"Irenik" - Friedenslehre

 

 

Röm.8,4 damit die vom Gesetz geforderte Gerechtigkeit in uns erfüllt würde, die wir nicht gemäß dem Fleisch wandeln, sondern gemäß dem Geist.

 

Irenik = das Bemühen um eine friedliche interkonfessionelle Auseinandersetzung mit dem Ziel der Aussöhnung. Dahinein fallen die sogenannten Religionskriege. Als Religionskrieg wird ein Krieg bezeichnet, der zwischen den Konfliktparteien religiös begründet ist. Darunter fallen etwa die Expansionskriege des Islam bis zum 8. Jahrhundert, die Kreuzzüge und die Albigenserkriege des Mittelalters. Im engeren Sinne bezeichnet man mit „Religionskrieg“ die Konfessionskriege im 16. und 17. Jahrhundert in Europa. In der europäischen Geschichte werden vor allem einige militärische Auseinandersetzungen als Religionskriege bezeichnet, die infolge der Reformation im 16. und 17. Jahrhundert, aber auch darüber hinaus entstanden. Dabei besteht immer wieder die Frage, was wurde wirklich damit bezweckt? Welche Idee verbarg sich hinter solchen Religionskriegen?

 

1.Kor.13,13 Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die größte aber von diesen ist die Liebe.

 

Religionspolitik = beschreibt die rechtlichen, politischen und administrativen Maßnahmen des Staates, um das Verhältnis zu Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften zu gestalten und Religionsfreiheit zu gewährleisten. Sie umfasst die Aushandlung von Werten und Regeln, die die Ausübung von Religion im öffentlichen Raum regeln. Werte sind Wegweiser des Lebens. Grundlage ethischen Denkens und Handelns sind unsere Werte. Als Werte bezeichnen wir innere Maßstäbe und Überzeugungen, die uns eine Orientierung geben und das Ziel vorgeben. Werte sind wichtige Wegweiser. Jeder lebt nach bestimmten Grundsätzen. Welche sind gut? Werte schenken uns notwendige Selbstsicherheit, Glaubwürdigkeit und Verantwortungsbewusstsein.Christliche Werte helfen, auf Gottes Weg zu bleiben. Gottes Wort gibt in den konkreten Fällen und auf Fragen präzise Antworten. Auch bei schweren Entscheidungen.

 

Eph.4,32 Seid aber gegeneinander freundlich und barmherzig und vergebt einander, gleichwie auch Gott euch vergeben hat in Christus.

 

Werte und Normen = wie etwa Liebe, Vertrauen, Respekt, Sicherheit, Erfolg, Gerechtigkeit, Gesundheit. Werte sind abstrakte, idealisierte Vorstellungen von dem, was gut und wünschenswert ist (z.B. Ehrlichkeit, Freiheit, Gerechtigkeit), und geben eine allgemeine Richtung vor, während Normen konkrete Verhaltensregeln (Gesetze, Bräuche, gesellschaftliche Erwartungen) sind, die diese Werte umsetzen sollen. (z.B. "Nicht lügen", "Älteren den Platz anbieten") Ein Wert (z.B. Hilfsbereitschaft) wird durch eine Norm (z.B. "Hilf anderen") konkretisiert. Werte sind der "Warum"-Aspekt, Normen der "Wie"-Aspekt des Verhaltens. So schön dass alles klingt, so schwierig ist allerdings oft die Umsetzung im Alltag. In der Bibel, durch Gottes Geist inspiriert, und von Männern Gottes niedergeschrieben, sind Liebe, Glaube und Hoffnung zentrale Werte. Im konkreten, wie den Zehn Geboten, die wiederum Fundamente für Gerechtigkeit, Nächstenliebe und ein respektvolles Zusammenleben legen, betont durch Lehren von Jesus Christus. Die aus den biblischen 10 Geboten resultierenden Aussagen Gottes dienen unserer Tugend und unseren Werten. Sie sind deswegen für unsere Nachfolge und unser Leben mit unseren Herrn Jesus Christus niedergeschrieben worden! Eines sei vorweggenommen, niemand kann und wird jemals diese Gebote halten können! Der 3 x Heilige Schöpfer-Gott braucht keine Politik! Es wird dadurch deutlich, dass unser Gott-Vater nicht nach Schema F handelt! ER möchte auch nicht, dass SEINE Kinder, alle wiedergeborenen Christen, schablonenhaft vorgehen, sondern IHN in ALLEN Entscheidungen miteinbeziehen. Das geht aber nur, wenn wir verstehen, dass es Gottes Wille ist, und ER als allmächtiger Gott die Dinge besser überschauen kann, als wir es jemals können!

 

Walter Ertl

 

 (Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen