Hormus - das "Tor der Tränen"
Ps.46,3 Darum fürchten wir uns nicht, wenn auch die Erde umgekehrt wird und die Berge mitten ins Meer sinken.
Hormus = Das "Tor der Tränen" gilt als eine der wichtigsten Meerengen der Welt. Sie ist eine der wichtigsten Verkehrsrouten für den weltweiten Energiehandel. Die nur 27 Kilometer breite Meeresstraße zwischen dem Jemen und dem Horn von Afrika verbindet das Rote Meer mit dem Golf von Aden und ist damit Teil der zentralen Handelsroute zwischen Asien und Europa über den Suezkanal. Ein erheblicher Teil des weltweiten Warenverkehrs und der Energieexporte fließt durch diese Passage. Störungen in der Meerenge wirken sich daher direkt auf Lieferketten, Energiepreise und die Versorgungssicherheit aus. Die Straße von Hormus gehört zu einer der wichtigsten Seefahrtsrouten überhaupt. Die Meerenge verbindet den Persischen Golf im Westen und den Golf von Oman im Osten, liegt also zwischen Oman und dem Iran. An ihrer schmalsten Stelle ist die Straße von Hormus nur etwa 50 Kilometer breit.
2.Tim.1,7a Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furchtsamkeit gegeben.
Lebensader = Die sogenannte Lebensader der weltweiten Öl- und Energieversorgung ist abgeriegelt! Viele Reedereien meiden diesen Weg und fahren stattdessen um das Kap der Guten Hoffnung in Südafrika. Auch Experten befürchten drastische Folgen, wenn dieser Verkehrsweg am Meer gesperrt werden sollte! Dann wäre wahrscheinlich auch diese Meerenge komplett gesperrt und niemand könnte sie dann passieren. Es ist eine große Lebensader der weltweiten Öl- und Energieversorgung abgeriegelt. Und die Auswirkungen davon werden alle zu spüren bekommen.
Jes.41,10 Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; sei nicht ängstlich, denn ich bin dein Gott; ich stärke dich, ich helfe dir auch, ja, ich erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit!
Regionaler Krisenherd = Die Wirtschaft befürchtet, dass die Frachtkosten deutlich steigen könnten, wenn er sich zu einem regionalen Krisenherd ausweitet. In diesem Fall wären die Folgen deutlich dramatischer. Die Tankstellenpreise steigen, dauerhaft die Frachtraten und damit auch die Supermarkt- Lebensmittelpreise, wenn sämtliche Schiffe Umwege um das Kap der Guten Hoffnung in Südafrika fahren müssten. Für Europa hätte das doppelte Folgen: steigende Energiepreise und erhebliche Risiken für zentrale Handelsrouten zwischen Asien und dem Westen. Das menschliche Leid wird dabei immer größer, ebenso das Risiko eines umfassenderen regionalen Flächenbrandes mit unvorhersehbaren Folgen. Ein immer mehr sich ausweitender Krieg hätte weitreichende globale Folgen. Terroranschläge, Angst, massive Unsicherheiten nehmen hierzulande ein immer größeres Ausmaß an. Der Ruf nach globalen Schutzmaßnahmen in Europa nimmt immer mehr zu!
Ps.46,2 Gott ist unsere Zuflucht und Stärke, ein Helfer, bewährt in Nöten.
In Gottes Wort sind Angst und Schrecken immer zentrale Themen, die die menschliche Existenz in einer gefallenen Welt realistisch beschreiben. Die Bibel zeigt aber gleichzeitig einen Ausweg aus dieser Angst. Die menschliche Angst ist zwar ein Teil dieser Welt, aber für wiedergeborene Christen, Kinder Gottes, ist sie nicht das letzte Wort. Jesus Christus bietet in diesem immer größer werdenden Tohuwabohu SEINEN Trost und SEINE Bewahrung an, durch SEINE Zusage in SEINEM Wort, durch die Überwindung der Angst einzig und allein nur durch IHN! Ganz gleich, wie die äußeren Umstände auch sein mögen, dürfen wir unerschütterlich an unserem himmlischen Gott-Vater festhalten und IHN loben und preisen! ER lässt die SEINEN nie zuschanden werden!
Walter Ertl
(Alle Bibelstellen der Schlachter 2000 entnommen)
