Ein Leben zur Ehre Gottes

A.W. Tozer schreibt in seinem Buch: „Gottes Nähe suchen“ im letzten Kapitel davon, dass wir als Christen dazu berufen sind ein Leben zur Ehre Gottes zu führen. Diese bedeutet, dass wir unser ganzes Leben für und mit Gott leben. Tozer weist dabei jedoch auf das große Hindernis hin, dass wir das eigene Leben oft in zwei Bereiche unterteilen, nämlich den geistlichen und den weltlichen Bereich. Jesus selbst lebte uns vor, dass es bei ihm keine Zweiteilung gab. Er lebte in allen Bereichen seines Lebens in der Gegenwart seines Vaters. Paulus selbst prägte dann den Gedanken, dass wir alles zur Ehre Gottes tun sollen, in dem er in 1.Kor 10,31 schrieb:

 

„Ob ihr nun esst oder trinkt oder was ihr auch tut, das tut alles zu Gottes Ehre.“

 

Hierin ist alles enthalten, was wir Menschen  tun. Indem Paulus das Essen und Trinken erwähnt, zwei vermeintlich weltliche Handlungen, gebraucht er diese als Beispiele für alles andere, was wir tun. Tozer gibt dann hierzu seinen Lesern folgenden Rat:

 

„Wir müssen diese Wahrheit vollkommen in uns aufnehmen, mit jeder Faser unseres Körpers daran glauben, so dass sie unser ganzes Denken bestimmt. Erst dann werden wir von diesem Dilemma, dem angeblichen Gegensatz zwischen geistlichen und weltlichen Dingen, befreit werden. Wir müssen uns tagtäglich von neuem darauf besinnen, ein Leben zur Ehre Gottes zu leben. Wenn wir uns immer wieder gedanklich mit dieser Wahrheit auseinandersetzen, im Gebet mit Gott darüber sprechen und uns immer wieder darauf besinnen, wenn wir unseren Alltagsgeschäften nachgehen, dann werden wir von der wunderbaren Bedeutung dieses Prinzips ergriffen werden. Der alte Gegensatz, der unser Inneres schmerzhaft in zwei Teile zerriss, löst sich auf und wir können ein friedliches Leben führen, ein Leben als Einheit. Durch das Wissen, dass wir ganz und gar Gott gehören, dass er uns völlig angenommen hat und nichts an uns ablehnt, wird unser Inneres wieder vereint und jede Handlung wird uns heilig erscheinen.“

 

 

„All unsere Handlungen sollen Gott wie ein Opfer dargebracht werden in dem festen Glauben, dass er sie annimmt. Diese Position müssen wir dann festhalten und uns immer wieder daran erinnern, dass jede Handlung in jeder Stunde des Tages und der Nacht Gott gehören soll. Auch im Gebet sollen wir immer wieder Gott mitteilen, dass jede unserer Handlungen ihm zur Ehre dienen soll, und dieses Anliegen auch währen des Tages gedanklich vor Gott bringen. Jede unser Tätigkeiten soll ein Priesterdienst vor Gott sein. Wir wollen daran glauben, dass Gott in den einfachsten Aufgaben zu finden ist und ihn dort suchen.“ (Gottes Nähe suchen, S.123-124)

Verändert in Sein Bild - Tägliche Andachten

von A.W. Tozer 

 

Aiden Wilson Tozer wurde schon zu Lebzeiten als prophetische Stimme bezeichnet. Er sah diese Zeit voraus, die heute zur erschreckenden Realität geworden ist. Und er erkannte klar, dass dennoch das große Ziel Gottes bleibt: Seine Kinder sollen dem Bild seines Sohnes gleichförmig werden. Aiden Wilson Tozer weiß eine Menge dazu zu sagen – denn er hat viel Zeit im Heiligtum vor Gott zugebracht.

 

Der Autor sagt und schreibt aber nichts, was auch unser Erlöser, Erretter und gute Hirte Jesus Christus, nicht auch gesagt und uns vorgelebt hatteNichts, was Seine Apostel nicht geschrieben haben! Nichts, worin nicht die ersten wiedergeborenen Christen gelebt, gelitten und gejubelt haben.

 

1.Thes.5,21 Prüft alles, das Gute behaltet!

 

Auszüge aus diesem Buch:

 

  • Der Christ, der zu lange den fleischlichen Vergnügungen der Welt zuschaut, kann sich eines gewissen Sympathiegefühls ihnen gegenüber nicht erwehren, und dieses Gefühl wird ihn unabweislich zu einem weltlichen Verhalten leiten. Wenn unser Herz der Wahrheit ausgesetzt wird, wir uns aber beständig weigern oder vergessen, den durch sie erweckten Impulsen zu gehorchen, bedeutet das, die Gefühle des inneren Lebens zu dämpfen. Und wenn wir damit fortfahren, betrüben wir den Heiligen Geist so sehrdass Er in uns verstummt. 
  • Das Beste aber ist: SEINE Worte wurden von Taten unterstrichen, die mächtiger waren als alles, was je ein anderer auf Erden getan hatte. Es ist unsere Weisheit, darauf zu hören! 
  • Der Glaube korrigiert unsere Sichtweise, damit wir von der Selbstbetrachtung weg unseren Blick wieder auf Gott richten.

 

Viele wiedergeborene Christen, Jünger unseres Herrn Jesu, aber auch durch alle Jahrhunderte hindurch haben Kinder Gottes – zugegebenermaßen meistens nur wenige – genau das erlebt und bedacht, was man in diesem Buch wiederfinden und neu entdecken darf.

 

Meine Gedanken dazu: Ein Begleitbuch für die tägliche Stille Zeit, das von neuem wieder anregt, sich die Zeit zu nehmen und somit die Gemeinschaft mit unserem Herrn Jesus zu erleben und uns nach dem Sinne SEINES Wortes aus der Heiligen Schrift führen und leiten zu lernen! 

 

( Bibelstelle aus der Schlachter 2000 entnommen )