Nicht murren,
sondern es unserem Schöpfer-Gott sagen!
Ps.106,24 Sie verachteten das liebliche Land, sie glaubten seinem Wort nicht.
Ps.106,25 Und sie murrten in ihren Zelten, sie gehorchten nicht der Stimme des HERRN.
Sie murrten in ihren Zelten...» Das ist nicht etwa schon die schwere Sünde der Auflehnung und des offenen Abfalls; hier geht es um das, womit sie anfängt, um einfaches «Murren», unterdrücktes, verborgenes Murren. Es zeigte sich noch nicht nach außen, nur in den Zelten. Aber Gott hörte es. Mit solchem Murren begannen verhängnisvolle Entwicklungen in Israels Geschichte. Man kann im Vorhof des Hauses Gottes Loblieder singen, in der Öffentlichkeit vom Herrn Zeugnis geben, aber «in den Zelten» murren!
1.Kor.10,10 Murrt auch nicht, so wie auch etliche von ihnen murrten und durch den Verderber umgebracht wurden.
Phil.2,14 Tut alles ohne Murren und Bedenken.
Und doch sind die Umstände, die uns beunruhigen (nicht die, die wir uns durch Unglauben oder Ungehorsam selbst bereitet haben), nicht größer als Gott. Sie sind Ihm auch nicht gleichgültig.
2.Mo.16,8 Weiter sprach Mose: Der HERR wird euch am Abend Fleisch zu essen geben und am Morgen Brot in Fülle; denn er, der HERR, hat euer Murren gehört, womit ihr gegen ihn gemurrt habt. Denn was sind wir? Euer Murren richtet sich nicht gegen uns, sondern gegen den HERRN!
Wenn wir murren, sei es auch nur «in unseren Zelten», so hört es Gott, und Sein Geist wird betrübt. Sein Wort sagt:
Röm.8,28 Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind.
Das ist das Heilmittel gegen das Murren; das spornt uns an, im Glauben Loblieder zu singen!
Warum murren wir «in unseren Zelten» gegen diesen oder jenen Menschen?
Warum sind wir nachtragend, gehässig und hegen Gedanken, die uns vom «Lügner und Menschenmörder von Anfang» eingegeben werden? Wir wollen doch die Menschen, gegen die wir solche Gefühle haben, den Händen des Herrn überlassen.
4.Mo.14,9 Seid nur nicht widerspenstig gegen den HERRN und fürchtet euch nicht vor dem Volk dieses Landes; denn wir werden sie verschlingen wie Brot. Ihr Schutz ist von ihnen gewichen, mit uns aber ist der HERR; fürchtet euch nicht vor ihnen!
Sein Heiliger Geist belebe uns und lasse in uns eine unerschöpfliche Quelle von Lobliedern entspringen, wie es Psalm 106,1 und 48 ausdrückt:
Ps.106,1 Hallelujaha! Dankt dem HERRN, denn er ist gütig, denn seine Gnade währt ewiglich!
Ps.106,48 Gepriesen sei der HERR, der Gott Israels, von Ewigkeit zu Ewigkeit! Und alles Volk soll sagen: Amen! Hallelujah!
( Beitrag aus Manna am Morgen vom 1.2. entnommen )
( Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen )
