralität, die sich fernhält vom Kampf und die den göttlichen Ursprung, den unwandelbaren Charakter der Wahrheit nicht anerkennt.

 

Steht fest, haltet dem Sturm stand! Streicht das «un» aus dem Wort «unmöglich»!

 

Sagt im Namen des Herrn, dass alle Dinge möglich sind dem, der da glaubt. Gönnt euch keine Ruhe!

 

Der vor 2000 Jahren von Christus errungene Sieg muss offenbar werden.

Ruft aus einem von Gottes Liebe gedrängten Herzen allen Menschen zu: «So bitten wir nun

stellvertretend für Christus:

2.Kor.5,20 So sind wir nun Botschafter für Christus, und zwar so, dass Gott selbst durch uns ermahnt; so bitten wir nun stellvertretend für Christus: Lasst euch versöhnen mit Gott!

2Kor 5,21 Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm zur Gerechtigkeit Gottes würden.

 

Verliert auch bei den schwierigsten Fällen nicht den Mut! Lasst euch mit dem Geist erfüllen, der verkündet, dass das Unmögliche für Gott möglich ist!

 

Gebt dem Herrn freie Bahn, damit Er in euch und durch euch wirken kann!

 

Lukas 24,45-49; Römer 1,1-5.14-17

( Beitrag aus Manna am Morgen vom 29.7. entnommen )

( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )