Mut duldet keinen Rückzug und keine Zweideutigkeit
Hi.15,12 Was hat dir die Besinnung geraubt, und wie übermütig wirst du.
Seit dem Sündenfall ist Mut etwas unbedingt Nötiges im Leben, eine für den Glaubenden unentbehrliche Angriffs- und Verteidigungswaffe. Mut ist eine Gnadengabe Gottes, die ihren Wert besonders erweist, wenn wir mit Kämpfen und Angriffen konfrontiert werden. Prüfungen und Schwierigkeiten stärken ihn nur.
Ein mutiger Mensch bleibt fest angesichts der Gefahr. Er blickt nur nach zwei Richtungen: zum einen schaut er auf Gott, zum anderen schaut er dem Feind fest ins Auge.
Mut duldet keinen Rückzug, keine Zweideutigkeit, kein Bündnis mit dem Feind.
Er widersteht, bleibt fest und behält das Feld, nachdem alles wohl ausgerichtet wurde. Mut geht vorwärts, überwindet das Hindernis und trotzt der Gefahr. Mut steht als Überschrift über Josuas Leben, über Gideons Charakter, über Davids Kämpfen und über Daniels Gesinnung.
5.Mo.31,23 Und er befahl Josua, dem Sohn Nuns, und sprach: Sei stark und mutig! Denn du sollst die Kinder Israels in das Land bringen, das ich ihnen zugeschworen habe, und ich will mit dir sein!
Mut ist ein Bruder der Ausdauer, und Ausdauer ist eine Schwester der Hoffnung, die nicht zuschanden werden lässt.
2.Chr.32,7 Seid stark und mutig! Fürchtet euch nicht und erschreckt nicht vor dem König von Assyrien noch vor dem ganzen Haufen, der bei ihm ist; denn mit uns ist ein Größerer als mit ihm!
Der Mut eines Christen wird belebt durch den Heiligen Geist, der ihn durch die Ausrüstung mit
Gottes Wort stärkt und überwacht. Durch Mut werden Berge ins Meer versetzt; er reißt das Reich Gottes an sich. Mut ist eine verborgene Gnadengabe, eine unbezwingliche Triebfeder, eine treibende Kraft, die aus dem Herzen kommt.
Ps.31,25 Seid stark, und euer Herz fasse Mut, ihr alle, die ihr auf den HERRN harrt!
Warum also darauf verzichten? Warum den Mut verlieren?
Spr.4,25 Lass deine Augen geradeaus schauen und deine Blicke auf das gerichtet sein, was vor dir liegt!
Wir schauen auf unserer Bahn zu oft nach rechts und nach links und lassen uns beeindrucken von den Ägyptern, die uns verfolgen, oder von der Wüste, die uns umgibt. So beginnen wir den Mut zu verlieren, werden schwach und erklären uns schließlich für überwunden.
«Warum blicken deine Augen schief?» Lasst uns Gott unsere Mutlosigkeit bekennen und aufblicken auf Jesus, den Anfänger und Vollender unseres Glaubens! Dann werden wir von Ihm Kraft und Leben erhalten.
Jos.1,9 Habe ich dir nicht geboten, dass du stark und mutig sein sollst? Sei unerschrocken und sei nicht verzagt; denn der HERR, dein Gott, ist mit dir überall, wo du hingehst!
( Beitrag aus Manna am Morgen vom 22.8. entnommen )
( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )